Altersvorsorge ist sinnlos

  • Und das kräftig "betroffen" beudetet jenseits der 20k 30%.

    Also nur etwas mehr als die Kapertragssteuer, die ab 1.000€ greift.

    Und 30% reiner Steuersatz greift bei zvE von ca. 70k. Mit Sozialabgaben sogar noch früher.

    Erben wird ja nicht nur bei der Steuer bevorzugt, keine Sozialabgaben und kein Zugewinnausgleich.

    Im Unterschied zur Kapitalertragssteuer ist die Erbschaftssteuer eine Bestandssteuer. Und als besonderes Sahnehäubchen kannst Du die nicht realisierten Gewinne später noch zusätzlich versteuern. Ansonsten wird das bei einem Neffen auf 25 % jenseits der 20k hinauslaufen, was ich verglichen mit anderen Erbfällen schon als unangemessen hoch empfinde. Kinder würden neben den 400k gut die Hälfte auf den übersteigenden Betrag abführen für die Steuer. Aber es gibt zweifellos Länder, die Erbschaften noch höher besteuern.

    Wieso ein Neffe/Bruder einen Zugewinnausgleich bekommen sollte erschließt sich mir nicht.

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  • Das betraf insbesondere all die, die dem damaligen Modetrend (dot.com mit Mondbewertungen) hinterhergelaufen sind. Mit einem soliden gut balancierten Depot war es zwar auch kein Zuckerschlecken aber weit entfernt von 15 Jahre saure Gurken Zeit.

    Ähnliches könnte auch in Zukunft passieren. Banken- und Techwerte sorgen für den Absturz. Wenn dann noch eine Energiekrise hinzu kommt kann es unlustig werden.

    Auch mit MSCI Fonds waren es 15 Jahre saure Gurkenzeit.... Weit entfernt von den bis den 90% Verlusten einiger .com Einzelaktien....Aber 15 Jahre lang lagen meine Fonds (später ETF) nur unterhalb der Inflation im Plus und zeitweise auch signifikant im Minus.....

  • Gerade das hier gelesen:

    Wer leistet, dem wird genommen. Wer spart, dem wird auch genommen. Echt nicht zum aushalten diese Vorschläge.

    Genau. Allen wird genommen und das beste ist das absolut niemand davon profitiert. Nicht länger arbeiten zu müssen und dazu noch ein höheres Rentenniveau bekommen, wo soll das hinführen! Wir brauchen endlich wieder mehr Leistung und nicht immer weniger. Aber denke das kommt auf den Blickwinkel an Wer die Leistung erhöhen sollte und vermutlich liegen wir da weit auseinander.

  • Ich halte es sowohl für grenzwertig übergriffig als auch für einen schweren Erziehungsfehler, Menschen vor den Konsequenzen ihrer eigenen Entscheidungen zu schützen, indem (ausgerechnet!) der Staat - also die regiernde Klasse der von Wahlperiode zu Wahlperiode denkenden Volksvertreter - sie entmündigt.

    Hm, in Sachen Existenzminimum von Erziehung zu sprechen ist ...interessant!

  • Manche (die nicht vorsorgen, weil sie nicht wollen) lernen es nicht anders. Da schult die Erfahrung des Existenzminimums den Charakter.

    Für andere (die nicht vorsorgen, weil sie nicht können) ist der Sozialstaat da. Und nur für die.

    Aber gebt nur immer gerne weiter das Geld anderer Leute aus.

  • Manche (die nicht vorsorgen, weil sie nicht wollen) lernen es nicht anders. Da schult die Erfahrung des Existenzminimums den Charakter.

    Für andere (die nicht vorsorgen, weil sie nicht können) ist der Sozialstaat da. Und nur für die.

    Aber gebt nur immer gerne weiter das Geld anderer Leute aus.

    Aber es ist doch bereits so das man ohne Vorsorge im Existenzminimum landet. Was möchtest du denn jetzt noch "fühlen" lassen?

  • Ich auch nicht. Aber Deine Idee, unters Existenzminimum zu gehen, würden eben zu Obdachlosigkeit + Hunger führen. Kann man doch nicht wollen.

    MEINE Idee?

    Meine Idee ist, dass jeder zu Essen und Trinken haben sollte, und gerne auch ein sicheres, trockenes Plätzchen zum Ausruhen. Fertig.

    Wer's mutwillig wider besseren Wissens verkackt und sich für den Weg in Altersarmut, Obdachlosigkeit + Hunger entscheidet, der darf schon gucken wo er bleibt.

    Warum sollte ich es mit fremdem Geld dann für die Person anders wollen???

  • MEINE Idee?

    Meine Idee ist, dass jeder zu Essen und Trinken haben sollte, und gerne auch ein sicheres, trockenes Plätzchen zum Ausruhen. Fertig.

    Wer's mutwillig wider besseren Wissens verkackt und sich für den Weg in Altersarmut, Obdachlosigkeit + Hunger entscheidet, der darf schon gucken wo er bleibt.

    Warum sollte ich es mit fremdem Geld dann für die Person anders wollen???

    Deine Ideen sind konfus und widersprechen sich irgendwie...

  • Wenn ich so manche hier lese, scheint dieser keine Priorität zu haben.

    Vielleicht ist das so, weil viele den sozialen Frieden in diesem Land als selbstverständlich betrachten, aber die Entwicklungen in den letzten Jahren diesbezüglich sind besorgniserregend, finde ich. Corona war da so eine Art Brandbeschleuniger. Zumindest empfinde ich es so, dass Spaltung und Hetze seit dieser Zeit salonfähig geworden sind.

