GRV ungleich Investment

  • dann müssen die Rente aber komplett steuerfrei sein

    Und damit Einzahlungen nur noch aus dem Netto? Die nachgelagerte Versteuerung führt zu einer erheblichen Reduzierung der Steuereinnahmen. Umgekehrt würdest Du erhebliche Summen aus dem Rentensystem herausziehen, das würde kaum das Problem reduzieren.

    was sind Fremleistungen wie z.B die Ostrenten

    Ostrenten sind Fremdleistungen??

    Ist Dir nicht bekannt, dass es sich um ein Umlagesystem handelt? Deine Einzahlungen sind genauso weg, wie die eines Ossi. Es ist generell so, dass die Jungen die Renten der Alten zahlen.

    die Boomer haben diese Vertrag mit ihrer Kinderlosigkeit gebrochen

    Vielleicht sind ja auch die Eltern der Boomer schuld. Deren "Kinderschwemme" führt jetzt zur "Rentnerschwemme".

    das Niveau der Politiker immer schlechter

    Das Niveau mancher Kommentare ...

  • Seit den 1970er ist das Pillenknick-Problem bekannt. Die Folgen dürften damals schon von Fachleuten erkannt worden sein.

    Es wurde m.W. nie gegengesteuert.

    Später entwickelte sich eine gewisse Eigendynamik.

    https://www.berliner-zeitung.de/article/das-an…eraten-10037251

    Die Berliner Zeitung formuliert es wie folgt:

    "Wer arbeitet, verzichtet. Wer im Transfersystem lebt, bekommt Kinder. Sozialindustrie und fundamentaler Islam arbeiten zusammen. Über die fatalen Anreize unseres Systems."

    Weniger nett formuliert: die Doofen bekommen die Kinder und die haben schon wieder Kinder.

    Sollen arbeitenden Migranten mit erreichbaren 20-30 Versicherungsjahren "unsere" Rente retten? Die werden sich freuen.

    Eine Santander, Deutsche Bank, Postbank, Noris Bank oder Klarna möchte ich nicht als Vertragspartner.

  • Ostrenten sind Fremdleistungen??

    Ist Dir nicht bekannt, dass es sich um ein Umlagesystem handelt? Deine Einzahlungen sind genauso weg, wie die eines Ossi. Es ist generell so, dass die Jungen die Renten der Alten zahlen.

    Vielleicht sind ja auch die Eltern der Boomer schuld. Deren "Kinderschwemme" führt jetzt zur "Rentnerschwemme".

    Das Niveau mancher Kommentare ...

    Das kann einer kapitalgedeckten Altersvorsorge natürlich nie passieren:

    https://www.versicherungsbote.de/id/4949940/Rie…pitalabfluesse/

    Oder sind es da bloss andere Gründe, die ähnliche Effekte haben können - wie z.B. sich ändernde gesetzliche Rahmenbedingungen oder wechselnde Attraktivität im Wettbeweerb mit anderen Produkten?

  • Ostrenten sind Fremdleistungen??

    Ist Dir nicht bekannt, dass es sich um ein Umlagesystem handelt? Deine Einzahlungen sind genauso weg, wie die eines Ossi. Es ist generell so, dass die Jungen die Renten der Alten zahlen.

    Sie werden auf jeden Fall als versicherungsfremde Leistungen geführt.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Wer den Politikern dieses Alterspyramidenargument ("Babybommer-Problem") abkauft, der geht ihnen voll auf den Leim. Es war ja auch kein Problem, Geld aus der der GRV rauszuleiern, als die Babyboomer eingezahlt haben. Da wurde richterlich sogar entschieden, dass die GRV und die GKV - im Gegegensatz zu privaten Versicherungsformen - eine allgemeine soziale Verantwortung haben und dass versicherungsfremde Leistungen zulässig sind. Jetzt einzufordern, dass sich ein Umlagsystems im Belastungsfall selbst tragen muss, ist eine Forderung, der man nicht zwingend folgen muss.

  • etzt einzufordern, dass sich ein Umlagsystems im Belastungsfall selbst tragen muss, ist eine Forderung, der man nicht zwingend folgen muss.

