Die 128 Antworten im Hilferuf Forum haben dir wohl nicht gefallen ? Ich befürchte du wirst hier die selben Antworten lesen 😀.
britty : verdammt, ich bin zu weich 🤪
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Was Finanztip ausmachtbritty : verdammt, ich bin zu weich 🤪
... und ich habe schnell gelernt ![]()
Aus meiner Erfahrung:
Immer mal wieder extern bewerben um deinen Wert auf dem Markt erfahren. Keine große Aufregung in der jetzigen Firma erzeugen um nicht in Zugzwang zu kommen.
Wenn man weiß was man wert ist, kann man selbstbewußter auftreten.
Ich hatte so mal einen neuen Job gefunden. Statt 5km dann 35km Entfernung, aber rund 30% mehr im Brutto. Die hatten genau das gesucht was ich bieten konnte. Da hab ich dann die nächsten 23 Jahre gearbeitet.
Immer mal wieder extern bewerben um deinen Wert auf dem Markt erfahren. Keine große Aufregung in der jetzigen Firma erzeugen um nicht in Zugzwang zu kommen.
Wenn man weiß was man wert ist, kann man selbstbewußter auftreten.
Genau so sieht es aus!
Statt 5km dann 35km Entfernung, aber rund 30% mehr im Brutto. Die hatten genau das gesucht was ich bieten konnte. Da hab ich dann die nächsten 23 Jahre gearbeitet.
Es muss ja nicht mal mehr Geld sein. Als ich 2019 bei meinem aktuellen AG begonnen habe, habe ich das gleiche Geld verdient wie bei meinem vorherigen AG.
Aber ich sparte mir mindestens 2 Stunden Arbeitsweg am Tag! Und da ich keine Monatskarte für den ÖPNV mehr benötigte waren das mal eben 92€ (2019) netto im Monat mehr.
Selbst wenn ich hin und wieder mal den ÖPNV nutze, spare ich immer noch reichlich Geld gegenüber vorher. Aber die gesparte Zeit: Unbezahlbar!
Danke für die sachlichen und hilfreichen Einschätzungen.
Um noch die Fragen zu beantworten: Ich bekomme Überstunden nicht bezahlt oder ausgeglichen. Ich habe den Einsatz von mir aus gebracht, einerseits um einfach den Willen zu zeigen bzw. mich gut zu etablieren, andererseits aber auch weil ich sonst oft wusste dass der Berg am nächsten nur noch größer wird. Zeitweise habe ich Sonntag Abends den Rechner angemacht nur um zu sehen was über das Wochenende wieder alles reinkam. Denn die meisten kennen scheinbar keine Ruhe oder Work/Life Balance. Aufträge und Mails werden zu jeder Tages-und Nachttzeit reingeschickt. Ausbaden muss ich es nahezu alleine. Das war natürlich auch ein Anspruch an mich selbst, den ich nicht mehr erfüllen kann und den auch kein anderer erfüllen kann der 2 menschliche Hände hat.
Nach 2 Wochen Urlaub ist es jedes Mal der Horror. Um alles abzuarbeiten bräuchte ich schon fast wieder 2 Wochen und ständig kommt noch eine Schippe und noch eine weitere oben drauf. Hamsterrad ist eigentlich passend, denn ich könnte 24h arbeiten und würde nie an einen Punkt kommen wo mal alles bereinigt ist oder man mal etwas Luft holen kann. Das ist permamenter Dauerstress und das kann ich so nicht mehr weiter betreiben.
Es liegt sogesehen quasi an beidem. Nur dass ich für den ganzen Einsatz jetzt einen entsprechenden Reallohnzuwachs erwartet hätte und seit ich das Schreiben gelesen habe sich in mir irgendwie alles sträubt, hier Tag für Tag weiter die genannten 150% zu geben.
Mir ist klar, dass ein Zwischenzeugnis als Trotzreaktion verstanden werden könnte.
