Steuerreform 2027

KI-Zusammenfassung

: Welche Steuerentlastungen Familien und mittlere oder niedrige Einkommen erreichen und wie eine AU-Pflicht ab dem ersten Krankheitstag praktisch laufen soll, ist nach den Koalitionsplänen noch in vielen Punkten offen.

Welche Steuerentlastungen Familien und mittlere oder niedrige Einkommen erreichen und wie eine AU-Pflicht ab dem ersten Krankheitstag praktisch laufen soll, ist nach den Koalitionsplänen noch in vielen Punkten offen.

  • Viele Beiträge sehen die Steuerentlastung kritisch, weil die genannten 600 € erst 2028 und nur für bestimmte Familien gelten sollen.
  • Mehrere Beiträge betonen zur AU ab Tag eins, dass der Arztbesuch laut genannten Aussagen nicht zwingend am ersten Krankheitstag stattfinden soll.
  • In der Community bleibt die Wirkung auf Praxen umstritten, weil einige weniger Missbrauch erwarten und viele mehr Belastung durch zusätzliche Arztbesuche befürchten.
  • Demokratie ist aber schon ein wenig mehr, als das Wahlrecht.

    Ist es, aber in der Praxis ist es die einzige mächtige Handhabe die der Souverän hat. Ich wüsste nicht in welcher Form, in diverse Entscheidungen eingegriffen werden könnte. Proteste haben in der jüngeren Vergangenheit nicht wirklich zu irgendwas geführt. Ansonsten wäre die Frage warum so viele Leute unzufrieden sind, sich aber für sie nichts ändert. Da die letzte Regierung abgewählt wurde und die derzeitige bei weitem unbeliebter ist als die letzte, würde das ja eigentlich zwangsläufig dazu führen das man demokratische Elemente aktiviert um die Situation zu verbessern. Das einzige das bisher auftaucht, ist die Ausgangslage, dass das Kreuzchen wandert.

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  • Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Man kann auch planbar in Infrastruktur investieren, ohne Schulden aufzunehmen. Man muss halt Prioritäten setzen und das ist die ureigenste Aufgabe der Politik. An der Stelle nochmal der Hinweis, dass Geld alleine nichts bringen. Sonst könnte man einfach welches drucken und alle Probleme lösen. Geld ist nur ein Mittel zum Zweck, letztendlich muss man die real existierende Wirtschaft priorisieren.

    Ich hoffe du investierst dann auch ausschließlich ex USA, wenn du der Meinung bist das mit Geld um sich werfen absolut nichts bringt.

    Diese Priorisierung läuft halt immer auf das selbe Schema hinaus und das ist Umverteilung von unten nach oben. Man "priorisiert" die Wirtschaft z.B. indem Kündigungsschutz gelockert wird, (potenzielle) Arbeitszeiten erhöht werden, Sozialleistungen gekürzt werden. Es sind immer wieder die selben angeblich "alternativlosen Lösungen" die dann umgesetzt werden.

  • Da ziehst du falsche Konfliktlinien. Kündigungsschutz ist keine Umverteilung von unten nach oben, sondern von denen ohne Job zugunsten derer mit Job. Ganz besonders betroffen davon sind übrigens junge Leute, denn die haben nach der Schule erstmal keinen Job. Ist natürlich nicht so seksy wie oben gegen unten, aber nicht ohne Grund wird Jugendarbeitslosigkeit gesondert betrachtet.

    Bei Sozialleistungen kommt es auf die konkrete Art an. Der aktuelle Umgang mit der GRV verteilt auch nicht von unten nach oben, sondern eindeutig von jung zu alt. Viele andere Sozialleistungen verteilen vor allem von denen, die arbeiten zu denen die es nicht tun bzw. auch von denen, die Vollzeit arbeiten zu denen, die nur Teilzeit arbeiten (z.B. GKV).

