Liebe Community
Ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit dem Thema Gesundheit. Sprich wie ich durch einen hoffentlich gesunden Lebensstil möglichst viele gesunde/lebenswerte Jahre auf diesem Planeten verbringen kann.
Gerade beim Thema Rente spielt das Thema natürlich eine wichtige Rolle. Hier bei Finanztip wird oft mit dem durchschnittlichen Alter gerechnet, was natürlich Sinn ergibt. Nehmen wir mal an, dass ich mein Leben durch meinen Lebensstil um 5 bis 15 Jahre (hoffentlich auch gesunde Jahre) verlängere und entsprechend auch länger in Rente bin und diese beziehe.
Das heisst auch, dass von meiner gesetzlichen Rente überdurchschnittlich lange profitieren würde, aber auch, dass ich meine Depotentnahme länger strecken müsste als üblich.
Könnte sich in diesem Fall eine betriebliche Rentenversicherung sogar lohnen? Gibt es Produkte, in die man kurz vor der Pension einzahlen kann und sich eine lebenslange Rente "kaufen" könnte. Oder macht es (meine bisherige Vermutung) am meisten Sinn z.B. näher an der 3% Entnahmeregel zu fahren und das Depot so lange wie möglich in grosser Summe zu belassen.
Ich möchte keine Kinder entsprechend ist das ganze zumindest vom Gefühl her etwas einfacher, weil ich wenn doch mal alles aufgebracht sein sollte, zumindest direkt keine direkten Verwandten belasten werde.
Im Übrigen finde ich es spannend, dass grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass wir auch in Zukunft im Durchschnitt immer älter werden und sich dieser Trend in dieser Weise fortsetzen wird. Wie verlässlich sind diese Prognosen. Ich bin mir da nicht so sicher, wenn ich auf Themen wie Klimawandel oder Ernährung blicke, auch wenn die Medizin natürlich Fortschritte macht und sich gerade in ärmeren Ländern die Lebensgrundlagen verbessern.
Was ist wenn ich richtig alt werde?
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Namurai -
10. August 2026 um 12:54 -
Unerledigt
KI-Zusammenfassung
: Wie lässt sich Altersvorsorge planen, wenn ein gesunder Lebensstil eine deutlich längere Lebenszeit möglich erscheinen lässt? Ausgangspunkt ist die Abwägung zwischen lebenslanger Rente und flexibler Depotentnahme mit etwa 3 %.
Wie lässt sich Altersvorsorge planen, wenn ein gesunder Lebensstil eine deutlich längere Lebenszeit möglich erscheinen lässt? Ausgangspunkt ist die Abwägung zwischen lebenslanger Rente und flexibler Depotentnahme mit etwa 3 %.
- Mehrere Beiträge nennen eine Sofortrente als Absicherung gegen ein sehr langes Leben, betonen aber Kosten, geringe Flexibilität sowie den Break-even inklusive Inflation.
- Mehrere Beiträge und später auch die Ausgangsperson sehen eine ETF-Depotentnahme als einfacher und flexibler, wenn ein ausreichender Sicherheits- und Liquiditätspuffer vorhanden ist.
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Es gibt die Möglichkeit einer Sofortrente, lohnt sich aber erst ab 85 Jahren. Ansonsten die 3 % Entnahme und sich taugliche Erben suchen.
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önnte sich in diesem Fall eine betriebliche Rentenversicherung sogar lohnen?
jede Rentenversicherung (egal ob staatlich, privat oder BAV) lohnt sich umso mehr, je älter du wirst. Allerdings verursacht die "Versicherung" halt auch immer Kosten, die du mit deinen Gebühren zu zahlen hast., die also deine rendite mindert.
Gibt es Produkte, in die man kurz vor der Pension einzahlen kann und sich eine lebenslange Rente "kaufen" könnte.
Ja, nennt sich Sofortrente oder ähnliches. Ob das Kosten/Nutzen Verhältmis für dich passt, musst du dir beim jeweiligen Angebot immer selber überlegen, die Konditionen sind vielfältig.
