Spritpreise nur noch 1x/Tag Preiserhöhung

  • Aber letztlich ist es doch so : im Durchschnitt des Tages gab es eine Marge. Diese Marge wird man auch jetzt erreichen wollen. Und wenn durch die neue Regelung die Volatilität geringer ist, bedeutet es das es weniger Schnäppchen gibt.

    Es gab 2022 eine Untersuchung, die gezeigt hat, dass die Mineralölkonzerne ihre Margen ab dem russischen Überfall deutlich vergrößert haben.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/tan…0b-e02b904ac74d

  • Es war doch von Anfang an klar, dass der Preis durch diesen Schwachsinn nur eine Richtung kennt. Jeder Mensch mit 2 Gehirnzellen , der noch ganz normal ökonomisch Denken kann und etwas von Wirtschaft versteht, wusste das.

    Aber so kann man in Ruhe seine Ideologie und Agenden weiter durchdrücken und den Bürger weiter abschröpfen, wie bei so allem.

    Die Augen lassen sich auch nicht mehr von der Realität verschließen.

    Das ist einfach Absicht egal wo man jetzt die Steuern noch erhöhen möchte und die Abgabenlast, und gleichzeitig die Leistungen weiter absenkt.

    Währenddessen man in unseren Nachbarländern schon Lösungen gefunden hat macht man es hier nicht, weil man pleite ist und man ja noch brav mehr Steuereinnahmen haben will.

    Aber naja man merkt ja jetzt an allen Ecken und Enden, dass das Geld nicht mehr reicht trotz 1 Billion Einnahmen, ein klassisches Ausgabeproblem. Das wird man letztendlich nur mit richtigen Reformen und Streichungen lösen können.

    Eine Übergewinnsteuer ? Wozu damit der Preis noch mehr steigt, scheinbar haben Sie echt nicht begriffen, dass der Staat der größte Kostenfaktor ist. Sonst wäre der Sprit wie in anderen Ländern und Staaten auch bei dem Preis was er real kosten würde.



    Abschließen möchte ich es mit zwei bekannten Zitaten :

    Zitat

    1) “Sie können die Realität ignorieren, aber nicht die Konsequenzen aus dem Ignorieren der Realität"

    2) "Das Problem vom Sozialismus ist, dass Dir irgendwann das Geld anderer Menschen ausgeht

    panem et circenses

    "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."

  • Eine Übergewinnsteuer ? Wozu damit der Preis noch mehr steigt, scheinbar haben Sie echt nicht begriffen, dass der Staat der größte Kostenfaktor ist.

    Damit macht man es sich extrem einfach und nimmt den Blick von den wahren Kostentreibern.

    Der Ölpreis ist heute etwa so hoch wie im Oktober 2023. Da hat der Liter Diesel zwischen 1,60 und 1,70 gekostet. Heute sind es 2,50.

    Erstaunlicherweise ist das frühere Argument, dass der Spritpreis am Ölpreis hängen würde, komplett aus der öffentlichen Diskussion veschwunden. Offenbar haben alle gemerkt, dass das ein Märchen war.

    Und das nächste ist dann die Frage, warum die Mineralölkonzerne ihre Abzockspielchen vorwiegend in Deutschland spielen. Großer Markt mit sehr nachsichtiger Gesetzgebung?

  • Die Abgabenlast auf Kraftstoffe ist ein anderes Thema. Die Preissteigerung selbst hat wenig mit der Abgabenlast zu tun und ist im europäischen Vergleich hierzulande ungeachtet der Abgaben besonders hoch ausgefallen. Als Grund wird die zuvorderst der sehr geringe Wettbewerb von nur wenigen Marktteilnehmern gesehen, die zudem auf den verschiedenen Ebenen der Lieferkette noch miteinander verflochten sind, d.h. zum Teil Importeur, Raffinerie usw. in einer Hand liegen. Es gibt quasi keine Konkurrenz und Wettbewerb auf diesem Markt in Deutschland, sodass die wenigen Teilnehmer im Gleichschritt handeln können, ohne dass es dazu einer gegen Wettwerbsrecht verstoßenden Absprache bedarf.

    Diesel ist zudem trotz geringerer Abgabenlast besonders teuer, da dieser bereits fertig importiert wird und nicht in Europa, jedenfalls nicht in Deutschland, raffineriert wird anders als Benzin. Weiter erfordert die gleiche Menge Diesel mehr Erdöl zur Herstellung als Benzin. Die stark gestiegenen Rohstoffpreise schlagen dadurch beim Diesel deutlich stärker durch.

  • Achso eins wollte ich noch erwähnen vor Rotterdam bzw. den Niederlanden stehen aktuell auch viele Tanker die nicht entladen werden... aus welchen Gründen auch immer.

