Man stelle sich vor, in einer großen konzertierten Aktion sind sich alle Entscheider einig, das das Grundgesetz an dieser Stelle ab einem Stichtag für alle dann neu in Tätigkeit Gehende geändert wird!
Und welchen Effekt hätte das? Keinen merkbaren. Dann müsste also der Staat für alle ab diesem Zeitpunkt neu eingestellten Beamten Rentenbeiträge zahlen. Das wären dann also vielleicht einige Tausend Neuzugänge pro Jahr, für die zusätzlich Geld in die Rentenkasse kommt. Für die Neuzugänge würde sich das Netto auf dem Gehaltszettel nicht von dem der Alt-Beamten unterscheiden. Der einzige Unterschied wäre, das sie bei Renteneintritt nur die mickrige GRV-Rente anstatt einer guten Pension bekämen.
Oder bist du vielleicht der Meinung, dass du dann eine höhere Rente bekämst, wenn immer mehr Menschen in dieses dysfunktionale System gezwungen werden? Das Geld, was der Staat für Rentenbeiträge für Beamte aufwenden müsste, würde aus dem Haushalt bezahlt werden. Genau so wie aktuell der Rentenzuschuss von ca. 120 Mrd. jährlich. Das Ganze wäre ein Nullsummenspiel.
Man hätte höchstens den Neidkomplex einiger bedient. Wenn mir es schlecht geht, dann soll es dem anderen auch nicht gut gehen.