Oder macht es (meine bisherige Vermutung) am meisten Sinn z.B. näher an der 3% Entnahmeregel zu fahren und das Depot so lange wie möglich in grosser Summe zu belassen.
Wenn du von einem langen Leben ausgehst, hast du ja auch einen entsprechend langen Anlagehorizont. Und je länger du dein Geld anlegen kannst, desto effektiver ist dies als deine eigene private Altersvorsorge geeignet. Und je länger du dein Geld angelgt hattest, desto mehr Erfahrung hast du mit Kapitalmarktschwankungen gesammelt und bleibst selbst mit 80 Jahren enstpannt, wenn dein Depot mal um 20% runter geht (weil du damit rechnest 95 oder älter zu werden 😉).
Viel Erfolg und ein langes, gesundes Leben!
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Mir fällt bei sowas immer der Spruch vom Daila Lama ein:
„Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern und der andere ist morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben, Tun und in erster Linie zum Leben ist.“
Es ist löblich das du gerne Alt werden willst und was für deine Gesundheit tun willst, aber bei allem sollte man nicht das Leben vergessen, gute Freunde und auch mal etwas Blödsinn.
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Das heisst auch, dass von meiner gesetzlichen Rente überdurchschnittlich lange profitieren würde, aber auch, dass ich meine Depotentnahme länger strecken müsste als üblich.
Könnte sich in diesem Fall eine betriebliche Rentenversicherung sogar lohnen?Natürlich würde sich auch eine Rentenversicherung rechnen, wenn man nur alt genug wird.

Die Versicherungen nutzen aber eigene Sterbetafeln, die ganz anders kalkuliert sind wie die offiziellen Sterbetafeln die z.b. für die gesetzl. Rentenversicherung genutzt werden.
Kann man ja ausrechnen, wie alt Du mindestens werden musst, bis Du das eingezahlte Geld wieder raus hast (Rentenfaktor). Dabei sollte man natürlich auch die Inflation berücksichtigen (mit 2% p.a).
1.000€ Rente heute werden natürlich eine andere Kaufkraft haben wie 1.000€ in 20 Jahren.
Fazit: Die Chance mit einer privaten Rentenversicherung Plus zu machen sind da, aber Du kannst ja auch im Lotto gewinnen.
Die gesamte Kalkulation der Versicherungen ist aber daraus ausgelegt, dass Sie dabei im Schnitt aller Versicherten keinen Verlust machen. Ganz im Gegenteil. Die Versicherungen kalkulieren sogar Sterblichkeitsgewinne ein.Im Übrigen finde ich es spannend, dass grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass wir auch in Zukunft im Durchschnitt immer älter werden und sich dieser Trend in dieser Weise fortsetzen wird. Wie verlässlich sind diese Prognosen. Ich bin mir da nicht so sicher, wenn ich auf Themen wie Klimawandel oder Ernährung blicke, auch wenn die Medizin natürlich Fortschritte macht und sich gerade in ärmeren Ländern die Lebensgrundlagen verbessern.
Ich gebe zu bedenken, dass ein höheres Lebensalter nicht unbedingt mit einer hohen Lebensqualität einhergeht.
Die agilen 90 jährigen werden auch zukünftig eher eine Ausnahme bleiben.Es gibt die Möglichkeit einer Sofortrente, lohnt sich aber erst ab 85 Jahren.
Es ist völlig egal, wie alt Du bist, wenn Du die Versicherung abschließt. Es kommt einzig darauf an wie alt Du wirst, ob sich der Abschluss nachher gelohnt hat.
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Mir fällt bei sowas immer der Spruch vom Daila Lama ein:
„Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern und der andere ist morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben, Tun und in erster Linie zum Leben ist.“
Es ist löblich das du gerne Alt werden willst und was für deine Gesundheit tun willst, aber bei allem sollte man nicht das Leben vergessen, gute Freunde und auch mal etwas Blödsinn.
Ja das tue ich durchaus =)
Ich sag oft das schöne Erfahrung und Erlebnisse auch eine Art von "Rente" sind. Weil was bringt es mir 100 Jahre zu werden aber sauertöpfisch im Altenheim zu sitzen.
