Frage zum Gehalt

  • Hast du dich schon mal woanders beworben und ein Angebot bekommen? Nur so kannst du deinen Marktwert realistisch einschätzen. Abgesehen davon hört sich deine aktuelle Arbeitsbelastung und dein Umfeld nicht gesund an. Wenn du auf dieser Basis mit deinem Chef nur über das Geld sprichst wird das deine Probleme nicht lösen. Denn selbst wenn er dir 2000 Euro pro Monat mehr zahlt, wird die Belastung die du schilderst, mittelfristig mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit zu einem Burn Out führen. Deshalb denke ich, du solltest deine Gedanken weg von der Bezahlung lenken und überlegen, ob du einen Job hast, der dich ausfüllt, dir gut tut und den du noch lange machen möchtest. Wenn das nicht zutrifft, dann hilft dir alles Geld der Welt nichts.

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  • Vielen Dank, das alles hilft mir durchaus (auch mental) weiter.

    Ich will mal noch auf ein paar genannte Sachen eingehen:

    Mein Teamleiter weiß nicht wie mein Alltag tatsächlich aussieht bzw. ihm ist das Pensum einfach nicht bewusst. Ich habe schon mehrfach versucht das darzulegen, er meint dann eben nur lapidar er kann das nachvollziehen, aber ich käme doch ganz gut klar. Sicher, weil ich ständig Mehrarbeit leiste damit es noch einigermaßen überschaubar bleibt. Jemand neues einstellen erachtet er nicht für notwendig, denn dann könne man ja notfalls stundenweise jemand aus dem Innendienst dafür abuziehen. Nur bringt das schlicht nichts, weil ich alles kontrollieren und ggf. nacharbeiten muss.

    Es ist schlicht keiner so in der Materie drin wie ich und man benötigt eine Menge Produktwissen. Daher kann mich auch niemand 1:1 in Abwesenheit vertreten, weil er mit mittelgroßen Aufträgen überfordert wäre, weil ihm einfach die Erfahrung fehlt.

    Ich versuche es mal genauer zu beschreiben.

    Die Kundenberater senden mir Aufträge mit 1 bis x verschiedenen Modulen. Ich muss ggf. das Angebot auseinanderpflücken weil für diverse Module verschiedene technische Berater zuständig sind. Ich öffne sozusagen ein Projekt. Anschließend geht das ganze zur Projektplanung und kommt nach Terminvereinbarung wieder zu mir zurück. Ich bin dann zusätzlich für das komplete Lizenzmanagement verantwortlich, heißt für jeden Kunden die Lizenz verwalten, Module freischalten, auch Fremdlizenzen bestellen / überwachen, Vertragswesen, Aufstellungen für Kunden übermitteln, AVV Verträge erstellen etc..

    Das hört sich vermutlich dennoch recht easy an, ist aber wesentlich aufwändiger, da verschiedene Pflegesätze (Wartungsgebühren) anfallen und insgesamt das ganze System sehr komplex aufgebaut ist. Dazu bin ich für die Rechnungsprüfung verantwortlich die von Vertragspartnern mit denen ich zu tun habe reinkommen, in gewisser Hinsicht auch Reporting an den TL .Dazu bin ich alleiniger Ansprechpartner für sämtliche Themen um die Auftragsbearbeitung, heisst mich konsultieren Rechnungsabteilung, Kundenberater, Kunden selbst - quasi eine Schlüsselposition.

    Und das ganze muss man sich jetzt so vorstellen dass man morgens anschaltet und sofort erschlagen wird, nachts, am Wochenende Zeug reinbekommt und bei nur 1-wöchiger Abwesenheit es eigentlich schon so eskaliert dass es nur unter großem Strom und Mehrarbeit wieder aufgefangen werden kann. Dementsprechend ist Urlaub unentspannt, weil man immer im Hinterkopf hat wieviel sich wieder aufstaut. Es ist immer ein permamenter "Druck" da, weil der Input wie am Fließband reinkommt.

    Achso, es dreht sich um ein Unternehmen im Südwesten, so 50km Radius um Stuttgart.

