Hilfe der Crash kommt... (bald?)

  • Trendbarometer, politische Kompetenz: https://www.n-tv.de/politik/SPD-fi…id30505084.html

    Passend dazu von Dienstag:

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    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Die Einschätzung der Kompetenz ist gar nicht so einfach. Hier kann man (für 2025) das Wahlergebnis nach Bildungsgrad nachschauen

    Aber was will man daraus lesen?

    Leute mit einfacher Bildung (ich vermute man meint Menschen ohne Hochschulbildung) wählen eher Mitte- Rechts, die mit gehobener Bildung eher Mitte-Links.

    Aber was hat das mit politischer Kompetenz zu tun?

  • Die Ampel hat ernsthaft an Reformen gearbeitet, zeigt sich, dass es doch nicht so blöd war, was sie an Projekten ins Laufen gebracht haben.

    Hat sie das?

    Mein Eindruck ist eher, dass man ein paar Sachen angedacht hat und dann wieder zurückgerudert. Stichwort Agrardiesel. Die Auswirkungen des Heizungsgesetz hat man elegant auf die nächste Legislaturperiode verschoben. Und so weiter. Die letzte Regierung, die ernsthaft an Reformen gearbeitet hat, war die Regierung Schröder.

    Und dass du jetzt ausgerechnet Klingbeil für eine Rede lobst, wo doch dessen SPD seit einem Jahr alle Projekte aus dem Koalitionsvertrag blockiert, die keine SPD-Herzensangelegenheiten waren...

    Ich würde die Aussage von britty anders formulieren: Zwei Parteien in der Ampel haben ernsthaft an Reformen gearbeitet bzw. hatten welche in ihren Wahlprogrammen. Aber die dritte Partei in der Ampel hat sich quergestellt (auch schon bei den Koalitionsverhandlungen) und letztendlich für das Scheitern der Ampel gesorgt.

    Erschwert wurde der Start der Ampel aber auch durch den Ausbruch des Ukraine-Kriegs, mit dem bei der Wahl und in den Koalitionsverhandlungen noch keiner gerechnet hatte.

    Aber LebenimSueden hat recht mit seiner Aussage, dass die Regierung Schröder die letzte Regierung war, die ernsthaft an Reformen gearbeitet hat.

  • Aber LebenimSueden hat recht mit seiner Aussage, dass die Regierung Schröder die letzte Regierung war, die ernsthaft an Reformen gearbeitet hat.

    Stimmt, das muss man Schröder lassen, er hat die Probleme angepackt.

    Die SPD hat allerdings bei den Wahlen danach einen hohen Preis bezahlt.

    Den Ampelparteien ging es auch mehr oder weniger an den Kragen.

    SPD und CDU wollen ja auch Reformen, leider nicht die gleichen.

    Vermutlich ist der Leidensdruck noch nicht hoch genug, um sich zu einigen.

  • Kommen wir jetzt leider zum Thema „Crash“ zurück.

    Gibt es hier eigentlich noch Leute, die „die beginnende Katastrophe bemerken“ ?

    Sagte mir gestern beim Abendessen im „Cube“ in Stuttgart einer, der seit 1985 immer ununterbrochen an der Börse „rumgefummelt“ hat vor allem mit US-Tech-Titeln extrem im Plus ist.

    Warum ? Die Zinsen steigen ganz langsam , die Aktien korrigieren.

    DAS sei wie Frühjahr 2022.

    Erstmals seit 15 (!) Jahren hat die Umlaufrendite 10-jähriger Bundesanleihen 3,0 % überschritten.

    Also Tip für den Rest von 2026 :

    Anleihecrash, Aktiencrash, Dollar wieder schwächer…

  • Intervention der Zentralbanken, erneuete Quantitative Lockerung, weiteres Aufblasen der Geldmenge und Absorption durch Assets mit steigenden nominellen Preisen. Inflation.

  • Intervention der Zentralbanken, erneuete Quantitative Lockerung, weiteres Aufblasen der Geldmenge und Absorption durch Assets mit steigenden nominellen Preisen. Inflation.

    Wie wäre es mit Stagflation ... ?

    Nach meinen Dafürhalten fast eher wahrscheinlich. Das Risiko für eine solche Stagflation dürfte jedenfalls für so einige Länder real sein (insbesondere auch für Deutschland), da typische Ingredienzien dafür gegeben sind (Ausprägung und Intensität dieser Zutaten auch abhängig von der Dauer des Nahost-Konflikts).

    Erinnert mich ein bißchen an die Phase (eher Ära) ab 1973 Jahre bis Anfang der 80er Jahre und später auch 79/80 herum (für die Jüngeren: 1. und 2. Ölpreisschock). Aus Sicht der monetären Ökonomik eine tendenziell unangenehme Angelegenheit für Notenbanken (geldpolitisches Spannungsfeld bzw. Dilemma bei Stagflation: Für die Bekämpfung der Inflation bräuchte es höhere Zinsen - diese würden aber die ohnehin schon stagnierende Wirtschaft noch weiter schwächen) insbesondere für eine ohnehin längst politisierte Zentralbank wie die EZB (unter fiskalischem Druck stehend - spätestens mit Ausbruch der Eurokrise (2010ff) ist zu (oder eher vor) das offizielle Mandat der EZB nach den EU-Verträgen (für Preisniveaustabilität sprich Kaufkraftstabilität zu sorgen) das "stille" und/oder in Selbstermächtigung zugeteilte weitere Mandat "Rettung des Euro" (und zwar "Whatever it takes" )- präziser Rettung der Eurozone in der derzeitigen Länderbesetzung - getreten).

    Erschwerend kommt für mich auf der politischen Ebene hinzu (die Mehrzahl der politischen Entscheidungen kommt längst aus Brüssel und nicht mehr aus Berlin - das gilt für praktisch alle EU- und Euro-Mitgliedsstaaten), daß die EU durch ihre Ebenen hinweg (Rat, Kommission und Parlament) eventuell bis vermutlich glaubt (präziser sich der Illusion hingibt), man könne weiterzumachen wie bisher. Die regelbasierte Ordnung, auf die sich eine EU so häufig beruft und an diese klammert, ist - jedenfalls bis auf Weiteres - zerstört. Ob und ggf. wann diese zurückkehrt, scheint mir völlig offen. Wie schon mehrfach geschrieben wird in einem solchen Setting (statt moralisch erhobenem Zeigefinger beispielsweise) Hard Power noch mehr ins Zentrum rücken bestehend aus wirtschaftlicher und militärischer Stärke, wenn es um die Durchsetzung eigenen Interessen (oder die Durchsetzung eigenen Werte) geht. Ob die EU - allein aufgrund ihrer Vielstimmigkeit, der unterschiedlichen Partikularinteressen diverser ihrer Mitglieder und dem typischen EU-(Schnecken)Tempo - dazu in der Lage ist, wird interessant und spannend zu beobachten sein.

  • Kannst du bitte diese Grafik hier löschen? Was soll dieses Bild von dieser Frau hier in dem Forum?

    Die ist zwar sehr unsympathisch bzw. unsympathischer als ihr Kollege Tino, sie aber deswegen kompett zu canceln ist aber Frauenfeindlich.

    Ich schätze 20% + bis Ende des Jahres. Der Krieg ist fast vorbei.

    Da glaube ich noch nicht so dran. Vielleicht zieht 🍊 den Krieg auch über die Midterms. Und da US beschäftigt ist / viel verballert könnte China sich versuchen Taiwan zu holen.

    Dann krachts richtig.

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