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Zitat
Ich gebe zu bedenken, dass ein höheres Lebensalter nicht unbedingt mit einer hohen Lebensqualität einhergeht.
Die agilen 90 jährigen werden auch zukünftig eher eine Ausnahme bleiben.Kann ich auch aus meinem Umfeld so bestätigen, die Menschen werden immer älter - aber zu welchem Preis ? Viele werden durch fortgeschrittener Medizin vielleicht am Leben gehalten, viele der Ü90 jährigen haben aber nur noch wenig Lebensqualität ... . Daher brauch man auch im Alter genügend Reserven um die letzten Jahre aufgrund der Pflegesituation gut abzusichern.
Das du einen gesunden Lebensstil pflegst ist löblich, aber auch dieser garantiert Dir nicht eine hohe Lebenserwartung.
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Das du einen gesunden Lebensstil pflegst ist löblich, aber auch dieser garantiert Dir nicht eine hohe Lebenserwartung.
Um Garantien geht es doch nicht. Mit Älterwerden der Eltern habe ich meine Kalkulation angepasst. Im einen Fall ü90 und zu Hause lebend, keine körpernahen Dienstleistungen. Sollte sich mein Leben anders entwickeln, dann ist es eben so.
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Ich beschäftige mich seit einigen Jahren mit dem Thema Gesundheit. Sprich wie ich durch einen hoffentlich gesunden Lebensstil möglichst viele gesunde/lebenswerte Jahre auf diesem Planeten verbringen kann.
Verständlich und löblich - aus meiner Sicht.
Sicherheiten oder Garantien gibt es dabei aber (leider) keine. In meinem weiten Umfeld hat es einige echte "Asketen" (Nichtraucher, Nichttrinker, Idealgewicht usw. ) und zwei "Top-Sportler selbst noch im fortgeschrittenen Alter" - dahingerafft (teilweise vor dem Erreichen des regulären Rentenalters ...).
Das Ganze dürfte in Sachen der "privaten Finanzen" und deren Gestaltung eine sehr individuelle Entscheidung bzw. Abwägungsprozess sein.
Gibt es Produkte, in die man kurz vor der Pension einzahlen kann und sich eine lebenslange Rente "kaufen" könnte.
Beispielsweise eine "Sofortrente gegen Einmalzahlung" kann das biometrische Langlebigkeitsrisiko abdecken. Einerseits. In aller Regel ist das aber eine sehr teure Angelegenheit für den Kunden und eine tendenziell sehr lukrative für die Assekuranz. Andererseits.
Hier bei Finanztip wird oft mit dem durchschnittlichen Alter gerechnet, was natürlich Sinn ergibt.
Als erster und grober Anhaltspunkt vielleicht.
Beim Blick in mein familiärex Umfeld (ein Onkel wurde 90, meine Tante kam bis ins 99. Lebensjahr, meine Ma befindet sich aktuell im 97. Lebensjahr und betreibt noch Gartenarbeit ...) können aber andere Restlebenserwartungen (mehr) "Sinn ergeben".
Für meinen Teil hätte ich es schon immer als ein sehr bis höchst unangenehmes Szenario eingestuft, wenn am "Ende meines Geldes" (meines Depots, meines Portfolios) noch "Leben übrig ist". Erst recht, wenn ich dann auf Hilfe von fremden Dritten angewiesen sein sollte.
Frugal leben als Student "kann" einen gewissen Charme entfalten - frugal leben "müssen" mit 80, 85 oder 90 dürfte (deutlich) weniger Charme entfalten. Ob dabei dann allein schöne Erinnerungen aus der Vergangenheit in der aktuellen Situation helfen oder zumindest eine gewisse Kompensation darstellen, wäre eine eigenständige Frage.
Mit erheblichem (Sicherheits)Puffer - in dem speziellen Kontext (Langlebigkeit) - zu planen, scheint mir bei Realitätsbezug besser zum wirklichen Leben zu passen - als diesbezüglich ins Risiko zu gehen.
