Deutschland -> Land der armen Schlucker "keine 2000 Euro als Notgroschen"

  • Der Gedanke einmal im Jahr in die Schweiz zu fahren und im auserlesenen Kreis von Aktionären den legendären Schokoladenkoffer in Empfang zu nehmen, hat mich ungemein angemacht. ^^

    ...

    Nachtrag - Mittlerweile bin ich damit versöhnt. Ich habe jetzt in akzeptabler Nähe ein Lindt-Outlet, wo man auch besondere Süßigkeiten shoppen kann, die man sonst nicht im Laden findet.

    Auch wenn der Gedanke mit dem Koffer seinen Charme hat: wenn Du dir einmal angesehen hast, wie Sebastian Lege (ZDF Besseresser) Lindor nachgebaut hat und aus welch billigen Zutaten das besteht, vergeht die Lust darauf schnell...

  • Auch wenn der Gedanke mit dem Koffer seinen Charme hat: wenn Du dir einmal angesehen hast, wie Sebastian Lege (ZDF Besseresser) Lindor nachgebaut hat und aus welch billigen Zutaten das besteht, vergeht die Lust darauf schnell...

    Wir sind offtopic, deswegen nur kurz. Ich weiß das. Außer Schokolade pur mit hohem Kakaoanteil ist so ziemlich alles an Süßigkeiten im Supermarktregal suboptimal. Weswegen ich auch fast ausschließlich Dattelpralinen (djoon aus München) nasche. Bei 132 Euro das Kilo fällt auch die Selbstkontrolle leicht. ;)

    Und nein, das ist keine Empfehlung. Den meisten Menschen schmecken die nämlich nicht, weil sie zu gesund sind.

  • Zitat

    "Für sie stehen die Preise in keiner Relation"

    Ja, dann halt nicht. Anscheinend gibt es Leute, die diese Preise dort zahlen. Oder die Eignetümer wollen/müssen nicht verkaufen.

    Zitat

    "Selbst bei der Stadt gibt es keine Grundstücke für Einfamilienhäuser – nur für Mehrparteienimmobilien"

    Da gehört die Familie hoffentlich nicht zur Friday for Future Generation oder beschwert sich schon nur über neue Bodenversiegelungen.

    Gerade geprüft, es gibt kein universelles Menschenrecht auf preiswertes Wohneigentum im gewünschten Erhaltungszustand in der Wunschregion.

    Das könnte man noch viel weiter fassen.

    M.W.n. gibt es noch nicht einmal ein universelles Menschenrecht oder einen im Grundgesetz der BRD verankerten Paragrafen, wonach eine zu den individuellen (finanziellen) Möglichkeiten passende Wohnimmobilie (egal, ob Kauf oder Miete) am Traumwohnort zu erhalten sein muss.

  • Ich glaube, das hat mehrere Ursachen. Einerseits wird heute tatsächlich viel mehr über ETFs, Finanzbildung und Vermögensaufbau gesprochen als früher. Das ist grundsätzlich positiv.

    Andererseits zeigt die Realität, dass viele Menschen erst einmal ganz andere Probleme haben: steigende Mieten, Energiepreise und allgemein höhere Lebenshaltungskosten. Da bleibt oft kaum Spielraum, um etwas zurückzulegen.

    Deshalb finde ich es sinnvoll, zwei Dinge zu trennen:

    1.) Grundlage schaffen: Notgroschen und stabile Finanzen im Alltag

    2.) Danach kann man investieren, beispielsweise über ETFs für den langfristigen Vermögensaufbau.

    Wenn schon der Notgroschen fehlt, ist der Fokus auf ETF-Strategien für viele Menschen einfach noch ein Schritt zu früh.

  • .. wenn nicht 2 oder 3. Eine gesunde Finanzbildung kann schon bei den Kleinsten beginnen. Der Link geht im Forum auf unser Vorgehen dazu...

