Und was genau daran ist jetzt schlecht?
Menschen, die niemals eine Altersvorsorge betrieben haben
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Tomarcy -
10. Mai 2026 um 13:50 -
Unerledigt
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Mein einmal gekauftes Auto hält ewig.
Mein neues Möbel hält ewig.Möbel (ohne Wohnungsbrand): ja
Auto: habe ich das vor Rentenbeginn erneuert, weiss ich nicht, ob ich mit 80++ nochmal ein neues kaufe.Und wenn ich sehe, wieviel Geld ich zum Leben benötige, ohne jede für mich relevante Einschränkung, dann blieben bei 3000€ Netto noch mehr wie genug Geld für meinen Luxus übrig. Inkl. alle 10-15 Jahre ein neues Auto (nein, kein neues, der Jahreswagen reicht mir vollkommen).
wer zahlt ein bei Arbeitslosigkeit oder Elternzeit ?
Arbetislosigkeit hat schon heute nichts mit der GRV zu tun, die ALV-Beiträge gehen extra und ALG1 könnten genauso Beiträge zum persönlichen Rentenkonto leisten.
Elternzeit? Wie wäre es so, wie das Jahrzehnte vorher auch geklappt hat? Aber heute muss alles, was ggf. die Zukunft von D sichert, von der Allgemeinheit getragen werden.
Wer zahlt Witwenrente ?
Sowas kann man auch heute schon (nein, schon seit mind. 30 Jahren) bei einem Auszahlplan vereinbaren.
Und wenn wir schon bei der Ausnahme von Paaren angekommen sind (die haben früher auch ganz selbstverständlch ihre Elternzeit selber bezahlt), dann spart jeder für seine eigene Rente.
Ich müsste ebenfalls regeln das der Arbeitnehmer dann nur monatlich einen Fixbetrag entnimmt
Das wäre zumindest meine Hoffnung:
Jeder zahlt (inkl. AG, wenn es einen gibt) für seine selber finanzierte, lebenslange Rente ein. Diese wird am Kapitalmarkt investiert und im Zweifel früh genug per Ablaufmanagement automatisch umgeschichtet. Am Ende gibt es zwingend eine lebenslange Rente auf Basis des Kapitals und der jeweils aktuellen, statistischen Lebenserwartung (getrennt nach biologischem Geschlecht).
Geschenke, die es heute in der GRV gibt (Mütterrente, Rente für Pflegezeiten usw). werden sofort, wenn sie anfallen, auf das Rentenkonto des Empfangfsberechtigten eingezahlt und nicht als beitragslose Rentenanwatschaft auf die Folgegeneration verschoben.Sobald sich aus dem angesparten Vermögen eine lebenslange Rente ergibt, die der Rentenempfänger für hoch genug erachtet, kann er davon in Rente gehen. Geschieht dies vor einer festgelegten Regelaltersgrenze, verzichtet der Empfänger damit auf die Möglchkeite, Grundsicherung und/oder Wohngeld zu beziehen.
Also wie würdest du das konkret ausgestalten mit dem Nachweis der Eigenanlage ?
Es gibt heute schon Produkte, die am Ende eine (im Vergleich zur Einzahlung) sehr gute, lebenslange Rente zahlen. Inkl. Inflationsausgleich.
Nenn mich Ketzer...aber sollten wir das mit der Altersvorsorge vermischen?
Für mich müsste man das in einigen Fallen nicht, ist aber natürlich, wie alles andere, mein persönliches Problem. Bei der pRV und BAV darf ich immerhin wählen, ob ich eine Witwen- und Waisenrente zahlen möchte oder nicht. EM wäre per BU selber abgesichert, würde dann aber nicht auch noch automatisch meine Rente erhöhen.
Bei der BU hat es 2001 ja schonmal funktioneirt, eine Leistung aus dem Katalog der DRV zu streichen.
wir durften ja letztens erfahren, das GRV nur eine Basis sei
Letztens? Ich habe das schon vor der ersten Zahlung an die DRV in den 1980ern erfahren, als ich noch in der Schule war.
Blüm sprach nur von "Die Rente ist sicher" und nicht "die Rente reicht garantiert fürs Leben". Das war aber auch bei genügend Bekannten in der direkten Nachbarschaft immer wieder zu sehen.