    Die gesetzliche Höchstarbeitszeit ist eine komplexe Sache. Viele arbeiten weit unterhalb der Höchstarbeitszeit, unsere lieben Industriebetriebe mit ihrer 35h Teilzeit beispielsweise. Und gerade bei der Arbeitszeit ist es doch vollkommener Quatsch an 5 Tagen pro Woche aufzuschlagen, da macht man 3 Tage mit 9h und einen mit 8h und freut sich über ein langes Wochenende. Oder ist es wirklich Ausbeutung, wenn eine Aushilfskraft in der Gastronomie einen Tag mit 12h arbeitet und damit ihre Woche erledigt hat?

  • Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Man kann auch planbar in Infrastruktur investieren, ohne Schulden aufzunehmen. Man muss halt Prioritäten setzen und das ist die ureigenste Aufgabe der Politik. An der Stelle nochmal der Hinweis, dass Geld alleine nichts bringen. Sonst könnte man einfach welches drucken und alle Probleme lösen.

    Es gibt gute historische Gründe, warum wir die Geldschöpfung ausgelagert haben. Aber es soll ja Leute geben, die behaupten, dass man durch Geld drucken viele Probleme lösen kann. Ich bin persönlich eher sehr skeptisch, aber interessiert.

    Geld ist nur ein Mittel zum Zweck, letztendlich muss man die real existierende Wirtschaft priorisieren.

    Dem Zusammenhang kann ich nicht folgen. Das meine ich ehrlich und nicht provokant. Natürlich ist Geld nur ein Mittel zum Zweck, aber es geht ja um reale Verbindlichkeiten.

  • Da ziehst du falsche Konfliktlinien. Kündigungsschutz ist keine Umverteilung von unten nach oben, sondern von denen ohne Job zugunsten derer mit Job. Ganz besonders betroffen davon sind übrigens junge Leute, denn die haben nach der Schule erstmal keinen Job. Ist natürlich nicht so seksy wie oben gegen unten, aber nicht ohne Grund wird Jugendarbeitslosigkeit gesondert betrachtet.

    Ich würde sagen es ist mindestens eine Melange. Wenn Du das Risiko des Einbruchs des Auftragseinbruchs vom Unternehmer auf den Arbeitnehmer überträgst, ist das auch eine Umverteilung von unten nach oben.

    Bei Sozialleistungen kommt es auf die konkrete Art an. Der aktuelle Umgang mit der GRV verteilt auch nicht von unten nach oben, sondern eindeutig von jung zu alt. Viele andere Sozialleistungen verteilen vor allem von denen, die arbeiten zu denen die es nicht tun bzw. auch von denen, die Vollzeit arbeiten zu denen, die nur Teilzeit arbeiten (z.B. GKV).

    Da die GRV stark aus Steuergeldern zu finanziert wird, ist auch dies eine Melange. Aus meiner Sicht ist der Faktor Arbeit hier zu stark im Fokus der Finanzierung der GRV.

    Oder ist es wirklich Ausbeutung, wenn eine Aushilfskraft in der Gastronomie einen Tag mit 12h arbeitet und damit ihre Woche erledigt hat?

    Mal so - mal so.

  • Die gesetzliche Höchstarbeitszeit ist eine komplexe Sache. Viele arbeiten weit unterhalb der Höchstarbeitszeit, unsere lieben Industriebetriebe mit ihrer 35h Teilzeit beispielsweise. Und gerade bei der Arbeitszeit ist es doch vollkommener Quatsch an 5 Tagen pro Woche aufzuschlagen, da macht man 3 Tage mit 9h und einen mit 8h und freut sich über ein langes Wochenende. Oder ist es wirklich Ausbeutung, wenn eine Aushilfskraft in der Gastronomie einen Tag mit 12h arbeitet und damit ihre Woche erledigt hat?