Ich würde deine berufliche Situation mit Vermeidung der finanziellen Seite mal mit deinem Hausarzt besprechen und nachfragen, ob es ggf. die Möglichkeit gibt, eine Kur gegen den sich anbahnenden Burnout zu beantragen. Den so wie ich das sehe, stehst du kurz davor. Just my 2 Cents! ![]()
Du musst deine Schmerzen an den Vorgesetzen delegieren.
Nur wird jede leistungs Reduktion nach der Gehalt Erhöhung fragen aufwerfen. Nach dem Motto nun bekommen Sie Leistungsgerechte Entlohnung, liefern aber weniger.
Sehr kritisch. Versuch mal einen anderen Weg. Entlastung durch Automatisierung. Ihr seit ein IT Unternehmen. Da gibt es Möglichkeiten .
Wie oft wandelst du Daten um? Wie oft machst du immer wieder die gleichen Dinge?
Ich habe mir Ende des letzten Jahres mal ganz bewusst solche Aufgaben gesucht und mit ganz einfachen Makros automatisiert. Wenn eine 20-Sekunden Aufgabe plötzlich nur noch einen Klick lang dauert entlastet das stärker als man zuerst denkt. Wie oft nutzt du KI für die Arbeit?
ich schenke ein n, es sollte natürlich "Denn so wie ich....." heißen. Die Finger sind manchmal schneller. Ich bin immer noch für eine längere Nachbearbeitungszeit... ![]()
Hi taquilla ,
überschätze bitte den Wert des Geldes nicht. Ich kann zu Deinem aktuellen Gehaltsniveau nichts sagen, lediglich soviel: ich wette mit Dir, wenn Dein Chef Dir heute einen Tausender mehr pro Monat gibt dann wirst Du Dich in ca. 3 Monaten an das Niveau gewöhnt haben und denkst schon wieder über die nächste Steigerung nach.
Was Mitarbeiter üblicherweise an einen Arbeitgeber bindet, ist Wertschätzung, Anerkennung, eine interessante und herausfordernde Arbeit sowie ein Team, mit dem man gerne zusammenarbeitet. Fehlt das bei Dir, dann wird Dir alles Geld der Welt nicht helfen.
Der aktuelle Arbeitsmarkt ist schon seit einiger Zeit zugunsten der Arbeitgeber gekippt. Leute mit 45 plus (teilweise schon früher) werden aussortiert, es ist extrem schwer, aktuell eine Stelle zu finden...das würde ich bei meinen Überlegungen auch in die Wagschale werfen. Das sind übrigens keine Floskeln, ich hab's selber erlebt...(und war in Kontakt mit sehr vielen Menschen, denen es teilweise noch deutlich schlechter ging als mir)
Kannst Dir ja mal Gedanken über die sonstigen Konditionen in Deiner Firma machen. Ein Wechsel tut manchmal ganz gut (auch wenn man dadurch ein Netzwerk aufgibt, das man sich über die Jahre geschaffen hat), kannst ja mal unverbindlich rechts und links schauen, vielleicht hast Du Glück!
KI Support ist eine Hilfe, aber darf nicht ohne Wissen der Firmenleitung genutzt werden. Dort ist die Verantwortung angesiedelt.
Danke madize für diese Anregung, auch an die anderen.
Ebenso freut mich dass hier auch die menschliche Komponente gesehen wird. Natürlich sind das alles Dinge über die ich mir Gedanken machen muss. Ich sehe das auch gar nicht so dass Geld allein alles ist, ich fühle mich nur anhand meines Einsatzes einfach nicht genug gewürdigt und wenn die hiesige Meinung gewesen wäre dass dies völlig unterbezahlt oder die Erhöhung eher ein Nasenwasser ist, wäre alles noch sehr viel klarer für mich.
Auch der erwähnte Burnout ist nicht von der Hand zu weisen. Ich dachte immer den bekommen eher Führungskräfte die für ihr dickes Gehalt eben auch einen Preis bezahlen. Eine Kollegin die mich mal während des Urlaubs erstmals notdürftig verteten hatte, meinte hinterher zu mir sie versteht jetzt was ich meine und kann förmlich spüren wie sich ein Burnout anfühlen muss. Nach 1 Woche !