    Und ja ich sehe ein dass ich zu lange so blöd war und immer 150% gefahren habe, aber ich merke tatsächlich dass ich das so nicht mehr will. Das Gehalt spielt sicherlich eine Rolle , aber das was nun dabei rauskam hat meine Motivation entgültig fallen lassen. Ich nehme mir das zu Herzen und werde mich nicht mehr total unter Druck setzen, auch mal wie ihr sagt mit Kollegen einen Kaffee trinken oder richtig durchatmen, denn es stimmt, ich wurde oft gar nie groß gesehen, weil bei 15 min Abwesenheit sofort wieder neue 50 Mails da sind. Zeitweise habe ich quasi vergessen aufs Klo zu gehen, eben weil ich performen wollte. Aber genau das spielt sich eben unsichtbar ab, nach oben hin sieht es so aus wie alles im Griff, niemand sieht aber den Einsatz dahinter.

    Ich war sogesehen nie "gechillt" sondern immer nur unter Feuer und oft habe ich das Wochenende herbeigesehnt weil mich die Woche wieder total geschlaucht hat. Und ich habe auch gemerkt dass ich selbst am Wochenende nicht richtig abschalten kann, eben weil ich weiß dass auch da niemand mal die Arbeit gut sein lässt. Selbst die Buchhaltung schickt mir Sonntag morgens um 7 Uhr Mails. Jeder kann quasi rund um die Uhr von überall aus arbeiten.

    Natürlich habe ich mit Mitte 40 aus o.g.Gründen auch Angst mich jetzt wieder neu zu orientieren. Ist das Gras woanders grüner, was wenn es auch nicht klappt, bin ich dann zu alt etc.. ich denke das sind alles nachvollziehbare Ängste.

  • Junge, mach mal ne Reha. 5 Wochen.

    Und dabei soll der Teamleiter mal deine Arbeit für diese Zeit übernehmen.

    Wahrscheinlich wird er aber so geschickt sein, dass er die beschissenen Sachen für dich liegen lässt und die Arbeit, die du siehst, wird er gar nicht sehen.

    Aber evt kannst du mit der Reha ein "Zeichen" setzen.

    Das ist nur so eine Idee mit der Reha. Ach auf welche Krankheit: Psyche meine ich.

    Wenn du nicht psychisch belastet bist.....

  • Ich möchte zwischendurch einmal sagen, wie toll ich finde, dass es Threads wie diesen gibt. Anders als in Diskussionen um die „richtige“ Anlagestrategie zeigt sich hier doch eine tiefe Menschlichkeit, wenn viele ihre Lebenserfahrung anbringen, um zu helfen. Anleger nicht als Angeber, sondern als Ratgeber, stark!

  • Du musst es nicht etwas lockerer angehen sondern richtig locker. Und mach dir keine Gedanken ob dein Chef noch jemand einstellen will oder nicht oder das ja keiner kann was du kannst… das ist schlicht alles irrelevant und hat dich nicht zu interessieren. Das ist die Aufgabe deines Chefs. Du arbeitest nur, und nur so viel wie eben normal ist.

    Du musst da unbedingt eine ganz andere Einstellung hin bekommen, also wirklich ganz anders nicht nur ein bisschen.

    Mir ist mit 40 gerade alles recht egal, naja das nicht gerade aber ich bin super gechillt. Ich hatte schon einige Jobwechsel (wurde nie gekündigt) und es ist immer wieder weiter gegangen und besser als davor. Da darf man keine Angst haben, das blockiert dich nur.

  • Zitat

    TV Gehaltsvergleich kann man schon staunen was mancher (auch nicht studierter) verdient und kommt ins Grübeln. Vielleicht ist das aber auch nicht wirklich repräsentativ.

    Ich habe mich über sowas auch immer geärgert, als Teamleiter mit Meisterabschluss hatte ich zuletzt 3300 Euro Brutto ... Dann schaut man im TV dieses Gehaltsvergleich und sieht das andere mit weniger Qualifikationen oder Erfahrung teilweise das doppelte verdienen. Das frustriert ... . Es spiegelt aber nun nicht den Großteil der Bevölkerung wieder, deswegen sollte man sich und diese Vergleiche nicht einlassen. Repräsentiv ist diese Sendung keinesfalls.



  • - Indirekt drohen sich umzuschauen ?

    Das würde ich auf gar keinen Fall machen. Wäre ich der Vorgesetzte, würde ich das als Erpressung bewerten.

    Bewirb dich einfach mal und schau, was dabei rauskommt.

    Wenn dir der Arbeitsplatz um die Ecke viel wert ist, dann müsstest du das auf irgendeine Weise im Vergleich mit anderen Angeboten einrechnen.


