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Schreckgespenst Negativzinsen: Warum es halb so wild ist, wenn Zinsen schrumpfen

Schreckgespenst Negativzinsen: Warum es halb so wild ist, wenn Zinsen schrumpfen

Inflation: Der unterschätzte Gegenspieler der Zinsen

Der Blick auf die Sparzinsen macht immer schlechtere Laune. Nullkommanull Prozent ist längst Standard. Und nun finden immer mehr private Sparer auch noch ein Minuszeichen auf ihrer Zinsabrechnung. Die Postbank etwa nimmt vom Tagesgeld ihrer Neukunden ab Montag 0,5 Prozent Negativzinsen – von allem, was 25.000 Euro überschreitet. Auch viele Volksbanken und Sparkassen kassieren bereits als „Verwahrentgelt“ getarnte Minuszinsen.

Damit scheint die alte Vereinbarung mit der Bank ungültig: Wir Sparer geben ihr unser Geld – und dafür kriegen wir Zinsen. Viele erinnern sich noch gut an Zinsen von 3 oder 4 Prozent. Wie das Geld mehr und mehr wurde. Aber war das wirklich immer so?

Leider nein. Ein Faktor wird in dieser Rechnung gerne übersehen: die Inflation. Experten reden daher lieber vom Realzins. Das ist der Zins, der nach Abzug der Inflation übrigbleibt. Ob Dein Geld weniger oder mehr wird, hängt also auch davon ab, wie stark die Preise steigen.

 

Die Realzinsen waren schon oft negativ

In der Geschichte der Bundesrepublik gab es mehrere Phasen, in denen die realen Zinsen aufgrund hoher Inflation deutlich im Minus waren. So ließ der Ölpreisschock Anfang der 1970er-Jahre die Inflation extrem steigen. Bis Anfang der Achtziger blieben die realen Zinsen negativ, lagen phasenweise bei minus 2 Prozent! Dabei gab es aufs Sparbuch rund 4 Prozent – die Inflation lag zugleich bei 6 Prozent. Auch Anfang der Neunziger, kurz nach der Wiedervereinigung, rutschten die Realzinsen wegen hoher Inflation für ein paar Jahre deutlich ins Minus.

Ein Blick auf die jüngere Vergangenheit zeigt, dass die realen Zinsen für den Sparbuch-Ersatz Tagesgeld seit 2004 sogar fast durchgehend im Minus waren – insbesondere nach der Finanzkrise, mit deren Folgen die EU-Wirtschaft noch heute kämpft. Unter anderem um finanzschwache EU-Staaten (und damit den Euro) vor dem Kollaps zu bewahren, hat die Europäische Zentralbank (EZB) diverse Maßnahmen ergriffen – darunter die anhaltende Senkung des Leitzinses.

Die wirtschaftliche Theorie dazu: Ist der Leitzins niedrig, steigen die Preise, weil Verbraucher Geld ausgeben und Unternehmen investieren. Sparen lohnt nicht – Kredite aufnehmen schon. Die EZB möchte damit eine Inflation von 2 Prozent erreichen. Diese Inflationsrate gilt als ideal für die wirtschaftliche Stabilität: Nicht nur zu stark steigende Preise gefährden den Wohlstand, sondern auch sinkende Preise.

 

Entspannt bleiben und gelassen investieren

Für Dich ist wichtig, dass Du die Inflation mitdenkst, Dich aber nicht beunruhigen lässt von Diskussionen – wie der aktuellen um eine höhere Preissteigerung durch die Corona-Krise. Die aktuellen Negativzinsen der Banken sind ärgerlich, aber keine Katastrophe. Lass Dich nicht zu unseriösen Anlagen hinreißen, nur weil sie mehr Zinsen versprechen. Denn viel schlimmer als reale Negativzinsen ist ein Totalverlust bei einem windigen Anbieter, der „Bonusgold“ oder anderen Unsinn verspricht.

Auf dem Tages- oder Festgeldkonto ist der Notgroschen bis zu 100.000 Euro pro Bank wenigstens sicher. FĂĽr Geld, auf das Du langfristig verzichten kannst, gilt: Wenn Du auch in Aktien anlegst, hast Du sehr gute Chancen auf eine positive Realrendite. DafĂĽr am besten geeignet sind Indexfonds (ETFs).

