Hilfe der Crash kommt... (bald?) reloaded

KI-Zusammenfassung

: Kommt wegen der Spannungen im Nahen Osten, möglicher Energie- und Lieferkettenprobleme sowie hoher Bewertungen bald ein größerer Börsencrash, oder sind die Rückgänge eher Korrekturen?

Kommt wegen der Spannungen im Nahen Osten, möglicher Energie- und Lieferkettenprobleme sowie hoher Bewertungen bald ein größerer Börsencrash, oder sind die Rückgänge eher Korrekturen?

  • Mehrere Beiträge nennen mögliche Auslöser wie Rohstoffknappheit, Inflation, Zinsen und hohe Tech-Bewertungen, andere verweisen auf eingepreiste Risiken und frühere Erholungen der Märkte.
  • Aus der Community kommen praktische Hinweise zu unsicheren Lieferwegen, möglichen Verzögerungen an der Straße von Hormus und MSCI-World-Phasen von mehr als zehn Jahren im Minus.
  • In der Tendenz entsteht kein Konsens, doch viele Beiträge sehen langfristige Sparpläne und breit gestreute Anlagen durch spätere Erholungen und Allzeithochs nicht widerlegt.

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  • In der ganzen Diskussion fehlt mir eine einfache mathematische Betrachtung. Wenn die durchschnittliche Rendite bei ETFs 7% ist. Wir in den letzten Jahren eher bei 11% und mehr lagen, dann ist doch klar, dass irgendwann eine Zeit kommt, die deutlich unter dem Durchschnitt sein muss.

    Klar ist allein, dass es überhaupt keinen Sinn ergibt, Renditen ohne die Inflation zu betrachten. Es ist einfach nur nutzloser Quatsch!

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  • Klar, natürlich muss die Inflation Teil der Betrachtung sein....

    Ja, dann mache es doch. Und dann wird man auch erkennen, dass die Rendite durchaus weiterhin sehr hoch sein kann.


    ...Aber auch die Inflation kann sich ja in zwei unterschiedliche Richtungen entwickeln.

    Was hat das mit der zukünftigen Rendite zu tun?

  • Die Rendite für zehnjährige norwegische Staatsanleihen liegt momentan bei 4,4%. Wenn unsere inflationsrate auf 2 % zurückgeht, dann wäre das natürlich ein guter Deal. Noch besser wäre es, wenn die norwegische Krone gegenüber dem Euro steigt. Und noch besser wäre es, wenn die Zinsen in Norwegen sinken, dann dann könnte ich die Anleihen noch besser wieder verkaufen. 4,4 % =100 %, 3,4 %= etwa +8 bis +10 %, 2,4 % = etwa +15 bis +20 %. Leider geht das natürlich auch in die andere Richtung. Dann blieben aber natürlich die gesicherten 4,4%. Bliebe das Währungs und Inflationsrisiko. Momentan ist die Krone eher schwach. Ein weiterer Vorteil wäre, dass man auch außerhalb des Euros investiert wäre.

  • In der ganzen Diskussion fehlt mir eine einfache mathematische Betrachtung. Wenn die durchschnittliche Rendite bei ETFs 7% ist. Wir in den letzten Jahren eher bei 11% und mehr lagen, dann ist doch klar, dass irgendwann eine Zeit kommt, die deutlich unter dem Durchschnitt sein muss.

    Das wäre aber auch nur der Fall wenn der Durchschnitt bei 7% bleibt. Niemand kann sagen ob der nicht in 10-30 Jahren Richtung 10% tendiert oder nach den letzten sehr guten Jahren auf einmal einbricht und sogar gegen 3% läuft.

    Das wäre so als würde ich Nvidia seit IPO berechnen. Ohne exakte Zahlen(hab mir einfach nur den chart einmal kurz angesehen), würde man da ein jährliches Wachstum von 12.000% haben, obwohl die Aktie knapp 20 Jahre kaum nennenswerte Zuwächse verzeichnet hat, aber in den letzten 10 Jahren ca. 300.000%. Ist natürlich ein plakatives Beispiel das im Vergleich zum Gesamtmarkt nicht repräsentativ ist, aber solle zeigen das sich Durchschnitte nicht unbedingt reproduzieren lassen.