    Und noch was ganz anderes - geht es wirklich um das Gehalt oder geht es um etwas anderes? Z.B. Wertschätzung? Wenn das dein Antrieb ist, wird sich das nicht lösen, wenn du die geforderten 200 € mehr bekommst.

    Zu den Aufgaben - was davon kannst du weglassen? Vermutlich wirst du jetzt denken, dass alles unglaublich wichtig ist und gemacht werden muss. Dann wäre die Frage vielleicht „was passiert, wenn du etwas weglässt?“.

  • Zu den Aufgaben - was davon kannst du weglassen? Vermutlich wirst du jetzt denken, dass alles unglaublich wichtig ist und gemacht werden muss. Dann wäre die Frage vielleicht „was passiert, wenn du etwas weglässt?“.

    Das ist die Krux bzw. die vielen Nebenschauplätze rund um das eigentliche Tagesgeschäft. Die sind aber notwendig, heisst wenn ich einfach was weglasse fällt es sowieso wieder auf mich zurück weil ich die ganzen Lizenzmodelle kenne.

    Möchte der Kunde eine Aufstellung seiner Wartungsgebühren, mache ich das. Versteht der Kunde seine Pflegegebühren nicht, erläutere ich sie. Kommt eine Rechnung von Drittanbietern die uns widerrum Lizenzen berechnen bin ich für die sachliche und rechnerische Prüfung zuständig, weil die Buchhaltung (die es eigentlich machen sollte) die Modelle / Preise nicht kennt. Und so gibt es zahlreiche Beispiele.

    Das ist auch in diesem Unternehmen völlig desorganisiert und natürlich wird man es auch gern sehen dass ich im Stil der eierlegenden Wollmilchsau mich einfach um alles kümmere.

    Eine Zeit lang hatte ich das auch irgendwie gern gemacht um mich zu beweisen und ehrlich gesagt auch um mir selbst etwas zu beweisen. Meine vorherige berufliche Laufbahn war leider nicht sehr glücklich und auch von Pech und gesundheitlichen Problemen begleitet.

    Ich fing an mich nur mit erfolgreichen Menschen zu vergleichen und hielt mich selbst für unzureichend. War eine schwierige Phase aus der ich diesen Job bekommen habe und ich war damals froh drum. Alles nur nicht arbeitslos sein. Dann dachte ich es wäre der Jackpot weil anfangs alles super war, auch wenn ich heute weiß zu niedrig beim Einstiegsgehalt verhandelt zu haben. Wahrscheinlich ist daher auch der unbändige Ehrgeiz entstanden dass ich es jetzt endlich zeigen und liefern muss. In gewisser Hinsicht auch ein innerer Konflikt. Jetzt merke ich aber dass es das Gegenteil bewirkt. Ich werde unausgeglichen, fühle auch wieder eine Art Ungerechtigkeit weil ich mir jahrelang den Hintern aufgerissen habe, schlafe schlechter und kann dieses Pensum nicht mehr lange fahren.

    Selbst in Krankheitsphasen habe ich trotzdem keinen Tag den Rechner komplett ausgelassen und der damaligen Kollegin immer unter die Arme gegriffen.


    @ fabioso: vielen Dank noch für diese Worte, die bedeuten mir persönlich viel.

  • Die Zeit die du verwendest hier lange Beiträge zu schreiben und dich über die aktuelle Situation zu beschweren könntest du sehr gut dafür nutzen deine Bewerbungsunterlagen zu erstellen und Stellen zu suchen.

    Mach dich da einfach ran und leg los.

  • Echt unglaublich, was man hier so liest von dir @taquila. Ich weiß jetzt aber immer noch nicht so recht, ob du gerne so viel leistest und einfach nur eine bessere Bezahlung forderst oder ob du den Stress nicht mehr willst?

    Ich habe auch schon einen Workoholic kennengelernt, der regelmäßig bis 23h+ gearbeitet haben, morgens um 4h schon die ersten Mails geschrieben hat, Aufgaben nur schwer abgeben konnte und teils auch am Wochenende gearbeitet hat. Mehr oder weniger freiwillig und scheinbar froh und unbelastet damit, so wie ich das einschätzen konnte.

    Vielleicht tendierst du ja auch in diese Richtung?

