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Auszug aus Artikeln zu Erbrecht bei Finanztip.de

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  1. Erbschaft ausschlagen oder annehmen?
    ... (Testament oder Erbvertrag) zum Erben berufen ist, hat die Möglichkeit, die Erbschaft entweder anzunehmen oder auszuschlagen. Dieses Thema wird sowohl nachstehend als in anderer Form im folgenden umfassenden Artikel dargestellt. Verwandt: Erbausschlagung und Erblasserschulden Folgen Sie bitte dem vorgenannten Link, weil der dortige Artikel auch auf andere Maßnahmen zur Beschränkung der Erbenhaftung eingeht. Nicht selten werden von Erben zu früh eine Erbschaft ausgeschlagen, weil sie über die anderen Möglichkeiten ...  
  2. Erbschaft Teilausschlagung
    ... grundsätzlich nur als Ganzes ausgeschlagen werden. So soll verhindert werden, dass sich ein Erbe die besten Erbschaftsgegenstände oder -teile aussucht und den Rest (z. B. Nachlassverbindlichkeiten) anderen überlässt. Der Erblasser kann jedoch eine Teilausschlagung ausdrücklich zulassen ( § 1951 Abs. 3 BGB ). Dieses Recht kann sich auch aus den Gesamtumständen durch Auslegung der letztwilligen Verfügung ergeben. Teilausschlagungen können insbesondere dann möglich sein, wenn es sich um verschiedene Berufungsgründe (z. ...  
  3. Unüberlegte Nacherbenausschlagung
    ... seiner Mutter als Vollerbin zufallen. Bei dieser form- und fristgerecht erklärten Ausschlagung übersah der Sohn jedoch, dass damit die im Testament aufgeführten gemeinnützigen Organisationen als Nacherben nachrückten. Daraufhin wollte er seine Ausschlagung rückgängig machen. Dies war jedoch nach Auffassung des Landgerichts München nicht mehr möglich. Der von dem Sohn geäußerte Grund für seine Ausschlagung stellte keine Bedingung in der Form dar, dass die Ausschlagung nur erfolge, damit die Vorerbin (Mutter) ...  
  4. Was ist bei der Ausschlagung einer Erbschaft zu berücksichtigen?
    ... gleich erkennbar. Wer allerdings die Erbschaft einmal angenommen hat, kann sie nicht wieder ausschlagen. Auch ist die übernommene Erbschaft unteilbar. Das heißt, das Erbe muss entweder ganz angenommen oder ganz zurückgewiesen werden. Die wirksame Ausschlagung der Erbschaft unterliegt ganz bestimmten Formvorschriften. Die Ausschlagungserklärung muss gegenüber dem zuständigen Nachlassgericht, das ist das Amtsgericht des Wohnsitzes des Erblassers, abgegeben werden. Die Erklärung ist zur Niederschrift des ...  
  5. Erbschaft Ausschlagung Anfechtung
    ... überschuldet, wird der Erbe die Erbschaft vernünftigerweise ausschlagen. Stellt sich danach jedoch heraus, dass der Nachlass erheblich höher ist als angenommen (z.B. später aufgetauchte Bankkonten), kann der Erbe berechtigt sein, die Ausschlagungserklärung wegen Irrtums anzufechten und das Erbe doch noch anzutreten. Eine solche Anfechtung setzt jedoch voraus, dass sich der Ausschlagende überhaupt ernsthaft mit dem Nachlass auseinander gesetzt hat. Meint der potenzielle Erbe, der aus zuverlässiger Quelle die ...  
  6. Erbausschlagung und Erblasserschulden (Nachlassverbindlichkeiten)
    ... vorläufige Erbe kann die Erbschaft formlos durch schlüssiges Handeln (z.B. Beantragung des Erbscheins usw.) oder durch Zeitablauf annehmen. Er wird dann zum endgültigen Erben. Mit der Annahme der Erbschaft verliert der Erbe der das Recht der Erbausschlagung ( § 1943 BGB ). Die nachstehenden Hinweise geben umfassende Informationen zur rechtlichen Situation des Erben zur Beschränkung der Haftung des bzw. der Erben. Recht des vorläufigen Erben Der vorläufige Erbe ist nicht berechtigt über Gegenstände aus dem Nachlass zu ...  
