Umfrage Girokonto

  • Hallo zusammen,

    ich bin sehr überrascht das noch so viele bei der Sparkasse ein Girokonto haben, da es meiner Meinung nach, sehr viele Nachteile gibt, monatliche Gebühren, Gebühren pro Überweisung, Filialen machen zu...... usw.

    hier bei Finanztip sind wir doch alle, um positive Tipps und Tricks abzugreifen,

    ich habe auch sehr lange gebraucht mich von der Sparkasse zu trennen, das was mich lange da gehalten hat, war das kontaktlose bezahlen per App mit dem Girokonto,

    was sind eure Gründe, das ihr noch bei der Sparkasse mit Giro seid?

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  • Ich war als Kind vielleicht mal bei der Sparkasse, als Jugendlicher bis dann 21 oder so aber bei der Volksbank und als die dann Geld wollten war ich ganz schnell weg 🤣

    … zum Glück, denn was ich alles für Geschichten höre, was den Leuten alles angedreht wird und wie die telefonisch zur Schlachtbank zitiert werden… das ist echt das Allerletzte!

  • Als Kind war ich bei der Kreissparkasse (nicht Stadtsparkasse) und fand die Knax Hefte und den Weltspartag mega :) nach der Ausbildung bin ich dann weitergezogen.

    Wahrscheinlich habe ich damals zu schlecht verdient, und bin deswegen nie zur Schlachtbank ?( zitiert worden.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Als Jugendlicher hatte ich bei der Kreissparkasse ein Sparbuch und ein Girokonto. Das habe ich irgendwann mal abgeräumt und nur noch das Sparbuch zur Münzeinzahlung benutzt. Ich habe meine Geldbörse regelmässig von Kleinmünzen wie Pfennigen und Groschen befreit, diese gesammelt und gelegentlich zum Automaten gebracht. Es war damals die einzige Möglichkeit bequem Kleingeld einzuzahlen. Zwei Einzahlungen waren noch darauf, doch im Laufe der Jahrzehnte und mehrerer Umzüge ging das Pappheftchen in Vergessenheit. Ich habe es dieses Jahr wieder gefunden. Die Sparkasse hatte den mickerigen Saldo längst ausgebucht und das Konto geschlossen. Nunja, man hat ermittelt und den Micker-Saldo und die lächerlichen Zinsen an mich ausgezahlt. Die Kaufkraft der Münzeinzahlung ist heute nur noch einen Bruchteil wert, trotz des "tollen" Sparbuchs.

  • Momentan wissen laut einer Umfrage über 30% noch nichts über das kommende AVD, heißt es kümmern sich sehr viele Leute nicht um ihre Finanzen. Das betrifft neben den Menschen, die die durchaus vorhandenen Vorteile einer Filialbank nutzen möchten, sehr viele die aus Desinteresse sich nicht kümmern und die Mehrkosten dadurch in Kauf nehmen (müssen).

  • Hallo,

    Viele entscheiden bei Geld nicht rational (ok, AUCH beim Geld nicht). Da geht es viel um Vertrauen, Gewohnheit, Sicherheit.

    Möchte ich nur bestätigen. Ich habe mehrere Verwandte und Bekannte, alles weltläufige Akademiker, für die bei Geldgeschäften nur der direkte Kontakt mit einem Menschen infrage kommt. Die Nachteile und Kosten sind ihnen bewusst und werden akzeptiert.

    Neben der Betrugsprävention durch die Sparkassenmitarbeiter – ein Fall ging gerade durch die lokalen Medien – haben sie fast noch eine soziale Funktion.

    Vor Jahren war ich im Auftrag meiner Mutter bei der Sparkasse. Vor mir stand ein alter Mann, dem man schon ansah, dass er allein wohnte. Er wollte eine kleine Summe abheben, darauf die Sparkassenmitarbeiterin; Herr X, Sie haben doch erst gestern Geld abgehoben. Wozu brauchen Sie es denn? Er stutzte und drehte um.

    Nachdem die Sparkasse bei mir in Laufentfernung eine neue Filiale aufgebaut hat (gibt es auch), überlege ich ernsthaft, mir ein Drittkonto bei ihr zuzulegen.

    Soviel zur Ehrenrettung der Sparkassen und der anderen Filialbanken.

    Gruß Pumphut

  • Nachdem die Sparkasse bei mir in Laufentfernung eine neue Filiale aufgebaut hat (gibt es auch), überlege ich ernsthaft, mir ein Drittkonto bei ihr zuzulegen.

    So abwegig ist der Gedanke auch nicht. Niemand soll sich davon freisprechen, dass er/sie* im Alter nicht ganz widerwärtig ausgetrickst wird.

    Und da ist dann vielleicht der „Schaltermensch“ von der Kreissparkasse das letzte Mittel, um die Katastrophe zu verhindern.
    Bei uns hier in der Gegend gibt es laufend diese Fälle. Da wird Gold in Kochtöpfen vor die Haustür gestellt….usw.

  • Gebühren pro Überweisung

    Je nach Kontomodell.


    Filialen machen zu

    Kommt drauf an, wie man seine Bank nutzt. Ich persönlich benötige keinen "Berater" vor Ort, daher sind wir weg von der Kreissparkasse.


    Viele Nachbarn, Bekannte, Freunde etc. sind eben noch bei der Sparkasse/Volksbank und akzeptieren die teuren Gebühren, man habe schon "immer" ein Konto dort und müsse die lokale Wirtschaft unterstützen. Jeder denkt hier zum Glück anders. :)

  • Als die Lohntüten abgeschafft wurden, hat man uns gezwungen, bei der Sparkasse ein Girokonto zu eröffnen. Ein Jahr später wurde eine monatlich Gebühr von 1 Mark gefordert, die der Chef übernommen hat. Ein weiteres Jahr später, wurde die Gebühr auf 2,50 DM angehoben, Da haben viele Kollegen die Bank gewechselt. Ich auch. Trotzdem hat mir die Sparkasse ein sehr gutes Sparprodukt verkauft: Bundesschatzbriefe, damals mit irgendwas um 10% Zinsen, die ich über mein Sparbuch abrechnen lassen konnte.

  • Ich bin vor vielen Jahren von der Sparkasse zu Consors gegangen. Meine, der Auslöser war der Beginn der Verpfichtung der Banken alle Kontoverbindungen automatisiert umzuziehen.

    Das war vorher ein gewaltiges Hindernis, alles selbst regeln zu müssen.

    Dazu kam glaube ich, dass Consors kostenlos war und meine Hausbank noch in meinem damaligen Wohnsitz lag. Da war es super praktisch eine Online-Bank zu haben.

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