    Ja flexible Arbeitszeiten hibt es jetzt schon. Davon kenne ich sehr gute Beispiele und sehr schlechte. Die 12 Stunden klingen toll wenn man damit die Wochenarbeitszeit durch hat. Wenn man allerdings spontan 12 Stunden schiebt obwohl 8 geplant sind und nach gesetzlicher Pause nochmal 12 ist das weniger geil. Besonders vor dem Hintergrund das damit gerade in der Gastro noch ab und zu Schichtwechsel einhergehen. Ist es ein Frage der Flexibilisierung. Ist man flexibel einsetzbar wenn der Chef das sagt, oder darf man sich die Woche frei seine X Stunden einteilen?

    Das derzeitige Arbeitszeitgesetz erlaubt ja genug und die wenigsten sagen etwas wenn es alle jubel Jahre mal vorkommt das man extrem viele Überstunden macht. Hatte selbst schon Schichten und Ruhezeiten weit über die Legalität hinaus gingen, aber wenn das Paket passt ist das ab und zu ok.

  • Da die GRV stark aus Steuergeldern zu finanziert wird, ist auch dies eine Melange. Aus meiner Sicht ist der Faktor Arbeit hier zu stark im Fokus der Finanzierung der GRV.

    Wenn man die Melange trennt, das die GRV z.B. versicherungsfremde Kosten bezahlt, dann wird ein Schuh draus.
    Wir haben dafür einen anderen Fred.
    Stichwörter wären etwa Mütterrente oder Ostrenten, Fremdrenten etc. etc.

  • Dem Zusammenhang kann ich nicht folgen. Das meine ich ehrlich und nicht provokant. Natürlich ist Geld nur ein Mittel zum Zweck, aber es geht ja um reale Verbindlichkeiten.

    Geld alleine schafft nichts. Wenn du Bahnstrecken, Autobahnen oder Schulen sanieren willst, Güter und Dienstleistungen. Ein Großteil davon, vor allem der Arbeit, muss aus dem Inland kommen. Mehr Geld führt nicht dazu, dass du mehr Ingenieure oder Bauarbeiter hast. Das geht nur, wenn du Leute von anderen Arbeiten abziehst. Geld dient vor allem dazu, das Wirtschaften zu vereinfachen. Zum einen als glorifiziertes Tauschmittel, zum anderen für die Preissignale.

    Wenn der Staat jetzt mehr Schulden aufnimmt, muss das Geld dafür irgendwo anders abgezogen werden. Entweder bei Investitionen in der Privatwirtschaft, beim Konsum oder es muss sich die Außenhandelsbilanz anpassen. Und da sieht man eben sehr schön, dass der Staat die Wirtschaft nicht aus der Flaute ziehen kann, indem er massiv Schulden aufnimmt. Bei konstanter Geldmenge zieht er das Geld nur woanders ab.

  • Hat so etwas nicht eine lange (unrühmliche) Tradition? Wer erinnert sich nicht an das 'Mit mir keine Erhöhung der MwSt.' von Frau Merkel.
    Oder die versprochene Reduzierung der Arbeitslosigkeit der 1. Regierung Kohl. Oder auch seine 'blühenden Landschaften' im Osten.

    Mit einem fragwürdig legitimierten Bundestag das durchzuziehen ...

    Moderne "Demokratie" eben.

    Wer hat einen bei der letzten EU Wahl die Zensurular von den Laien gewählt?

    Moderne "Demokratie" eben.

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen, Krankenkassenbeiträge zu senken und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • Dank der Zuckersteuer auf zuckerfreie Produkte! ^^

  • Geld alleine schafft nichts. Wenn du Bahnstrecken, Autobahnen oder Schulen sanieren willst, Güter und Dienstleistungen. Ein Großteil davon, vor allem der Arbeit, muss aus dem Inland kommen. Mehr Geld führt nicht dazu, dass du mehr Ingenieure oder Bauarbeiter hast. Das geht nur, wenn du Leute von anderen Arbeiten abziehst.

