Geldanlage für Bequeme

So gut sind vorgefertigte Portfolios von Internet-Beratern

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Internet bieten Unternehmen vorgefertigte Strategien zur Geldanlage an.
  • Es gibt drei unterschiedliche Arten dieser sogenannten Robo-Advisor: 1) Anbieter mit einer Komplettverwaltung inklusive Wertpapierdepot. 2) Dachfonds, die Verbraucher über die Börse erwerben können. 3) Beratungssoftware, die bei der Auswahl von geeigneten Fonds hilft.
  • Alle Internet-Berater legen das Geld nach vorher festgelegten Regeln in Indexfonds (ETFs) an. Zwischen den Fonds wird nur umgeschichtet, um die ursprüngliche Verteilung wiederherzustellen.
  • Alle Robo-Advisor nutzen Rentenfonds, die wegen der niedrigen Verzinsung von Anleihen derzeit nicht empfehlenswert sind.
  • Die Gesamtkosten der Internet-Berater sind deutlich niedriger als diejenigen der Hausbank. Ein selbst zusammengestelltes Portfolio aus Tagesgeld, Festgeld und ETFs ist aber nochmals erheblich günstiger.

So gehen Sie vor

  • Prüfen Sie, ob Sie Ihre Geldanlage selbst in die Hand nehmen wollen. Mit wenig Aufwand erhalten Sie so ein vollwertiges und günstiges Portfolio.
  • Alternativ empfehlen wir für bequeme Anleger Ginmon und Vaamo als Anbieter eines vollständig verwalteten Depots.
  • Bei den Fondslösungen empfehlen wir den Arero-Fonds (ISIN LU0360863863) nach Prof. Weber.
  • Für erfahrene Anleger ist JustETF geeignet. Hier können Verbraucher eigene Musterportfolios bauen und mit bestehenden vergleichen.
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Viele Verbraucher fühlen sich unsicher, wenn es um die Planung ihrer Geldanlage geht. Zu den typischen Fragen gehört: Wie viel Aktien soll ich kaufen? Soll ich lieber in Europa oder weltweit anlegen? Der übliche Weg geht dann zum netten Bankberater bei der Hausbank. Der verkauft den Kunden meist überteuerte hauseigene Produkte, für die er hohe Provisionen kassiert. Zwar gibt es auch Honorarberater, die gegen einen Stundensatz objektiv beraten, doch nicht jeder Kunde ist bereit, etwa 150 Euro pro Stunde für die Beratung zu zahlen.

In diese Lücke will eine ganze Reihe von Firmen stoßen, die online vorgefertigte Lösungen zur Geldanlage anbietet. Sie schlagen Verbrauchern verschiedene Portfolios vor, die gängige Wertpapiere enthalten: Aktien, Anleihen und manchmal auch Rohstoffe. In die Fertig-Portfolios können Anleger im Internet mit nur wenigen Klicks investieren. Bei manchen Angeboten gibt es zusätzlich einen Fragenkatalog, der die Auswahl des passenden Portfolios erleichtern soll. In der Werbesprache der Anbieter klingt das so: „Einfach, clever, günstig“ (Fintego) oder „Die Geldanlage für jedermann“ (Easyfolio).

Doch die Portfolios von der Stange halten nicht immer, was sie versprechen. Auch wenn alle Anbieter mit niedrigen Preisen werben, ist es um ein Vielfaches günstiger, sein Geld selbst auf Tagesgeld, Festgeld und Aktienfonds aufzuteilen, wie wir im Ratgeber Geldanlage erklären. Wer aber gegen einen beträchtlichen Aufpreis lieber die komplette Geldanlage aus einer Hand haben will, für den können die Fertig-Portfolios eine brauchbare Alternative sein.

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Neue Konzepte sollen die Bankberatung umkrempeln

Die Fertig-Portfolios stammen nicht nur von den Platzhirschen der Finanzindustrie. Es tummeln sich auch Start-ups, die die Anlageberatung von Filialbanken in einen automatisierten Vertriebsprozess im Internet übersetzen wollen. In der Finanzbranche werden diese Unternehmen „Robo-Advisor“ genannt, Anlageberatung vom Roboter.

