Es gibt Länder, da fällt so etwas wie Stuttgart 21 unter die Rubrik "Kleinprojekte".
In China baut man einen riesigen Bahnhof auf einem Berg innerhalb von 38 Monaten:
Ja, und die Kritiker bilden den Berg.
: Welche Steuerentlastungen Familien und mittlere oder niedrige Einkommen erreichen und wie eine AU-Pflicht ab dem ersten Krankheitstag praktisch laufen soll, ist nach den Koalitionsplänen noch in vielen Punkten offen.
Welche Steuerentlastungen Familien und mittlere oder niedrige Einkommen erreichen und wie eine AU-Pflicht ab dem ersten Krankheitstag praktisch laufen soll, ist nach den Koalitionsplänen noch in vielen Punkten offen.
Es gibt Länder, da fällt so etwas wie Stuttgart 21 unter die Rubrik "Kleinprojekte".
In China baut man einen riesigen Bahnhof auf einem Berg innerhalb von 38 Monaten:
Ja, und die Kritiker bilden den Berg.
die Herrn Gemeinderäte sich aber trotzdem davon beeindrucken lassen, dass Einwohner bei ihnen vorsprechen und ihr Problem schnell und unbürokratisch gelöst haben wollen, egal ob Budget dafür da ist oder die interne Priorisierung es nach unten gesetzt hat.
Die Damen und Herren wollen wiedergewählt werden und gerade auf dem Dorf „kennt man sich“.
Ja, aber woher kommt das? Das ist eben die Asymmetrie bei der Arbeit. Egal ob es um das neue Gewerbegebiet geht, das die Firma Müllermeier, großer Arbeitgeber im Ort, für ihren neuen Standort unbedingt sofort erschlossen haben will oder im ganz Großen um Zölle, Förderungen oder gesetzliche Regelungen für ganze Branchen. Milton Friedman hat das sehr schön beschrieben: https://drt.cmc.edu/2025/03/14/milton-friedman-on-tariffs/
Richtig. Deshalb braucht es Regeln für Lobbyismus und eine Zivilgesellschaft als Gegengewicht.
Die Damen und Herren wollen wiedergewählt werden und gerade auf dem Dorf „kennt man sich“.
Richtig. Und das ist ein gewaltiges Problem, vor allem gepaart mit mangelnder Rechtskenntnis in vielen Kommunen.
Richtig. Und das ist ein gewaltiges Problem, vor allem gepaart mit mangelnder Rechtskenntnis in vielen Kommunen.
In meinem ehemaligen Wohnort waren viele selbstständige Handwerker für die Freien Wähler im Gemeinderat. Woher sollen die Verwaltungsrecht kennen?
Da sind wir wieder bei der Frage, warum Rechtstexte nicht allgemeinverständlich formuliert sind oder es wenigstens verbindliche Erläuterungen gibt…
OT-Anfang
andiii_98 schon wieder ein Smiley "verwirrend" von Dir (und nun auch noch von Newb) unter einem meiner - nach meinem Dafürhalten - einfachen und glasklaren Beiträge ... ![]()
Biete hiermit - ausnahmsweise - für Protagonisten wie Euch, eine Kontaktaufnahme via "Konversation" an, um Euch den Beitrag bzw. die Beiträge zu erklären und Eure "Verwirrung" aufzulösen.
In dem Fall aber gegen Honorar auf Basis meiner letzten Stundensätze (Stand 2021 und damit zum Vorzugspreis; siehe die Inflation seitdem) zu 950 € je angefangener Stunde plus Umsatzsteuer.
In diesem Sinne ...
Gruß Sovereign
OT-Ende
Richtig. Deshalb braucht es Regeln für Lobbyismus und eine Zivilgesellschaft als Gegengewicht.
