Also kann man von den 1% telefonischen Krankmeldenden noch mal diejenigen abziehen, die Videotelefonie beherrschen.
Ja, und ich denke, wir sagen beide, dass das ein völlig unnötiges Fass ist, was da aufgemacht wurde.
Aber vielleicht sollten wir das Ganze auch einfach nicht so hochhängen, denn wenn nur so wenige tatsächlich die Telefon-AU nutzen, wird der Teil, der es nicht zum Video-Doc schafft, auch nicht den Untergang der Hausarztpraxen bedeuten. Aber das recht aufwandsgeringe Praxiseinkommen fällt dann natürlich weg. Zwei Minuten mit der medizinischen Fachkraft telefonieren ergibt einen anderen Erlös, als das Prozedere eines persönlichen Besuchs, was vielleicht auch ein wenig den Furor der Hausarztverbände erklärt?