Hilfe der Crash kommt... (bald?)

  • Der Begriff "Manipulation" schliesst "Einvernehmlichkeit" aus.

    Dann wäre eine befriedigende Selbstmanipulation eine Straftat, weil nur ja auch ja bedeutet? Muss sich dann der Freund selbstbezogener Manipulation erst vor einen Spiegel stellen und sich selbst ein lautes und vorfreudiges Ja zurufen?
    Oh je, so langsam kommen wir in den Wald, sorry… 😉

  • Dann wäre eine befriedigende Selbstmanipulation eine Straftat, weil nur ja auch ja bedeutet? Muss sich dann der Freund selbstbezogener Manipulation erst vor einen Spiegel stellen und sich selbst ein lautes und vorfreudiges Ja zurufen?
    Oh je, so langsam kommen wir in den Wald, sorry… 😉

    Bei zwei oder mehr Persönlichkeiten in einem Körper: ja ... nö ... vielleicht ...

    Selbst-Reprogrammierung nach Timothy Leary's "NeuroLogic" ist aber erlaubt.

    ^^

  • Apropos "Manipulation"

    https://www.focus.de/kultur/kino-tv…8ad2544139.html

    Zitat

    Carsten Linnemann: „Wir haben hoffentlich Kraft und genügend Mut.“

    „Ich schließe nichts aus“, gab sich CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann offen. Wichtig sei, dass die Reformen der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands dienen. Jeder müsse einen Beitrag leisten, „damit wir ein starkes Deutschland bleiben“, betonte er. Mittlerweile würde China doppelt so viel in die Bundesrepublik exportieren wie umgekehrt, sah er das als Beweis für zu hohe Arbeits-, Energiekosten und zu starke Regulierung und gab sich dennoch optimistisch: „Zum ersten Mal haben wir eine Situation wie seit der Agenda 2010, und wir haben hoffentlich Kraft und genügend Mut.“

    Zitat

    Dennoch hätte er jetzt Hoffnung, dass das große Reformpaket zustande käme, gab sich Palmer zuversichtlich: Alle hätten verstanden, dass es nicht so weitergehen könne - „alle Leute wollen, dass sich etwas ändert.

    Ja, gib' mir die Peitsche. Mehrwertsteuererhöhung, Abschaffung des Ehegattensplitting, Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung von Eheleuten, ... Egal, wie es verpackt und verkauft wird: Hautpsache, es kommt am Ende eine höhere Belastung durch Steuern und Abgaben dabei heraus. Vielleicht noch garniert durch eine Erhöhung der Wochen- und Lebensarbeitszeit.

  • Eigentlich spricht er da das Problem, diese besonders großen Gruppe der permanenten Dauernörgler und Dauernörglerinnen an. Der herrscht eine totale Staatsverdrossenheit, weil „die da oben nichts machen“.

    Und wenn die dann was machen, um die Zukunft eines Industrielandes zu sichern?

    Dann will man selber überhaupt nicht betroffen sein.

  • Mich ärgert an diesem Geschwätz des "Souveräns" und leider auch der Kleingroko die Gedanken- und Perspektivlosigkeit. Die Ampel hat ernsthaft an Reformen gearbeitet, zeigt sich, dass es doch nicht so blöd war, was sie an Projekten ins Laufen gebracht haben. Ohne auf die nächsten Wahlen zu schielen wie die jetzigen. Sind damals an Nörgelei, Vorurteilen, (gelber) Egozentrik gescheitert. Aktuell: same procedure..... Klingbeil der einzige, der zumindest in seiner Rede was gewagt hat.

    Da ist ein Salamicrash doch eine nette Ablenkung^^

    Focus kündigt für Montag schon groß die nächste Abwärtswelle an.

  • Eigentlich spricht er da das Problem, diese besonders großen Gruppe der permanenten Dauernörgler und Dauernörglerinnen an. Der herrscht eine totale Staatsverdrossenheit, weil „die da oben nichts machen“.

    Und wenn die dann was machen, um die Zukunft eines Industrielandes zu sichern?

    Dann will man selber überhaupt nicht betroffen sein.

    Wasch mich, aber mach mich nicht nass.