Dazu kommt, daß zuverlässig jedenfalls (außer ernsthaften Suizid-Kandidaten) kein Mensch den Zeitpunkt seines Ablebens genau kennt, man schwerlich wissen kann, ob zuvor nicht (ggf. auch länger) Hilfs- oder sogar Pflegebedürftigkeit gegeben ist und - last but not least - welche Kosten dies dann zukünftig verursacht. Aller Wahrscheinlichkeit (*) immer weiter (stark) steigende ...
(*) Da ich seit langer Zeit Betreuungs- und Pflegefälle in der Familie habe: Die Kosten in zwei Alten- und Pflegeheimen hatten sich binnen allein der Zeit von 2022 bis 2025 um einen nahezu vierstelligen Betrag in € erhöht - pro Monat versteht sich.
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Kann ich auch aus meinem Umfeld so bestätigen, die Menschen werden immer älter - aber zu welchem Preis ? Viele werden durch fortgeschrittener Medizin vielleicht am Leben gehalten, viele der Ü90 jährigen haben aber nur noch wenig Lebensqualität ... . Daher brauch man auch im Alter genügend Reserven um die letzten Jahre aufgrund der Pflegesituation gut abzusichern.
Das du einen gesunden Lebensstil pflegst ist löblich, aber auch dieser garantiert Dir nicht eine hohe Lebenserwartung.
Fit mit 90 ist erreichbar. Auch mit Spass =) Es gibt viele Dinge abseits davon die sehr viel Freude ins Leben bringen können.
Ich bin der Überzeugung das ein grosser Teil davon am Lebenstil hängt (zb zu wenig Bewegung, Ernährung, Stress, Schlaf, Alkohol, Rauchen, Sonnexposition ohne zureichenden Schutz, soziales Umfeld, lebenslanges Lernen von neuen Dingen usw). Die allermeisten Menschen (99%) pflege aus meiner Sicht keinen wirklich gesunden Lebensstil. Bitte nicht falsch verstehen. Ich meine das nicht verurteilen oder abwertend. Ich bin in manchen Themen auch nicht konsequent unterwegs. Jeder darf und soll das selber entscheiden. Aber wir zahlen im Alter irgendwann den Preis für all diese Dinge. Und ich bin auch relativ sicher, dass ohne äussere Einwirkung (wie z. B. Ein Unfall) ein hohes Alter ohne weiteres erreichbar ist. Und zwar auch mit viel Spass, Vitalität und Lebensfreude =)
In meinen Seminaren sind immer wieder mal solche Menschen. Die sehen auch definitiv jünger aus als die üblichen in ihrer Altersgruppe. Und die inspirieren mich total.
Auf alle Fälle danke für eure Impulse. Ich finde das Thema super spannend und es findet hier irgendwie nicht so oft Erwähnung obwohl es für mich dazu gehört.
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Wenn du dein abwechslungsreiches Leben und den gesunden Lebensstil lebst und du meinst, du müsstest die Länge durch eine Rentenversicherung absichern, sage ich dir, lege das Geld lieber direkt in deinem Depot an, in dem schlauerweise ein marktbreiter ETF liegt. Dieser lohnt sich in der Regel mehr als eine wie auch immer geartete Versicherung.
Übrigens gibts in Altenheimen auch Menschen, die sich dort wohlfühlen und ihren Lebensabend genießen und nicht nur sauertöpfisch am Tisch sitzen. -
Wenn du dein abwechslungsreiches Leben und den gesunden Lebensstil lebst und du meinst, du müsstest die Länge durch eine Rentenversicherung absichern, sage ich dir, lege das Geld lieber direkt in deinem Depot an, in dem schlauerweise ein marktbreiter ETF liegt. Dieser lohnt sich in der Regel mehr als eine wie auch immer geartete Versicherung.