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion fĂĽr Dich entdeckt hat.

Rabattschlacht: Prime Day und Orange Week

Am 21. Juni startet Amazon* wieder einen zweitägigen Sonderverkauf. Schon im Vorfeld des Prime Day gibt es ein paar Angebote. Am Vorabend leistet sich Amazon ein Livekonzert. An den beiden Haupttagen erhöht Amazon den Druck auf die Käufer mit zeitlich begrenzten „Blitzangeboten“. Doch Impulskäufe können sich rächen. Beim vergangenen Amazon Prime Day gab es viel Kritik, viel Show, wenig echte Angebote, hieß es in Shopping-Foren. Findest Du also etwas, solltest Du stets auf Idealo* oder billiger.de* vergleichen.

Mitmachen können alle Prime-Mitglieder. Wer kein Mitglied ist, kann umsonst für 30 Tage eine Probemitgliedschaft abschließen – kündigen nicht vergessen.

Andere Händler locken zurzeit ebenfalls mit hohen Rabatten, jedoch ohne künstlichen Zeitdruck. Bei Cyberport* findest Du heute zum Beispiel in der „Orange Week“ günstige 4K-Beamer. Interessant ist auch der „Super-Sale“ von Saturn* mit Rabatten auf Einbaugeräte. Aber auch hier lohnt es sich, kühl die Preise zu vergleichen.

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Kostenloser Städte- und Wanderführer fürs Handy

Ein kleiner Reiseführer auf dem Smartphone ist praktisch. Der Reisebuchverlag Michael Müller bietet noch bis Sonntag, 20. Juni, seine App „mmTravel City Wanderlust“ für iPhone und Android kostenlos für ein Jahr an. Wenn Du die App installierst, erscheint ein Fenster, in dem Du per Klick das Gratisjahr aktivieren kannst. Du verpflichtest Dich zu nichts – normalerweise müsstest Du ein Jahresabo für 10 Euro abschließen. Der Michael-Müller-Verlag ist ein etablierter Reiseverlag. In der App findest Du Wanderziele in Deutschland wie die Sächsische Schweiz und den Schwarzwald, in Italien den Gardasee und die Dolomiten. Zu den 35 Städten gehören etwa Dublin, Florenz, Lissabon, London, Paris und Wien.

10 GB extra fĂĽr Congstar-Kunden

Praktisch für den Urlaub: Prepaid- und Vertragskunden von Congstar können bis zum 11. Juli über die App 10 Gigabyte Datenvolumen kostenlos buchen. Die stehen ab Aktivierung 31 Tage zur Verfügung. Congstar nennt diese Tarifoption „Daten-Ball“, und sie ist für 0 Euro im Bereich Datenpass der App buchbar. Auch Kunden von Penny Mobil und ja! Mobil können das Angebot über die jeweiligen Apps nutzen. Einzige Voraussetzung: Du hast einen Tarif mit mindestens 500 MB. Die Tarifoption muss weder beendet noch gekündigt werden.

 
Leichter reisen, mehr Insolvenzschutz, digitaler Impfpass

1. Leichter reisen, mehr Insolvenzschutz, digitaler Impfpass

Ab dem 1. Juli warnt die Bundesregierung nicht mehr vor Reisen in Länder, die als einfaches Risikogebiet gelten. Künftig spricht das Auswärtige Amt nur noch Reisewarnungen aus für Hochrisikogebiete ab einem Inzidenzwert von 200 (Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner pro Woche). Dabei wird weiterhin gewarnt vor Reisen in Länder, in denen besonders ansteckende Virus-Varianten verbreitet sind. Die Folge: Ab Juli fällt für mehr als 90 Regionen die Reisewarnung weg, darunter die meisten EU-Staaten.

Außerdem hat der Bundestag vergangene Woche eine neue Insolvenz-Absicherung für Pauschalreisen beschlossen. Sie soll ebenfalls am 1. Juli in Kraft treten. Künftig sollen Pleiten von Anbietern über einen Reisesicherungsfonds abgesichert werden, in den alle Pauschalreise-Veranstalter mit Sitz in Deutschland einzahlen müssen. Lediglich Firmen mit weniger als 10 Millionen Euro Jahresumsatz können sich individuell absichern. Im November soll der neue Fonds startklar sein. Solange er noch im Aufbau ist, steht der Bund für die fehlende Summe ein.

