Merz: Gesetzliche Rente nur noch „Basisabsicherung“

  • Zur ach so tollen GRV:

    Derzeit einbezahlt:
    AG: 45.456,93
    AN: 39.463,94

    bislang erreicht: 415,42
    Prognose: 991,45

    Mit dem Unterschied das der Riester nicht an Rentenerhöhungen partizipiert. Die 690€ sind auch mit 97 Jahren noch 690€, leider sind nur noch ca. 390€ Kaufkraft enthalten.

    Die GRV sollte mit 97 immernoch eine Kaufkraft besitzen die deutlich über 50% des Anfangswertes liegt.

  • nur noch ca. 390€ Kaufkraft enthalten.

    Inflation zu berücksichtigen ist immer eine gute Idee und sollte wenn möglich auch bei den entsprechenden Produkten und Programmen automatisch eingebaut sein.

    Die Frage ist halt: wer bezahlt die Erhöhung. Idealerweise gibt es einen renditebringenden Kapitalstock. Umlagen werden das zumindest in D vermutlich nicht dauerhaft leisten können. Dann schon eher steuerliche Umlagen... Puhh.

  • Die Telekom Aktie ist seit der Manfred Krug Werbung um 260% gestiegen. Inflationsbereinigt vielleicht nicht Mega Beeindruckend aber auch nicht so schlecht wie hier als negativ Beispiel immer gerne dargestellt.

    Also wenn ich mal richtig recherchiert habe war 1996 der Ausgabepreis 14,57€ (28,50 DM) und heute 27,60€, entspricht knapp 90% Steigerung in 30 Jahren und somit einer jährlichen Rendite von knapp über 2%, ist jetzt nicht so berauschend, das hat die Inflation aber ganz locker weggefressen.

  • Also wenn ich mal richtig recherchiert habe war 1996 der Ausgabepreis 14,57€ (28,50 DM) und heute 27,60€, entspricht knapp 90% Steigerung in 30 Jahren und somit einer jährlichen Rendite von knapp über 2%, ist jetzt nicht so berauschend, das hat die Inflation aber ganz locker weggefressen.

    Die Dividenden nicht vergessen: dürften über 17€ seid IPO gewesen sein.

  • Mit dem Unterschied das der Riester nicht an Rentenerhöhungen partizipiert. Die 690€ sind auch mit 97 Jahren noch 690€, leider sind nur noch ca. 390€ Kaufkraft enthalten.

    Doch, es gibt dynamische Rentenerhöhungen.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Eine selbst genutzte Immobilie ist selten bis nie eine gute Altersvorsorge sondern ein nimmer enden wollendes Geldgrab.

    Sowohl deine wie meine Behauptungen lassen sich nicht verallgemeinern, dazu spielen Objekt, Lage, Ausstattung, Zustand, Rücklagen, künftige Bevölkerungsentwicklung eine zu große Rolle.

    Nicht jeder hat ein Haus, das man mit viel Geld und Spieltrieb ständig instand halten und verbessern kann (Teich, Pergola, Carport, automatisches Rolltor, PV, Klimaanlage, Neubepflanzung, Kameras, Aufsitzrasenmäher, automatische Gartenbewässerung, Dämmung, Dachsanierung,...).

    Eine nicht zu üppig dimensionierte Eigentumswohnung schlägt in Punkto Kosten/Nutzen-Rechnung ein Haus ganz klar. Je größer das Gemeinschaftseigentum ist, auf umso mehr Schultern wird eine eventuelle Sonderumlage verteilt. Das ist dann auch eine neue Heizung eher ein marginaler Betrag.

  • die vertraglich garantiert sind?

    Lies da mal genau nach was in dem Kleingedruckten steht und noch besser frag mal bei Beziehern dieser Rente nach wie hoch denn diese Rentenerhöhungen wirklich sind.

    Eine Erhöhung um 0,001% ist auch eine Erhöhung, aber ich lass mich gerne eines besseren Belehren.

    Ich möchte bescheiden darauf hinweisen, dass die „Nürnberger“ in finanzieller Schieflage ist.
    Doch besser das Geld 2027 verschieben ?