    Und es gibt viele Tanker die auf dem Weg nach Europa einfach "verkauft" werden an dem nächst höherbietenden.


    Und man stellt sich natürlich die Frage wieso steigen die Preise, wenn das angeblich nur 10-20% des Importes in diesem Segment ausmachen....

    Naja kann sich jeder selbst ausdenken :).

    panem et circenses

    "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."

  • Und man stellt sich natürlich die Frage wieso steigen die Preise, wenn das angeblich nur 10-20% des Importes in diesem Segment ausmachen....

    Aus dem gleichen Grund, warum plötzlich auch nahe liegende Nebenstrecken verstopft sind, wo doch lediglich die Autobahn wegen eines dort querstehenden LKW-Gigaliners absolut dicht ist?

    Auch das kleinere von zwei Übeln kann ein größeres sein.

  • Und das nächste ist dann die Frage, warum die Mineralölkonzerne ihre Abzockspielchen vorwiegend in Deutschland spielen. Großer Markt mit sehr nachsichtiger Gesetzgebung?

    Mittlerweile hat es auch in anderen Ländern nachgezogen. Anfang März war zwischen DE und AT noch 20-30c Unterschied drin. Letzte Woche Samstag war es beim Diesel mehr oder weniger gleich, damit war AT gegenüber der Situation im Februar sogar stärker verteuert. Ähnlich sieht es in der Schweiz aus, heute hatten die Tankstellen 2,18-2,25CHF stehen, das ist immer noch ein Stück mehr als in Deutschland, wenn man den Wechselkurs einrechnet.

  • Bisher war es bei uns ja so: Man hat in der App geschaut, ist dann zur Tanke gefahren und musste dabei hoffen, dort immer noch den gleichen Preis anzutreffen. Wenn man Pech hatte, dann wurde in der Zwischenzeit erhöht.
    Das ist nun zum Glück seit heute anders.

    Ja, das war immer lästig. Du schaust in der App, Preis ist ok, letzte Meldung vielleicht vor 10 Minuten. Fährst hin, und Zack, Preis schon wieder teurer.

    So wie es jetzt ist, hat man wenigstens einen garantierten Höchstpreis.

    Natürlich ist es frech, dass die Konzerne nun extra beschissene Preise machen, aber über Ostern war es schon immer teuer. Erstmal abwarten wie es sich entwickelt.

    Nur der tiefstpreis um 11 Uhr irgendwas spielt mir nicht in die Karten. Ich habe immer abends getankt. Da muss ich mal schauen wie es langfristig wird.

  • Mittlerweile hat es auch in anderen Ländern nachgezogen. Anfang März war zwischen DE und AT noch 20-30c Unterschied drin. Letzte Woche Samstag war es beim Diesel mehr oder weniger gleich, damit war AT gegenüber der Situation im Februar sogar stärker verteuert. Ähnlich sieht es in der Schweiz aus, heute hatten die Tankstellen 2,18-2,25CHF stehen, das ist immer noch ein Stück mehr als in Deutschland, wenn man den Wechselkurs einrechnet.

    Scheint regional stark unterschiedlich zu sein. Foto von heute, Ostermontag, aus Biel (CH):
    In Euro wäre der Liter Benzin etwa 1,93 Euro.

    Am Genfer See habe ich aber schon Preise gesehen, wo überall eine 2 davor stand.

  • Dieser Vorschlag scheint in den Medien und in der Politik komplett ignoriert zu werden. Warum?

  • Mal ernsthaft, hat sich jemand davon tatsächlich etwas erwartet?

    Hat sich mir nie erschlossen, wie das Preise begrenzen soll, ist eher ein Ablenkungsmanöver zur Flutung der Medien.

    Die wenigen deutschen Mineralölgesellschaften betreiben seit Jahrzehnten ein informelles Frühstückskartell. Deren Lobbymacht ist so groß, dass unser eh schon zahnloses Kartellamt nichts tut bzw. vermutlich auch die interne Weisung hat, sich zurück zu halten.

  • Die wenigen deutschen Mineralölgesellschaften betreiben seit Jahrzehnten ein informelles Frühstückskartell. Deren Lobbymacht ist so groß, dass unser eh schon zahnloses Kartellamt nichts tut bzw. vermutlich auch die interne Weisung hat, sich zurück zu halten.

    Was aber auch wahr ist: Anstatt sich als Bürger Gedanken zu machen (und auch zu agieren) wie man von fossilen Energieträgern wegkommt, wird eine Hetzkampagne gegen das „Heizungsgesetz“ gestartet, werden E-Autos verteufelt und es erfolgte ein kollektiver Aufschrei wegen des des angeblichen Verbrenner-Verbots ab 2035.

    Es ist nicht das erste und letzte Mal, dass es solche Kapriolen gab. Aber im Gegensatz zu den den 70er Jahren, gibt es marktreife Alternativen.

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