  • Das wäre aber auch nur der Fall wenn der Durchschnitt bei 7% bleibt. Niemand kann sagen ob der nicht in 10-30 Jahren Richtung 10% tendiert oder nach den letzten sehr guten Jahren auf einmal einbricht und sogar gegen 3% läuft.

    Wobei Durchschnitte über größere Gruppen und längere Zeiträume recht stabil sind.


    Letztendlich gibt es zwei Varianten:

    1. der Durchschnitt erhöht sich deutlich

    2. es geht mittelfristig auch mal wieder ein Stück runter bzw. mit deutlich niedrigerer Rendite.

    Da ein großer Teil der hohen Renditen auf eine höhere Bewertung im Sinn eines P/E zurückzuführen ist, dürfte Variante 1 eher unwahrscheinlich sein und insbesondere nicht einfach in die Zukunft fortschreibbar. Wer dauerhaft höheren Renditeerwartungen das Wort redet, muss auch vernünftig begründen, woher diese kommen.

  • Die Rendite für zehnjährige norwegische Staatsanleihen liegt momentan bei 4,4%. Wenn unsere inflationsrate auf 2 % zurückgeht, dann wäre das natürlich ein guter Deal. Noch besser wäre es, wenn die norwegische Krone gegenüber dem Euro steigt. Und noch besser wäre es, wenn die Zinsen in Norwegen sinken, dann dann könnte ich die Anleihen noch besser wieder verkaufen.

    Und möglicherweise wäre es noch besser, wenn Du die nächsten 10 Jahre einfach nur in einen MSCI ACWI / FTSE All World investiert bist.:/
    Wir wissen einfach nicht was die Zukunft bringt. Es soll ja Leute gegeben haben, die 2020 eine 10-jährige Festgeldanlage zu 1,x% abgeschlossen haben weil Sie sich darauf verlassen haben, was diverse Experten zum Zinsniveau in der Eurozone gesagt haben.
    10 Jahre ist einfach ein verdammt langer Zeitraum.

  • Ernsthaft?!

    Bei 2,5% Inflation bräuchte man 4,5% Rendite nach Steuer. Macht 6,11% vor Steuer. Welche Anleihe bietet das? 😁

    Da ich einen sehr hohen Anteil meines Kapitals in Unternehmensanleihen stecke, ist das nichts ungewöhnliches, für mich ist es wie das täglich Brot. Da ist von 4% (PCC lässt Grüßen) bis 12% p.a. alles mögliche dabei mit entsprechendem Ranking natürlich. Im Durchschnitt bringt mir mein Anleihe Depot um die 8% p.a. vor Steuer/Inflation. Und das schöne dabei ist, es ist nicht so volatil wie in meinem Aktien Depot, aber eben mit anderen Risikofaktoren, die eine Anleihe so mit sich bringt.

    Hier und da mache ich auch mal bei einer Kurs Spekulation mit, da hatte ich schon gute Rendite erwirtschaftet wie z.B. kaufte ich zum Kurs von 77% und verkaufte zu 98% nach einen Jahr:

    So sieht dann die Rechnung aus für 10.000 € aus, die ich investierte und ein Jahr später wieder verkaufte.

    Kaufpreis: 10,000×0,77=7,700 €

    Verkaufserlös: 10,000×0,98=9,800 €

    Gewinn: 9,800−7,700=2,100 €

    Gewinn: 2.100 € (entspricht ca. 27,27% Rendite auf den Kaufpreis).

    Ist nicht übel, aber eben sehr risikoreich und nicht zu empfehlen. Heute halte ich lieber bis zur Endfälligkeit, ist Nerven schonender.

    Und natürlich muss man lange und gründlich recherchieren was man da kauft, für mich mittlerweile ein kleines Hobby.

  • Och, ich seh es so, geht eine Firma Insolvent, fangen es die restlichen auf. Wie gesagt, es ist ein mittleres 6 Stelliges Depot und da kann immer was passieren. Ich vertraue auf gute Schuldner, aber natürlich hatte ich auch schon zwei Schwarze Schafe dabei. Mund abwischen, weiter machen. Anleihen sind mein Tagesgeschäft.

  • Spannend, könntest du deine vorgehensweise noch ein bisschen genauer beschreiben? Also, wonach gehst du? Was suchst du so aus?

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