Wer dahinter komplizierte Algorithmen vermutet, die je nach Marktlage die Anlagen der Verbraucher umschichten, liegt jedoch falsch. Die meisten Robo-Advisor verwalten das Geld der Kunden passiv. Das bedeutet, dass es eine feste Verteilung des Geldes auf die einzelnen Fonds gibt. Umschichtungen zwischen den einzelnen Anlagen sind nur möglich, um die ursprüngliche Gewichtung wiederherzustellen. Diesen transparenten Ansatz empfiehlt Finanztip auch Verbrauchern, die ihre Geldanlage selbst in die Hand nehmen wollen.

Von komplizierten Trendfolgemodellen, die abhängig von der Kursentwicklung der vergangenen Monate und Jahre mehr oder weniger in renditestarke Aktienfonds investieren, raten wir ab. Diese Modelle haben den Nachteil, dass die Aktienquote in einer Abwärtsphase stark sinkt und danach erst langsam wieder zunimmt. Die meist starke Erholungsphase nach einer Krise geht daher oft am Kunden vorbei. Zudem neigen diese Modelle zu häufigem Kaufen und Verkaufen, falls an den Börsen keine klaren Trends erkennbar sind. Und diese Transaktionen gehen ins Geld.

Robo-Advisor setzen auf Indexfonds

Bei den Fonds setzten die von uns geprüften Internet-Berater auf günstige Produkte: Sie verwenden vor allem börsengehandelte Indexfonds, sogenannte ETFs. Diese bilden die Wertentwicklung von Aktien- und Anleiheindizes nach. Deswegen brauchen sie keinen teuren Manager. Sie sind transparent und vor allem günstig.

Einige Anbieter setzen auch Fonds des amerikanischen Vermögensverwalters Dimensional ein. Diese werden zwar aktiv verwaltet, doch die Manager müssen sich sehr genau an vorgegebene Anlagekonzepte halten, die sich wiederum an Aktien- und Anleihe-Indizes orientieren. Raum für überraschende Fehlentscheidungen bleibt da kaum. Die Kosten der Dimensional-Fonds liegen deutlich unter denen, die aktiv gemanagte Fonds üblicherweise verlangen. Allerdings sind sie etwas teurer als klassische ETFs.

Die Fertig-Portfolios bestehen aus drei bis 15 Indexfonds beziehungsweise Dimensional-Fonds. Diese Standarddepots werden regelmäßig auf ihre Ursprungsgewichtung zurückgesetzt. In der Fachsprache nennt man das Rebalancing. Sehr gut gelaufene Anlagen mit einem nun höheren Portfolio-Anteil werden reduziert und dafür Anteile von Fonds gekauft, deren Gewichtung gesunken ist.

Beispiel für Rebalancing bei Anlagebetrag von 20.000 Euro

  Fonds 1   Fonds 2  
  Betrag Anteil Betrag Anteil
Beginn 16.000 € 80 % 4.000 € 20 %
Vor Umschichtung (Fonds 1 +25 %, Fonds 2 +1,5 %) 20.000 € 83 % 4060 € 17 %
Nach Umschichtung 19.248 € 80 % 4.812 € 20 %

Quelle: Finanztip-Berechnungen

Ein solches Vorgehen ist eine antizyklische Strategie, bei der Anleger teurere Anlageklassen verkaufen und günstige kaufen. In stark schwankenden Märkten kann sich das positiv auf die Wertentwicklung des Portfolios auswirken. Bei lang anhaltenden Aufwärtstrends an den internationalen Aktienmärkten wie in den Jahren nach der Finanzkrise 2008 ist diese Strategie aber ein Nachteil, weil die Aktienquote immer wieder reduziert wird. Das schmälerte die Rendite.

Es gibt folglich nicht die perfekte oder eine empfehlenswerte Rebalancing-Strategie. Welcher Strategie besser abschneidet, lässt sich immer erst im Nachhinein feststellen.

Drei Wege zum Robo-Advisor

Die von uns untersuchten Robo-Advisor verfolgen alle die gleiche Strategie: Sie setzen auf eine regelbasierte Geldanlage. In Fachkreisen wird das auch passives Investieren genannt, da die Internet-Berater nicht aktiv einschreiten, um auf aktuelle Ereignisse zu reagieren. Der Kunde weiß vorher, in welche Indexfonds er sein Geld investiert und wie die Aufteilung der einzelnen Fonds im Laufe der Zeit kontrolliert und angepasst wird (Rebalancing-Strategie).

