Was ich der Jugend von heute wirklich zu gute halten muss, die werden zukünftig keine schlechteren Politiker als die aktuellen von heute stellen.
Steuerreform 2027
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Tomarcy -
2. Juli 2026 um 09:10 -
Unerledigt
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Recht & Steuern 10 Kapitel -
Wobei er da leider recht hat. Auch auf die Gefahr, wie eine kaputte Schallplatte zu klingen...der letzte Kanzler mit Reformabsichten war Schröder. In den 20 Jahren nach ihm hat man lieber seinen hart erarbeiteten Spielraum für populistische Projekte wie Mütterrente oder Rente mit 63 verprasst statt das Land weiterhin auf die Demographie vorzubereiten. Die echten Populisten beeindruckt das natürlich wenig, die können von der Oppositionsbank einfach viel mehr fordern
Aber dann waren ja so ziemlich alle relevanten Regierungsparteien beteiligt. Da kann ja keiner mehr auf jemand anderes zeigen, ohne das die berühmten Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger auf ihn zurück zeigen.
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Das ist aus meiner Sicht die Quittung für tendenziell linke Politik der vergangenen Jahrzehnte und daran tragen nicht die aktuell Regierenden Verantwortung.
Nun ja, die aktuell regierenden Parteien haben seit 80 Jahren jeden einzelnen Kanzler gestellt.
Da ist es schon schwer auf "die anderen" zu schimpfen.
Und die linkere von beiden ist die einzige, die in den letzten 40 Jahren ernsthaft (mittelgute) Versuche in die Richtung unternommen hat.
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Nun ja, die aktuell regierenden Parteien haben seit 80 Jahren jeden einzelnen Kanzler gestellt.
Da ist es schon schwer auf "die anderen" zu schimpfen.
Und die linkere von beiden ist die einzige, die in den letzten 40 Jahren ernsthaft (mittelgute) Versuche in die Richtung unternommen hat.
Doch nicht etwa die, der wir das Frauenwahlrecht, den Acht-Stunden-Tag und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu verdanken haben?
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Doch nicht etwa die, der wir das Frauenwahlrecht, den Acht-Stunden-Tag und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu verdanken haben?
Das nennt man Populismus, oder?
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Das nennt man Populismus, oder?
Was?
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Was?
Du gehst auf meine eigentliche Aussage gar nicht ein, sondern hältst ihr historische Errungenschaften wie das Frauenwahlrecht oder den Acht-Stunden-Tag entgegen. Das widerlegt meine Kritik an der Politik der vergangenen Jahrzehnte aber nicht.
Genau diese Art, komplexe Zusammenhänge auf eingängige Schlagworte und positive Beispiele zu reduzieren, würde ich als populistisch bezeichnen.
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Alles. was in Jahrzehnten schiefgelaufen ist, einer politischen Richtung zuzuschieben, ist nicht populistisch?
Die größte Enttäuschung war im Nachhinein eine Kanzlerin, die 16 Jahre nicht für die Zukunft gehandelt hat sondern nur auf Wiederwahl spekulierend Wahlgeschenke verteilt hat. Die jetzige Koalition ist die alte - woher sollen da Reformen kommen?
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Du gehst auf meine eigentliche Aussage gar nicht ein, sondern hältst ihr historische Errungenschaften wie das Frauenwahlrecht oder den Acht-Stunden-Tag entgegen. Das widerlegt meine Kritik an der Politik der vergangenen Jahrzehnte aber nicht.
Genau diese Art, komplexe Zusammenhänge auf eingängige Schlagworte und positive Beispiele zu reduzieren, würde ich als populistisch bezeichnen.
Ach, na ja, ich habe gar nicht vor, mit dir zu diskutieren, ich wollte nur mit einem launigen Spruch auf deine Schuldzuweisung an "die linke Politik" reagieren. Wobei man in deinen Ausführungen den Populismus auch nicht gerade mit der Lupe suchen muss.
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Weniger Arbeitsleistung bedeutet am Ende auch weniger Wertschöpfung und damit tendenziell weniger Wohlstand.
Wäre es nicht einfacher, die Arbeitssuchenden in Lohn und Brot zu bringen, als mehr Arbeit auf die arbeitenden zu verlagern? Das gäbe genau die gleiche Wertschöpfungssteigerung.
Mit scheint es geht in Summe eher darum, die Lohnkosten weiter zu drücken um das Verhältnis zwischen Lohnsteigerungen und Produktivitätswachstum weiter auseinander zu treiben. Und wenn man überlegt, wieviel alleine vom Lohn abhängt, ist das wirklich tragisch.
Ich werde nicht müde das zu wiederholen, weil es wirklich wichtig ist, aber jeder der meint,
Das ist aus meiner Sicht die Quittung für tendenziell linke Politik der vergangenen Jahrzehnte und daran tragen nicht die aktuell Regierenden Verantwortung.
soll sich wirklich mal das Verhältnis von Produktivitätswachstum und Lohnsteigerungen anschauen und dann erklären, wie das ein Ergebnis linker Politik sein kann.