Mal abgesehen davon, dass mir dies auch jedes Jahr meine Renteninfo schwarz auf weiss zeigt.
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Wieso muss diese Diskussion eigentlich immer wieder geführt werden?
Diese Schönwetterbetrachtung "Eine ETF-Anlage ist besser als die DRV-Rente!" hilft niemandem weiter.
Das Thema wurde ja umfassend erörtert. Neue wichtige Aspekte bzw Beiträge sind eher nicht mehr zu erwarten. An den vielfältigen Befindlichkeitsstörungen diverser Mitforisten habe ich kein Interesse.
Daher erlaube ich mir anzuregen, diesen Thread nun zu schließen.
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- Offizieller Beitrag
Daher erlaube ich mir anzuregen, diesen Thread nun zu schließen.
Die Anregung wird zur Kenntnis genommen und abgewogen.
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Wie im anderen Thread schon vorgerechnet: Selbst der grottenschlechte Riester meiner Frau performt besser als die GRV, und da gibt es die Kapitalerhaltsgarantie.
Also erkläre mir mal wie der Riester so unglaublich gut ist ist dass er 3-4% Rendite, Witwenrente, Erwerbsunfähigkeit, Krankenversicherungszuschuss und ständige Rentensteigerungen im Alter (in teils grotesker Höhe) schlagen kann. Warum schaffen die Versorgungswerke nicht mal ansatzweise (nicht mal im feuchtesten Traum) so eine Rendite? Selbst mit einem ETF Sparplan auf FTSE All World wirst du nur schwer da ran kommen, bei viel viel höherem Risiko.
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Die Altersrente ist eine Leistung der Rentenversicherung, nicht die einzige. Präventionsleistungen, Reha, Erwerbsminderungsrente, Rente wegen Todes usw. bietet der durchschnittliche ETF nicht.
Das ist richtig, dem Threadstarter ging es ja aber explizit um die Altersrente.
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Also erkläre mir mal wie der Riester so unglaublich gut ist ist dass er 3-4% Rendite, Witwenrente, Erwerbsunfähigkeit, Krankenversicherungszuschuss
Jetzt wird schon wieder alles in einen Topf geworfen. Es geht um die Altersrente. Nicht irgendwelche Nice-to-have-Gimmicks.
ständige Rentensteigerungen im Alter (in teils grotesker Höhe) schlagen kann
Rentensteigerungen sind im Riester ebenso eingepreist. Der MSCI bleibt ja nicht stehen, sondern erwirtschaftet weiter Überschüsse. Zudem wird die GRV mittel- und langfristig nicht in dieser absurden Höhe steigen, derartige Überlegungen sind ja aus der Politik regelmäßig zu hören.
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Der MSCI bleibt ja nicht stehen, sondern erwirtschaftet weiter Überschüsse.
Wovon Du als Bezieher einer Riester Rente allerdings nicht profitierst bei nahezu allen Verträgen, wenn nicht allen. Kann es sein, dass es mit Deiner Sachkenntnis nicht allzu gut steht?
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Wovon Du als Bezieher einer Riester Rente allerdings nicht profitierst bei nahezu allen Verträgen, wenn nicht allen. Kann es sein, dass es mit Deiner Sachkenntnis nicht allzu gut steht?
Kann es sein, dass du in Unkenntnis des konkreten Vertrags Allgemeinplätze daher schwurbelst?
Edit: Man braucht auch gar nicht auf dem Riester rumreiten. Bei Anlage in einem MSCI World würde der der GRV noch weiter davon laufen, und alle schönen Schaum-vorm-Mund-Anti-Riester-Argumente gingen ins Leere.
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Wenn du nicht in den Kommentar von jemandem reinschreiben würdest, wäre es viel einfacher, deine eigene Sache zu lesen.
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Duregar, ich kann dir da nur voll zustimmen. Genauso ist es gewesen. Da es kein Internet gab und man sowieso nicht dachte, mit finanzieller Bildung jemals konfrontiert zu werden, hat man sich damit nicht beschäftigt. Weder im Gymnasium, Internat oder an der Uni hat man sich mit dieser Problematik näher konfrontieren müssen. Zuhause hieß es: lediglich 'Mach nie Schulden. Wenn du dir etwas nicht leisten kannst, musst du eben darauf verzichten.'