  • Die Ampel hat ernsthaft an Reformen gearbeitet,

    Hat sie das?

    Mein Eindruck ist eher, dass man ein paar Sachen angedacht hat und dann wieder zurückgerudert. Stichwort Agrardiesel. Die Auswirkungen des Heizungsgesetz hat man elegant auf die nächste Legislaturperiode verschoben. Und so weiter. Die letzte Regierung, die ernsthaft an Reformen gearbeitet hat, war die Regierung Schröder.

    Und dass du jetzt ausgerechnet Klingbeil für eine Rede lobst, wo doch dessen SPD seit einem Jahr alle Projekte aus dem Koalitionsvertrag blockiert, die keine SPD-Herzensangelegenheiten waren...

  • Bin gespannt, wo wir mit der Volatilität hinlaufen...

    Je länger die Weltwirtschaft durch die geopolitische Lage leidet, desto grösser ist m.E. auch die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwelche POTUS-Nachrichten den Markt nicht mehr so schnell bewegen können. Und durch die anziehende Inflation haben gewissenhafte Notenbanken wenig Spielraum für stimulierende Massnahmen.

  • Eigentlich spricht er da das Problem, diese besonders großen Gruppe der permanenten Dauernörgler und Dauernörglerinnen an

    Hätte man seitens der Politik doch nur mal rechtzeitig auf diese gehört ... !

    Für die meisten Politiker ist ein Problem schon dann gelöst, wenn es in ihrer Legislaturperiode nicht auftritt, nicht mehr auftritt und/oder unterdrückt bzw. totgeschwiegen werden kann - oder durch eine andere "Sau abgelöst wird, die (auch medial) durchs Dorf getrieben wird"

    Um ein Beispiel zu nennen:

    Selbst mir als

    der standardmäßige Forentroll

    und damals noch einfachem Student war es möglich Anfang der 80er Jahre (das ist nunmehr deutlich über vier Jahrzehnte her ...) beispielsweise die Beiträge und Artikel von Prof. Kurt Biedenkopf zu hören und zu lesen - und zu verstehen. Dieser "Dauernörgler" forderte schon damals aufgrund der Melange aus Umlagesystem und absehbarer demographischen Entwicklung bei der Gesetzlichen Rente adäquate sprich strukturelle Reformen ein und wiederholte diese seine Kritik regelmäßig und kontinuierlich über die Folgejahre hinweg (wie übrigens auch viele andere "permanente Dauernörgler" angefangen vom "Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft" über Prof. Paul Kirchhof bis hin zu Prof. Hans-Werner Sinn, der immer wieder statt der reinen Umlagefinanzierung den stärkeren Einbezug kapitalgedeckter Elemente forderte).

    Zurückgepfiffen wurde Biedenkopf damals mal explizit von seinem "Boss" - Dr. Helmut Kohl - da "das vor einer Bundestagswahl ein ungeeignetes Thema ist, weil es den Leuten schlechte Stimmung macht" ... (siehe schon oben)

    Zur Veranschaulichung erinnere ich mich gut an eine Grafik in einem seiner vielen Artikel - als einfache Visualisierung gedacht für den intellektuell stark limitierten Leser wie mich - mit der Überschrift "Renten-Rikscha" und zwei Schaubildern. Im ersten Schaubild (50er Jahre) ziehen noch sechs Arbeitnehmer einen in der Rikscha sitzenden Rentner - im zweiten (2030 - damals ferne Zukunft ...) Schaubild können (bzw. müssen) nur 1,5 Arbeitnehmer den einen Rentner in der Renten-Rikscha ziehen ...

    die Zukunft eines Industrielandes zu sichern

    Gehört - neben dem Thema äußere Sicherheit - zu den originären, prioritären und damit genuinen Kernaufgaben der Regierung eines Landes und insbesondere eines Landes mit weit ausgebauten Wohlfahrtstaat wie Deutschland. Dies ist beispielsweise im Kommunismus (Staatswirtschaft) direkte Aufgabe des Staates und in unserem Fall einer sozialen Marktwirtschaft ist dies staatlicherseits schwerpunktmäßig über die Setzung dafür geeigneter Rahmenbedingungen inklusive entsprechender Anreizen zu gewährleisten (Ordnungspolitik).