Tut mir leid, aber da betreibst du billigen Populismus und ignorierst den Kern des Arguments. Lobbyisten gibt es nicht nur in Brüssel oder Berlin und nicht jeder arbeitet für einen Großkonzern bzw. entsprechenden finanziell gut ausgestatteten Verband. Was für den einen die gesunde Zivilgesellschaft ist, stellt für den anderen unerwünschten Lobbyismus dar. Der Abmahnverein ist hier ein Paradebeispiel. Aber auch Bürgerinitiativen gegen Windräder, Stromleitungen, Autobahnen, etc. sind abhängig vom Standpunkt gesunde Zivilgesellschaft oder Störfaktor. Ähnlich wie Gewerkschaften oder Kirchen. Aktuell bietet sich auch das Thema Flussvertiefung als Anschauungsmaterial. Viel Spaß beim Versuch einer wasserdichten Definition, welche Seite hier die bösen Lobbyisten sind.
Es ist vollkommen egal, von welchem Thema wir reden, welche konkreten Auswirkungen das hat und ob jemand explizit dafür bezahlt wird, ein Interesse zu haben. Die Asymmetrie ist da und dominiert die Frage, ob sich jemand für bzw. gegen ein Thema engagiert.
Sovereign, wie wäre es, wenn du die OT-Einlassungen ein bisschen reduzierst und am besten auch die Wiederholungen deiner Auffassungen zur EU und dem Euro (die sind ein bisschen abseits der Fakten).
Mehr wird es von mir dazu nicht mehr geben, da kein inhaltlicher Fortschritt zu erwarten ist.
https://www.focus.de/finanzen/news/…7628e42ffd.html
Vorweg schon mal Spoiler-Alarm: Meiner Meinung nach ein selten dämlicher Artikel.
ZitatAlles anzeigenGastbeitrag von Robert Halver
Ohne Ofen kein Kuchen: Deutschland braucht jetzt Reformen
Deutschland verliert wirtschaftlich an Boden – und damit auch an politischem Gewicht. Jetzt ist die Zeit für mutige Reformen, weniger Bürokratie und mehr Marktwirtschaft.
...
Müßiggang ist aller Laster Anfang
Das Problem mit allem Schönen ist, dass man sich daran gewöhnt, die Gefahr besteht, behäbiger zu werden und hofft, die Probleme aussitzen zu können.
...
Deutschland hat seine Gewinne verspielt
Jetzt die Schuld nur bei anderen zu suchen, ist jedoch billig. Deutschland hat seine dramatischen Handelsbilanzüberschüsse nicht in Eichhörnchen-Manier dazu verwendet, schlechteren Zeiten vorzubeugen und einen neuen, innovativen und effizienten Industriestandort mit neuen Produktinnovationen aufzubauen. Während China mit seinen Erlösen genau dies tat, haben wir diese Renditen – mit Verlaub – versoffen und verfressen. Heute ist unsere Infrastruktur überaltert und funktioniert vielfach nicht mehr.
Ich muss heute noch rülpsen, von dem,was ich da versoffen und verfressen habe.
ZitatBereits die aktuelle Bundesregierung scheint nicht mehr der größte Freund von Marktwirtschaft zu sein. Man gibt zwar viel Geld aus, so dass Deutschland ein bisschen wächst. Doch viel hilft nicht nachhaltig viel, wenn Strukturdefizite (unter anderem teure Energie, überbordende Bürokratie und unattraktive Steuern) keine fruchtbaren Rahmenbedingungen bieten.
Steuern runter, Investitionen rauf
Und wenn man schon üppig neue Schulden macht, wieso kommen sie dann nicht auch Steuersenkungen für Unternehmen und Verbraucher zugute? Sie sind ein schnell wirkendes Heilmittel gegen wirtschaftlichen Verdruss. Aber das passt vielen ja nicht in den ideologischen Kram. Übrigens, das Schlimme an Ideologie ist, dass sie keine Lernfähigkeit kennt.
Dem würde ich allerdings zustimmen.
ZitatDeutschland hat jetzt ein dreifaches Problem. Da Reformen seit über 20 Jahren verschleppt wurden, müssten sie jetzt massiv und schmerzhaft ausfallen. Hinzu kommt, dass die Konkurrenz genau mit diesen harten Reformen immer wettbewerbsfähiger wird.
Was denn für Reformen? Welche? Nicht eine konkreter Punkt wird für die eingeforderten Reformen genannt. Ausser dass sie "massiv und schmerzhaft" ausfallen müssen. Reformen um der Reformen willen. Hauptsache Reformen - als Selbstzweck? Die o.g. Steuersenkungen können es ja wohl nicht sein, die hier gemeint sind.