Wenn Du bereits vollständig gegen Covid-19 geimpft bist, kannst Du Deinen Impfschutz nun auch mithilfe eines digitalen Zertifikats nachweisen. Viele Apotheken stellen Dir seit Anfang der Woche gegen Vorlage Deines Impfausweises einen QR-Code aus. Diesen kannst Du bei Kontrollen entweder in Papierform vorlegen oder mit der neusten Version der Corona-Warn-App einscannen. Auch mit der neuen „Cov-Pass“-App ist dies möglich. Auf dieser Website findest Du die nächste Apotheke, die das anbietet. In vielen Impfzentren kannst Du den digitalen Pass auch direkt nach der zweiten Impfung erhalten. Leider läuft dabei noch nicht alles rund, zuletzt gab es Berichte über technische Schwierigkeiten. Wichtig: Das gelbe Impfheft bleibt als Nachweis gültig.

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Welche Probleme hattest Du schon mit Mietwagen?

  • Man versuchte, mir eine Extraversicherung zu verkaufen.
  • Der Vertrag lag nur in Landessprache vor.
  • Der Vertrag war nur elektronisch verfĂĽgbar.
  • Meine Kreditkarte wurde nicht akzeptiert.
  • Keine ordentliche Schadensaufnahme bei Ausleihe.

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grĂĽnen Button.

 
Neuer Depotanbieter „Finanzen.net Zero“ im Schnellcheck

2. Neuer Depotanbieter „Finanzen.net Zero“ im Schnellcheck

Der Preiskampf unter den Brokern geht weiter. Mit „Finanzen.net Zero“ hat das gleichnamige Börsenportal ein neues Angebot gestartet: Sowohl der Kauf als auch der Verkauf von Aktien und ETFs sind gebührenfrei, wie auch die Ausführung eines Sparplans. Der Anbieter verdient an Provisionen von anderen Unternehmen, etwa der Partnerbank, des Börsenplatzes oder der ETF-Anbieter. So drücken auch die Finanztip-Empfehlungen Smartbroker*, Trade Republic* und Scalable Capital* ihre Gebühren.

Zero hatte einen Vorgänger namens Gratisbroker, der nun von Finanzen.net gekauft, umbenannt und erweitert wurde. Im preisgünstigen Angebot gibt es aber ein paar Einschränkungen: Mit Gettex gibt es nur einen Handelsplatz; bei Einzelkäufen gilt eine Mindestsumme von 500 Euro; ein Depotumzug von einem anderen Anbieter ist nicht möglich; das ETF-Angebot ist relativ klein. Dabei solltest Du wissen, dass auch bei den etablierten Depot-Anbietern fürs langfristige ETF-Sparen kaum Gebühren anfallen.

Nach unserer Ersteinschätzung spricht nichts dagegen, „Finanzen.net Zero“ als Zweitdepot auszuprobieren. Unser Testdepot war nach drei Tagen einsatzbereit. Für eine abschließende Beurteilung durch Finanztip ist es aber noch zu früh. Wie sich der Broker im Alltag schlägt und beispielsweise die neu aufgelegten Sparpläne handhabt, werden wir für Dich beobachten. Wenn Du schon eigene Eindrücke hast, freuen wir uns, wenn Du sie mit uns und der Finanztip-Community auf unserer Erfahrungsseite teilst.

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Die Finanztip Podcasts
Die Finanztip-Podcast

Auf Geldreise mit Anika und Anja:

Geld ganz einfach mit Saidi:

Beliebte Folgen vom Corona-Podcast:

 
Photovoltaik: Wie Du die lästige Steuerpflicht loswirst

3. Photovoltaik: Wie Du die lästige Steuerpflicht loswirst

Eine kleine Photovoltaikanlage zu betreiben, ist ab sofort einfacher: Wenn Du möchtest, brauchst Du für alle noch offenen Steuererklärungen keine Gewinne mehr aus dem Verkauf von Solarstrom zu ermitteln. Das Bundesfinanzministerium räumt vielen Anlagenbetreibern nun ein Wahlrecht ein.