    Ich bin nur ein Jahr jünger als du und inzwischen jedenfalls ziemlich gechillt, was Druck auf der Arbeit angeht. Das Gehalt wird mir immer unwichtiger. Zielvereinbarungen interessieren mich auch nicht mehr, bringt eh nichts. Ich hatte vor Kurzem auch einen Jobwechel mit -10% hingenommen. Aber was willst du eigentlich genau?

  • Ich habe mich über sowas auch immer geärgert, als Teamleiter mit Meisterabschluss hatte ich zuletzt 3300 Euro Brutto ...

    Nur knapp über Mindestlohn und in der Gehaltsklasse sprechen viele gar kein Deutsch.

    Dann schaut man im TV dieses Gehaltsvergleich und sieht das andere mit weniger Qualifikationen oder Erfahrung teilweise das doppelte verdienen. Das frustriert ... . Es spiegelt aber nun nicht den Großteil der Bevölkerung wieder, deswegen sollte man sich und diese Vergleiche nicht einlassen. Repräsentiv ist diese Sendung keinesfalls.

    3.300€ Brutto als Meister und Teamleiter ist von der Realität aber noch viel viel viel weiter entfernt als 6.600€ (was in der Industrie immer noch sehr wenig wäre als Teamleiter). Damit bist du als Meister und Teamleiter weit unter dem Median der Bevölkerung.

  • Und ich habe auch gemerkt dass ich selbst am Wochenende nicht richtig abschalten kann, eben weil ich weiß dass auch da niemand mal die Arbeit gut sein lässt. Selbst die Buchhaltung schickt mir Sonntag morgens um 7 Uhr Mails. Jeder kann quasi rund um die Uhr von überall aus arbeiten.

    In meiner letzten Firma war lange Zeit die Devise:
    Wochenende ist von Freitag nachmitag bis Montag Morgen.
    Wer nicht extra dafür vorgesehen und bezahlt wurde, hat seinen Laptop UND das Geschäftshandy in der Firma gelassen, war also nicht erreichbar.
    Für Urlaube galten gleiche Vorgaben der Bereichsleitung.

    Natürlich habe ich mit Mitte 40 aus o.g.Gründen auch Angst mich jetzt wieder neu zu orientieren.

    Ab Mitte 50 wird es echt kompliziert. Bis dahin kannst du noch 3 Firmen durchtesten.

    Selbst in Krankheitsphasen habe ich trotzdem keinen Tag den Rechner komplett ausgelassen und der damaligen Kollegin immer unter die Arme gegriffen.

    Das war bei uns NICHT erlaubt.

  • Die Angemessenheit des Gehalts einzuschätzen ist für uns mit diesen Angaben kaum möglich. Süddeutschland ist ein weiter Begriff. Das kann München sein, genauso gut aber auch Hintertupfingen in Niederbayern. Schon 50km können einen erheblichen Unterschied machen. Aber auch Deine Ausbildung/Vorkenntnisse sind weitgehend unbekannt.

    Vielleicht bekommen wir die Daten noch nachgereicht?

    Bist du flexibel genug, eine andere Beschäftigung anzufangen?

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen, Krankenkassenbeiträge zu senken und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • Das Problem ist oft: Es ist immer wieder mal die Situation in der Firma wo man mal aus Gründen von Personalmangel (Krankheit von Kollegen), Auftragsdruck oder ähnlichem besonderes Leisten muss. Alles ok. Ist ja eine Ausnahmesituation. ..... Aber der Chef/Führungsetage sieht: Moment mal, die können ja mit weniger Personal sogar mehr abliefern. ... Somit ist der Boden geebnet für ganz andere Gedankenspiele bei den Chefs. Welche das sind, kann man sich vorstellen.

    Ich habe mal in einer Firma gearbeitet wo Produkte in mehreren Abpacklinien verpackt wurden. Die Abpacklinien hatten einen festen Takt. Sprich: Rein rechnerisch konnte pro Schicht maximal nur eine Anzahl X verpackt werden. Störungen an der Anlage verringerte die Abpackmenge.

    Die Abpacklinien wurden täglich in Leistungtabellen erfasst und miteinander verglichen. Schön ein "Wettrennen" angefacht.

    Aber dann: Eine Linie hatte plötzlich täglich ca 5% mehr Mengen verpackt als die anderen. Sie stand immer an der Spitze der Vergleichstabelle. Yeah, geil, super Leistung.