ZitatPerspektiven sind aber die berühmte Möhre, die man dem Esel vorhält, damit er den Karren zieht.
Interessant dieser Vergleich. Allerdings weniger motivierend, wenn man den Wähler mit einem Esel vergleicht, dem man eine Möhre vor die Nase hält, damit er einen Karren zieht.
Hat jemand den Artikel quergelesen, bevor er veröffentlicht wurde?
ZitatÜberhaupt müssen die Regierenden den Mut haben, uns die Notwendigkeit von Reformen klar vor Augen zu führen. Da kann ein bisschen soziale und kommunikative Intelligenz nicht schaden.
Doch ist die Angst vor dem Wähler groß, wenn es um Reformen geht. Den Sozialdemokraten steckt immer noch die Agenda 2010 in den Knochen. Aber auch die Union fürchtet, weiter zu verlieren.
Noch mal die Reformen als Selbstzweck - ohne konkreten inhalt. Hauptsache es ist "schmerzhaft"
ZitatNostalgie ist schädlich, wenn sie Zukunftsfähigkeit verhindert
Wir müssen uns aber auch an die eigene Nase packen. Veränderungen sind nicht schön, da man die gewohnte und bequeme Komfortzone verlassen muss. Wenn der Niedergang jedoch nicht gestoppt wird, wird es noch schlimmer.
Vor der Nase hängt doch schon die Möhre. Wenn der Esel sich an die Nase packen könnte, dann könnte er sich auch die Möhre schnappen. Wer zieht denn dann den Karren?
ZitatGerne hören wir weiter die Musik aus früher besseren Zeiten. Übrigens, ein damals beliebter Hit lautete „Ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt.“ So schließt sich der Kreis.
Der Verweis auf das Lied "Bruttosozialprodukt" als Argumentationshilfe für" schmerzhafte Reformen" ist ein Schuss, der nach hinten losgeht. Denn https://www.wikiwand.com/de/Bruttosozialprodukt_(Lied)
ZitatDer Liedtext wurde als satirische Kritik an der übermäßigen Fixierung auf wirtschaftliches Wachstum und Produktivität geschrieben.
Tut mir leid, aber da betreibst du billigen Populismus und ignorierst den Kern des Arguments. Lobbyisten gibt es nicht nur in Brüssel oder Berlin und nicht jeder arbeitet für einen Großkonzern bzw. entsprechenden finanziell gut ausgestatteten Verband. Was für den einen die gesunde Zivilgesellschaft ist, stellt für den anderen unerwünschten Lobbyismus dar. Der Abmahnverein ist hier ein Paradebeispiel. Aber auch Bürgerinitiativen gegen Windräder, Stromleitungen, Autobahnen, etc. sind abhängig vom Standpunkt gesunde Zivilgesellschaft oder Störfaktor. Ähnlich wie Gewerkschaften oder Kirchen. Aktuell bietet sich auch das Thema Flussvertiefung als Anschauungsmaterial. Viel Spaß beim Versuch einer wasserdichten Definition, welche Seite hier die bösen Lobbyisten sind.
Es ist vollkommen egal, von welchem Thema wir reden, welche konkreten Auswirkungen das hat und ob jemand explizit dafür bezahlt wird, ein Interesse zu haben. Die Asymmetrie ist da und dominiert die Frage, ob sich jemand für bzw. gegen ein Thema engagiert.
Ja, das sind alles Lobbyisten (oder im Powi-Deutsch: organisierte Interessen).
Was ich mit Zivilgesellschaft meine: Der einzelne Bürger hat nur die Möglichkeit, sich zusammenzuschließen, um ein Gegengewicht zu schaffen. Staatliche Regeln, die das verhindern, wird es in absehbarer Zeit nicht geben.
Es gibt Lobbyismus, der etwas für die Allgemeinheit Positives bewirken will und Lobbyismus, der für seine Auftraggeber Rendite optimieren will. Letzteren interessiert Allgemeinwohl nur, wenns Geld bringt.