Wie die einzelnen Anbieter dieses Konzept umsetzen, unterscheidet sich aber. Es gibt drei Möglichkeiten:

Verwaltete Depots - Diese Unternehmen arbeiten mit einer Depotbank zusammen, die die Fertig-Portfolios verwahrt. Die Aufteilung des Geldes auf die einzelnen Fonds bestimmt aber der Anbieter.

Fondslösungen - Hier fasst der Anbieter die einzelnen Fonds in einen Dachfonds zusammen, der wie andere Wertpapiere an der Börse gehandelt wird. Verbraucher benötigen ein Wertpapierdepot, um diese Fonds kaufen zu können.

Beratungstools - Diese Angebote stellen Verbrauchern Software zur Verfügung, die ein passendes Fertig-Portfolio ermittelt. Die einzelnen Fonds müssen Nutzer dann eigenständig über ihr Wertpapierdepot erwerben.

Die Anbieter von Beratungssoftware richten sich vor allem an erfahrenere Anleger, die auf eine große Auswahl Wert legen und ihr Portfolio eventuell noch individuell anpassen wollen. Die übrigen Unternehmen versuchen überwiegend Verbraucher zu werben, die sich bisher noch nicht umfassend mit dem Thema Geldanlage beschäftigen. In nachstehender Tabelle haben wir die einzelnen Anbieter zusammengefasst.

Anbieter von verwalteten Depots im Überblick

Anbieter     Angebot     Mindestanlage
Fintego     5 Portfolios mit unterschiedlichen Risikoprofilen, die jeweils 3 bis 5 ETFs enthalten.     2.500 Euro, Sparpläne ab 50 Euro
Ginmon     10 Portfolios mit unterschiedlichen Risikoprofilen, die jeweils 3 bis 5 ETFs enthalten.     5.000 Euro, bei Sparpläne ab 50 Euro nur 1.000 Euro Einmalbetrag
Quirion     11 Anlagestrategien mit Aktienanteil von 0 bis 100 Prozent. Die Portfolios enthalten 15 ETF und Dimensional-Fonds     10.000 Euro
Vaamo     3 Portfolios aus 5 Dimensional-Fonds, die je nach Risikoprofil unterschiedlich gewichtet werden.     10 Euro

Quelle: Anbieter, Finanztip-Recherche (Stand: 25. November 2015)

Anbieter von Fondslösungen im Überblick

Anbieter     Angebot     Mindestanlage
Easyfolio     3 Anlagestrategien mit unterschiedlichen Risikoprofilen, die jeweils 15 ETFs enthalten.     ein Fondsanteil (etwa 100 Euro)
Prof. Weber / Arero     1 Fonds mit Gewichtung von 60 Prozent Aktien, 25 Prozent Rentenfonds und 15 Prozent Rohstoffe. Erhältlich als Fonds der DWS (Deutsche Bank).¹     ein Fondsanteil (etwa 100 Euro)

¹ Im Gegensatz zu Easyfolio ist Arero kein Dachfonds. Es handelt sich um einen Fonds, der den Arero-Index nachbildet.
Quelle: Anbieter, Finanztip-Recherche (Stand: 25. November 2015)

Anbieter von Beratungstools im Überblick

Anbieter     Angebot     Mindestanlage
Comdirect     Kostenlose Software mit 3 Portfolio-Vorschlägen. Bestückung des Depots entweder mit ETFs, aktiv gemanagten Fonds oder eigener Auswahl.     mehrere Fondsanteile pro ETF
Deutsche Bank     3 Musterportfolios (konservativ, ausgewogen, dynamisch), die aus je 5 ETFs von db x-trackers bestehen.     mehrere Fondsanteile pro ETF
Ishares / DAB Bank     3 Musterportfolios (konservativ, ausgewogen, renditeorientiert), die aus jeweils 10 ETFs der Firma Ishares bestehen     2.500 Euro
JustETF     Software mit 19 ETF-Musterportfolios, Premiumversion mit zusätzlichen Funktionen erhältlich     mehrere Fondsanteile pro ETF
             

Quelle: Anbieter, Finanztip-Recherche (Stand: 25. November 2015)

Die Basis ist bei allen Anbietern recht ähnlich. Je nach Risikobereitschaft des Kunden kann er zwischen Varianten mit höherem oder niedrigerem Aktienanteil wählen. Der Rest wird dann aufgeteilt auf Rentenfonds, die Anleihen enthalten, und manchmal auch auf Rohstofffonds.

