Steuerreform 2027

  • Ich finde die ehrenamtliche Moderation reagiert hier besonnen und angemessen. Zumindest so, dass ich ein schlechtes Gewissen hab und weiss wann wirklich Schluss ist.

    Na ja, du hast in #1041 den Moderationshinweis #1040 zwar verbal zur Kenntnis genommen, aber munter weitergemacht. So schlecht kann das Gewissen nicht sein.

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  • Na ja, du hast in #1041 den Moderationshinweis #1040 zwar verbal zur Kenntnis genommen, aber munter weitergemacht. So schlecht kann das Gewissen nicht sein.

    Ja, dafür darf die Moderation mich auch gerne rügen. Aber um diese nicht noch weiter strapazieren, schlage ich vor wir beenden selbstständig die nächste von Dir gestartete OT Diskussion und Du bewirbst Dich einfach als Moderator.

  • Na ja, du hast in #1041 den Moderationshinweis #1040 zwar verbal zur Kenntnis genommen, aber munter weitergemacht. So schlecht kann das Gewissen nicht sein.

    Das Üble an diesem Verhalten ist, dass Threads wegen sowas geschlossen werden.

    Das Schwierige ist, dass die Mods hier sehr viel laufen lassen, was vielleicht mit einer kurzen Anmerkung gestoppt hätte werden können. Und plötzlich ists ihnen zuviel und es wird geschlossen. Und das betrifft auch die, die auf Vermeidung von OT achten.

    Hab mir dies relatiive OT erlaubt,weil der Thread sowieso schon seit längerem vermurkst ist.

  • Kaum wird es etwas unordentlich, kommt reflexartig der Ruf nach der Moderation. Das ist irgendwie die Forenversion des deutschen Staatsverständnisses, irgendeine Autorität muss das doch regeln! Die Sehnsucht nach klaren Hierarchien und einer Instanz, die für Ordnung sorgt, scheint historisch doch erstaunlich tief verwurzelt zu sein. Ein Schelm, wer dabei an Parallelen denkt.

    Schönen Sonntag ;)<3

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Ziemlich daneben , das, was hier abging, mit "etwas unordentlich"zu beschreiben Einundzwanzig und es ist ein beliebtes Mittel auf Kritik mit weiterem OT (aus dem obersten Grundsatzregal^^) zu antworten.

    Es zeigt sich immer wieder, dass freundliche Hinweise von Usern zu OT ignoriert werden. Das hat etwas Pubertäres: "Ich lasse mir von niemandem etwas sagen" ..... Dann bleibt nur die Frage an die Moderation.

    Für Neue sind die ausufernden OT-Sequenzen ziemlich Mist. Besonders seit es die Werbe-Einblendungen von ft zu "ähnlichen" Themen gibt, was Erwartungen weckt.

  • Könnte mir jemand die gewünschte Themennähe zu "Steuerreform 2027" denn mal näher definieren?

    Ich mache das für mich grob eigentlich immer an der Themenüberschrift und dem ersten Beitrag fest. Startbeitrag war ja bloß die simple Aussage des Bundeskanzlers nach dem Koalitionsausschuss, Überschrift eben "Steuerreform 2027". Soweit also noch relativ offen gehalten.

    Dieser Koalitionsausschuss hatte dieses Ergebnispapier hervorgebracht. Darin enthalten sind 34 Maßnahmen, die dann auch noch als Gesamtpaket bezeichnet werden. Soll/Darf es dann in diesem Thema nur ganz eng um die Teilmaßnahme Nr. 2 gehen, die man dort mit "Steuern" überschrieben hat? Der Begriff "Steuer" selber kommt gefühlt eher zu 2/3 bei den anderen Teilmaßnahmen des Gesamtpakets vor. Und Teilaussagen der Maßnahme Nr. 2 "Steuern" widersprechen halt auch anderen Maßnahmen (z.B. Steuerstatus der Mini-Jobs). Also wo genau zieht man hier thematisch dann die Grenze?

    Eine schlechte Grenze wäre vermutlich die einfachste, wenn einem eben die Ansichten von anderen gerade nicht passen. Schlecht wäre andererseits auch, wenn man bei dem Thema anhand des Bildes von der angesprochenen PK diskutieren würde, wieso 3/4 der Protagonisten selbst dort nicht ohne ihr Handy aufm Pult können (oder hat Bas das von Merz gar geklaut?), Söder als Einziger das Jackett nicht schließt oder ob einer Fachkraft für Arbeitssicherheit die Verlegung der Mikrofonkabel gefallen würde. Eine Grenzüberschreitung in die ein oder andere Richtung hat es aber im Thema hier so nicht gegeben.