Und gerade wegen des Alters ist es eben auch schwierig. Klappt es beim nächsten AG aus irgendwelchen Gründen nicht, sucht man wieder und wird dabei immer älter. Davor habe ich eben auch irgendwie Angst.
KI ist übrigens für mich derzeit gar keine Option weil wir mit einem hauseigenen exotischen System arbeiten, dass leider für die Auftragsabwicklung gar nicht gemacht ist, das heisst vieles passiert noch händisch und wird teilweise doppelt und dreifach angefasst. Das ist kein professionelles ERP System.
Es wirkt halt manchmal von außen immer so, als würde der Durchschnittsverdiener in D heute locker 4.500 nach Hause nehmen. Beim TV Gehaltsvergleich kann man schon staunen was mancher (auch nicht studierter) verdient und kommt ins Grübeln. Vielleicht ist das aber auch nicht wirklich repräsentativ.
Auch deshalb wollte ich mir ein paar Meinungen einholen.
Den Schilderungen nach fände ich es wohl sinnvoller, man würde dir bzw deinem Aufgabengebiet mind. eine Halbtagskraft zuteilen: weniger Streß für dich im laufenden Betrieb, und während deines Urlaubs werden die wichtigsten Aufgaben auch erledigt.
Aber dafür gibt es vermutlich/angeblich kein Budget? Evtl solltest du deinem Chef/Teamleiter in einem Personalgespräch klarmachen, dass es dauerhaft so nicht weitergehen kann - er/sie möge sich nur vorstellen, dass du z.B. aus medizinischen Gründen mal 2 Monate ausfällst, und was das das Unternehmen kosten könnte.
vieles passiert noch händisch und wird teilweise doppelt und dreifach angefasst.
Dann das angehen. Konzept erstellen wie es besser laufen sollte. Das kannst du auch zuhause mit einer KI deiner Wahl machen solange du keine interna mit der KI besprichst.
Das Konzept muss klar aufzeigen was eingespart wird. Und wie es umgesetzt werden kann. Kaum ein Vorgesetzter wird sich der Chance verweigern beim Top Management mit den Leistungen seiner Mitarbeiter zu glänzen. Rechne nur nicht damit das du den Orden dafür bekommst.
Wenn du so überfordert bist und dir 2 Wochen auch keine Erholung bringen, solltest du mit deinem Arzt über eine Reha sprechen.
Dann hast du Zeit, dir zu überlegen, ob du so weiter machen möchtest oder auch nicht.
Sich nach einer anderen Stelle umsehen, kann dir auch helfen, dein Gehalt einzuschätzen.
Ich kann nicht einschätzen, warum du ein höheres Gehalt für gerechtfertigt hälst.
Fachkenntnis oder weil du den Laden kennst?
2. würde in einem anderen Unternehmen ja wegfallen, eignet sich eher nicht als Druckmittel.
Kann dich deine Kollegin nicht beim Argumentieren unterstützen? Sie hat die Erfahrung doch gemacht wie es an deiner Stelle zugeht.
Mehr Geld schön und gut, aber das ändert ja rein gar nichts an deinen Arbeitsbedingungen.
Ist deinem Chef bewußt wie dein Arbeitsalltag und Pensum so aussieht?
Weiß er, dass die Arbeit die du zu leisten hast, so nicht auf Dauer durchzustehen ist?
Hast du mal länger als 2 Wochen gefehlt? (Krankheit, Urlaub?) Was passiert in der Zeit mit sprichwörtlichen Papierstapel auf dem Schreibtisch?
Du hast andeutet, dass dann wohl jemand einspringt. Das wäre die Chance eine weitere Meinung im Boot zu haben um mit dem Chef über die Arbeitsbedingungen zu sprechen, denn darum gehts doch in Wirklichkeit doch mehr als ums Geld.
nicht mit umschauen drohen, sondern diskret tun.