Hier ergibt sich ein zentrales Problem der meisten Anbieter. Rentenfonds sind derzeit unattraktiv. Modellrechnungen von Finanztip zeigen, dass in den kommenden zehn Jahren wegen der sehr niedrigen Zinsen mit sicheren Staatsanleihen kaum Geld zu verdienen ist. Und zwar unabhängig davon, ob die Zinsen steigen oder fallen werden. Dabei gilt: Je länger die Restlaufzeit beziehungsweise Duration der in den Fonds enthaltenen Anleihen ist, desto höher ist das Risiko, auch mit den eigentlich sicheren Rentenfonds Verluste zu machen.

Deshalb raten wir Anlegern, die ihre Geldanlage selbst verwalten, derzeit von Finanzprodukten wie Rentenfonds ab und empfehlen stattdessen eine Mischung aus Tagesgeld und Festgeld. Erst wenn die effektiven Renditen von Staatsanleihen im Durchschnitt wieder über denen von Festgeld liegen, werden diese Papiere unserer Ansicht nach wieder interessant.

Der Finanztip-Check

Erfolg bei der Geldanlage hängt vor allem von zwei Faktoren ab: der Anlagestrategie und den Kosten. Während jedoch die Entwicklung der Börsen ungewiss ist und sich die beste Strategie immer nur im Nachhinein feststellen lässt, fallen die Kosten in jedem Fall an und schmälern die Rendite. Neben diesen beiden Faktoren legen wir besonderen Wert auf eine hohe Transparenz der Anbieter. Für Kunden ist es wichtig zu wissen, in welche Fonds ihr Geld fließt und wie mit diesen Fonds umgegangen wird.

Kosten im Vergleich

Die meisten Anbieter verlangen eine Gebühr, die sich an der Höhe des angelegten Geldes orientiert. Diese Kosten fließen einerseits in Form von Verwaltungskosten an die Fonds, andererseits finanzieren die Internet-Berater damit ihre Tätigkeit. Für die Beratungssoftware JustETF fällt in der Premiumversion eine monatliche Pauschale an.

Übersicht Kosten für verwaltete Depots

Anbieter     Kosten
Fintego     jährliche Kosten zwischen 1,25 % (bis 50.000 €) und 0,5 % (ab 250.000 €), zusätzlich Fondskosten von 0,17 bis 0,29 % pro Jahr
Ginmon     0,39 % pro Jahr plus 10 % Erfolgsbeteiligung, zusätzlich Fondskosten von etwa 0,3 bis 0,4 % pro Jahr
Quirion     0,48 % pro Jahr, zusätzlich jährliche Fondskosten von etwa 0,3 % (defensivstes Depot) bis 0,5 % (offensivstes Depot)
Vaamo     Kosten pro Jahr zwischen 0,99 % (bis 30.000 €) und 0,49 % pro Jahr (ab 50.000 €), zusätzlich Fondskosten von bis zu 0,4 % pro Jahr
       

Quelle: Anbieter, Finanztip-Berechnungen (Stand: 25. November 2015)

Übersicht Kosten für Fondslösungen

Anbieter     Kosten
Easyfolio     Kosten pro Jahr von etwa 0,9 % inklusive Fondskosten, zusätzlich Transaktionskosten der Depotbank
Prof. Weber / Arero     Kosten pro Jahr von 0,5 %, zusätzlich Transaktionskosten der Depotbank

Quelle: Anbieter, Finanztip-Berechnungen (Stand: 25. November 2015)

Übersicht Kosten für Beratungstools

Anbieter     Kosten
Comdirect     Tool kostenlos, Kosten für Fonds pro Jahr zwischen 0,18 % und 0,27 %
Deutsche Bank     Tool kostenlos, Kosten für Fonds pro Jahr etwa 0,25 %
Ishares / DAB Bank     Tool kostenlos, Kosten für Fonds pro Jahr zwischen 0,19 % und 0,25 %
JustETF     Basis-Version kostenlos, Premium-Version ab 120 € im Jahr, Fondskosten zwischen 0,22 % und 0,39 % pro Jahr