    Ihr habt aber genug finanziellen Spielraum. In Familien, wo das Geld vorne und hinten nicht reicht, ist es nicht drin, den Kindern einfach das Kindergeld zu überweisen zum „lernen mit Geld umzugehen“.

    Ich glaube, wer aus sicheren finanziellen Verhältnissen kommt, kann sich kaum vorstellen, wie es ist, wenn zu klein gewordene Sportschuhe 2 Monate nach Schuljahresbeginn, eine im Bus vergessene Regenjacke oder die dritte Einladung zum Kindergeburtstag in einem Monat bedeuten, dass am 20. des Monats kein Geld mehr auf dem Konto ist.

    Das sagt sich immer so leicht mit Finanzbildung, Budget, Notgroschen ansparen. Aber wenn das Geld kaum fürs Nötigste reicht (und man selbst auch schon aus prekären Verhältnissen kommt, also auch von den Eltern keinen Rückhalt hat), ist das wahnsinnig schwer.

  • Das sagt sich immer so leicht mit Finanzbildung, Budget, Notgroschen ansparen. Aber wenn das Geld kaum fürs Nötigste reicht (und man selbst auch schon aus prekären Verhältnissen kommt, also auch von den Eltern keinen Rückhalt hat), ist das wahnsinnig schwer.

    Zur Situation in Stuttgart:

    https://www.swr.de/swraktuell/bad…iehend-100.html

    Vollzeitstelle im öffentlichen Dienst, Unterhalt vom Kindsvater, Kindergeld.

  • Das sagt sich immer so leicht mit Finanzbildung, Budget, Notgroschen ansparen. Aber wenn das Geld kaum fürs Nötigste reicht (und man selbst auch schon aus prekären Verhältnissen kommt, also auch von den Eltern keinen Rückhalt hat), ist das wahnsinnig schwer.

    (nachträglich gefettet von mir)

    Für meinen Teil kann ich mich nicht daran erinnern, daß mir jemals gesagt oder gar zugesagt sprich garantiert wurde, daß Leben sei einfach oder leicht. Gleiches gilt für die Themen "Geld verdienen", "zu Geld kommen", "erarbeitetes Vermögen erhalten" und "private Finanzen" generell.

    Hatte Dir das mit dem "einfach oder leicht" jemand gesagt oder gar zugesagt ... ?

    Eine weitere Binse

    Ein solches Special-Interest Form "Finanzen", wie dieses hier (und deren Vielschreiber), dürfte jedenfalls nicht (ansatzweise) repräsentativ für den deutschen Durchschnittssparer und/oder deutschen Durchschnittsanleger sein.

    Da ich berufs- und projektbedingt relativ viele Länder kennengelernt habe, traue ich mir diesbezüglich als Fazit zu:

    Mit ausreichend oder erst recht etwas mehr als genügend Geld läßt es sich in ziemlich vielen (um nicht zu sagen fast allen) Ländern gut bis sehr gut leben (in manchen Ländern reicht es auch schon einfach zur politischen Nomenklatura zu gehören ...). Bei wenig oder sehr wenig Geld (oder persönlichen Handicaps) fallen mir spontan aber nur (sehr) wenige Länder ein, in denen es selbst dann noch halbwegs erträglich ist (sprich am wenigsten unangenehm oder schlimm).

    Welche Länder würdest Du denn als finanziell prekär aufgestellter Single oder erst recht finanziell prekär aufgestellter mehrfacher Familienvater dann Deutschland vorziehen ... ?

    Auch wenn Du als ausgewiesener Finanz-Experte mir bereits attestiert hattest

    mit Deinem gefährlichen Halbwissen

    Nur am Rande: Wie sollte das zum einen

    als Finanz-Laie

    auch anders sein ... ?! Zum anderen: Die Gefahren haben sich bezüglich meines Vermögens übrigens (noch) nicht realisiert. Das kommt bestimmt bald ...

