Menschen, die niemals eine Altersvorsorge betrieben haben

  • Falls überhaupt, erst nach ein paar Jahren. Bis dahin läuft das System.

    Erstmal Fakten schaffen und dann TACO. Ist das wirklich das System, das wir wollen?

    Zudem hat das BVerfG eigentlich die Spielräume des Gesetzgebers immer betont. Selbst Totalsanktionen sind zulässig.

    Es ist ja leider so, das die wirklich Bedürftigen meist nicht die Möglichkeiten ergreifen (können) die Hilfe zu beantragen die ihnen zustehen würde. Die Schmarotzer dagegen wissen sehr genau wie sie das System gegen dieses selber wenden. Das wirst du leider nie stoppen, da es im Rechtsstaat nicht reicht das offensichtliche zu sehen, du musst es immer vor Gericht beweisen.

  • Erstmal Fakten schaffen und dann TACO. Ist das wirklich das System, das wir wollen?

    Wir haben zwei Alternativen:

    - Einen unbezahlbaren Sozialstaat oder
    - das von mir beschriebene System.

    Es ist ja leider so, das die wirklich Bedürftigen meist nicht die Möglichkeiten ergreifen (können) die Hilfe zu beantragen die ihnen zustehen würde.

    Dafür gibt es genug Komplizen, die das für einen erledigen. Stichtort z.B. Sanktionsfrei oder diverse andere Beratungen.

    Die Schmarotzer dagegen wissen sehr genau wie sie das System gegen dieses selber wenden. Das wirst du leider nie stoppen, da es im Rechtsstaat nicht reicht das offensichtliche zu sehen, du musst es immer vor Gericht beweisen.

    Es gibt aber Mittel, das Problem stark zu verringern: Beweislastumkehr, keine PKH mehr vor dem Sozialgericht und gesetzliche Fiktionen.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Erste Spekulationen zum unfertigen Arbeitsergebnis einer laufenden Rentenkomission sind natürlich der beste Zeitpunkt, die ausstehende Übertragung auf die Beamten zu bemeckern. So Kleinigkeiten, wie z.B. dass das zuletzt auch 1:1 gleichlaufend erhöht wurde, kann man da ja auch mal außen vor lassen.

    Hauptsache: Aber die Beamten !!!!!1!!:thumbup:

  • Angenommen, eine "Rente mit 70" würde so in den Schritten beschlossen, wie das gerade in den Aufschreiartikeln dargestellt wird, müsste man doch eigentlich schon sagen: in Relation zur vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Basisannahme der Entwicklung der Lebenserwartung ist das eher noch zu spät oder zu niedrig :/


    (Edit: hatte sich mit dem vorherigen Beitrag überschnitten)

  • Wir haben zwei Alternativen:

    - Einen unbezahlbaren Sozialstaat oder
    - das von mir beschriebene System.

    Dafür gibt es genug Komplizen, die das für einen erledigen. Stichtort z.B. Sanktionsfrei oder diverse andere Beratungen.

    Es gibt aber Mittel, das Problem stark zu verringern: Beweislastumkehr, keine PKH mehr vor dem Sozialgericht und gesetzliche Fiktionen.

    Über wieviel Euros Einspaungen reden wir hier, für die wir unseren Rechtsstaat beugen würden?

  • Über wieviel Euros Einspaungen reden wir hier, für die wir unseren Rechtsstaat beugen würden?

    Es ist rechtsstaatswidrig, ein Gesetz zu erlassen und danach zu handeln?


    Und es sich ja nicht nur die Einsparungen, es geht auch um Gerechtigkeit gegenüber denen, die sich an geltendes Recht halten oder vorsorgen.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Schöne Statistiken. Eigentlich müsste man die Rentenbezugszeit noch ins Verhältnis mit der Zeit der Erwerbstätigkeit setzen. D.h. bei insgesamt längerer Lebensdauer ist auch eine längere Rentenbezugszeit durchaus ok, wenn auch die Zeit der Erwerbstätigkeit im gleichen Umfang anwächst.

  • in Relation zur vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Basisannahme der Entwicklung der Lebenserwartung ist das eher noch zu spät oder zu niedrig

    Wenn man sich an diese Annahmen halten würde, dann dürfte es nicht schon wieder (wie jetzt u.A. bei privaten Versicherungen) gewollt diskriminierend für Männer werden.

    Es wird Zeit, dass es endlich zuverlässige Gentests zur Ermittelung der individuellen Restlebenszeit gibt.

    Rente mit 70?