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Nein, habe ich nicht angesprochen, entspricht einzig deiner Phantasie ! Es geht darum sich nicht nur für seinen Arbeitgeber aufzuopfern, sondern auch mal in seinen Körper hinein zuhören und auf die eigene Gesundheit zu achten. Ich habe oft genug Erkältungen und sonstige Sachen übergangen und bin zur Arbeit, dieses werde ich in Zukunft nicht mehr machen und wenn es sich ergibt das ich wegen diverser Wehwechen einige Wochen früher in Ruhestand komme ist das einzig meinem Wohlbefinden geschuldet und ist mal ganz weit weg von Betrug.
Ich zitiere dich mal: "Ganz im Gegenteil, wir sollten einen extra Faden aufmachen wie man besser seine Krankheiten plant"
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Wenn ich etwas nicht leiden kann, dann ist es Blockwartgehabe.
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Was im Einzelfall tatsächlich „sinn- und nutzlos“ ist, möchte ich gar nicht beurteilen. Ich bin aber überzeugt, dass eine flächendeckende 4-Tage-Woche und der Trend, die Work-Life-Balance immer stärker über alles andere zu stellen, langfristig nicht ohne Folgen bleiben werden.
Weniger Arbeitsleistung bedeutet am Ende auch weniger Wertschöpfung und damit tendenziell weniger Wohlstand. Das ist grundsätzlich auch völlig legitim – jeder kann sein Leben nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten. Man sollte dann aber auch ehrlich sein und die wirtschaftlichen Konsequenzen akzeptieren, anstatt so zu tun, als ließe sich derselbe Wohlstand mit dauerhaft weniger Einsatz erhalten.
Stellt sich eher die Frage, warum es überhaupt so weit gekommen ist. Meiner Meinung nach ist das zu einem großen Teil geliefert wie bestellt. Jahrzehntelang wurden notwendige Reformen aufgeschoben und stattdessen immer neue Versprechen verteilt. Irgendwann holt einen die Realität eben ein.
Jetzt werden unpopuläre Maßnahmen notwendig, und plötzlich ist der Aufschrei groß: „Wie konnte es nur dazu kommen?“ Das ist aus meiner Sicht die Quittung für tendenziell linke Politik der vergangenen Jahrzehnte und daran tragen nicht die aktuell Regierenden Verantwortung.
Wer schimpft denn? Am Ende trägt die gesamte Gesellschaft Verantwortung. Die Gen Z ist letztlich auch nur ein Produkt der vorherigen Generationen.
Wenn Mama und Papa Hannah und Leon jahrelang mit dem SUV bis vor den Klassenraum gefahren, jedes Hindernis aus dem Weg geräumt und ihnen vermittelt haben, dass sich alles um die eigene Selbstverwirklichung dreht, dann darf man sich nicht wundern, wenn Hannah und Leon mit Ende 20 oder Anfang 30 andere Vorstellungen von Arbeit und Pflichtbewusstsein haben als frühere Generationen.
Das ist keine Schuldzuweisung an eine einzelne Generation, sondern beschreibt eine gesellschaftliche Entwicklung. Erzogen wurden die heute jungen Erwachsenen schließlich nicht von der Gen Z, sondern von den Generationen davor.
Deshalb halte ich wenig davon, nur auf die Jungen oder nur auf die Boomer zu zeigen. Die Entwicklung haben wir als Gesellschaft gemeinsam geschaffen mit den Konsequenzen müssen wir jetzt ebenfalls gemeinsam umgehen.
Extrem gruselig das die Politik der letzten Jahrzente links genannt wird. Sie war eigentlich komplett im Sinne des Neoliberalismus. Das hat weder was mit links noch mit rechts zu tun. Das ist eine eigentlich mittlerweile überholte Wirtschaftstheorie deren Auswüchse uns immer weitere Probleme bereitet. Die Lösungen die angeboten werden sind eigentlich nur kurzfristiger Natur die schon mittelfristig zu einer Verschlechterung der Situation führen.
Die Politik die wir haben links zu verorten ist einfach falsch. Weder SPD noch CDU sind links, es sind Parteien der Mitte und beide haben eine Tendenz nach außen, die aber insgesamt sich schon von Positionen links und rechts deutlich abgrenzen. Solche Formulierungen impliziert einfach nur das wir endlich weiter nach Rechts müssen und dann wird alles gut. Aber schön das Populismus vorgeworfen wird nachdem man solche vollkommen undifferenzierten Aussagen trifft.
Mit deinem "Generationenbeispiel" zeigst du natürlich auf die explizit benannten Personen und deren Eltern. Das ist eine direkte Schuldzuweisung auch wenn du dich dann in zwei weiteren Abschnitten da rauswinden möchtest. Schreib es nicht so, dann klingt es nicht so.