    Kann man natürlich so machen. Ist halt komplett systemwidrig und man fragt sich, warum überhaupt Beiträge erhoben werden und das ganze System nicht einfach steuerfinanziert wird. Und ist natürlich absolut vertrauensfördernd. Vor allem, wenn man wegen 1-2 Milliarden für die Ukraine rumeiert, aber selbstverständlich pro Jahr 120 Mrd+ in ein Umlagesystem pumpt. Bei einem privaten Unternehmen wäre längst der Insolvenzverwalter da.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Kann man natürlich so machen. Ist halt komplett systemwidrig und man fragt sich, warum überhaupt Beiträge erhoben werden und das ganze System nicht einfach steuerfinanziert wird. Und ist natürlich absolut vertrauensfördernd. Vor allem, wenn man wegen 1-2 Milliarden für die Ukraine rumeiert, aber selbstverständlich pro Jahr 120 Mrd+ in ein Umlagesystem pumpt. Bei einem privaten Unternehmen wäre längst der Insolvenzverwalter da.

    Wie hoch sind denn die Bundeszuschüsse?

    Ich finde sehr verschiedene Zahlen:

    https://geschaeftsbericht.deutsche-rentenversicherung-bund.de/artikel/einnah…en-weiter-2024/

    https://www.bpb.de/themen/soziale…ndeszuschuesse/

  • https://www.bundesamtsozialesicherung.de/fileadmin/reda…eszahlungen.pdf

    Ich nehme immer diesen Wert. Die DRV hat ja eher ein Interesse daran, die Zahl niedriger darzustellen.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Das heisst in dieser Behörde arbeiten Beamte die Zahlen zu ihren Gunsten manipulieren. Das ist aber schon eine gewagte Aussage.

    Nein, manipuliert wird nichts. Die Frage ist nur, was man als versicherungsfremde Leistung ansieht. Und da hat die DRV eine recht enge Definition. Alles andere sind aus deren Sicht Beiträge, die der Bund zahlt.

    Das BAS verwendet die tatsächlichen Zahlen aus dem Haushalt, inklusive der unverzinslichen Darlehen.

    Nachtrag: Neben der DRV Bund gibt es noch weitere regionale RV-Träger. Die Zahlen des BAS berücksichtigen auch Zahlungen an diese (z.B. DRV Bayern, Knappschaft), die DRV Bund betrachtet nur ihre eigenen Zahlen.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Wer den Politikern dieses Alterspyramidenargument ("Babybommer-Problem") abkauft, der geht ihnen voll auf den Leim. Es war ja auch kein Problem, Geld aus der der GRV rauszuleiern, als die Babyboomer eingezahlt haben. Da wurde richterlich sogar entschieden, dass die GRV und die GKV - im Gegegensatz zu privaten Versicherungsformen - eine allgemeine soziale Verantwortung haben und dass versicherungsfremde Leistungen zulässig sind. Jetzt einzufordern, dass sich ein Umlagsystems im Belastungsfall selbst tragen muss, ist eine Forderung, der man nicht zwingend folgen muss.

    Selbst wenn man die ganzen Bundeshaushalt in die Rentenversicherung und Krankenversicherung buttert wird es nicht reichen. Der „Belastungsfall“ ist einfach viel zu heftig.

    Das gute daran ist dass der ganze Sozialstaat nicht mehr in seiner abartigen Form funktionieren wird. Da kann das BVG dann jammern wie es will.

  • …allerdings: ohne Orts- und Kinderzuschläge sowie Beihilfeberechtigung und Pensionsanspüche ☝️

    soviel Zeit muss selbst in einer Beamtenfraktion sein 😅

    Ich sehe den Dreh zum Thema nicht wirklich...

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • ......
    Die Boomer haben keine Kinder bekommen

    .....