    Deine Annahme gilt nur für Vollauslastung. Nicht für die Flaute, die Du unten ja selber nennst. Im Zweifelsfall hast Du Bauarbeiter, die gerade nix tun und dann wieder BIP erwirtschaften.

    Geld dient vor allem dazu, das Wirtschaften zu vereinfachen. Zum einen als glorifiziertes Tauschmittel, zum anderen für die Preissignale.

    Wenn der Staat jetzt mehr Schulden aufnimmt, muss das Geld dafür irgendwo anders abgezogen werden. Entweder bei Investitionen in der Privatwirtschaft, beim Konsum oder es muss sich die Außenhandelsbilanz anpassen. Und da sieht man eben sehr schön, dass der Staat die Wirtschaft nicht aus der Flaute ziehen kann, indem er massiv Schulden aufnimmt. Bei konstanter Geldmenge zieht er das Geld nur woanders ab.

    Die Geldmenge ist aber nicht konstant.

  • Wenn der Staat jetzt mehr Schulden aufnimmt, muss das Geld dafür irgendwo anders abgezogen werden. Entweder bei Investitionen in der Privatwirtschaft, beim Konsum oder es muss sich die Außenhandelsbilanz anpassen. Und da sieht man eben sehr schön, dass der Staat die Wirtschaft nicht aus der Flaute ziehen kann, indem er massiv Schulden aufnimmt. Bei konstanter Geldmenge zieht er das Geld nur woanders ab.

    Bedeutet das auch, dass der Staat alternativ - ohne selber mehr Schulden aufzunehmen - das Konsumvolumen einer Gesellschaft erhöhen kann, wenn er dem Bürger A Geldmittel für den Konsum gibt, die (Geldmittel) er dem Bürger B abnimmt?

  • Mit einem fragwürdig legitimierten Bundestag das durchzuziehen ...

    Erklärung!?:/
    AFAIK ist unsere Verfassung da eindeutig. Und die Beschlusskraft des Parlaments endet eben nicht mit einer Wahl, sondern erst mit der 1. Sitzung des neu gewählten Parlaments.
    AFAIK wurden ein solche Abstimmungen auch schon früher gemacht. Ganz ohne irgendwelche Nebengeräusche.:rolleyes:

    Wer hat einen bei der letzten EU Wahl die Zensurular von den Laien gewählt?

    Ich wusste gar nicht, dass wir bei einer EU Wahl direkt den EU Ratspräsidenten/in wählen!? Hast Du dazu nähere Informationen?:/

  • Deine Annahme gilt nur für Vollauslastung. Nicht für die Flaute, die Du unten ja selber nennst. Im Zweifelsfall hast Du Bauarbeiter, die gerade nix tun und dann wieder BIP erwirtschaften.

    Wir drehen uns etwas im Kreis. Die Spezialfirmen für den Bau von Bahnstrecken sind sehr gut ausgelastet, die Diskussion dreht sich hier eher um die Frage, ob die das ganze Geld überhaupt sinnvoll verbauen können. "Die Wirtschaft" ist kein homogenes Gebilde und staatliche Aufträge betreffen erstmal immer nur einen spezifischen Teil der Wirtschaft. Es ist sehr leicht, mit einem Staatseingriff die Wirtschaft an einer Stelle zu überhitzen während anderswo die Lage schlecht ist. Die Autos sogenannter Premium-Hersteller werden nicht automatisch dadurch attraktiver, dass der Staat massenhaft Autobahnbrücken ersetzt.

    Bedeutet das auch, dass der Staat alternativ - ohne selber mehr Schulden aufzunehmen - das Konsumvolumen einer Gesellschaft erhöhen kann, wenn er dem Bürger A Geldmittel für den Konsum gibt, die (Geldmittel) er dem Bürger B abnimmt?