Beispiel Flussvertiefung. WissenschaftlerInnen sagen: Flüsse müssen wieder mäandern, Auenlandschaften, Moore, Seen, (Regen-)Wasser auffangen, halten. Was nützt der tiefgegrabene Fluss, wenns kein Wasser gibt? . Beispiel Hitzeschutz. Weiss man schon seit Jahren, dass es so kommt und dass es schlimmer werden wird. Lösungen kosten Geld, bringen Umstände. Wurde und wird ignoriert. Hitzetote - wen interessierts? Wäre Hitze ein Virus, wäre wieder sonstwas los.
Es wird von Wirtschaftslobbyisten und Politik viel zu oft zu kurz (die nächste Wahl) gedacht.
Wenn ich immer von Lobbyismus bei dem sich selbst bereichert wird muss ich zwangsweise im an Frau Reiche denken.....
Sie hats nicht erfunden. Hast du das Interview mit Trittin gelesen? Das hat Trafition.Und ist einer der Gründe für Politikverdrossenheit.
andiii_98 , vielen Dank für Deinen - sicherlich nett und gut gemeinten - Hinweis (Nr. 1.208) - auch wenn dieser von Anmutung und Tenor auf mich eher wie eine Empfehlung oder gar eine Aufforderung wirkt ...
Gehe Du bitte von folgendem aus: Für meinen Teil präferiere ich es selbst - sprich eigenständig - zu entscheiden, zu was ich mich wo, wann und wie äußere.
Das habe ich schon immer so gehalten (selbst zu finanziell gesehen prekären Zeiten) und das werde ich (im höheren Alter und zu eher nicht mehr finanziell prekären Zeiten) auch nicht mehr ändern.
Ob das nun eine "Deformation professionnelle" sein mag oder nicht (berufsbedingt mehrere Jahrzehnte im Consulting):
Von mir als problematisch, defizitär, fehlerhaft, mit Konstruktionsmängeln etc. pp. Identifiziertes spreche ich an - und zwar so lange ein solcher Status (präziser Zustand) besteht.
Geht es noch schneller oder stärker in die - nach meinem Dafürhalten - falsche Richtung, bildet sich dies kongruent in meinen Aussagen (auch quantitativ gesehen) ab.
Dies ganz unabhängig von der folgenden Sachgesetzlichkeit
EU und dem Euro
Wie kann beispielsweise die zu verwendende Währung (Euro) und beispielsweise ein Konstrukt, welches längst die meisten (auch finanziellen und wirtschaftlichen) Rahmenbedingungen hierzulande setzt (EU), ausgerechnet in einem Finanz-Forum
abseits der Fakten
sein ... ?
Das erschließt sich mir nicht (ansatzweise).
Diesbezüglich
kein inhaltlicher Fortschritt zu erwarten
besteht immerhin - im Zusammenhang mit diversen Themen hierzulande und der EU - ein gewisser Konsens. Leider - aus meiner Sicht.
Es gilt aber auch vom Profisport über den beruflichen Bereich bis zum eigenen Land als Standort
"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren"
Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !
Gegen das Stammtischgejammer![]()
Deutschland hat deshalb derzeit nicht eine Wirtschaft, sondern mehrere. Da ist die alte Wirtschaft, die am alten deutschen Versprechen hängt: billige Energie aus Russland, immer mehr Absatz in China, Autos mit Verbrennungsmotor und eine Industrie, die ihre Maschinen in alle Welt verkauft. Dieses Modell trägt nicht mehr wie früher.
Daneben wächst eine andere Wirtschaft. Sie verdient an Verteidigung, Elektrifizierung, Digitalisierung, Infrastruktur, Versicherungen, Software und KI. Henrik Ahlers vom Beratungshaus EY sieht einen kräftigen Schub durch Rüstung, KI-Infrastruktur und die Verwerfungen auf den Energie- und Chemiemärkten. Der steigende Strombedarf sei kein kurzfristiges Phänomen, sondern ein dauerhafter Trend.