  • Hm, in Sachen Existenzminimum von Erziehung zu sprechen ist ...interessant!

    Da fehlt ein "selbst verschuldet" vor Existenzminimum. Und ja, da kann man als Steuerzahler durchaus eine Erziehung verlangen.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Bin mir nicht sicher, ob ich es nicht für eine gesunde Lebenseinstellung halten soll, das Leben mit Mitte 20 genießen zu wollen, statt an die Vorsorge für in 50 Jahren zu denken …

    In dem Alter habe ich auch nur an die Gegenwart gedacht. Das andere kam dann später, aber wahrscheinlich noch rechtzeitig 😉 … hoffentlich

  • Ich auch nicht. Aber Deine Idee, unters Existenzminimum zu gehen, würden eben zu Obdachlosigkeit + Hunger führen.

    So, wie der BGH das (angebliche) Existenzminimum definiert, wohl eher nicht.

    Warum muss ein Freizeitbudget zum Existenzminimum gehören, warum (dauerhaft) eine viel zu hohe Miete, nur weil die halt in der frei gewählten Stadt so teuer ist.

    Es würde auch den sozialen Frieden im Land ernsthaft gefährden.

    Da sich der Rest darum kümmern muss, dass sie die Kosten es all dies (und noch viel mehr) tragen müssen, bleibt denen auch keine Zeit, sich dagegen zu wehren.

    Das "Problem" mit dauerhaft unwirtschaftlichen Selbstständigen ist seit Jahrzehnten bekannt, seine zu erwartende Rentenhöhe kennt auch jeder (mit Arbeit und festem Wohnsitz) seit Jahrzehnten.

    Es wird irgendwie Zeit für ein BGE (mind. die doppelte Höhe der Grundsicherung) plus eine kostenlose Krankeversorgung (selbstverständlich für jeden mind. auf dem Niveau der GKV und nicht nur auf einem Mindestniveau) für alle, die es schaffen, den Antrag dafür auszufüllen (oder ausfüllen zu lassen).

    Zumindest empfinde ich es so, dass Spaltung und Hetze seit dieser Zeit salonfähig geworden sind.

    Alternativ kann man sich mal ansehen, was früher (vor BG) mit einem passiert wäre, wenn man dauerhaft in die Sozialhilfe gefallen wäre.

  • Würde ich voll unterschreiben das Altersvorsorge sinnlos ist.

    Ich hab sehr wohlhabende Leute gesehen denen alles genommen wurde... Entmündigung durch die Kinder oder Leersaugen des Bankkontos durch das Pflegeheim.

    Frage ich die KI zu einem Szenario zu meiner Person: "Ich hab XX 000 Euro gebunden in ETFs. Was würde passieren wenn ich von heute auf morgen arbeitslos werde und keine Arbeit mehr finde?

    ANTWORT: GOOGLE GEMINI

    . Die staatliche Auffanglinie: Arbeitslosengeld I (ALG 1)

    Wenn du von heute auf morgen arbeitslos wirst, fliegst du nicht sofort aus dem System. Wenn du in den letzten 2 Jahren mindestens 12 Monate sozialversicherungspflichtig gearbeitet hast, hast du Anspruch auf ALG 1.

    • Die Höhe: Ca. 60 % deines letzten Nettoeinkommens (67 %, wenn du Kinder hast).
    • Die Dauer: Meistens 12 Monate (wenn du älter als 50 bist, unter Umständen länger).
    • Wichtig für deine ETFs: In dieser Zeit interessiert sich das Arbeitsamt überhaupt nicht für dein Vermögen. Du musst deine xx.000 Euro weder angeben noch anfassen. Sie können einfach weiter im Depot liegen und im besten Fall für dich arbeiten.

    2. Der Härtefall: Bürgergeld (nach dem ALG 1)

    Solltest du nach einem Jahr wirklich gar keine Arbeit finden, rutschst du ins Bürgergeld (früher Hartz IV). Erst hier wird das Thema Vermögen relevant. Aber auch hier gibt es gute Nachrichten:

    • Die Karenzzeit (Das erste Jahr Bürgergeld): Im ersten Jahr, in dem du Bürgergeld beziehst, gilt eine Schonfrist für dein Erspartes. Vermögen bis zu 40.000 Euro ist komplett geschützt.
    • Was passiert mit deinen XX.000 Euro? Du liegst XX.000 Euro über der Grenze. Das bedeutet: Das Amt würde verlangen, dass du diese überschüssigen XX.000 Euro aufbrauchst (also einen Teil deiner ETFs verkaufst), bevor du volles Bürgergeld bekommst. Die restlichen 40.000 Euro darfst du behalten.
    • Nach der Karenzzeit: Wenn das erste Jahr Bürgergeld rum ist, sinkt das Schonvermögen auf 15.000 Euro pro Person in der Bedarfsgemeinschaft. Spätestens dann müsstest du den Großteil der ETFs flüssig machen, um dein Leben zu finanzieren.


    Wer klug ist, hört bei 15 000 Euro mit dem sparen auf ;) Mein Verdienst ist so niedrig, dass ich schon bei ALG1 60% des letzten Nettoeinkommens schon das Depot anknabbern müsste.

    Einmal editiert, zuletzt von Dividendendan (28. Juni 2026 um 00:40)

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