Steuerreform 2027

  • Ich erinnere an das Thema "Steuerreform 2027"!

    Du hast ja vollkommen Recht, aber man muss hier wirklich ein paar Sachen einordnen, da hier viel Unsinn verbreitet wird.

    Hat ja super geklappt ... – Wenigstens einmal auf Platz 1 :D:thumbup:

    Deutschland hat eigentlich im Europäischen Vergleich ganz gute Börsenstrompreise. Das was Du hier zeigst, liegt am wesentlichsten an den Preissteigerungen nach dem russischen Angriffskrieg. Die darauffolgende Strompreissenkungen sind nun in Deutschland einfach noch nicht an den Endkunden weitergegeben. Es handelt sich hier im Wesentlichen um Altverträge. Der Preis für den Abschluss neuer Verträge liegt deutlich drunter. Auf jeden Fall hat das quasi nix mit Kernenergie zu tun.

    Ich bin eigentlich eher für lesen als für YouTube Videos, aber in diesem Fall würde ich Dir wirklich das nachfolgende Video von Andreas Schmitz ans Herz legen:

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    Vielleicht schaust Du Dir auch einfach ein paar mehr Videos von ihm an, bevor Du zu dem Thema Energie weiter mit irgendwem diskutierst.

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    Recht & Steuern 10 Kapitel

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  • Du hast ja vollkommen Recht, aber man muss hier wirklich ein paar Sachen einordnen, da hier viel Unsinn verbreitet wird.

    Deutschland hat eigentlich im Europäischen Vergleich ganz gute Börsenstrompreise. Das was Du hier zeigst, liegt am wesentlichsten an den Preissteigerungen nach dem russischen Angriffskrieg. Die darauffolgende Strompreissenkungen sind nun in Deutschland einfach noch nicht an den Endkunden weitergegeben. Es handelt sich hier im Wesentlichen um Altverträge. Der Preis für den Abschluss neuer Verträge liegt deutlich drunter. Auf jeden Fall hat das quasi nix mit Kernenergie zu tun.

    Ich bin eigentlich eher für lesen als für YouTube Videos, aber in diesem Fall würde ich Dir wirklich das nachfolgende Video von Andreas Schmitz ans Herz legen:

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    Wie wird denn für Deutschland ein "durchschnittlicher Börsenstrompreis" ermittelt, wenn der Börsenstrompreis sich über den Tag verteilt wesentlich ändert und auch der Zeitpunkt, wann Strom zum aktuellen Börsenstrompreis exportiert wird und wann Strom zu einem anderen Zeitpunkt bei einem anderen Börsenstrompreis importiert wird?

    Womit dann z.B. so etwas herauskommt

    KaffeeOderTee
    16. Juli 2026 um 23:56

    Aus Grafiken wie folgenden kann man abzulesen, dass wir hauptsächlich dann grosse Mengen Strom exportieren, wenn der Börsenstrompreis relativ billig ist und Strom importieren, wenn der Strompreis relativ teuer ist. Das kann sich für uns eigentlich nicht rechnen:

    https://www.agora-energiewende.de/daten-tools/ag….07.2026/hourly

  • Hat ja super geklappt ... – Wenigstens einmal auf Platz 1 :D :thumbup:

    Kann ich so nicht nachvollziehen

    Ich zahle aktuell 30,37cent pro kWh (inklusive netzentgelt) Also weit entfernt von in der Tabelle angegebenen 38,4cent.

    Ich hatte auch noch nie Stromverträge über 33cent…. Egal in welchem Jahr, ob Hormus,Ukraine oder sonst ein Ereignis

  • Wie hoch ist eigentlich der Industriestrompreis in den tollen Tabellen? Dann relativiert sich auch der Strompreis, darf solche Strompreise ja nicht einfach bei Berechnungen ignorieren. Die rund 5 Cent pro Kwh für Grosskunden werden ja durch Privatkunden quersuventioniert.

  • Wie wird denn für Deutschland ein "durchschnittlicher Börsenstrompreis" ermittelt, wenn der Börsenstrompreis sich über den Tag verteilt wesentlich ändert und auch der Zeitpunkt, wann Strom zum aktuellen Börsenstrompreis exportiert wird und wann Strom zu einem anderen Zeitpunkt bei einem anderen Börsenstrompreis importiert wird?