    Habe mal die KI dazu befragt, irgendwie kommt da eher das Gegenteil heraus das die Boomer keine Kinder bekommen, eher sind die nachfolgenden Generationen zurückhaltenter (also die die gerade schreien die Boomer hätten zu wenig Kinder...):

    • Babyboomer (1946–1964):
      • Kinder pro Frau: Bis zu 2,54 im Rekordjahr 1964.
    • Generation X (1965–1979):
      • Kinder pro Frau: Sank stark auf ca. 1,4 bis 1,5.
    • Generation Y / Millennials (1980–1995):
      • Kinder pro Frau: Durchschnittlich 1,3 bis 1,5.
    • Generation Z (1996–2010):
      • Kinder pro Frau: Zwischen 1,35 und 1,59.
  • Wobei Kinder pro Frau nur ein unvollständiges Maß ist. Es macht für die Alterspyramide auch einen Unterschied, ob man die Kinder mit 20 oder mit 35 bekommt. In der Praxis haben wir nicht nur eine sinkende Geburtenrate, sondern auch einen steigenden Generationenabstand

  • Habe mal die KI dazu befragt, irgendwie kommt da eher das Gegenteil heraus das die Boomer keine Kinder bekommen, eher sind die nachfolgenden Generationen zurückhaltenter (also die die gerade schreien die Boomer hätten zu wenig Kinder...):

    • Babyboomer (1946–1964):
      • Kinder pro Frau: Bis zu 2,54 im Rekordjahr 1964.
    • Generation X (1965–1979):
      • Kinder pro Frau: Sank stark auf ca. 1,4 bis 1,5.
    • Generation Y / Millennials (1980–1995):
      • Kinder pro Frau: Durchschnittlich 1,3 bis 1,5.
    • Generation Z (1996–2010):
      • Kinder pro Frau: Zwischen 1,35 und 1,59.


    Fakt ist schlichtweg, dass seit der Einführung der Anti-Baby-Pille die Geburtenrate massiv zurück gegangen ist (ist sicherlich nur ein Faktor von Vielen).
    Aber das ist eben keine bahnbrechende Neuigkeit, sondern seit 50 Jahren bekannt. Nur hat man sich 50 Jahre mehr oder minder darum gedrückt den Bürgern klar zu sagen welche Auswirkungen das zukünftig haben wird.
    Insbesondere für die kommenden Jahrzehnte wenn die Babyboomer in Rente und dann zusehends Älter werden.

    BTW: Viele Kinder allein bedeuten nicht automatisch Wohlstand. Sonst müssten ja viele Staaten extrem reich sein.;) Die Kinder müssen zunächst mal erzogen, ausgebildet und schlussendlich auch in Deutschland leben/arbeiten wollen. Und man muss Ihnen auch entsprechende Arbeitsplätze zur Verfügung stellen können. Ich kann mich erinnern, dass es da zeitweise für die Boomergeneration auch nicht so toll aussah. In meinem Jahrgang hat längst nicht jeder Schulabgänger auch einen Ausbildungsplatz gefunden.
    Wenn ein gut ausgebildeter Erwachsener das Land verlässt, war die Geburt des Kindes aus Sicht der Allgemeinheit ein reines Zuschussgeschäft.

  • Viele Kinder allein bedeuten nicht automatisch Wohlstand. Sonst müssten ja viele Staaten extrem reich sein. ;) Die Kinder müssen zunächst mal erzogen, ausgebildet und schlussendlich auch in Deutschland leben/arbeiten wollen. Und man muss Ihnen auch entsprechende Arbeitsplätze zur Verfügung stellen können. Ich kann mich erinnern, dass es da zeitweise für die Boomergeneration auch nicht so toll aussah.

    So ist es. Nicht umsonst wird derzeit wieder eine Medienkampagne angeschoben, die Kinderzahl, Dummheit und Islamismus beim Stützebezug in einen Topf wirft.

  • So ist es. Nicht umsonst wird derzeit wieder eine Medienkampagne angeschoben, die Kinderzahl, Dummheit und Islamismus beim Stützebezug in einen Topf wirft.

    Idiocracy!? ;)

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    Finde den Film urkomisch. Bisweilen denke ich, dass es nicht bis 2505 braucht um so etwas zu erleben. :/

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