Vier Bedingungen muss Deine PV-Anlage dafür erfüllen: Sie muss auf einem Ein- oder Zweifamilienhaus errichtet sein, in dem Du wohnst (egal ob es Dir gehört oder nicht). Sie muss nach 2003 in Betrieb gegangen sein und nicht mehr als 10 Kilowatt Leistung haben. Außerdem darfst Du keine Räume im Haus vermieten, es sei denn, Du machst es nur gelegentlich und nimmst höchstens 520 Euro im Jahr ein. Dann kannst Du die Einkommensteuer abwählen.

Schreibe einfach Deinem Finanzamt, dass Du die neue Vereinfachungsregel nutzen möchtest und alle Voraussetzungen erfüllst. Die Behörde unterstellt dann, dass Du mit dem Verkauf von Solarstrom keinen Gewinn erzielen willst. Ganz egal, ob Du tatsächlich Gewinne machst oder nicht.

Die Vereinfachungsregel gilt auch für Blockheizkraftwerke bis 2,5 Kilowatt Leistung. Keinen Einfluss hat sie dagegen auf die Umsatzsteuer. Unterliegst Du der Regelbesteuerung, musst Du auch weiterhin Umsatzsteuer auf verkauften und selbst genutzten Solarstrom abführen. Hast Du aber die Kleinunternehmerregel gewählt, bist Du bereits von allen umsatzsteuerlichen Pflichten befreit. Dann interessiert sich das Finanzamt künftig gar nicht mehr für Deine Solaranlage.

In die Kleinunternehmerregel kannst Du nach fünf Jahren der Regelbesteuerung wechseln. Es empfiehlt sich, ein sechstes Jahr dranzuhängen, damit das Finanzamt keine Steuern zurückfordert.

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Private Krankenversicherung: Standardtarif drastisch teurer

4. Private Krankenversicherung: Standardtarif drastisch teurer

In der privaten Krankenversicherung (PKV) dient der Standardtarif als Auffangnetz für Menschen, die sich ihren regulären Tarif nicht mehr leisten können. Ab 1. Juli wird er für die knapp 50.000 Versicherten deutlich teurer. Nach einigen Jahren ohne Erhöhung steigen die Beiträge drastisch: im Schnitt um 23 Prozent. Grund sind gestiegene Gesundheitskosten und niedrige Zinsen für die Altersrücklagen.

Bis zu 706 Euro im Monat kann der Tarif kosten – das entspricht dem Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen. Allerdings werden Altersrückstellungen angerechnet, die Du angespart hast, während Du in einem regulären Tarif versichert warst. Deshalb liegt der durchschnittliche Beitrag im Standardtarif ab Juli bei 390 Euro.

Falls Dich die Beitragserhöhung in finanzielle Schwierigkeiten bringt, solltest Du prüfen, ob Du in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln kannst. Ab 55 Jahren ist das aber kaum noch möglich. Bist Du in Rente, kannst Du einen staatlichen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung bekommen.

Zusätzlich kannst Du einen Zuschuss vom Jobcenter oder Sozialamt beantragen. Falls Dich die PKV-Beiträge so belasten, dass Du sonst Hartz IV beantragen müsstest, zahlt das Jobcenter bis zu 385 Euro für die private Krankenversicherung. Das ist die Hälfte des Beitrags im Basistarif. Den Zuschuss erhältst Du, unabhängig davon, in welchem Tarif Du versichert bist. Liegt Dein Beitrag über 385 Euro im Monat, dann musst Du den Rest in der Regel selbst zahlen.

Wenn Du in Rente bist, übernimmt das Sozialamt den Beitrag für den Standardtarif in voller Höhe. Um den Zuschuss zu bekommen, musst Du Dein Einkommen offenlegen. Jobcenter oder Sozialamt prüft dann, ob Du hilfebedürftig im Sinne des Sozialrechts bist – oder es durch die Höhe der PKV-Beiträge würdest.