Übrigens gibts in Altenheimen auch Menschen, die sich dort wohlfühlen und ihren Lebensabend genießen und nicht nur sauertöpfisch am Tisch sitzen.Ich hoffe sogar das es so ist. Meine Mum hat lange in Altenheim gearbeitet und ich habe den Eindruck, dass das Thema Lebensqualität\Bedürfnisse immer mehr ankommt und ernst genommen wird. Ich würde mir wünschen das es irgendwann Orte sind, die wieder mehr in der Gesellschaft integriert sind und wo ich vielleicht sogar denken: Richtig schön das ich hier hier sein darf.
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in der Mehrheit leben wir nicht länger, sondern sind nur länger krank

Aktien der Gesundheitsbranche kaufen, die profitieren davon, und du dann auch

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in der Mehrheit leben wir nicht länger, sondern sind nur länger krank

Das glaube ich mal nicht!
Diejenigen, die sich "gesund" ernähren, ausgeglichen sind und ausreichend Schlaf haben, Sport treiben usw. werden deutlich älter werden und dabei gesünder bleiben als diejenigen, die sich z.B. von Fastfood ernähren, die sich ungehemmt Genussgifte zuführen, die ein stressiges Leben führen und eine grundsätzliche Resilienz gegen die Erfordernisse des Lebens vermissen lassen. Letztere werden eher früher sterben und vorher von Krankheiten geplagt sein. Aus 35 Jahren im Rettungsdienst konnte ich einen entsprechenden Eindruck gewinnen, wie sich die Gesellschaft leider entsprechend entwickelt. In den späten 80ern und 90ern waren z.B. Herzinfarkte und hier vor allem die tödlichen von unter 70-jährigen die Ausnahme. Heutzutage liegt dieser Anteil deutlich höher. Schuld daran sind die o.a. aufgeführten Ursachen. Und eins darf man nicht vergessen:
Kinder machen es den Eltern oft nach! Wie viele dicke um nicht zu sagen fette Kinder sind heutzutage in den Kitas unterwegs?Der Tipp mit den Gesundheitsaktien wäre ein guter Tipp, wenn wir vorher festlegen, welche das sein sollen. Ein Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln z.B. würde ich nicht dabei haben wollen, denn in dieser Branche liegt viel Übel der Misere. So, nun höre ich mal auf.

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Mein Ziel ist auch mehr gesunde Ernährung, da hilft mir auch die Kantine in der Arbeit die wirklich sehr gut ist. Sport mach ich auch, hoffentlich bringt das alles was, Ziel ist gesund richtig alt zu werden.
Finanziell geht alles voll in mein Depot, da will ich dann davon gut leben können, allein vom Ertrag (und etwas Rente). Wenn ich dann vielleicht mal ins Pflegeheim muss oder eine teure, Spezial-OP will, dann kann ich das Depot entsprechend plündern und mir alles leisten was ich will. -
Ich selbst geh auch regelmäßig, joggen, trinke keinen Alkohol und rauche nicht und trotzdem wurde vor einigen eine Autoimmunerkrankung festgestellt. Man steckt da wirklich nicht drin.
Opa, Fleischermeister (ungesunde Ernährung) und 40 Jahre geraucht, hat dieses Jahr seinen 93 Geburtstag gefeiert ... .
Was ich sagen will, eine gesunde Lebensweise garantiert noch lange kein langes Leben. Es gibt genug Sportler, die jahrelang sich gesund ernährt haben und sportlich unterwegs waren, auch im Hobbybereich, die dann plötzlich an Krebs, anderen Erkrankungen oder einen Herzinfarkt versterben und / oder am Lebensende dahin weggetieren.
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Gerade beim Thema Rente spielt das Thema natürlich eine wichtige Rolle. Hier bei Finanztip wird oft mit dem durchschnittlichen Alter gerechnet, was natürlich Sinn ergibt. Nehmen wir mal an, dass ich mein Leben durch meinen Lebensstil um 5 bis 15 Jahre (hoffentlich auch gesunde Jahre) verlängere und entsprechend auch länger in Rente bin und diese beziehe.
Du solltest an der Stelle zwei Dinge unterscheiden:
1. den Break-Even Punkt von Rentenversicherungen und vergleichbaren Produkten. Da ist es recht einfach...du bist etwa dann eben, wenn du nach Sterbetafel verlebst. Wie monstermania schon gesagt hat, die Versicherungen rechnen da sehr zum eigenen Vorteil. Ein bisschen länger leben reicht nicht, das muss schon deutlich über Schnitt sein.