    Womit dann z.B. so etwas herauskommt

    KaffeeOderTee
    16. Juli 2026 um 23:56

    Aus Grafiken wie folgenden kann man abzulesen, dass wir hauptsächlich dann grosse Mengen Strom exportieren, wenn der Börsenstrompreis relativ billig ist und Strom importieren, wenn der Strompreis relativ teuer ist. Das kann sich für uns eigentlich nicht rechnen:

    https://www.agora-energiewende.de/daten-tools/ag….07.2026/hourly

    Ja wir haben auf jeden Fallbdie letzten 20 Jahre da schön gepennt und weder ausreichend Erneuerbare zugesagt, noch uns darum gekümmert den billigen Strom sinnvoller zu nutzen als ihn billig zu verkaufen. Die Strukturen wurden einfach nicht aufgebaut.

    Was das jetzt allerdings mit den awk zu tun hat verstehe ich nicht. Sie hatten und hätten nie einen nennenswerten Einfluss gehabt. Egal wie oft man noch bunte Bildchen und Links zu irgendwas schickt.

    Jetzt aber bitte zurück zur Steuer.

  • Wie wird denn für Deutschland ein "durchschnittlicher Börsenstrompreis" ermittelt, wenn der Börsenstrompreis sich über den Tag verteilt wesentlich ändert und auch der Zeitpunkt, wann Strom zum aktuellen Börsenstrompreis exportiert wird und wann Strom zu einem anderen Zeitpunkt bei einem anderen Börsenstrompreis importiert wird?

    Womit dann z.B. so etwas herauskommt

    KaffeeOderTee
    16. Juli 2026 um 23:56

    Aus Grafiken wie folgenden kann man abzulesen, dass wir hauptsächlich dann grosse Mengen Strom exportieren, wenn der Börsenstrompreis relativ billig ist und Strom importieren, wenn der Strompreis relativ teuer ist. Das kann sich für uns eigentlich nicht rechnen:

    https://www.agora-energiewende.de/daten-tools/ag….07.2026/hourly

    Das mag gut sein. Man müsste jetzt Preis mal Menge nehmen... Aber das klingt schon logisch, dass der Preis günstig ist, wenn viel Erneuerbare da sind.

    Aber Stromimport ist erstmal gut und nicht schlecht. Wir wären zu jeder Zeit in der Lage, unseren Bedarf selber zu decken. Es ist zu den Zeitpunkten nur einfach billiger, Strom aus dem Ausland zu importieren als diesen selbst zu erzeugen.

  • Samsag 18.7.26 um 8.40 Uhr

    Hallo Forumsfreund Buntbart,

    ich bin inzwischen nur noch selten im Forum. Das liegt vor allem daran, dass ich meine Kapitalanlagen in den vergangenen Jahren weitgehend auf ETF umgestellt habe – überwiegend auf ausschüttende.

    Ich mag diese regelmäßigen Ausschüttungen. Sie erinnern mich an meine jahrzehntelangen Immobilienanlagen: Entscheidend waren für mich immer die laufenden Mieteinnahmen, weniger der tägliche Blick auf den Wert der Häuser.

    Heute kommen statt Mieten regelmäßig Dividenden.

    Bei einem entsprechend großen Vermögen reichen diese Einnahmen zumindest in meinem Fall für den Lebensunterhalt. Ein bisschen Rente kommt ja auch noch dazu.

    Wenn die täglichen Kursschwankungen immer unwichtiger werden, ist der Blick auf die Börse und manchmal auch ins Forum fast wie eine Reise in die Vergangenheit – ähnlich wie das Blättern in einem alten Fotoalbum.

    Heute habe ich wieder einmal hereingeschaut und Deinen Beitrag über den Einsatz von KI in Finanzforen gelesen. Ganz verstanden habe ich allerdings nicht, worauf Du hinauswillst:

    Werden immer mehr Anlagestrategien von KI entwickelt? Werden die Beiträge von KI formuliert? Oder führt KI einfach dazu, dass am Ende fast alle bei derselben Empfehlung landen: ein paar breit gestreute ETF – und fertig?