    Nicht wirklich. Der Staat hat eine gewisse Möglichkeit, das Verhältnis von Konsum und Sparen zu beeinflussen. In der Regel geht das aber immer zulasten des Konsum und zugunsten der Sparquote. Stichwort finanzielle Repression

  • Bedeutet das auch, dass der Staat alternativ - ohne selber mehr Schulden aufzunehmen - das Konsumvolumen einer Gesellschaft erhöhen kann, wenn er dem Bürger A Geldmittel für den Konsum gibt, die (Geldmittel) er dem Bürger B abnimmt?

    Nein, das bedeutet das nicht.

    Unabhängig davon neigen Bürger mit niedrigerem Einkommen zu einer höheren Konsumquote. Das bedeutet eine Umverteilung von oben nach unten sollte den Konsum in der Regel erhöhen.

  • Für meinen Teil drängt sich mir hier zunehmend der Verdacht auf, daß der ein oder andere Protagonist den Beitrag Nr. 858

    Eventuell könnte ein überzeugendes - sowohl politisches als auch personelles - Angebot an die Bevölkerung hier einen Ausweg eröffnen. Könnte mir beispielsweise ein Triumvirat bestehend aus der Heidi (Reichinnek; Die Linke), dem Kevin (Kühnert; SPD) und der Saskia (Esken; SPD) vorstellen unter der Führung und Leitung der medienerfahrenen Katrin (Göring-Eckhardt; Die Grünen), die auch die Kommunikation (Presse-und Öffentlichkeitsarbeit neudeutsch Public Relation) übernimmt.

    Geballter und fundierte ökonomischer Sachverstand, ein ebensolches tiefgreifendes Verständnis von Wirtschaft und reichlich - auch international - eigene Erfahrungen samt Erfolgen in der Praxis. So könnten die Internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland (endlich) wieder verbessert bzw. wiederhergestellt werden, die privaten Investitionen (endlich) wieder anspringen und auch der Standort (endlich) wieder für internationales Kapital attraktiver werden.

    Positive "Nebenwirkung" sprich ebensolcher Begleiteffekt: Der Standort gewinnt (endlich) auch mehr an Attraktivität für die weltweit begehrte "Qualifizierte Zuwanderung".

    nicht als humoristisch-satirische Einlage sieht und versteht ...

    ... sondern als ernsthafte, realistische politische Alternative ... ?!


    Das wäre aus meiner Sicht dann aber "Realsatire".

  • Wir drehen uns etwas im Kreis.

    Da hast Du Recht. Ich hatte den Satz eben auch schon getippt, aber wieder gelöscht. Ich versuche Mal eine Ausfahrt zu nehmen, dass wir vielleicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

    Die Spezialfirmen für den Bau von Bahnstrecken sind sehr gut ausgelastet, die Diskussion dreht sich hier eher um die Frage, ob die das ganze Geld überhaupt sinnvoll verbauen können. "Die Wirtschaft" ist kein homogenes Gebilde und staatliche Aufträge betreffen erstmal immer nur einen spezifischen Teil der Wirtschaft. Es ist sehr leicht, mit einem Staatseingriff die Wirtschaft an einer Stelle zu überhitzen während anderswo die Lage schlecht ist. Die Autos sogenannter Premium-Hersteller werden nicht automatisch dadurch attraktiver, dass der Staat massenhaft Autobahnbrücken ersetzt.

    Mir ging es erstmal darum, dass zusätzliche Staatsverschuldung in einer Flaute automatisch 1:1 andere Verwendungen verdrängt. Das ist nicht so. Aber du hast Recht, dass die Wirtschaft nicht homogen ist und wenn ich mit einer Auslastung des Baugewerbes argumentiere, das nicht ebenfalls auf das gesamte Gewerbe zutrifft.

    Daher kann ich Dir Recht geben, dass nicht jeder weitere Euro Staatsverschuldung automatisch 1 Euro Wachstum des BIP ergibt. Es ist aber auf der anderen Seite auch nicht 0.

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