2. das andere ist das Langlebigkeitsrisiko bei Entnahme aus dem Depot. Hier muss dir bewusst sein, dass das Risiko einer vorzeitigen Pleite zwar mit längeren Entnahmezeiträumen steigt, aber das hintenraus nur noch relativ geringfügig ansteigt. Die meisten Pleiten passieren relativ früh in der Entnahmephase. Wer die ersten 20 Jahre ohne Pleite überlegt, hat allerbeste Chancen, dass das auch unbegrenzt lange hält. Denn Entnahme mit Kapitalverzehr ist in der Praxis fast immer ein richtig starker Zuwachs. Und man muss die Entnahme nicht konstant halten, wenn drumherum die Welt zusammenbricht
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In meinen Seminaren sind immer wieder mal solche Menschen. Die sehen auch definitiv jünger aus als die üblichen in ihrer Altersgruppe. Und die inspirieren mich total.
Was machst Du für Seminare (Zielgruppe)? Bisweilen verfälscht das den Blick auf das Ganze, weil man sich in einer Blase bewegt. Sieht man ja auch hier im Forum. Die finanziell am unteren Ende existierenden Menschen wirst Du hier wohl nur in Ausnahmefällen antreffen.

Natürlich hilft ein gesunder Lebensstil dabei gesund zu bleiben bzw. das Leben zu verlängern. Ich würde aber auch die Gen-Lotterie nicht unberücksichtigt lassen.
In meiner Familie wurden meine Vorfahren tendenziell eher Älter als der Altersdurchschnitt Ihrer Alterskohorte. Lange Krankenhausaufenthalte oder ein jahrelanges Leben im Pflegeheim gab es auch nicht.
Daher gehe ich einfach mal davon aus, dass ich rein vom Gen-Pool her tendenziell eher eine gute Chance habe relativ Gesund recht alt zu werden.
Am Samstag haben wir einen guten Freund zu Grabe getragen. Er wurde 60 Jahre alt. Sein Vater ist seinerzeit mit 67 gestorben.
Beide sind völlig unerwartet an einem plötzlichen Herztod in Ihrer Wohnung verstorben.
Und unser Freund war regelmäßig, allen schon wegen seiner familiären Vorgeschichte, bei Vorsorgeuntersuchungen.
Das gibt einem schon zu denken wie schnell das Leben vorbei sein kann. Und das es überhaupt keine Garantie gibt, dass sich die Träume vom finanziell entspannten Ruhestand erfüllen. -
Ich weiß nicht ob es schon angesprochen wurde, aber es gibt auch die Möglichkeit Rentenpunkte zu kaufen um irgendwann die maximale Rente zu erhalten. Ob das gut ist oder besser doch privat vorsorgen muss jeder individuell entscheiden, denn gekaufte Rentenpunkte bekommt man nicht zurück und setzt Langlebigkeit voraus.
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Es ist völlig egal, wie alt Du bist, wenn Du die Versicherung abschließt. Es kommt einzig darauf an wie alt Du wirst, ob sich der Abschluss nachher gelohnt hat.
Und "nachher gelohnt" ist ja auch so eine Sache...
Wenn man das sicher weiß, wie sehr es sich gelohnt hat, lebt man nicht mehr.
Und was hat man dann noch davon? Bzw. selbst wenn man weiß, dass man irgendwann ab 97 mit der Sofortrente / Versicherung "im Plus" ist, was hat man davon?Ich würde, solange das Geld im Depot absehbar auch bis ins hohe Alter reichen wird, mich nicht an ein teures und unflexibles Produkt wie eine Sofortrente / Versicherung binden. Da sind dann zwar die xxx EUR im Monat "sicher" (vorbehaltlich Inflation...), aber das Geld ist eben auch weg. Wenn man es dann doch gerne auf einen Schlag gehabt hätte, ist das blöd.
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Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert
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