Auch das mit der Wertschöpfung ist komplett daneben. Wo ist die Wertschöpfung zum Großteil gelandet? In den letzten 100 Jahren haben wir die Produktivität so weit erhöht, daß es zielgerichtet reichen würde wenn jeder von uns 20 Stunden arbeitet. Problem ist nur das dann an gewissen Stellen weniger hängen bleiben würde. Aber das ist nur "linke" Umverteilungspolitik, da die derzeitige neoliberale Umverteilungspolitik bekannterweise von unten nach oben umverteilt. Das wird dann mit Leistungsgesellschaft noch schön geredet und der depp der die Arbeit macht denkt das er nur wie blöde malochen muss um 'was zu erreichen'. Dann hat der direkt auch noch nen Feindbild auf das er schimpfen kann wenns einem dann doch nicht so gut geht wie erhofft. Der Besitz der sich an einigen Stellen angesammelt hat ist pervers und kann in absolut keinem Verhältnis zu egal welcher Arbeit stehen. Das sehe ich als Fehler im System. Nenn es links, ich wäre da eher bei progressiv. Bei der Linken zum Beispiel gefällt mir die wirtschaftspolitische(n) Ausrichtung(en) auch nicht.
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Extrem gruselig das die Politik der letzten Jahrzente links genannt wird. Sie war eigentlich komplett im Sinne des Neoliberalismus.
Meinst nicht im Ernst, oder?
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Meinst nicht im Ernst, oder?
Doch. Wie kommst du drauf das CDU und SPD Linke Politik machen?
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Doch. Wie kommst du drauf das CDU und SPD Linke Politik machen?
Keine Sorge. Diese Wanderlegende ist in rechten Kreisen unausrottbar.
Die wissen gar nicht, was richtige linke Politik wäre… -
In den letzten 100 Jahren haben wir die Produktivität so weit erhöht, daß es zielgerichtet reichen würde wenn jeder von uns 20 Stunden arbeitet.
Und mit KI werden wir das nochmal in absehbarer Zeit so erleben.
Was darauf die Antwort bzgl Staatsfinanzen ist, erfährt man von den aktuellen Akteuren nicht.
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Extrem gruselig das die Politik der letzten Jahrzente links genannt wird. Sie war eigentlich komplett im Sinne des Neoliberalismus. Das hat weder was mit links noch mit rechts zu tun. Das ist eine eigentlich mittlerweile überholte Wirtschaftstheorie deren Auswüchse uns immer weitere Probleme bereitet. Die Lösungen die angeboten werden sind eigentlich nur kurzfristiger Natur die schon mittelfristig zu einer Verschlechterung der Situation führen.
Die Politik die wir haben links zu verorten ist einfach falsch. Weder SPD noch CDU sind links, es sind Parteien der Mitte und beide haben eine Tendenz nach außen, die aber insgesamt sich schon von Positionen links und rechts deutlich abgrenzen. Solche Formulierungen impliziert einfach nur das wir endlich weiter nach Rechts müssen und dann wird alles gut. Aber schön das Populismus vorgeworfen wird nachdem man solche vollkommen undifferenzierten Aussagen trifft.
Ich finde es ehrlich gesagt erstaunlich, wie man die Realität der letzten Jahre so ausblenden kann. Wir hatten in Deutschland vieles, aber ganz sicher keinen neoliberalen Staat. Im Gegenteil, der Staat greift immer stärker in nahezu alle Lebensbereiche ein, die Abgabenquote ist hoch, die Bürokratie wächst kontinuierlich, immer mehr wird reguliert, subventioniert und umverteilt. Diese Auswüchse haben wir erst heute auf der PK von Herrn Klingbeil erleben dürfen.
Für mich ist genau das linke Politik. Und das beschränkt sich längst nicht auf SPD oder Grüne. Selbst Parteien, die sich als bürgerlich oder konservativ bezeichnen, betreiben am Ende dieselbe Politik, der Staat glaubt, mit dem Geld der Bürger besser umgehen zu können als die Bürger selbst und genau das ist das Gegenteil von neoliberal.
Das Ergebnis der letzten Jahrzehnte sehen wir jeden Tag, ein kaum noch wettbewerbsfähiges Bürokratiemonster, das vor Ineffizienz strotzt, immer mehr Personal, immer neue Behörden, immer neue Förderprogramme, und gleichzeitig der permanente Ruf nach höheren Steuern, neuen Abgaben oder zusätzlichen Schulden.
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Weil in den letzte Jahren m. E. mehr darüber nachgedacht wurde, wie verteilt wird, und nicht darüber, wie erwirtschaftet wird. Ich halte das für einen Auslöser für das Erstarken der AfD: Die Leute wählen Mitte/Rechts und kriegen linke Politik.
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Keine Sorge. Diese Wanderlegende ist in rechten Kreisen unausrottbar.
Die wissen gar nicht, was richtige linke Politik wäre…Nur weil es natürlich noch dramatisch schlimmer denkbar wäre, heißt es ja nicht, dass es nicht schon so ist.
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