  7. Ausschlagungsrecht des Schlußerben
    ... als Erben des Letztversterbenden, so sind diese (im Zweifel) als Schlußerben anzusehen. Im Gegensatz zum sogenannten Nacherben ist ein Schlußerbe nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs erst beim Versterben des länger lebenden Ehegatten zur Ausschlagung der Erbschaft berechtigt. Danach ist eine bereits vor dem Tod des Zweitversterbenden erklärte Ausschlagung des Schlußerben wirkungslos. Urteil des BGH vom 08.10.1997, IV ZR 236/96, MDR 1998, 108, FamRZ 1998, 103, NJW 1998, 543, Der Betrieb 1998, 517, WM 1998, 188 ...  
  8. Erbschaft Erbausschlagung Alleinerbe
    ... den Erbteil ausschlägt. Dies ist in § 2306 Abs. 1 S. 2 BGB geregelt. Das Oberlandesgericht Karlsruhe wendet diese Vorschrift auch dann an, wenn der testamentarisch eingesetzte Erbe (hier Ehegatte) Alleinerbe ist. Auch dieser muss das Recht auf Ausschlagung haben, wenn er im Testament enthaltene Beschwerungen und Auflagen nicht hinnehmen will. Schlägt der Alleinerbe das Erbe fristgerecht aus, kann er von dem an seine Stelle nachrückenden Ersatzerben Auskunft über die Höhe des Nachlasses und die Auszahlung des Pflic ...  
  9. Erbausschlagung beim Berliner Testament
    ... mit dem Schlußerben eine einvernehmliche Regelung treffen. Auf Glatteis begibt sich der überlebende Ehegatte allerdings, wenn er dem Schlußerben bestimmte Vermögenswerte zukommen lässt und dieser im Gegenzug die Schlußerbschaft ausschlägt. Eine Ausschlagung ist nämlich erst nach Eintritt des Erbfalles, also dem Versterben des längstlebenden Ehegatten rechtlich ...  
  10. Erbschaft Ausschlagungsfrist Anfechtung Irrtum
    ... Erbschaft mit einem oder mehreren Vermächtnissen belastet ist, sollte der Erbe prüfen, ob es wirtschaftlich gesehen nicht günstiger für ihn ist, die Erbschaft auszuschlagen und dafür seinen (unbelasteten) Pflichtteil in Anspruch zu nehmen. Die Ausschlagung des Erbes muss dann innerhalb von sechs Wochen nach Kenntnis der Erbschaft erfolgen. Ist diese Frist versäumt, stellt sich die Frage, ob sich der Erbe noch nachträglich der für ihn ungünstigen Erbschaft entledigen kann. Das Oberlandesgericht Hamm gesteht dem Erben ...  
  11. Annahme und Ausschlagung der Erbschaft
    ... Nach deutschem Erbrecht geht das Vermögen des Erblassers mit seinem Tod auf seine Erben über ( § 1922 BGB , § 1942 BGB ). Einer Annahmeerklärung bedarf es hierfür nicht. Gleichwohl knüpft auch das deutsche Erbrecht an die Annahme der Erbschaft verschiedene - sehr bedeutende - Folgen. Der Beitrag gibt Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu diesem Thema. Warum muss ich mich überhaupt erklären, wenn ich ohnehin Erbe geworden bin? Bis zur Annahme der Erbschaft besteht ein „Schwebezustand“, d.h. es ist noch ...  
  12. Erbschaft Annahme schlüssiges Verhalten Auskunftsklage
    ... Gemäß § 1943 BGB ist die Ausschlagung einer Erbschaft nach deren Annahme durch den Erben nicht mehr möglich. Die Annahme kann durchaus auch durch schlüssiges Verhalten erklärt werden. Ausreichend ist, dass der Erbe objektiv eindeutig zum Ausdruck bringt, Erbe zu sein und die Erbschaft behalten zu wollen. Eine Annahme der Erbschaft durch schlüssiges Verhalten hält das Bayrische Oberste Landesgericht jedoch nicht gegeben, wenn der Erbe eine Auskunftsklage gegen den Testamentsvollstrecker über den Nachlass erhebt. Der ...  

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