Hilfe der Crash kommt... (bald?)

  • Meine Eltern hatten einen Käfer, mit 2 Kindern.

    Heute muss es gleich ein Kombi sein, sobald das erste Kind da ist.

    Früher war halt doch nicht alles besser ;)

    Warum sollte man sich in der heutigen Zeit mit 4 Personen in ein Mini Auto quetschen, das bei einem Unfall wie ein Karton zusammenklappt? Die Technik hat sich weiterentwickelt und allein die Crash-Elemente (jetzt sind wir endlich wieder beim Thema des Threads) machen Autos deutlich größer als sie es früher waren.

  • Wie kann man eigentlich ein eigentlich einfaches Gericht wie die klassische italienische Tomatensoße crashen, wenn man mit der Dash-Cam im Elektroauto fahrend nach Hause kommt ?

    An der Tanke zuvor überteuerte Dosentomaten eines beliebigen Hersteller kaufen, wäre der erste Fehler.

  • Ich finde, die Diskussionen versteigen sich zu sehr auf die Spritkosten.

    Wenn ich so unterwegs bin mit meinem Auto der Vernunft, einem Alfa Mito, 4 m lang, sehe ich die Leute, meistens eine Person, in einem grossem Konbi oder gewaltigen SUV.

    Da könnte man eine Menge Geld sparen schon bei der Auswahl des Fahrzeugs.

    Meine Eltern hatten einen Käfer, mit 2 Kindern.

    Heute muss es gleich ein Kombi sein, sobald das erste Kind da ist.

    Ich finde den Kombi noch die vernünftige Wahl. Viel mehr Sprit verbraucht der nicht und man kann enorme Mengen transportieren. Ich wüsste kein anderes Auto das alltäglich gebraucht werden kann und mit dem die Familie auch noch verreisen kann. Für die 1.2km zum Kindergarten braucht man natürlich kein großes Auto, aber es gibt genug Situationen in denen es sinnvoll ist. Als Kind wurde ich zum Auswärtsspiel gefahren und da war der Verein/Trainer froh wenn man mehr als ein Kind plus Sporttasche transportieren konnte.

    Ich würde mich heutzutage selbst ohne Kinder keine 14 Stunden in einen Käfer setzen um nach Italien oder Spanien zu fahren. Klar sind die Ansprüche gewachsen und man ist nicht mehr mit dem absoluten Minimum das man braucht unterwegs. Man kann auch sicher enorm reduzieren.

    Persönlich bin ich absolut kein Fan von SUV. Viel zu wenig Platz bieten die im Vergleich zum Kombi. Das einzige praktische Argument das ich da gelten lasse ist die Einstiegshöhe für ältere Leute. Ansonsten ist so ein Auto einfach nicht sinnvoll.

  • Ich finde den Kombi noch die vernünftige Wahl. Viel mehr Sprit verbraucht der nicht und man kann enorme Mengen transportieren. Ich wüsste kein anderes Auto das alltäglich gebraucht werden kann und mit dem die Familie auch noch verreisen kann. Für die 1.2km zum Kindergarten braucht man natürlich kein großes Auto, aber es gibt genug Situationen in denen es sinnvoll ist. Als Kind wurde ich zum Auswärtsspiel gefahren und da war der Verein/Trainer froh wenn man mehr als ein Kind plus Sporttasche transportieren konnte.

    Ich würde mich heutzutage selbst ohne Kinder keine 14 Stunden in einen Käfer setzen um nach Italien oder Spanien zu fahren. Klar sind die Ansprüche gewachsen und man ist nicht mehr mit dem absoluten Minimum das man braucht unterwegs. Man kann auch sicher enorm reduzieren.

    Persönlich bin ich absolut kein Fan von SUV. Viel zu wenig Platz bieten die im Vergleich zum Kombi. Das einzige praktische Argument das ich da gelten lasse ist die Einstiegshöhe für ältere Leute. Ansonsten ist so ein Auto einfach nicht sinnvoll.

    Gerade dann, wenn bei älter werdenden Fahrer/innen die Rückenbeschwerden anfangen.

    Es ist ein angenehmer Unterschied, ob man in einen Kleinwagen einsteigt oder in einen SUV, wo die Sitzposition wesentlich höher ist. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen!

  • Guten Morgen liebe Forumsfreunde

    Ostersonntag, 5.4.26

    Vermutlich habe ich mit meinem kleinen Ausflug zum Tempolimit auf Autobahnen ganz nebenbei die nächste Großbaustelle eröffnet: große Autos gegen kleine Autos…

    Dabei wollte ich eigentlich nur darauf hinaus, dass ich mir nicht ganz sicher bin, ob es bei der ganzen Diskussion mehr um Sicherheit geht – oder ums Benzinsparen.

    Man kann natürlich sagen: Ein Tempolimit kann beides.
    Stimmt ja auch irgendwie.

    Nur: Hier im Großraum Stuttgart, wo ich nun mal hauptsächlich unterwegs bin, ist das Ganze eher Theorie. Wir haben zu allen Tages- und Nachtzeiten in alle Richtungen das gleiche Problem: Im besten Fall "zähflüssig". Aber „200 km/h“ ist eher ein nostalgischer Wert aus vergangenen Zeiten.