  • Eine selbst genutzte Immobilie ist selten bis nie eine gute Altersvorsorge sondern ein nimmer enden wollendes Geldgrab.

    Das kommt auf den Einzelfall an. Eine Haus in bester Lage z.B. bietet ein hohes Maß an Lebensqualität. Das ist nur der immaterielle Aspekt. Ein vergleichbares Objekt zu mieten, wenn man es überhaupt findet, dürfte in meinem Fall wohl ca. 2500 bis 3000 EUR Kaltmiete kosten. Wenn man davon noch eine monatliche Instandhaltungsrücklage von 500 EUR abzieht, ist das äquivalent zu einem steuerfreien Einkommen von 2000-2500 EUR monatlich. Angenehmer Nebeneffekt: von Dingen wie Mieterhöhungen oder Eigenbedarfskündigungen bleibt man verschont.

  • Bisher halte ich es mit den Finanztip-Empfehlungen, die (noch) eine Gleichwertigkeit von MSCI World mit Sparplänen auf ETFs MIT Emerging Markets predigen.

    Hauptsache es wird gespart.

    Ich z.B. habe keine ETFs mit „VR-chinesischen“ Aktien.

    Heute wieder im Newsletter:

    Weltweite Aktien-ETFs

    • Auf den MSCI All Country World z. B. ETFs von Amundi (LU1829220216), iShares (IE00B6R52259) und SPDR (IE00B44Z5B48)
    • Auf den FTSE All-World z. B. von Vanguard ( IE00B3RBWM25*)

    Stand: 24.4., 10 Uhr

  • Angenehmer Nebeneffekt: von Dingen wie Mieterhöhungen oder Eigenbedarfskündigungen bleibt man verschont.

    Das stimme ich Dir voll zu.

    Unangenehmer Nebeneffekt: man muss sich um alles selber kümmern und fällt im Alter vielen sehr schwer.

    Ich kenne so viele „verwahrloste“ Familienheime in denen die alte Witwe völlig mit der ganzen Infrastruktur überfordert ist, aber emotional an die Ruine gefesselt ist.

    Es muss halt zu den Lebenssituationen passen und man muss sich im Richtigen Moment dann auch mal verändern können.

    Wir können alle nichts mit ins Grab nehmen und eine Immobilie erst recht nicht.

  • [...]

    Weitblick, Kompetenz, das große Ganze im Blick haben.

    Die Wirtschaft anzukurbeln ist wahrlich wichtiger, als sich überall beliebt zu machen.

    [...]

    Die GRV mit zusätzlich 5 Mrd. jährlich zu belasten ("Mütterrente") und das ganze dann auch noch ein Jahr vorzuziehen als ursprünglich geplant würde ich weder als Weitblick oder Kompetenz bezeichnen noch hat sie das grosse ganze im Blick.

    Es ist bayerischer Populismus in Reinform, tut mir Leid...

  • Die GRV mit zusätzlich 5 Mrd. jährlich zu belasten ("Mütterrente") und das ganze dann auch noch ein Jahr vorzuziehen als ursprünglich geplant würde ich weder als Weitblick oder Kompetenz bezeichnen noch hat sie das grosse ganze im Blick.

    Es ist bayerischer Populismus in Reinform, tut mir Leid...

    Oder schlicht Sabotage von interessierter Seite.

    Zu dieser Erkenntnis muss man nicht Verschwörungstheoretiker sein.

  • Unangenehmer Nebeneffekt: man muss sich um alles selber kümmern und fällt im Alter vielen sehr schwer.

    Das hält sich im Rahmen. Für Instandhaltung und andere Arbeiten kann man ja jemanden beauftragen. Dafür hat man hoffentlich ausreichende Rücklagen gebildet.

    Schwierig wird es natürlich, wenn man jahrelang nichts gemacht hat und dann plötzlich im Rentenalter eine Sanierung von Dach, Fenstern und Heizung ansteht und man einfach nicht genügend Geld hat, die notwendigen Reparaturen durchzuführen. Das resultiert dann tatsächlich in den von dir beschriebenen, meist abbruchreifen Immobilien, die auch hier in der Gegend gar nicht so selten anzutreffen sind.

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