    Ein guter Freund von mir hat sich jedenfalls von KI eine vollständige Anlagestrategie für ein Millionenvermögen erstellen lassen. Er hat seiner Stuttgarter Hausbank gekündigt, das Geld auf mehrere Onlinebanken verteilt und verschiedene ETF gekauft.

    Danach fragte er ausgerechnet mich nach meiner Meinung, weil ich für ihn angeblich „der beste Anlageberater aller Zeiten“ sei.

    Ich musste ihn enttäuschen: An der Empfehlung der KI hatte ich wenig auszusetzen. Das Vermögen auf mehrere Banken verteilen, Kosten niedrig halten, Länder und Branchen breit abdecken und im fortgeschrittenen Lebensalter auf regelmäßige Ausschüttungen achten – das ist auch meine eigene Strategie und übewiegend auch die Empfehlung hier im Forum.

    Trotzdem hoffe ich, dass uns das Forum noch lange erhalten bleibt. Sonst würde mir gelegentlich eine unterhaltsame Morgenlektüre fehlen.

    Viele Grüße aus Stuttgart McProfit

  • Er hat seiner Stuttgarter Hausbank gekündigt, das Geld auf mehrere Onlinebanken verteilt und verschiedene ETF gekauft.

    Danach fragte er ausgerechnet mich nach meiner Meinung, weil ich für ihn angeblich „der beste Anlageberater aller Zeiten“ sei.

    Danach.... zu fragen war gut, davor wäre besser gewesen. 😉

    Ein schönes Wochenende McProfit wünscht

    bluenote

  • McProfit : vielleicht verwechselst du mich und meinst diesen Thread hier

    Pfeffersack
    16. Juli 2026 um 19:48

    da hab ich mich nicht beteiligt. Aber zumindest dreht sich die Diskussion dort um die Fragen, die du mir gestellt hast.

  • Referat Janders Vielleicht ließe sich die Strompreisdiskussion mit den 21 Stammtischparolen in einen Zweigstellenfaden umsetzen?

    Und: bitte bei den Überlegungen zu Foren und KI einbeziehen, dass es User gibt, die mangels Argumenten Beiträge, die ihnen nicht passen, unbewiesen(!) als KI-Posts ab- und damit entwerten. Sowas könnte ohne weiteres gelöscht werden, weil Spam.

    • Offizieller Beitrag

    Diese Massenkarambolage einer Diskussion werde ich nicht sortieren und auf neue Threads aufteilen, dafür haben wir hier schon zu viele Ausfransungen.

    Ich kann nur eindringlich an alle Akteure appellieren hier das Steuerthema zu behandeln und die anderen Themen draußen zu lassen.

    Es steht Euch frei neue Threads zu starten und die einzelnen Themen dort zu diskutieren.

    Falls es hier weiter entgleist, dann endet der Thread.

  • Ich meine das jetzt nicht ironisch:

    Da der Staat die Steuern erhebt, durch die versicherungsfremden Leistungen Steuern mit anderen Abgaben verquickt und bei all dem "nach Kassenlage" handelt, hängt offensichtlich "alles mit allem" zusammen. Daher wundere ich mich nicht über das Potpourri hier.

  • Und: bitte bei den Überlegungen zu Foren und KI einbeziehen, dass es User gibt, die mangels Argumenten Beiträge, die ihnen nicht passen, unbewiesen(!) als KI-Posts ab- und damit entwerten. Sowas könnte ohne weiteres gelöscht werden, weil Spam.

    Ist das Satire? Natürlich arbeitet der Kollege in seinen Beiträgen mit KI. – Ist ja auch nicht schlimm, wäre nur schön, sie zu kennzeichnen, damit Leute wie du, die vielleicht nicht so intensiv mit dem Thema vertraut sind, nicht getäuscht werden.

    Zum Thema Strom wurde bereits ein Thread aufgemacht. Da gerne weiter diskutieren :thumbup:

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Die Ignoranz, das Thema zu beachten, ist schon frappierend. Als Moderation würde ich gelbe Karten einführen. Nach 3 Verwarnungen gibt es 2 Wochen Sperre.