    Immerhin – und das rechne ich mir jetzt einfach mal selbst an – ist mir eines gelungen:
    Ich habe kurzzeitig vom Thema Börsencrash abgelenkt.

    Und das ist ja auch was wert.
    Warten fühlt sich bekanntlich kürzer an, wenn man sich nebenbei beschäftigt.

    Ich höre ständig:
    „Mensch, wie schnell die Zeit vergeht…“
    oder
    „Schon wieder ein Jahr rum…“

    Und ich sage dann zu den Börsianern unter uns:
    „Und immer noch kein Crash…“

    In diesem Sinne:
    Schöne restliche Osterzeit wünscht McProfit

    Und für heute prophezeie ich zumindest an den Weltbörsen:
    Kein Crash.

  • Nur: Hier im Großraum Stuttgart, wo ich nun mal hauptsächlich unterwegs bin, ist das Ganze eher Theorie. Wir haben zu allen Tages- und Nachtzeiten in alle Richtungen das gleiche Problem: Im besten Fall "zähflüssig". Aber „200 km/h“ ist eher ein nostalgischer Wert aus vergangenen Zeiten.

    auf derA81 richtung stuttgart fahr ich durchaus auch 160kmh mit meinem stromer so zwoischen 21 und 5uhr morgens ^^

    Ist die dauerlaufende dashcam im Auto erlaubt…damit man im Falle eines Unfallrs einen Beweis für den Hergang hat? In Österreich nicht.

    ja ist erlaubt

    die daschams arbeiten hie im loop, eine speicherung der daten erfolgt nur wenn durch den Sensor eine starke verzögerung (crash ereignis) oder manuell per sprache oder knopf die speicherung ausgelöst wird.


    Zum Thema börse, ich beobachte hauptsächlich einen seitwärts trend in den letzten wochen

  • ...könnte man eine Menge Geld sparen schon bei der Auswahl des Fahrzeugs.

    Meine Eltern hatten einen Käfer...

    Der 12l/100km brauchte ... bei einem Spritpreis unter 1 Deutschen Mark ... Der Käfer könnte heute aber ein Vielfaches wert sein ... bei entsprechend teurer Pflege ... Ja, Augen auf bei der Fahrzeugwahl.

  • Zurück zum Crash:

    Trump ist ja sehr bemüht, es der Wirtschaft Recht zu machen. Aber er hat keinen Plan, keine Strategie. Und genau das führt ins Chaos. Es wundert mich, dass sich das nicht oder kum an der Börse bemerkbar macht 🤔

    Crash ist was anderes. Wenn NVIDIA, Appple und Microsoft im ersten Quartal für die Hälfte der Rückgänge im S&P 500 verantwortlich sind, zeigt das auch was.

    Und über Wochen hinweg immer ein wenig nach unter führt auch viele in die Phase des Nachdenkens.

  • Liebe Goldmicha

    die Auswirkungen von politischen Entscheidungen oder einzelnen Präsidenten auf die Börse werden meiner Meinung nach regelmäßig überschätzt. Es kommt halt immer darauf an, ob man auf den nächsten Tag schaut – oder auf die nächsten 20 Jahre.

    Ich gehöre ja nun zu den „alten Hasen“, die seit über 40 Jahren ihr Geld in Aktien stecken. Entsprechend entspannt bin ich beim täglichen Börsenkino geworden.

    In diesen vier Jahrzehnten habe ich nicht nur rund 8 ordentliche Börsencrashs mit jeweils über 30 % Rückgang „überlebt“, sondern auch 8 US-Präsidenten. Und keiner von denen hat es geschafft, meine Aktien dauerhaft kleinzukriegen.

    Ohne jetzt wieder in die Details abzutauchen: Schau einfach mal über den Tag hinaus.

    Als ich 1983 meine ersten US-Aktien gekauft habe, stand der Dow Jones bei etwa 1.000 Punkten. Heute – gut 40 Jahre später – sind wir bei rund 40.000 Punkten.

    Aus 10.000 Dollar wurden also 400.000 Dollar.

    Ganz ohne politische Hellseherei – und trotz aller Präsidenten, Krisen und Schlagzeilen.

    Zur Wahrheit gehört aber auch:

    Die wenigsten Anleger haben diese Entwicklung wirklich mitgenommen. Ich auch nicht. Warum?

    Weil sie sich von genau solchen Tagesmeldungen verrückt machen lassen, von denen Du gerade schreibst. Und genau da liegt die Gefahr: Wenn man wegen jeder neuen Überschrift gleich den Verkaufsknopf drückt.

    Wenn Du noch ein paar Jahre Börse vor Dir hast (und danach sieht es ja aus), wirst Du noch einige Präsidenten kommen und gehen sehen. Und auch den einen oder anderen Rückschlag an der Börse. Aber ebenso die Erholungen danach.

    Selbst der Zweite Weltkrieg war – aus Sicht eines Langfristanlegers – am Ende nur eine Delle im großen Aufwärtstrend. (Klingt verrückt, ist aber so.)

