Kochen aber mit finanzen fest im blick!

KI-Zusammenfassung

: Wie lässt sich günstig, schnell und schmackhaft kochen, ohne viel Verzicht und mit weniger Energieverbrauch? Ausgangspunkt sind Kochtechniken wie Garziehen im Topf und die Frage, ob ein Airfryer den Backofen ersetzen kann.

Wie lässt sich günstig, schnell und schmackhaft kochen, ohne viel Verzicht und mit weniger Energieverbrauch? Ausgangspunkt sind Kochtechniken wie Garziehen im Topf und die Frage, ob ein Airfryer den Backofen ersetzen kann.

  • Mehrere Beiträge nennen einfache Kochtechniken wie Topfdeckel, abgeschaltete Herdplatte und Wasserkocher, während andere den finanziellen Effekt einzelner Maßnahmen als Centbeträge einordnen.
  • Aus der Community gibt es praktische Hinweise zu Airfryer, Minibackofen und Backofen, deren Nutzen stark von Portionsgröße, Gericht, vorhandenen Geräten, Stellfläche und Anschaffungskosten abhängt.
  • Mehrere Beiträge sehen größere Sparpotenziale beim Einkauf, bei Vorräten, weniger Lebensmittelverschwendung und Selbstkochen statt bei kleinen Energieeinsparungen am Herd.

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  • Wir leben knapp 800m ü.N.N. und nicht auf dem Everest 😂 der Siedepunkt liegt also genauso wie bei den Flachland-Tirolern überhalb des Weißwurst-Äquators.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Ich hätte so Angst, dass ich mir aus Versehen die Pfoten verbrenne.

    Verstehe ich nicht... wenn ich die Dusche voll auf heiß drehe, "verbrenne" ich mich auch.
    Ich mache es halt nicht.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Falls das Leitungswasser ohne viel Vorlauf schon heiß raus kommt, dann heißes Wasser in den Wasserkocher, dort aufkochen und dann in den Topf mit den Nudeln, Kartoffeln oder sonstwas.

    Kommt es da nicht auch darauf an, wie das Leitungswasser warm wird?

    Ein bisschen Physik:

    Um 1 m³ (1000 Liter) um ein Grad zu erwärmen, werden etwa 1,16 kWh benötigt. Unter der Annahme, dass das kalte Leitungsswasser 10 Grad hat, benötigt man also

    90 x 1,16 = 104,4 kWh

    um es zum kochen (100 °) zu bringen.

    Wenn ich nun in einem kleineren Topf vielleicht mal 2 Liter Wasser erhitze um Nudeln zu kochen, benötigt das somit

    104,4 / 500 = 0,2088 kWh

    Selbst unter der Annahme, dass eine klassische Herdplatte nicht hochgradig effizient ist, wie oft soll man denn da kochen, dass sich da nennenswerte Einsparpotentiale ergeben, so dass zum nächsten Weihnachstfest ein neuer Ferrari vor der Tür steht? Ich fürchte selbst mit einem Porsche wird es schwierig. :saint:

    Einmal editiert, zuletzt von Balu (11. April 2026 um 01:08)

  • Verstehe ich nicht... wenn ich die Dusche voll auf heiß drehe, "verbrenne" ich mich auch.
    Ich mache es halt nicht.

    Ab 60 Grad stockt das Eiweiß in den Hautzellen. Sie sterben ab. Mitunter liegt die Vorlauftemperatur von heißem Wasser bei 60 Grad. (Legionellen)

    -> Nicht empfehlenswert.

  • Man kann beim Kochen Energie sparen, wenn man beim Topf den Deckel drauf lässt - vorausgesetzt der Deckel hat kleine Löcher zum "abdampfen". Wenn sich die Stärke im Wasser mehr und mehr löst (Kartoffeln, Nudeln, Reis), dann sinkt zunehmend der Kochpunkt. Man kann dann die Temperatur immer weiter herunterdrehen, während der Inhalt weiter vor sich hin köchelt. Das ist so ein bisschen ein Balance-Akt, Überkochen zu vermeiden. Aber nach kurzer Zeit bekommt man ein Gefühl dafür. Nebeneffekt: Die Dunstabzugshaube muss nicht so viel arbeiten, um den Wasserdampf abzutransportieren. Die kann also auch runtergedreht werden (was auch angenehm leiser ist). Denn das Wasser bleibt größtenteils im Topf. Und weil es drin bleibt, muss man auch weniger Wasser aufsetzen, das überhaupt erhitzt werden muss.

  • Das Vorheizen des Backofens ist oft unnötig.

    Nein sorry, es macht einen großen Unterschied, ob du Sachen direkt bei 200 Grad backst oder erstmal langsam von Raumtemperatur aufwärmst. Dazu wird die mögliche Einsparung hier massiv überschätzt...aufheizen muss man Backofen und Backgut in beiden Fällen und wenn das mal warm ist, braucht man kaum noch Strom um die Temperatur zu halten. Viel sinniger in der Hinsicht ist ein Mini-Backofen. Wird bei mir extrem viel genutzt, da der perfekt ist um noch schnell was aufzubacken.

    Ich arbeite auch viel mit Vorbacken. 6 Pizzen auf einmal, was nicht gegessen wird, friere ich ein. 1-2h vor dem Essen rauslegen und im Minibackofen für 5 Minuten, wird super. Brötchen mache ich größere Mengen und friere die ein. Die mindestens eine halbe Stunde vor dem Essen rausholen, auftauen und 3 Minuten im Minibackofen antoasten. Wird wie frisch.

  • Die Ersparnis und andere auf ein paar Millionen hochgerechnet ..... Energiesparen ist Umweltfreundlichkeit.

  • Für uns muss sich nicht zwingend alles amortisieren.

    Das kann ich sehr gut nachvollziehen.

    Allerdings geht’s hier ja um Tips wie man beim Kochen Geld sparen kann. Daher meine Nachfrage, ob dieser Wasserhahn dabei helfen kann.

  • In Geld umgerechnet ergibt das, bei einem angenommenen Wirkungsgrad von 80% und einem Strompreis von 40ct/kWh ca. 10ct, um das Wasser zu kochen zu bringen. Nudeln kochen 10 Minuten, während dieser Zeit muss die Herdplatte immer mal wieder nachheizen. Rechnet man hier noch mal 20%, so kommt man auf ca. 12ct, um Nudeln zu kochen. Wenn man jetzt durch so tolle Spartipps wieder 20% spart, liegt die Ersparnis bei 2ct.

    Man sieht also, sobald man Dinge quantitativ betrachtet, werden schrumpfen die plakativ beworbenen Effekte auf ein kaum nennenswertes Maß zusammen. Meist ist der einzige Effekt psychologischer Natur. Die Menschen haben eben ein gutes Gefühl dabei.

  • Nichts anders habe ich gesagt. Dann sparst du 2ct.

    Nach deiner Rechnung oben sind es aber 2,4 ct. Und wenn man täglich Nudeln (oder ein Äquivalent) kocht, sind es 8,76 € im Jahr. Davon kann man Nudeln für einen Monat mit jeden Tag Nudeln kaufen.

    PS Nudeln im lauwarmen Wasser garziehen? <X

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