Die Angemessenheit des Gehalts einzuschätzen ist für uns mit diesen Angaben kaum möglich. Süddeutschland ist ein weiter Begriff. Das kann München sein, genauso gut aber auch Hintertupfingen in Niederbayern. Schon 50km können einen erheblichen Unterschied machen. Aber auch Deine Ausbildung/Vorkenntnisse sind weitgehend unbekannt. Deinen Marktwert kannst Du nur mit Bewerbungen ausloten. Eine berufliche Änderung ist fast immer der Schlüssel zu mehr Gehalt.
Grundsätzlich ist es ein Alarmsignal, wenn Du bereits am Sonntag anfängst zu arbeiten, damit der Berg am Montag kleiner ist. Die Gefahr eines Burnouts steht durchaus im Raum. Ich habe meine Zweifel, dass 100 oder 200 Euro mehr Dein Problem lösen würden. Daher solltest Du parallel an Deiner Arbeitssituation arbeiten. D.h. überlege Dir, welche Aufgaben (idealerweise wenig verdienstvolle) Du vielleicht versuchen kannst los zu werden. Bevor Du mit der Reha kommst wäre auch ein längerer Urlaub eine Idee. Du bekämst mehr Abstand und das Unternehmen kann die Lücke deutlich schwerer ausfüllen. Wenn jemand nur eine Woche weg ist, dann bleibt im Zweifel alles liegen bis zu Deiner Rückkehr. Bei vier Wochen wird das deutlich schwieriger.
So kannst du nicht weiter machen.
Zu aller erst musst du lernen allein für dich selbst eine gesunde Arbeitsbelastung herzustellen. Du brauchst mental eine andere Einstellung zur Arbeit. Du hast Arbeitszeiten, da arbeitest du und sonst nicht und da wo du arbeitest arbeitest du ganz normal stressfrei das ab was eben geht, du gehst trotzdem in die Kaffeküche, machst nette Pläuschchen mit Kollegen, gemütlich und angemessen lang Mittag und bist nicht verkrampft dauerhaft am wie verrückt arbeiten.
Alles was an Arbeit liegen bleibt, bleibt eben liegen. Kannst dem Chef sagen das es so nicht geht, er kann sich ja überlegen ob er dir die Arbeit dann priorisiert, noch jemanden einstellt oder eben Sachen liegen bleiben, dir kann es schnurz egal sein.
Arbeit dient dazu deine Brötchen zu verdienen und für eine zusätzliche soziale Komponente (Arbeitsleben, Kollegen) und mehr nicht. Niemand wird es dir danken in x Jahren, davon kannst du dir nichts kaufen und im Sterbebett sagst du auch nicht, boah war das ein Hammer Leben, ich hab immer 150% gearbeitet.
Ich hatte auch mal einen üblen Job, da war ich aber noch jung und hatte mehr Zukunftsängste, wusste auch noch nicht wie der Hase so läuft. Hätte ich so weiter gemacht wär das im Burnout geendet, also hab ich gekündigt und mir was anderes gesucht. Bei meinem jetzigen Job ist es gerade auch recht stressig und es haben schon Kollegen gekündigt die damit nicht klar kommen und sich fast kaputt gemacht haben. Ich hab dazu gelernt, ich mach normal meinen Job, ganz ohne Stress so weit ich komme. Und was sagt mein Chef dazu? Nichts, weil ich mach meine Arbeit und auch gut. Mehr kann er nicht verlangen, und würde er es doch tun würd ich sagen mehr geht nicht.
Man muss wissen das man nicht der Depp vom Dienst ist/sein muss, man muss sich selbst wert schätzen und respektieren, wissen was man wert ist. Lustigerweise tun das dann Andere meist auch.
Und die Welt geht nicht gleich unter wenn man weniger / normal arbeitet, einfach locker bleiben und gechillt.
Und wenn der Job so doof ist oder der Chef das es einfach nicht funktioniert -> es gibt auch andere Jobs.
So bekommst Du Deine Überstunden bezahlt
Das sollte in Deinem Arbeitsvertrag stehen
So holst Du eine besonders hohe Abfindung heraus
Statt mehr Gehalt - steuerfreie Extras vom Chef
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