    Mein Motto kennst Du ja:
    Kaufen, liegen lassen – und sich entspannt über steigende Dividenden freuen.

    Die Kursgewinne dürfen dann gern die Nachkommen feiern.

    In diesem Sinne: nicht verrückt machen lassen – die Börse hat schon ganz andere Kaliber ausgehalten als einen Präsidenten.

    Schöne Ostern und viele Grüße
    McProfit

  • Ich finde, die Diskussionen versteigen sich zu sehr auf die Spritkosten.

    Wenn ich so unterwegs bin mit meinem Auto der Vernunft, einem Alfa Mito, 4 m lang, sehe ich die Leute, meistens eine Person, in einem grossem Konbi oder gewaltigen SUV.

    Da könnte man eine Menge Geld sparen schon bei der Auswahl des Fahrzeugs.

    Meine Eltern hatten einen Käfer, mit 2 Kindern.

    Heute muss es gleich ein Kombi sein, sobald das erste Kind da ist.

    Das ist an vielen Stellen stark vereinfacht:

    - Der Käfer von damals braucht erheblich mehr Sprit als ein Kombi heute.

    - Die Autos sind heute bei gleichen Außenmaßen deutlich kleiner im Innenraum, auch wegen der vorgeschriebenen Sicherheitsfeatures.

    - Man schafft üblicherweise nicht mehrere Fahrzeuge an, eins um allein zur Arbeit zu fahren und ein weiteres, um die Kinder zu xy zu fahren.

    - Die Menschen sind deutlich größer. (Es gibt ganz wenige Fahrzeuge, in denen hinter mir noch jemand bequem sitzen kann.)

    Aber ja, viele Fahrzeuge sind völlig überdimensioniert für den Anwendungszweck und damit völlig überteuert und verbrauchen mehr Sprit als nötig.

  • McProfit : vielen Dank für deinen Beitrag. Eigentlich denke ich ja auch, dass es vermutlich alles völlig egal ist und man jetzt einfach komplett einsteigen sollte. Trotzdem habe ich mich für einen gestaffelten Einstieg entschieden. Und zwar 50 Prozent, wenn meine beiden ETF um 10 Prozent vom ATH gefallen sind und die anderen 50 Prozent, wenn sie um weitere 10 Prozent fallen.

  • McProfit : vielen Dank für deinen Beitrag. Eigentlich denke ich ja auch, dass es vermutlich alles völlig egal ist und man jetzt einfach komplett einsteigen sollte. Trotzdem habe ich mich für einen gestaffelten Einstieg entschieden. Und zwar 50 Prozent, wenn meine beiden ETF um 10 Prozent vom ATH gefallen sind und die anderen 50 Prozent, wenn sie um weitere 10 Prozent fallen.

    Das heißt, wenn beide Ereignisse nicht eintreten, bleibst Du einfach dauerhaft nicht investiert?

  • Ist die dauerlaufende dashcam im Auto erlaubt…

    Jein. Eigentlich nicht, in der Praxis wird das schon akzeptiert.


    Wenn ich so unterwegs bin mit meinem Auto der Vernunft, einem Alfa Mito, 4 m lang, sehe ich die Leute, meistens eine Person, in einem grossem Konbi oder gewaltigen SUV.

    Meinen Octavia würde ich auch als Vernunftauto bezeichnen. Kleinster Diesel, keine überbordende Ausstattung. Es gibt wenig günstigere Autos und die reine Größe kostet nicht viel. Der Konfigurator sagt, 1100€ Listenpreis um aus einem Golf Kurzheck einen Kombi zu machen. Vorher hatte ich einen Corsa C, der war nicht sparsamer. Und bei jedem Festival durfte ich Tetris spielen. Snowboards und Skier in den Innenraum eines 3,80m Autos...gar noch mit mehreren Personen...verkehrssicher war das nicht mehr. Und es ist wenig gewonnen, wenn so ein Auto jedes Wochenende mit Dachbox seine Kilometer reißt und die dann aus Bequemlichkeit auch unter der Woche draufbleibt.

    Zumal gerne übersehen wird, dass Kleinwagen nicht unbedingt so sparsam sind. Kurzes Auto und gute Platzausnutzung steht einer guten Aerodynamik (denken wir an Tropfenform) diametral entgegen. Im Stadtverkehr sticht Gewicht, auf der Landstraße und Autobahn die Aerodynamik. Und die lässt sich bei längeren Autos viel einfacher optimieren.

  • McProfit : vielen Dank für deinen Beitrag. Eigentlich denke ich ja auch, dass es vermutlich alles völlig egal ist und man jetzt einfach komplett einsteigen sollte. Trotzdem habe ich mich für einen gestaffelten Einstieg entschieden. Und zwar 50 Prozent, wenn meine beiden ETF um 10 Prozent vom ATH gefallen sind und die anderen 50 Prozent, wenn sie um weitere 10 Prozent fallen.

    Hmm und wenn es jetzt bergauf geht, dann lässt du die Gewinne liegen :/? Du wartest auf teilweise 20% minus, wäre nicht meine Strategie….

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