Hilfe der Crash kommt... (bald?)

  • Und morgen hat Mario einen anderen Interview-Partner, der genau das Gegenteil erzählt und Mario schafft es nicht, eigene Fragen so zu stellen, dass der Zuhörer einen Erkenntnisgewinn aus den beiden sich widersprechenden Interviews hat.

    Isch wees ned worane des liechd….abba isch mog den Mario nich……

  • In dem Kontext

    Es gibt schlicht kein Mittel das die EZB für diesen Fall hat. Sie ist hier schlicht nicht zuständig.

    "Nicht zuständig" (um Deine Formulierung aufzugreifen) war und ist die EZB auch dabei, sich um die Schuldentragfähigkeit einzelner Euro-Mitgliedländer - insbesondere sehr hoch verschuldeter, die weit jenseits dem 60%-Kriterium des EU-Vertrages von Maastricht liegen - aktiv zu kümmern (via gezielter Anleihekäufe beispielsweise). Dies ist (präziser wäre) genuine nationale Aufgabe der Politiker (Fiskalpolitik) des jeweiligen Euro-Mitgliedslandes - und nicht die Aufgabe einer als politisch unabhängig konzipierten Notenbank. Gemäß Art. 123 AEUV (Verbot der monetären Staatsfinanzierung) ist dies der EZB sogar explizit untersagt.

    Praktiziert hat die EZB dies dennoch. Der Trick oder juristische Winkelzug:

    Die EZB kauft die Anleihen nicht direkt den Staaten ab sondern rechtlich gesehen eine sog. "logische Sekunde" später von Dritten (wie Institutionellen, Banken usw.) und damit nicht "direkt". Jeder am Markt Agierende weiß das aber und kauft die Anleihen von diversen Euroländern (bepreist mit dem Zins) nur in dem Bewußtsein, diese an die EZB weiterreichen ("verklappen") zu können bzw. im Bewußtsein, daß die EZB im Ernstfall für die Schuldentragfähigkeit des jeweiligen Staates sorgt (entgegen Art. 123 AEUV "Verbot der monetären Staatsfinanzierung"). Die aufgekauften Anleihen wandern in die EZB-Bilanz für die dann alle Länder (gem. Schlüssel) mit haften. Für eine derartige Umverteilung findet sich in den EU-Verträgen (AEUV) kein Mandat.

    Würde mein Steuerberater derartige "Gestaltungen und Konstruktionen" für meine Person wählen - mein Wohnsitzfinanzamt würde sofort und glatt von "Umgehungstatbeständen" sprechen ...

    Zuständigkeiten, Gebote und Verbote gemäß dem EU-Vertrag von Maastricht und dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) spielen längst keine Rolle mehr. Die Säulen auf denen die Einheitswährung beruhen sollte, sind längst eingerissen und aufgegeben worden. Angefangen vom EU-Vertrag von Maastricht und den Maastricht-Kriterien (hundertfach gebrochen) über die Nichtbeistandsklausel der Art. 125 AEUV (No-Bailout-Klausel - in der Griechenland-Krise beerdigt) bis hin zum Art. 123 und dem Verbot der monetären Staatsfinanzierung durch die Notenbank (in der Eurokrise beerdigt).

    Noch vor der ersten Zinserhöhung im Kontext mit der letzten Inflationsspitze hatte die EZB im Juli 2022 ein neues Kriseninstrument beschlossen nämlich das sog. Transmission Protection Instrument (TPI), mit welchem sich die EZB ermächtigt Staatsanleihekäufe in unbegrenzter Höhe und auch für einzelne Länder vorzunehmen. Das TPI-Programm liegt einsatzbereit in der "Schublade" der EZB.

  • Und morgen hat Mario einen anderen Interview-Partner, der genau das Gegenteil erzählt und Mario schafft es nicht, eigene Fragen so zu stellen, dass der Zuhörer einen Erkenntnisgewinn aus den beiden sich widersprechenden Interviews hat.

    Wie bereits mehrfach erwähnt: Das System hat Mario zum Multimillionär gemacht. Kann sich ja mal jeder selbst überlegen wie viel Geld er oder sie durch Beiträge im Finanztip Forum verdient hat. ;)

  • "Trump kündigt zudem an, er werde in einer für den Abend (Ortszeit) geplanten Rede an die Nation erklären, dass er einen Austritt der USA aus dem Verteidigungsbündnis Nato erwäge."

    Der Kongress wird ihm etwas husten. Nach 11/9 war die NATO da. Es ist ein Verteidigungsbündnis und nicht kompatibel mit Beutezügen raffgieriger Ungebildeter. Rubio hat auch schon dezent abgewiegelt.

    Inzwischen ist es auch kein so großer Schrecken mehr. Das Knowhow der Ukraine, Russland geschwächt, Australien, Kanada u.a. Europa zugeneigt, das gibt Zeit, diese Präsidentschaft auszusitzen.

  • Drum frag ich mich ob er einen Aprilscherz macht oder das so echt ist wie alles was er sonst so sagt.

    Zum Realitätsbezug in einem Land mit Null- oder anämischem Wirtschaftswachstum, ohne relevante Erdölvorkommen sprich energietechnisch nicht unabhängig und ebenso verteidigungstechnisch sprich defensiv nicht autark und nahezu auch ohne jede aktive militärische Option, gilt - Aprilscherz hin oder her - :

    You may not be interested in this war and Trump, but this war and Trump, along with their consequences, are interested in you ...

  • Hallo Forumsfreunde

    das hier ist der 4.340 Kommentar zum Thema CRASH an der Börse.

    Für mich eine Gelegenheit gerde die Neulinge hier im Forum daran zu erinnern, dass man auch mit CRASHs an der Börse gut leben kann und mit meiner Strategie manchen Crash gar nicht mitbekommt

    Ich habe erstmal 1983 Aktien gekauft, das ist vor über 40 Jahren. Wild durcheinander. Von Langfristanlage und Dividende hatte ich nie etwas gehört. Aktien waren damals Spekulation.

    In diesen über 40 Jahren habe ich so gut wie keinen Fehler ausgelassen aber auch alle sogenannten CRASHs überlebt.

    1987: Minus 30% mein erster Cash, schwarzer Montag, Vomputerhandel / Panik

    1990: Minus ca. 25% Golfkrieg

    2000–2003 Minus Minus 50%, Neuer Markt Blase geplatzt

    2007–2009 Minus 50% Finanzkrise / Lehman pleite

    2011: Minus 25%, Euroschuldenkrise

    2015–2016 Minus 25% China, Ölpreis-crash

    2020: Minus 40% Corona Crash

    2022: Minus 25% Ukraine krieg

    8 Präsidenten

    Mein Depot hat in dieser Zeit nicht nur diese 8 Crahs sondern zufällig auch 8 US Präsidenten überlebt und ist langfristig völlig unbeeindruckt weiter gekletter.

    Als ich 1983 meine ersten Aktien gekauft habe notierte der DOW NONES bei 1.000 Prunkte, heute 40 Jahre später 40 mal höher bei über 40.000 Punkte.

    Leider habe ich auch erst nach vielen Erfahrungen gemerkt, dass Kaufen und Liegenlassen und nicht jeden Tag Kurse studieren, der beste Weg für einen erstaunlichen Vermögensaufbau ist.

    Daran wollte ich mal wieder erinnern wenn ich die vielen hektischen Tageskommentare hier lese.

    Viele Grüße McProfit

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