    Bezüglich dieser Thematik

    Ich glaube, wer aus sicheren finanziellen Verhältnissen kommt, kann sich kaum vorstellen, wie es ist, wenn zu klein gewordene Sportschuhe 2 Monate nach Schuljahresbeginn, eine im Bus vergessene Regenjacke oder die dritte Einladung zum Kindergeburtstag in einem Monat bedeuten, dass am 20. des Monats kein Geld mehr auf dem Konto ist.

    verfüge ich (ausnahmsweise) über Expertise und eigene Erfahrungen (die mir ansonsten beim Thema "Geld und Finanzen" leider gänzlich fehlen)

    Wurde als Kind und Jugendlicher mit finanziell prekären Verhältnissen konfrontiert und hatte daher schon als Kind angefangen für Geld zu arbeiten (Zeitungen austragen, Autos waschen, Rasen mähen, Besorgungen für Nachbarn usw.).

    Von daher kann ich mir das (Deine Beispiele) bestens vorstellen, mich hineindenken und hineinfühlen. Die Erinnerungen an diese Jahre sind noch stabil und präzise vorhanden.


    Natürlich und fraglos gibt es schwierige Ausgangssituationen, unglückliche Konstellationen und ebensolche Geschehensabläufe zudem auch persönliche Handicaps. Es gibt aber ebenso auch den (mehr als) fragwürdigen Umgang mit Geld, die Haltung, sich nicht mit dem Thema beschäftigen zu wollen ("ab morgen wird gespart"), die fehlende Bereitschaft sich zu informieren (obwohl heute um Längen einfacher als damals), die Einstellung, daß der Staat sich um Alles zu kümmern habe usw. usw.

    Um nur ein Beispiel aus vielen zu nennen: Erinnere mich gut, wie eine überzeugte "ETF-Sparbüchse" dem finanziell prekär aufgestellten Raucher vorgerechnet hat, wie sich über die Zeit der - statt in das nur eine Päckchen Zigaretten pro Tag - so gesparte Betrag als monatliche Sparrate in einem Welt-Aktien-ETF entwickelt hätte ...

    Um nur ein Beispiel aus vielen aus einer anderen Perspektive zu nennen: Kurz vor dem 50. stellte ein Protagonist mit flottem Lebensstil (gemietetes Penthouse, finanzierter 911er, regelmäßige Restaurantbesuche, ebenso teure Urlaube usw.) "überrascht" fest, daß seine Rente (GRV) plus bAV später kaum für die Miete und die PKV reichen wird. Das "sei schlecht" und er "müsse wohl irgendwas machen" ...


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

  • Ihr habt aber genug finanziellen Spielraum. In Familien, wo das Geld vorne und hinten nicht reicht, ist es nicht drin, den Kindern einfach das Kindergeld zu überweisen zum „lernen mit Geld umzugehen“.

    Ich glaube, wer aus sicheren finanziellen Verhältnissen kommt, kann sich kaum vorstellen, wie es ist, wenn zu klein gewordene Sportschuhe 2 Monate nach Schuljahresbeginn, eine im Bus vergessene Regenjacke oder die dritte Einladung zum Kindergeburtstag in einem Monat bedeuten, dass am 20. des Monats kein Geld mehr auf dem Konto ist.

    Das sagt sich immer so leicht mit Finanzbildung, Budget, Notgroschen ansparen. Aber wenn das Geld kaum fürs Nötigste reicht (und man selbst auch schon aus prekären Verhältnissen kommt, also auch von den Eltern keinen Rückhalt hat), ist das wahnsinnig schwer.