    Die Moderation reagiert ja nicht mal, wenn man sie direkt per @ auf einen Beitrag auf der selben Seite hinweist. Was erwartest du?

    Aber zum Thema: Wird im Rahmen der Steuerreform auch endlich einmal das Thema Dienstwagen angegangen? Fahrtenbuch und jeder private Kilometer mit 0,30 € zu versteuern wäre für den Staat wesentlich günstiger als die 1%-Regelung.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Aber zum Thema: Wird im Rahmen der Steuerreform auch endlich einmal das Thema Dienstwagen angegangen? Fahrtenbuch und jeder private Kilometer mit 0,30 € zu versteuern wäre für den Staat wesentlich günstiger als die 1%-Regelung.

    Wirklich? Jedes Fahrtenbuch wird bei einer Betriebsprüfung massiv beschossen.

    Der Handelsvertreter fährt privat kaum, und ein Fahrtenbuch, welches auch die betrieblichen Fahrten enthalten muss, würde meist zu geringeren Kosten führen.

    Diese Steuerreform ist m.E. ein gar nichts.

  • Der Handelsvertreter fährt privat kaum, und ein Fahrtenbuch, welches auch die betrieblichen Fahrten enthalten muss, würde meist zu geringeren Kosten führen.

    Und du willst mir jetzt behaupten, dass die Mehrheit der Dienstwagenfahrer freiwillig draufzahlt? Das nehme ich dir nicht ab. Wenn das Auto eh da ist und der Sprit von der Firma gezahlt wird, fährt man auch entsprechend viel damit. Elektronische Fahrtenbücher sind heute auch kein großer Aufwand mehr. Man würde aber natürlich sofort sehen, dass eben doch viel privat gefahren wird...

    Zumal man beim Elektroauto mit 0,25% echt sehr spezielle Bedingungen braucht, damit man mit dem Fahrtenbuch drunter kommen würde. Auch beim Plugin mit 0,5%

  • Elektronische Fahrtenbücher sind heute auch kein großer Aufwand mehr.

    Dass ist ein Trugschluss.

    Du solltest dich informieren was für Infos da alles hinein müssen,

    Fakt ist jedenfalls auch ein elektronisches fahrtenbuch bedarf massiver manueller eingriffe die Fehler anfällig sind.

    Und dementsprechend hinterher einer Prüfung durch einen Mitarbeiter der Behörde standhalten müssen.

    So einfach wie behauptet sind fahrtenbücher in der Praxis leider nicht. Ich würde diese sogar als Bürkratische Schnaps Idee halten da es alles unnötigerweise massivst verkompliziert.


    Aber gut das wir führen eben fahrtenbücher für für alle ein, dann erwarte ich aber auch eine Berechnung vom tatsächlichen Wert des Fahrzeuges und nicht irgendwelche fiktiven Listenpreise. Dann ist die Berechnung Grundlage nicht 60 000€ wie bisher sondern 43 000€.

    fahrgenbücher für alle heist Bär auch füR ANDERE Geldwerte Vorteile also auch verpflichtend für jedes Kobra und jedes ÖPNV jobticket. Viel Spaß jede Fahrt kro der Bahn und jede Fahrt mit dem Rad & der Bahn penibel zwischen privat und geschäftlich zu dokumentieren.

    Du kannst ja was letztere angeht freiwillig schon jetzt damit anfangen

  • Als selber Dienstwagenfahrer würde ich es andersrum rechnen. Alle Kosten die der AG mit dem Auto hat, Leasingraten, Sprit, Reifenwechsel etc. werden versteuert. Dienstfahrten werden mit dem AG abgerechnet, so wie man auch Dienstfahrten mit dem privaten PKW abrechnet.

    Das wäre bei mir der schlankere Weg, da ich das Auto vielleicht 5 mal im Jahr wirklich dienstlich nutze.

    Man könnte auch ein Wahlrecht einführen.

    Die Moderation reagiert ja nicht mal, wenn man sie direkt per @ auf einen Beitrag auf der selben Seite hinweist. Was erwartest du?

    Ich finde die ehrenamtliche Moderation reagiert hier besonnen und angemessen. Zumindest so, dass ich ein schlechtes Gewissen hab und weiss wann wirklich Schluss ist.

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