    Oder etwa doch?

  • Die allermeisten Arbeitgeber dürften so klug sein und eine Führung eines Fahrtenbuchs untersagen.

    Das Dienstwagenprivilleg ist meist kein Privilleg, gerade wenn ein Vertrenner eines deutschen Herstellers gefahren wird. Die üblichen 55% Rabatt kommen beim Arbeitnehmer nicht an.

  • Die allermeisten Arbeitgeber dürften so klug sein und eine Führung eines Fahrtenbuchs untersagen.

    Das Dienstwagenprivilleg ist meist kein Privilleg, gerade wenn ein Vertrenner eines deutschen Herstellers gefahren wird. Die üblichen 55% Rabatt kommen beim Arbeitnehmer nicht an.

    Doch, insbesondere wenn man einen Hybrid oder ein E-Auto fährt, ist das schon ein Privileg. Der Steuervorteil kann je nach Fahrleistung schon massiv sein. Müsste ich die tatsächlichen Istkosten versteuern, hätte ich ganz bestimmt keinen Firmenwagen.

  • Doch, insbesondere wenn man einen Hybrid oder ein E-Auto fährt, ist das schon ein Privileg. Der Steuervorteil kann je nach Fahrleistung schon massiv sein. Müsste ich die tatsächlichen Istkosten versteuern, hätte ich ganz bestimmt keinen Firmenwagen.

    Das Stichwort Verbrenner steht oben.

    Oberhalb der BBG macht es auch mehr Spaß, als darunter.

  • Das Stichwort Verbrenner steht oben.

    Niemand ist gezwungen, einen Verbrenner zu nehmen. Wie schon angemerkt wurde, ist der Dienstwagen mit Privatnutzung Teil des Gehalts und damit verhandelbar. Verbrenner, Elektro, mit und ohne Privatnutzung. Oder alternativ...wenn sich die Firma querstellt und kein Interesse daran hat, ihren Mitarbeitern mehr Netto zu bieten, bei vergleichbaren eigenen Kosten...eben zu einer Firma wechseln, die nicht so bescheuert ist, gratis Vorteile zu vergeben..

  • Das Stichwort Verbrenner steht oben.

    Oberhalb der BBG macht es auch mehr Spaß, als darunter.

    Verbrenner hab ich überlesen, aber selbst dann fährt man steuerlich je nach km Leistung besser. Aber bei der Vebrennerversteuerung hätte ich vermutlich nen alten gebrauchten, weil ich ein Pfennigfuchser bin ;).

    Und oft sind Dienstwagenfahrer ja oberhalb der BBG. Insbesondere so Leute, die garkein Auto brauchen, sondern das einfach als Steuerspargehaltsanteil haben.

  • hat, ihren Mitarbeitern mehr Netto zu bieten,

    Eben genau das: Ein Steuersparmodell, das man im Zuge der Steuerreform angehen könnte. Die tatsächliche Ersparnis ist nämlich weit höher als 1% vom Bruttolistenpreis. Wenn der AN die tatsächlichen Kosten versteuern müsste, wäre mehr Geld in der Kasse.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Wie lange noch, bis das System implodiert? „Die Sozialausgaben in Deutschland sind 2025 auf rund 1,43 Billionen Euro gestiegen. Es sei der zweithöchste Wert seit Beginn der Statistik im Jahr 1960. [...] Lediglich zu Beginn der Corona-Pandemie 2020 sei der Anteil höher gewesen.“

    Die jetzige Steuerreform wird es also nicht reißen. Sollten wir also darüber nachdenken, die Steuern deutlicher und in weiteren Bereichen anzuheben, um die Ausgaben finanziert zu bekommen oder sind wir doch auf dem Holzweg?

    https://www.welt.de/wirtschaft/art…heit-rente.html

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Sollten wir also darüber nachdenken, die Steuern deutlicher und in weiteren Bereichen anzuheben, um die Ausgaben finanziert zu bekommen oder sind wir doch auf dem Holzweg?

