Sell in May……….

KI-Zusammenfassung

: Ist „Sell in May“ sinnvoll, also im Mai verkaufen und im Herbst wieder einsteigen? Die Community ist überwiegend skeptisch und nennt eher Buy-and-Hold oder Umschichten nach festen Regeln statt nach Kalendermonaten. Als Stolpersteine werden Steuern, Gebühren und verpasste Kursanstiege genannt. Klare Wiedereinstiegskriterien ergeben sich nicht. Genannt werden sofortiger Wiedereinstieg, Sparplan oder Abwarten fallender Kurse. Später wurde ein Teilbestand direkt in einen breiter gestreuten ETF umgeschichtet.

Ist „Sell in May“ sinnvoll, also im Mai verkaufen und im Herbst wieder einsteigen? Die Community ist überwiegend skeptisch und nennt eher Buy-and-Hold oder Umschichten nach festen Regeln statt nach Kalendermonaten. Als Stolpersteine werden Steuern, Gebühren und verpasste Kursanstiege genannt. Klare Wiedereinstiegskriterien ergeben sich nicht. Genannt werden sofortiger Wiedereinstieg, Sparplan oder Abwarten fallender Kurse. Später wurde ein Teilbestand direkt in einen breiter gestreuten ETF umgeschichtet.

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    Depot ausmisten und ETFs verkaufen
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    ETF verkaufen? So mistest Du Dein Depot aus

  • Das war dann ja mal eine gar nicht mal sooo gute Aktion.

    Ich sehe das immer ein bisschen anders.


    Beim ersten Verkauf habe ich Gewinn mitgenommen (ja ja - habe ich auch Steuer gezahlt)


    Nach dem Wiedereinstieg stehe ich wieder im Plus - wenn ich alles wieder verkaufe - nehme ich wieder Gewinn mit.

  • Ich sehe das immer ein bisschen anders.


    Beim ersten Verkauf habe ich Gewinn mitgenommen (ja ja - habe ich auch Steuer gezahlt)


    Nach dem Wiedereinstieg stehe ich wieder im Plus - wenn ich alles wieder verkaufe - nehme ich wieder Gewinn mit.

    Wie befreit sich ein Mathematiker aus einem geschlossenen Käfig? - Er definiert: Hier ist außen.


    „Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.“

  • Da muss ich an das hier denken.

    Es geht um realisierte Gewinne :)


    Deine Gewinne sind nur Buchgewinne - mit Buchgewinne kannst du nichts kaufen (nicht mal Brötchen beim Bäcker)


    Mit meinem realisierten Gewinn - kann ich schöne Dinge kaufen - auch Brötchen beim Bäcker.

  • Ich teile beide Sichtweisen.

    Den Fehler des day traders mache ich mit einem Teil des Notgroschens auch. Damit erwirtschafte ich durch kontinuierliches automatisches Limit Trading eine weit höhere Rendite als Tagesgeldhopping, aber eine weit niedrigere als buy and hold. Ich meine, das wäre rational?

    Der größte Teil meines Vermögens liegt aber in buy and hold ETFs fest. Wobei ich hier schon insgesamt 3x kosten- und steuerneutral das Pferd gewechselt habe, d.h. nach einem Verkauf von Produkt A ein besser gestreutes Produkt B entsprechend niedriger zurückgekauft habe. Im Moment überlege ich einen vierten Versuch. Allerdings, zu glauben, ich hätte es deshalb drauf, wäre irrational.

  • Beim ersten Verkauf habe ich Gewinn mitgenommen (ja ja - habe ich auch Steuer gezahlt)


    Nach dem Wiedereinstieg stehe ich wieder im Plus - wenn ich alles wieder verkaufe - nehme ich wieder Gewinn mit.

    Die Steuer müsste man als zusätzlichen Kursverlust einpreisen, was das Verkaufen noch unattraktiver macht. Dieses Geld ist weg und kann dir auch keine Zinseszins-Rendite mehr bringen, auf lange Anlagehorizonte nicht zu vernachlässigen. Und Plus ist nicht gleich Plus, es gibt Opportunitätskosten: Was wäre aus deiner Anlage geworden, wenn du nicht zwischenzeitlich ausgestiegen wärst. Wenn du deine Strategie mit der Benchmark Welt-ETF vergleichst, wirst du meistens hinten liegen (wenn du nicht zufällig mal einen Crash erwischst und dann die Erholungsphase nicht verpasst, was leider die Regel bei Markettiming zu sein scheint). Kurzum, mit dem realisierten Gewinn, den du danach aber doch wieder einfach nur in den Markt steckst und nicht in Brötchen, machst du in Wahrheit einen Verlust.

  • Mir fällt bei der Vorgehensweise von @Elgob ein:

    Hin und Her macht Taschen leer! :saint:
    Aufs Jahr gesehen oder gar noch länger wird man da keine realen Gewinne machen können, wenn alle Kosten und Steuern mitgerechnet werden. Wenn am Ende eine Summe übrig bleibt, die den Aufwand auch lohnt, wäre es etwas anderes. Dies allerdings glaube ich erst, wenn echte Zahlen zu sehen sind! ;)

  • Mir fällt bei der Vorgehensweise von @Elgob ein:

    Hin und Her macht Taschen leer! :saint:
    Aufs Jahr gesehen oder gar noch länger wird man da keine realen Gewinne machen können, wenn alle Kosten und Steuern mitgerechnet werden. Wenn am Ende eine Summe übrig bleibt, die den Aufwand auch lohnt, wäre es etwas anderes. Dies allerdings glaube ich erst, wenn echte Zahlen zu sehen sind! ;)

    Das macht sie schon seit Jahren, die Taschen sind aber offenbar längst noch nicht leer.

    Gelöschter Nutzer
    5. Januar 2021 um 18:43
  • Ich kaufe (fast) immer mit Gewinn - hin und her macht die Taschen voll und in der Tat habe ich auch genug übrig um eine hübsche Handtasche ab und zu zu kaufen

  • Ist das nicht fast die Vorgehensweise, mit der Fondsmanager versuchen den Markt zu schlagen? (In den meisten Fällen erfolglos auf lange Sicht)

    Ich bin weder Finanzprofi noch gebe ich Anlageberatungen.
    Meine Beiträge sind als Impulse zu verstehen, um sich selbst zu informieren.

  • Ist das nicht fast die Vorgehensweise, mit der Fondsmanager versuchen den Markt zu schlagen? (In den meisten Fällen erfolglos auf lange Sicht)

    Die Frage ist wie man Erfolg definiert.

    Für Elgob ist es Erfolg genug, wenn sie sich vom realisierten Gewinn eine Handtasche kaufen kann.

    Für buy and hold Anleger ist Erfolg, wenn sie sie sich von ihrem realisierbaren Buchgewinn das Handtaschengeschäft kaufen könnten…es aber trotzdem nicht tun 😉

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