Anmerkung der Redaktion: Im Beitrag hieĂź es in der per Mail verschickten Version, der Zuschuss zur Krankenversicherung vom Sozialamt sei nur im Basistarif zu bekommen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

 

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Auch wichtig: Hortgarantie fĂĽr GrundschĂĽler, Curevac, Corona-Bonus rĂĽckholsicher, Kinderfreizeitbonus

5. Auch wichtig: Hortgarantie fĂĽr GrundschĂĽler, Curevac, Corona-Bonus rĂĽckholsicher, Kinderfreizeitbonus

+++ Gute Nachrichten fĂĽr Familien: Kinder, die 2026 in die Schule kommen, haben kĂĽnftig einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Das beschloss der Bundestag vergangene Woche. Ab 2029 gibt es damit fĂĽr alle Kinder bis zur vierten Klasse eine garantierte Betreuung von acht Stunden. Der Bundesrat muss noch zustimmen. +++

 

+++ Ist es sinnvoll, in Medizinaktien zu investieren? Diese Frage stellen uns Leserinnen und Leser seit Beginn der Pandemie immer wieder. Am Beispiel des deutschen Impfstoff-Entwicklers Curevac lässt sich wieder das große Risiko von Einzelaktien illustrieren. Am Mittwoch gab Curevac bekannt, dass sein Corona-Impfstoff vorläufig nur zu 47 Prozent vor einer Infektion schützt, weshalb er noch nicht zugelassen werden kann. Deshalb verlor die Aktie über Nacht fast die Hälfte an Wert. Wir empfehlen Dir, das Risiko durch das Investieren in Indexfonds auf viele Firmen und viele Branchen zu streuen. +++

 

+++ Viele Arbeitnehmer haben sich im letzten Jahr ĂĽber einen steuerfreien Corona-Bonus gefreut. Doch was passiert, wenn Du dieses Jahr kĂĽndigst? Kann der Arbeitgeber die freiwillige Zahlung zurĂĽckverlangen? Das Arbeitsgericht Oldenburg hat entschieden: Nein. Selbst wenn Du im Arbeitsvertrag oder in der Vereinbarung zum Corona-Bonus eine RĂĽckzahlklausel hast. Die ist ungĂĽltig (Az. 6 Ca 141/21). +++

 

+++ Um die Härten durch Corona abzumildern, bekommen bedürftige Familien im August 2021 einen Kinderfreizeitbonus von 100 Euro. Das hat der Bundestag vor einer Woche beschlossen. Wenn Du bereits Kinderzuschlag, Hartz IV oder Leistungen nach dem Asylbewerber-Leistungsgesetz bekommst, kriegst Du den Freizeitbonus automatisch. Auch Wohngeld-Empfänger haben einen Anspruch, müssen den Bonus aber bei der Familienkasse beantragen. Das geht formlos. +++

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Video der Woche
Video der Woche

Wir Deutsche schießen als Sparmeister manchmal übers Ziel hinaus. In diesem Video stellt Saidi Euch fünf Pfennigfuchsereien vor.

Weitere Videos von Saidi:
Kosten vermeiden – Wo Du im Alltag 1.000 Euro verbrennst
Kaufen oder mieten – Drei teure Denkfehler
Immobilie – Bis wann entscheiden? (Livestream Highlights)

 
Punkt für Punkt: Sahara-Hitze – Wenn es zu heiß ist zum Arbeiten

Punkt für Punkt: Sahara-Hitze – Wenn es zu heiß ist zum Arbeiten

Zwischen einem Tief im Westen und einem Hoch im Osten strömt gerade heiße Luft aus der Sahara nach Deutschland. Der Sommer hat noch gar nicht offiziell angefangen, und schon gibt es tagsüber Hitze mit mehr als 30 Grad – und die ersten „Tropennächte“ des Jahres mit über 20 Grad. Das folgt einem klaren Trend: Seit 1950 hat sich die Zahl der heißen Tage über 30 Grad in Deutschland mehr als verfünffacht.

So mancher im Homeoffice sehnt sich jetzt nach seinem klimatisierten Großraumbüro. Andere quälen sich in überhitzen Läden, Werkstätten oder Imbissküchen. Und wünschen sich wahrscheinlich hitzefrei. Aber gibt es das überhaupt im Job?

 

1. Wann die Arbeit nicht mehr zumutbar ist

Um es gleich zu sagen: Als Angestellte hast Du kein Recht auf hitzefrei. Und es hängt schon gar nicht an der Temperatur draußen. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeit so einzurichten, dass seine Angestellten „gegen Gefahr für Leben und Gesundheit geschützt“ sind (§ 618 BGB).

Was das bei Hitze genau bedeutet, regelt die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.5: Ab 26 Grad Raumtemperatur sollte die Chefin etwas tun, ab 30 muss sie das. Und ab 35 Grad darf ein Raum praktisch nicht mehr genutzt werden. Das heißt aber nicht, dass Du frei hast. Womöglich kannst Du ja woanders im Betrieb arbeiten.