    Seit der letzten größeren Reform (Agenda 2010 zur Reform des deutschen Sozialsystems und Arbeitsmarkes, initiiert von Gerhard Schröder (SPD) und weitgehend umgesetzt zwischen 2003 bis 2005), die immerhin rund 2,5 Millionen Menschen mehr in Arbeit und Lohn und Brot gebracht hatte, ist aber vergleichsweise wenig passiert. Nachfolgende Regierungen haben davon zwar profitiert (und das Erreichte teilweise "verfrühstückt") und viele Jahre in denen sich Rekord-Steuereinnahmen wie Perlen auf eine Kette reihten nur unzureichend für Investitionen und strukturelle Reformen genutzt. Stattdessen wurde die zusätzlichen Mittel überwiegend in konsumtive Bereiche gelenkt.

    ich die taz präferiere.

    Da solche Informationen eventuell nicht in der "taz" zu finden sind ...

    ... empfehle ich beispielsweise mal einen Blick auf eine Grafik des Ifo-Instituts zu werfen zur "Struktur der Wirtschaftsentwicklung in Deutschland seit 2015". Diese beinhaltet drei Kurven samt deren Verlauf und zwar den "Staatskonsum" (das einzige, was stark gewachsen ist und noch weiter wächst...), das "Bruttoinlandsprodukt" (BIP), welches stagniert und die "Investitionen" von privater Seite, die stark gesunken sind (wenn privates Kapital zögerlich agiert oder sich zurückzieht, verschwindet es nicht - es wandert nur woanders hin und wird dort investiert; Stichwort u. a.: Rekord-Nettokapitalabflüsse aus Deutschland in den letzten Jahren).

    Auf den Absturz Deutschlands im Ranking der Internationalen Wettbewerbsfähigkeit seit dem Jahr 2015 (von damals noch Top-Platzierungen runter auf aktuell Plätze "unter ferne liefen") hatte ich hier schon mehrfach hingewiesen (längst überbordende Bürokratie, eine ebensolche EU-Regulatorik, Höhe der Steuer- und Abgabenbelastung, teure Energiepreise, seit vielen Jahren überfällige Unternehmenssteuerreform etc. pp.)

    Fraglos gibt es auch externe Einflüsse (wie Ukraine-Krieg, Verteidigungsausgaben, Nahost-Konflikt), die wesentlichen Probleme sind aber schon sehr lange vorhanden, da struktureller Natur und damit intern begründet sprich hausgemacht.


    In den vergangenen Jahrzehnten kamen stets rund 90% aller Investitionen von privater und nur rund 10% von staatlicher Seite. Jüngst (25. März) war beispielsweise ein Rekordtief bei der "Nettoanlageninvestitionsquote" (Anlageinvestitionen von privater und staatlicher Seite abzüglich der Abschreibungen) zu verzeichnen (wie aus Angaben des Statistischen Bundesamtes und des Bundeswirtschaftsministeriums hervorgeht). Diese betrug gemessen an der Wirtschaftsleistung minus 0,23 Prozent. Zum Vergleich: Im Zeitraum 2010 bis 2019 betrug diese Quote gemessen an der Wirtschaftsleistung noch durchschnittlich plus 2,29 Prozent per annum und im Zeitraum 2020 bis 2025 durchschnittlich noch plus 1,02 Prozent.


    Aller Wahrscheinlichkeit dürften sich private "ETF-Sparbüchsen" und nationale sowie internationale private Investoren diesbezüglich kaum bis gar nicht unterscheiden:

    Man investiert seine Mittel da, wo man sich auf längere Sicht gemessen am eingegangenen Risiko (Kommer-Jünger würden vermutlich von sowas wie "risikoadjustiert" reden ...) eine attraktive Rendite verspricht bzw. realistischerweise zumindest versprechen kann.


    Dir nichtsdestotrotz weiter viel Glück mit Deinen privaten Finanzen und/oder denen Deiner Familie - und auch Eurem Schweizer Vermögensverwalter !