    Woran lag es? Diese Abpacklinie machte etwas entscheidendes anders. Sie stellte zur Frühstückspause und Mittagspause die Maschine nicht ab, sondern sie ließen sie durchlaufen. Das Personal löste sich in der Pause ab. Geil oder? Nein....

    Dieser "Trick" blieb den anderen Abpacklinien nicht lange verborgen und die haben dies dann übernommen.

    Folge von dem Ganzen? Die Mitarbeiter lieferten zwar glänzende Zahlen ab, bezahlten das aber mit einer deutlichen Mehrbelastung, da in den Pausen immer mit zu wenig Leuten die Anlagen betrieben werden mussten.


    Es ist eine falsche Vorstellung, dass man durch überdurchschnittliche Leistung sich irgendwas erarbeitet. Am Ende wird man dadurch nur ausgenutzt. Ja, vielleicht rutscht man dadurch 1, 2 Gehaltsgruppen höher... das mag sein. Aber zu welchem Preis?

    In meinem jetzigen Job macht eine Gehaltstufe mehr ca 300€ brutto aus. Will ich dort hin? Als ich jünger war, ja. Aber heute nach über 22 Jahre: nein. Denn dann müsste ich genau die Dinge machen, die mir noch weniger Spaß machen als das was ich jetzt schon mache. Ich lebe ein wenig "stressfreier" und verzichte auf die paar Öcken. Inzwischen verdient mein Geld mehr als ich mit meinem Job. Das nimmt viel Druck vom Kessel. Nimmt aber auch Motivation auf der Arbeit irgendwie die letzte Meile zu gehen.

  • Hat se doch schon geschrieben Umkreis 50km um Stuttgart.

    Das ging in dem ganzen langen Text unter. Fällt mir spontan Bechtle ein. :)

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen, um schnellere Arzttermine zu ermöglichen, Krankenkassenbeiträge zu senken und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • KI Support ist eine Hilfe, aber darf nicht ohne Wissen der Firmenleitung genutzt werden. Dort ist die Verantwortung angesiedelt.

    In der IT Welt ist man schneller durch eine KI komplett ersetzt als du schauen kannst, bring den Chef erst gar nicht so schnell auf die Gedanken, das passiert eh schneller als du schauen kannst.

  • Nur knapp über Mindestlohn und in der Gehaltsklasse sprechen viele gar kein Deutsch.

    3.300€ Brutto als Meister und Teamleiter ist von der Realität aber noch viel viel viel weiter entfernt als 6.600€ (was in der Industrie immer noch sehr wenig wäre als Teamleiter). Damit bist du als Meister und Teamleiter weit unter dem Median der Bevölkerung.

    Schaue dir mal die Jobangebote bei Indeed und Co gern mal an, gerade in den neuen Bundesländern sind solche Löhne Realität. In meinem ehemaligen Unternehmen sind Stellen als Zerspannungsmechaniker ausgeschrieben, 18 Euro werden da angesetzt ... .

    Ich hatte mehrere Vorstellungsgespräche als leitende Funktion, mehr als 4.000 Euro (Brutto) war da nirgendwo drin. Bin jetzt im ÖD und da wird man als Meister in E9-E11 eingruppiert. Was ein Gehalt zwischen 3500-4200 entspricht.

  • Schaue dir mal die Jobangebote bei Indeed und Co gern mal an, gerade in den neuen Bundesländern sind solche Löhne Realität.

    Ich hatte mehrere Vorstellungsgespräche als leitende Funktion, mehr als 4.000 Euro (Brutto) war da nirgendwo drin. Bin jetzt im ÖD und da wird man als Meister in E10/E11 eingruppiert.

    Er wohnt aber nicht im Osten oder im Ruhrpott, sondern im Süden und da verdient eine Aldi Kassierin deutlich mehr.

  • Er wohnt aber nicht im Osten oder im Ruhrpott, sondern im Süden und da verdient eine Aldi Kassierin deutlich mehr.

    Auch hier gilt, erstmal so ein Job finden wo einem das Gehalt angeboten wird 😉. Er kann sich ja gern bewerben ... Die fetten Jahre sind derzeit leider nun einmal vorbei.

    Und zum Thema Kassiererin bei Aldi, die wenigsten Arbeiten da Vollzeit und kommen dadurch auch nicht auf so ein üppiges Gehalt.

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