    Ja klar, da die sinnvolle Alternative weder von den (A)Sozialverbänden noch von der Politik gewollt wird. Und damit ist definiv nicht die Integration der Beamten in die DRV gemeint.

    Das Absenken des Rentenfaktors erhöht nur die Anzahl an Grundsicherungsbeziehern. Bei der Erhöhung des Rentrenalters träumen die Politiker und co. u.A. davon, dass sich damit automatisch auch der gesamte Arbetismarkt ändert und die älteren großflächig in ihrem alten Beruf weiter arbeiten können und dürfen.

  • Wenn man die Rentenbezugszeit zukünftig an die Lebenserwartung knüpft, würde es den Beamten aber auch den Akademikern und den Frauen an den Kragen gehen. Das Thema ist eine echte Schlangengrube.

    Ich gehe nicht davon aus, dass man da weiter ausklamüsert. Man wird die allgemeine Lebenserwartung nehmen und fertig. Denn die Bevorzugung von Frauen diskriminiert ja nur Männer und die sind noch nicht gleichberechtigt.

  • Eigentlich müsste man die Rentenbezugszeit noch ins Verhältnis mit der Zeit der Erwerbstätigkeit setzen

    Klar, der Gegenwert von 60 RP in 35 Jahren war für die Finanzierung der bisherigen Rentner ja viel weniger Wert wie 45 RP in 45 Jahren (oder gar noich viel weniger).

    Warum nicht, ohne 45 selber eingezahlte (!!!) Rentenbeitragsjahre gibt es keine Rente und ab einem gewissen Alten auch keine Grundsicherung.

    Aktuelle Studenten haben immerhin noch die Möglichkeit, die 112,16€ Mindestbeitrag aufzubringen, wenn das Studium in D mittlerweile so gering geschätzt wird.

  • Es ist rechtsstaatswidrig, ein Gesetz zu erlassen und danach zu handeln?


    Und es sich ja nicht nur die Einsparungen, es geht auch um Gerechtigkeit gegenüber denen, die sich an geltendes Recht halten oder vorsorgen.

    Ich verstehe Dich so, dass Du per Gesetz das Existenzminimum unterschreiten möchtest. Und da das Existenzminimum ein Grundrecht ist, würde ich mal behaupten, ja das wäre rechtsstaatswidrig. Aber ich bin ja auch kein Jurist.

    Eben sagtest Du, "Dein System" würde den Sozialstaat bezahlbar machen. Da würde mich schon interessieren, wieviel "Dein System" so einspart.

    Und Gerechtigkeit ist ein sehr subjektives Empfinden.

  • Aktuelle Studenten haben immerhin noch die Möglichkeit, die 112,16€ Mindestbeitrag aufzubringen, wenn das Studium in D mittlerweile so gering geschätzt wird.

    Die schon, frühere Studenten hatten diese Möglichkeit nicht und nachzahlen ging nur eine kurze Zeit lang. Wer das damals nicht mitbekommen hat, hat Pech oder? Ich hätte als Student gerne in die Rente eingezahlt.

  • Ich verstehe Dich so, dass Du per Gesetz das Existenzminimum unterschreiten möchtest. Und da das Existenzminimum ein Grundrecht ist, würde ich mal behaupten, ja das wäre rechtsstaatswidrig.

    Eine Frage. Ist es grundrechtswidrig von einem Menschen zu erwarten, dass er wohlmöglich auch in einem Mehrbettzimmer lebt/schläft?
    Musste ich bei der Bundeswehr auch tun. Ja es gibt sogar Menschen die dafür Geld bezahlen in einen Mehrbettzimmer zu übernachten (Hostel).
    Warum muss nun JEDER Bürgergeldempfänger das Recht haben eine eigene Wohnung finanziert zu bekommen? Könnte man das nicht auch an Bedingungen knüpfen. Z.B., dass man erst mal überhaupt einige Jahre gearbeitet haben muss, bevor man eine Wohnung finanziert bekommt wenn man in die Grundsicherung rutscht?
    Schau Dir mal diesen Bericht an:
    https://www.ardmediathek.de/video/exactly/…jM3MzYtNTQ0NTc0

    Verstoßen solche Maßnahmen gegen Grundrechte?
    Immerhin hat es sich bei 12% der Teilnehmer herausgestellt, dass Sie offenbar gar nicht auf die Leistungen aus der Grundsicherung angewiesen waren. :/ Selbst wenn es nachher nur 5% aller Leistungsbezieher sind, die sich Leistungen erschleichen ist das deutlich mehr als es gern von der Politik dargestellt wird.

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