    Nun ja, das ist sicher jeweils der Sichtweise geschuldet. Mit dem Kindergeld an die Kinder haben wir am 1.10.2002 begonnen. Da war die Älteste 14 Jahre alt, die Jüngere bekam dann ebenfalls mit 14 das Kindergeld, nur 2 Jahre später. Zum damaligen Zeitpunkt betrug das Nettoeinkommen der Familie ca. 2400 € plus Kindergeld bei einem Vollverdiener im Rettungsdienst und eine 2/3 Stelle meiner Frau im Handel. Mietwohnung, Auto mussten gezahlt bzw. unterhalten werden. Bis auf 2 gewonnene Familienurlaube waren wir bis da noch nie im Ausland. Das fing dann erst ca. 2008 an. Wir hatten zu der Zeit einen Notgroschen auf Tagesgeld von ungefähr 1,5 Monatseinkommen und sonst keine weiteren Ersparnisse und auch keine monetären Erbschaften von unseren Eltern erhalten, die da bereits verstorben waren. Allerdings hatten wir keine Kredite abzuzahlen und auch sonst keine Schulden. Sicher gibt es Familien die in prekären Verhältnissen gelebt haben und auch viele, die dies noch heute erleben. Die wenigsten von denen sind allerdings vermutlich hier im Forum unterwegs und machen sich Gedanken über Daueraufträge ihrer Altersvorsorge oder Hobbydepots.

    Ob das nun genug finanzieller Spielraum war, mag ich nicht einordnen. Es war machbar für uns damals. :)

  • Ich glaube, wer aus sicheren finanziellen Verhältnissen kommt, kann sich kaum vorstellen, wie es ist, wenn zu klein gewordene Sportschuhe 2 Monate nach Schuljahresbeginn, eine im Bus vergessene Regenjacke oder die dritte Einladung zum Kindergeburtstag in einem Monat bedeuten, dass am 20. des Monats kein Geld mehr auf dem Konto ist.

    Stimmt, dazu komme ich nicht nur aus den falschen Verhältnissen (mir reichten ähnliche Verhältnisse bei der damaligen Rentergeneration, egal, ob bei den Bekannten meiner Eltern oder ihren eigenen Eltern), sondern ich habe dort auch von Kleinauf aufgeschnappt, dass man sich um vieles selber kümmern muss. Und zwar früh genug. Solche, aus heutiger Sicht extrem dummen Sprüche wie "prüfe, wer sich ewig bindet" waren damals eher normal, selbst wenn dann noch die (wohl falsche) Erziehung durch meine Eltern dazu kam, dass man sich erst um die eigene Versorgung kümmert bevor man mit der Familiengründung und Nachwuchs beginnt.

    Aber am Ende kam dann auch noch die Deutsche Untugend dazu, sich viel zu hoch absichern zu wollen. Lieber Geld für eine vermutlich unnötig BU oder in einer Beziehung für eine Risiko-LV rauswerfen wie im Bedarfsfall mittellos zu sein.

    Was am Ende als "Dank" der Gesellschaft bei rauskommt, sehen wir gerade wieder bei diversen Diskussionen um finanzielle Umverteilung (bezogen auf die arbeitende Bevölkerung von oben nach unten).

    Ihr habt aber genug finanziellen Spielraum.

    Weil einge nicht nur im jetzt und hier leben, sondern gelernt haben Konsequenzen abzuschätzen und entsprechend zu handeln. Das mag nicht immer gut gehen, führt aber erfahrungsgemäß in erheblich mehr Fällen zu Erfolg wie sich nur auf die soziale Hängematte zu verlassen.

  • Mindestens ein viertel haben Nix zum zurücklegen…..

    Wer quartalsweise nach Malle fliegt, hohe Leasingraten fürs modernste Auto hinblättert, damit er monatlich ins Tattoostudio und Kippen/Kaffeebecher holen fahren kann, kann am Ende auch sagen, er hat nix zum zurücklegen. Das wird nicht der Großteil der Leute sein, aber diese Art von Ausgabeverhalten ist in diesem Viertel eben auch enthalten.

  • Junge junge. Immer wieder auf den Sozialstaat schimpfen. Es ist für den Steuerzahler und die Wirtschaft vollkommen unerheblich ob es 2, 3 oder 100.000 Leute gibt die das System ausnutzen. Das sind in einen Land wie Deutschland winzige Beträge um die es geht. Vergleich das mal mit cum ex, cum cum, Großkonzernen die Steuern in Steueroasen zahlen, Überreiche die mit winzigen Steuersätzen belegt sind, usw.