    Ein Weg könnte ja sein, wenn einfach alle Ihre Steuern und Abgaben auch mal zahlen würden. Kürzlich gab es ja z.B. die Diskussion um den Unterhaltsvorschuss. Viele Väter zahlen nicht bzw. drücken sich vor der Zahlung des Unterhalts.
    Steuerhinterziehung/Schwarzarbeit soll den Staat auch so die ein/andere Milliarde kosten.

  • Kürzlich gab es ja z.B. die Diskussion um den Unterhaltsvorschuss. Viele Väter zahlen nicht bzw. drücken sich vor der Zahlung des Unterhalts.

    Diese Diskussion ist extrem verkürzt. Nur ein paar Aspekte:

    - Die Unterhaltssätze wurden 2022/23 um ingesamt 20 % erhöht. Weit mehr als es die Inflation erforderte und weit mehr als jede Gehaltsentwicklung hergegeben hat. Dass basierend darauf viele nicht mehr zahlen können, ist m.E. eine unmittelbare Folge.

    - Wenn jemand zahlen kann aber nicht will, ist es an den Jugendämtern, bestehende Titel zu vollstrecken. Warum die das nicht tun? Keine Ahnung. Vermutlich die typische behördliche Ineffizienz.

    - Es wird immer so getan, als sei das einzige Modell, dass die Kinder bei einem Elternteil leben und das andere Unterhalt zahlt, aber keine eigenen Kosten für die Kinder hat. Bei einer üblichen Aufteilung sind in einem Jahr 26 Wochenenden und etwa 6 Wochen Ferien zu finanzieren. Diese Kosten (und deren Steigerungen) sind nirgendwo. Dass es andere Betreuungsmodelle gibt, z.B. Wechselmodelle, kommt in der Diskussion überhaupt nicht vor.

    - Was ist eigentlich der tatsächliche Bedarf eines Kindes? Das, was das Jugendamt als Unterhaltsvorschuss zahlt? Das, was die Düsseldorfer Tabelle als "100 %" angibt? Irgendwas anderes?

    - Hauptkostentreiber sind auch in einer Trennungsfamilie die Wohnkosten. Mit der Trennung braucht es eine zusätzliche Wohnung und wenn die Kind-/Teenager-gerecht sein soll, sind es mind. 3 Zimmer und da ist man dann je nach Region locker bei 1000 €. Dieses Geld muss irgendwo her kommen und das beantwortet man nicht, indem man Unterhaltsvorschüsse kürzt.

  • Ein Weg könnte ja sein, wenn einfach alle Ihre Steuern und Abgaben auch mal zahlen würden. Kürzlich gab es ja z.B. die Diskussion um den Unterhaltsvorschuss. Viele Väter zahlen nicht bzw. drücken sich vor der Zahlung des Unterhalts.

    Da sollen ja Änderungen kommen, unter anderem Führerscheinentzug.

    Steuerhinterziehung/Schwarzarbeit soll den Staat auch so die ein/andere Milliarde kosten.

    Hier wäre der Staat sogar doppelt entlastet, weil die Kombination Leistungsbezug/Schwarzarbeit sehr häufig vorkommt.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Diese Diskussion ist extrem verkürzt. Nur ein paar Aspekte:

    - Die Unterhaltssätze wurden 2022/23 um ingesamt 20 % erhöht. Weit mehr als es die Inflation erforderte und weit mehr als jede Gehaltsentwicklung hergegeben hat. Dass basierend darauf viele nicht mehr zahlen können, ist m.E. eine unmittelbare Folge.

    Maximal kann/muss jeder nur bis zum eigenen Selbstbehalt zahlen. Kannst Du mir sagen wie viele unterhaltspflichtige Elternteile nur das zahlen was Sie können und wie viele gleich gar nichts zahlen?

    - Wenn jemand zahlen kann aber nicht will, ist es an den Jugendämtern, bestehende Titel zu vollstrecken. Warum die das nicht tun? Keine Ahnung. Vermutlich die typische behördliche Ineffizienz.

    Dazu soll es zukünftig ja weitere Druckmittel geben (z.B. Führerscheinentzug). Damit hat man offenbar in anderen Ländern ganz gute Ergebnisse erzielt. Die Diskussion dazu so etwas auch in Deutschland einzuführen gibt es ja schon seit 2016. :rolleyes:

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