 

2. Was Arbeitgeber tun sollten

Effektiver Sonnenschutz an den Fenstern, nächtliche Lüftung, hitzeerzeugende Geräte abschalten: Das sind Maßnahmen, die die Technische Regel beispielhaft anführt, um die Raumtemperatur zu senken. Möglich ist auch, Arbeitszeit auf den Morgen zu verschieben.

Oft hilft es schon, die Regeln für die Dienstkleidung zu lockern: In kurzen Hosen und ohne Sakko erträgt sich die Hitze schon viel leichter. Arbeitshandschuhe oder Helme sind natürlich nicht verhandelbar. Übrigens: Ab 26 Grad Lufttemperatur im Büro sollten, ab 30 Grad müssen Getränke bereitgestellt werden.

 

 

3. Was Angestellte tun können

Egal ob ein Tischventilator, besonders luftige Kleidung oder ein kaltes Fußbad unterm Schreibtisch – alles ist erlaubt, wenn der Chef mitspielt. Und der ist ja auch von der Hitze betroffen. Betriebsräte haben bei Fragen der Gesundheit immer ein Mitspracherecht. Auch wenn es sehr heiß ist, solltest Du nicht einfach die Arbeit niederlegen. Du kannst Dich auch ans Amt für Arbeitsschutz wenden. Das ist sogar anonym möglich.

 

4. Was im Homeoffice möglich ist

Vielleicht kannst Du auch von Zuhause arbeiten – wegen Corona tun das viele ohnehin. Das ist aber nicht immer besser. Im Gegenteil: Viele Wohnungen sind viel aufgeheizter als Büros. Immerhin: Hier entscheidest Du meistens selbst über Kleidung, Ventilator und Pausen. Du kannst nachts lüften und ein nasses Bettlaken zur Abkühlung vor das Fenster hängen.

 

In der Fortsetzung auf unserer Website liest Du, was Du bei Hitze von Deiner Vermieterin fordern kannst, welche Rechte Angestellte mit Kindern haben und was Menschen mit vorbelasteter Gesundheit tun können.

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Zahl der Woche

… der vergangenen 46 Jahre gab es praktisch Negativzinsen auf kurzfristig verfügbare Spareinlagen. Denn die Inflation war höher als der Zinssatz bei der Bank.

 
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In den folgenden Tabellen haben wir für Dich unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Sberbank Direct
0,20 % p.a.
TF Bank
0,20 % p.a.
Advanzia Bank
0,15 % p.a.
Akbank
0,15 % p.a.
Oyak Anker Bank
0,15 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,20 % p.a.
0,14 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
Leaseplan Bank
0,45 % p.a.
0,36 % p.a.
0,35 % p.a.
Sberbank Direct
0,35 % p.a.
bis 24 Monate
Leaseplan Bank
0,55 % p.a.
0,51 % p.a.
0,50 % p.a.
bis 36 Monate
Leaseplan Bank
0,65 % p.a.
0,65 % p.a.
0,61 % p.a.
Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
Girokonto
Wertpapierdepot
 
Die besten Depots mit niedrigsten GebĂĽhren
Scalable Capital* (Free Broker)
GĂĽnstige Depots mit einem breiten Leistungsspektrum
DKB
Baufinanzierungs-Vermittler
 
Planethome
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
Smart XS von Lidl Connect* (Vodafone-Netz)
Prepaid Basic von Ja! Mobil – Rewe (Telekom-Netz)
 
Allnet-Flat
Allnet L von Blau* (O2-Netz)
Flat L von Allmobil* (Vodafone-Netz)
Prepaid Smart von Ja! Mobil – Rewe (Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
 
Rechtshelfer
SOS Flugverspätung
EUClaim
Claim Flights
 
Sofort-Entschädigung
EUFlight
Compensation2go
 
Riester-Fondssparplan
 
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
 
 
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In der Rubrik „Schnäppchen der Woche“ informieren wir Dich außerdem über kurzfristige und besonders gute Sonderangebote. Hierbei prüfen wir ausdrücklich nicht die Qualität, sondern nur den Preis. Wichtig ist: Die Auswahl trifft auch hier ganz allein unsere unabhängige Redaktion.

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