Die eigene finanzielle Knappheit war der ständige Dauerbegleiter und man hat die Notwendigkeit nicht eingesehen, sich über solch dröge Sachthematiken, die einen sowieso niemals selber betreffen würden, den Kopf zu zerbrechen.
Warum hätte man sich mit Geldvermehrung als Teil eines Bildungskonzeptes auseinandersetzen müssen, wenn die eigenen finanziellen Mittel so knapp bemessen waren, dass an großartiges Sparen geschweige denn Anlegen nicht zu denken war und das Geld bis zum Monatsende gerade so reichte?
Beiden anderen, denen es finanziell gut ging, gab es früher die 'Banken' oder Versicherungen, die noch einen guten Ruf hatten und diejenigen die reich waren, hatten meist geerbt.
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Ich betreibe auch keine Altersvorsorge... einerseits glaube ich nicht das ich alt genug werde, andererseits ist mein Verdienst zu gering und bin vermute in paar Jahren ohnehin arbeitslos und darf dann erst mal mein Depot verfrühstücken bis es Stütze gibt.
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Man kann sich um Probleme auch erst kümmern, wenn sie wirklich eintreten. Halte ich für legitim.
Darüber neigen ja gerne die zur Empörung, die mit über 5k Rente furchtbar Angst haben, davon etwas abgeben zu müssen.
Der ganze Thread hat etwas davon, einen Strohmann aufzubauen, um sich daran abzuarbeiten.
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Man kann sich um Probleme auch erst kümmern, wenn sie wirklich eintreten. Halte ich für legitim.
Tut man in dem Fall ja aber nicht. Man lebt in den Tag hinein, und am Ende darf dann die Allgemeinheit für einen zahlen. Dafür gibt es das schöne Wort asozial.
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Ich betreibe auch keine Altersvorsorge... einerseits glaube ich nicht das ich alt genug werde, andererseits ist mein Verdienst zu gering und bin vermute in paar Jahren ohnehin arbeitslos und darf dann erst mal mein Depot verfrühstücken bis es Stütze gibt.
Warum so negativ? Kann doch vielleicht auch in die andere Richtung ausschlagen?
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Tut man in dem Fall ja aber nicht. Man lebt in den Tag hinein, und am Ende darf dann die Allgemeinheit für einen zahlen. Dafür gibt es das schöne Wort asozial.
Stll dir vor, die Allgemeinheit braucht nicht für mich zu zahlen. Ich bin 72 und arbeite einfach weiter solange bis ich tot umfalle....Zum Glück liebe ich meine Arbeit.
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Stll dir vor, die Allgemeinheit braucht nicht für mich zu zahlen. Ich bin 72 und arbeite einfach weiter solange bis ich tot umfalle....Zum Glück liebe ich meine Arbeit.
Die Allgemeinheit dankt
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Stll dir vor, die Allgemeinheit braucht nicht für mich zu zahlen. Ich bin 72 und arbeite einfach weiter solange bis ich tot umfalle....Zum Glück liebe ich meine Arbeit.
Die große Frage wäre, ob später einmal überhaupt noch das Geld da ist, damit die Allgemeinheit zahlen könnte oder man sich allgemein damit abfindet dass das man mit der Massen-Verelendung nichts mehr machen kann und Sci-fi Filme wie Soylent-Green zur Lebenswirklichkeit werden.
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Man sagt immer so schön, alles Geld vor dem Altersheim verprassen, dann zahlt ja der Staat. Tja, das Problem ist nur, dass überall Geld fehlt und die Belastung für die Staatskasse immer größer wird. Irgendwann kann es so nicht mehr weitergehen.
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Man sagt immer so schön, alles Geld vor dem Altersheim verprassen, dann zahlt ja der Staat. Tja, das Problem ist nur, dass überall Geld fehlt und die Belastung für die Staatskasse immer größer wird. Irgendwann kann es so nicht mehr weitergehen.
Ja, das wird eine Zeit werden wo sich die Glücklich schätzen können eine große und intakte Familie zu haben. Schon heute keine Selbstverständlichkeit mehr und zukünftig mit den vielen Single-Haushalten noch brisanter.
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