und müssten insbesondere die Binnenwirtschaft ankurbeln.
Ein weiterer Anhänger der These unser Problem läge nur bzw. einzig bei der nationalen Nachfrage.
Denn "übersetzt" bedeutet vermutlich die "Binnennachrage ankurbeln" nur die nationale Nachfrageseite zu stärken. Wie übrigens ?: Mit noch höherem und zudem schuldenfinanziertem, konsumtivem Staatskonsum beispielsweise ... ? Oder vielleicht noch höheren Arbeits- und Sozialkosten ... ?
Und es wird kein einziges Wort zur Angebotsseite (der Wirtschaft) geliefert ...
Wie damit der entscheidende Hebel umgelegt werden und der Turnaround gelingen kann - Verbesserung präziser Wiederherstellung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und damit mehr private Investitionen, die letztlich die Wirtschaft (endlich) wieder auf zwei Beine stellen - erschließt sich mir nicht (ansatzweise).
Das Beispiel in dem Kontext mit dem Baron Münchhausen ist Dir bekannt ... ?:
Dem Freiherr von Münchhausen - auch bekannt als "Lügenbaron" - soll es der Anekdote gemäß bzw. nach seinen Erzählungen, in einer sehr brenzlig-gefährlichen Situation gelungen sein "sich selbst am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen samt seinem Pferd auf dem er sitzend im selbigen Sumpf feststeckte" ...
Bei Realitätsbezug und vor dem Hintergrund meiner eigenen langjährigen Erfahrungen glaube ich - jedenfalls beim erreichten Status Quo (sprich Zustand) hierzulande - nicht an das Gelingen obiger Vorgehensweise (übersetzt: Jedwede Veränderung der Nachfrageseite wird zum Tabu erklärt und/oder dort sogar die Rettung gesehen).
Last but not least:
und dann kommt so ein schlechter Scherz als Reformpaket? Ich habe noch nicht alle Punkte im Detail durch, aber es scheint nichts wirklich Wesentliches dabei zu sein, worüber es sich auch nur zu diskutieren lohnen würde.
Immerhin da besteht in der Bewertung vollständiger Konsens.