    Diese soziale Neiddebatte ist einfach traurig und es ist unglaublich wie jedesmal die gleiche Sau wieder durchs Dorf getrieben wird. Es ist egal wie viele Medien, Parteien und Kanzler so einen Unsinn verbreiten schlichtweg falsch und empirisch nicht zu beweisen.

    Es wird so getan als würde ich in Armut leben, damit irgendein fauler Idiot in Saus und Braus auf meinen Nacken lebt. In Wahrheit sind der überragende Teil einfach Minderheiten die nicht (Vollzeit) Arbeiten können. Gesundheitlich eingeschränkte und Alleinerziehende zum Beispiel um nur zwei große Gruppen zu nennen. Kann von euch wirklich jemand gut damit schlafen das denen noch was weggenommen wird? Wie kann man denn so unreflektiert nach unten treten? Jetzt bitte nicht damit kommen das man es nicht so gemeint hat, bitte bevor man sowas schreibt informieren. Wiederholen neoliberaler Narrative bringt einem auf nen Stammtisch vielleicht applaus, dachte aber das Niveau liegt hier etwas höher.

  • ...

    Es wird so getan als würde ich in Armut leben, damit irgendein fauler Idiot in Saus und Braus auf meinen Nacken lebt. In Wahrheit sind der überragende Teil einfach Minderheiten die nicht (Vollzeit) Arbeiten können. Gesundheitlich eingeschränkte und Alleinerziehende zum Beispiel um nur zwei große Gruppen zu nennen. Kann von euch wirklich jemand gut damit schlafen das denen noch was weggenommen wird? ...

    Ja!

  • Das sind in einen Land wie Deutschland winzige Beträge um die es geht.

    Das wird nicht wahrer, wenn man es immer wieder wiederholt. Am besten noch mit der Aussage, der Schaden durch Steuerhinterziehung ist x% höher als der durch Sozialbetrug. Das ein Großteil der hinterzogenen Steuern eben durch Schwarzarbeit von Leistungsbeziehern kommt blendet man dann gerne aus.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Das wird nicht wahrer, wenn man es immer wieder wiederholt. Am besten noch mit der Aussage, der Schaden durch Steuerhinterziehung ist x% höher als der durch Sozialbetrug. Das ein Großteil der hinterzogenen Steuern eben durch Schwarzarbeit von Leistungsbeziehern kommt blendet man dann gerne aus.

    Dann hat ja die aktuelle Politik alles richtig gemacht indem sie die Sozialempfänger weiter sanktioniert. Der berechnete wirtschaftliche Gewinn ist seltsamerweise für die nächsten 3 Jahre nahezu 0.

    Schwarzarbeit ist ein völlig anderes Thema. Wenn die Behörden so ausgestattet wären um diese zu bekämpfen wäre das sicherlich zu begrüßen. Ich würde da auch mitgehen wenn man den Schaden, der durch die Schwarzarbeit entstanden ist, bei den Leistungen abziehen würde.

    Es geht mir nicht darum asozial Verhalten zu rechtfertigen. Es geht mir darum das man Sozialhilfe-, Bürgergeld-, Unterstützungsempfänger nicht unter Generalverdacht stellt. Außerdem wird das Einsparpotenzial massiv überschätzt.

    Zur Steuerhinterziehung, gebe ich dir Recht. Steuerhinterziehung ist in Deutschland weniger das Problem. Es sind die Gesetzeslücken die legale Steuervermeidung ermöglichen. Ich vermeide über die Steuererklärung auch jegliche Gelder die ich nach dem Gesetz zu viel gezahlt habe. Das ist auch legitim das so zu machen. Warum sollte man mehr Zahlen als gesetzlich vorgeschrieben. Das ist natürlich noch viel Interessanter wenn die Gesamtsumme der Steuern nicht 4 oder 5 stellig ist sondern 6,7 oder gar 8 Stellen aufweist. Ich kritisiere daran, daß es legal ist und nicht die Handlung an sich.

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