  • Eigentlich spricht er da das Problem, diese besonders großen Gruppe der permanenten Dauernörgler und Dauernörglerinnen an. Der herrscht eine totale Staatsverdrossenheit, weil „die da oben nichts machen“.

    Und wenn die dann was machen, um die Zukunft eines Industrielandes zu sichern?

    Dann will man selber überhaupt nicht betroffen sein.

    Wenn man mir nicht andauernd in's Portemonnaie greifen würde, dann müsste ich auch nicht andauern nörgeln.

  • Wenn man mir nicht andauernd in's Portemonnaie greifen würde, dann müsste ich auch nicht andauern nörgeln.

    Natürlich muss man Dir andauernd ins Portemonnaie greifen, denn es ist ja nicht wie im Märchen: Problem gelöst und nun zufrieden bis an Lebensende. Die Kosten egal wofür entstehen nunmal andauernd. Übrigens hat es seit Jahren keine gravierenden Verschlechterungen gegeben.

    Aber kriegst nicht auch Du dafür einiges geboten? Ich jedenfalls ja: meine Eltern mussten weder Schulgeld noch Studiengebühren zahlen, und hätten sie sich meinen Unterhalt während des Studiums nicht leisten können, hätte ich Bafög gekriegt. Wasser-/Abwasser-/Strom-/Telefonanschluss ist fast überall selbstverständlich. Öffentlicher Nahverkehr ist lausig, aber vorhanden. Straßen sind auch oft lausig, aber vorhanden. Krankenversorgung könnte natürlich besser sein, ist aber vorhanden. Niemand muss verhungern oder auch nur Angst davor haben.

    Und ziemlich egal welche Verschlechterung dazu führt, dass Dir und mir noch tiefer ins Portemonnaie gegriffen wird: Andere wird es härter treffen als Dich und mich - abgesehen davon, dass es Regelungen geben wird, die dafür sorgen, dass niemand in den Ruin getrieben wird. Für die allermeisten Leute, die hier schreiben, dürfte der Ruin ohnehin nicht bevorstehen.

  • Natürlich muss man Dir andauernd ins Portemonnaie greifen, denn es ist ja nicht wie im Märchen: Problem gelöst und nun zufrieden bis an Lebensende. Die Kosten egal wofür entstehen nunmal andauernd. Übrigens hat es seit Jahren keine gravierenden Verschlechterungen gegeben.

    Aber kriegst nicht auch Du dafür einiges geboten? Ich jedenfalls ja: meine Eltern mussten weder Schulgeld noch Studiengebühren zahlen, und hätten sie sich meinen Unterhalt während des Studiums nicht leisten können, hätte ich Bafög gekriegt. Wasser-/Abwasser-/Strom-/Telefonanschluss ist fast überall selbstverständlich. Öffentlicher Nahverkehr ist lausig, aber vorhanden. Straßen sind auch oft lausig, aber vorhanden. Krankenversorgung könnte natürlich besser sein, ist aber vorhanden. Niemand muss verhungern oder auch nur Angst davor haben.

    Und ziemlich egal welche Verschlechterung dazu führt, dass Dir und mir noch tiefer ins Portemonnaie gegriffen wird: Andere wird es härter treffen als Dich und mich - abgesehen davon, dass es Regelungen geben wird, die dafür sorgen, dass niemand in den Ruin getrieben wird. Für die allermeisten Leute, die hier schreiben, dürfte der Ruin ohnehin nicht bevorstehen.

    D.h. Du guckst unter Dich und orientiert Dich an denen, denen es noch schlechter geht und sagst "Danke!", wenn's Dir - noch - ein bisschen besser geht? Die Nachrichten wären nicht voll mit schlechten Meldungen, wenn ich mir die nur einbilden würde.

  • D.h. Du guckst unter Dich und orientiert Dich an denen, denen es noch schlechter geht und sagst "Danke!", wenn's Dir - noch - ein bisschen besser geht? Die Nachrichten wären nicht voll mit schlechten Meldungen, wenn ich mir die nur einbilden würde.

    Vorsichtig formuliert, ein Beitrag wieder, wo das Glas nicht mal halb voll ist. Ist irgendwie zu bedauern.

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