......... Je länger über den Niedergang der deutschen Wirtschaft gesprochen wird, desto weniger hört die Börse hin. Der Dax steht nahe seinen Höchstständen. Auch MDax und SDax haben sich dem deutschen Katzenjammer nicht angeschlossen. Die glänzenden Bilanzen erzählen nur eine andere Geschichte. Die deutschen Unternehmen sind stärker als der Standort, an dem ihre Zentralen stehen. Und während das Land darüber streitet, wie sein altes Geschäftsmodell zu retten ist, haben etliche seiner Unternehmen diese Debatte längst hinter sich.
Je länger über den Niedergang der deutschen Wirtschaft gesprochen wird, desto weniger hört die Börse hin. Der Dax steht nahe seinen Höchstständen.
"Über achtzig Prozent ihrer Umsätze stammen aus dem Ausland und sechzig bis siebzig Prozent ihrer Wertschöpfung findet außerhalb Deutschlands statt. Die Dax-Unternehmen sind längst auf dem Weg ins Ausland – und der deutsche Mittelstand ist dabei, ihnen zu folgen."
Wie kann
man sonntags (und sonst) so viel heiße Luft erzeugen. Scheint kalt zu sein.
man sonntags (und sonst) so viel heiße Luft erzeugen.
So lange das eigene Portfolio nicht nur "heiße Luft" erzeugt, dürfte das für die meisten Menschen bestens verkraftbar und/oder ohne Belang sein. ![]()
Scheint kalt zu sein.
Bei Dir gegebenenfalls ... ? Hier ist es zumindest draußen noch relativ warm.
Bei mir sorgt "indoors" die Klimaanlage für gut temperierte 21 Grad beispielsweise im Arbeitszimmer und 16 Grad beispielsweise im Schlafzimmer. ![]()
Insoweit aus meiner Sicht alles "Prima"
Gegen das Stammtischgejammer
Deutschland hat deshalb derzeit nicht eine Wirtschaft, sondern mehrere. Da ist die alte Wirtschaft, die am alten deutschen Versprechen hängt: billige Energie aus Russland, immer mehr Absatz in China, Autos mit Verbrennungsmotor und eine Industrie, die ihre Maschinen in alle Welt verkauft. Dieses Modell trägt nicht mehr wie früher.
Daneben wächst eine andere Wirtschaft. Sie verdient an Verteidigung, Elektrifizierung, Digitalisierung, Infrastruktur, Versicherungen, Software und KI. Henrik Ahlers vom Beratungshaus EY sieht einen kräftigen Schub durch Rüstung, KI-Infrastruktur und die Verwerfungen auf den Energie- und Chemiemärkten. Der steigende Strombedarf sei kein kurzfristiges Phänomen, sondern ein dauerhafter Trend.
......... Je länger über den Niedergang der deutschen Wirtschaft gesprochen wird, desto weniger hört die Börse hin. Der Dax steht nahe seinen Höchstständen. Auch MDax und SDax haben sich dem deutschen Katzenjammer nicht angeschlossen. Die glänzenden Bilanzen erzählen nur eine andere Geschichte. Die deutschen Unternehmen sind stärker als der Standort, an dem ihre Zentralen stehen. Und während das Land darüber streitet, wie sein altes Geschäftsmodell zu retten ist, haben etliche seiner Unternehmen diese Debatte längst hinter sich.
Aber wen muss denn dann die EZB mit einem relativ niedrig gehaltenen Referenzinssatz schützen -der geringer ist, als Inflation bzw. Preisstabilität es eigentlich erfordern würden - wenn es nicht die doch gut laufenden Wirtschaft ist?
Um mal ein konkretes Beispiel einzustreuen:
Die BASF betreibt in China ein massives und wachsendes Geschäft mit einem Schwerpunkt auf dem im März 2026 offiziell eingeweihten Mega-Verbundstandort in Zhanjiang (Provinz Guangdong). Mit einer Investition von rund 8,7 Milliarden Euro ist dies das bisher größte Einzelprojekt in der Geschichte des deutschen Chemiekonzerns.
Gleichzeitig sank im Mai 2026 die Zahl der Vollzeitstellen bei der BASF SE in Ludwigshafen erstmals seit 1954 auf unter 30.000 Beschäftigte.
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Einkommensteuererklärung: Hol Dir Dein Geld vom Staat zurück
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