Quelle: Anbieter, Finanztip-Berechnungen (Stand: 25. November 2015)

Die Kosten unterscheiden sich deutlich je nach Kategorie. Am günstigsten sind die Beratungstools. Hier fallen nur die Kosten für die einzelnen Fonds von maximal 0,4 Prozent pro Jahr an. Darauf folgt der Arero-Fonds mit Kosten von 0,5 Prozent pro Jahr und Easyfolio mit etwa 0,9 Prozent pro Jahr. Für diese beiden Anbieter gilt, dass zusätzlich Kosten für den Erwerb des Fonds über die Börse hinzukommen. Mit den besten Depotbanken aus unserem Ratgeber Wertpapierdepot fallen diese Kosten langfristig allerdings kaum ins Gewicht.

Teurer sind die verwalteten Depots. Inklusive Fondskosten können hier Gebühren von mehr als 1,5 Prozent pro Jahr anfallen. Der Vorteil der kostengünstigen ETFs gegenüber aktiv gemanagten Fonds ist damit fast dahin. Für höhere Anlagebeträge sind die Kosten geringer.

Eine Besonderheit ergibt sich bei Ginmon. Die Grundgebühr ist mit 0,39 Prozent pro Jahr geringer als bei der Konkurrenz, dafür verlangt der Anbieter ein Zehntel der erwirtschafteten Rendite. Prinzipiell sind erfolgsabhängige Gebühren auch im Interesse der Kunden, denn das Portfolio bleibt in schlechten Zeiten von zusätzlichen Kosten verschont. Im Falle von Ginmon sind die Gesamtkosten aber relativ hoch: Legt man die Wertentwicklung des weltweit anlegenden Aktienindex MSCI World zugrunde, schlägt die Erfolgsbeteiligung im Zeitraum Januar 2005 bis September 2015 mit umgerechnet 0,58 Prozent pro Jahr zu Buche. Die Gesamtkosten liegen also bei etwa 1,4 Prozent pro Jahr und sind somit vergleichbar mit den Gebühren von Vaamo.

Zum Vergleich: Das Selfmade-Portfolio von Finanztip aus Tagesgeld, Festgeld und einem ETF auf den MSCI World ist deutlich günstiger. Hier fallen lediglich Kosten für den Fonds von etwa 0,2 Prozent pro Jahr an. Bei einer Verteilung von 25 Prozent Tagesgeld, 25 Prozent Festgeld und 50 Prozent Aktien bleiben so jährliche Kosten von lediglich 0,1 Prozent.

Anlagestrategie

Jeder Internet-Berater verfolgt seine eigene Anlagestrategie, auch wenn viele davon auf den ersten Blick recht ähnlich sind. In den defensiven Portfolios ist der Anteil von Rentenfonds hoch, wohingegen die renditeorientierteren Portfolios auf eine höhere Aktienquote setzen. Unterschiede ergeben sich beim Rebalancing, dem Wiederherstellen der ursprünglichen Verteilung im Laufe der Zeit.

Die Robo-Advisor übernehmen das für den Verbraucher nach vorher festgelegten Regeln. Bei den Beratungstools ist der Kunde hierfür selbst verantwortlich. Bei nur geringen Verschiebungen oder relativ geringen Anlagebeträgen können hier aber relativ hohe Ordergebühren anfallen und es ist eventuell sinnvoller, auf das Rebalancing zu verzichten.

Wir bewerten die Anlagestrategien im Vergleich zur Finanztip-Basisempfehlung für Geldanlage – der Aufteilung auf Tagesgeld, Festgeld und einen ETF auf den MSCI World. Prinzipiell positiv sehen wir eine zusätzliche Streuung auf andere Aktienmärkte, die nicht im MSCI World enthalten sind, wie Schwellenländer (engl.: emerging markets). Eher kritisch sehen wir eine deutliche Übergewichtung einzelner Regionen oder Länder wie Europa oder Deutschland.

Eine kleine Beimischung von Anlagen in Rohstoffen bewerten wir neutral, sie sollte aber nicht höher als 10 Prozent sein. Negativ bewerten wir eine Anlage in Unternehmensanleihen und Hochzinsanleihen. Für Privatkunden bieten diese keinen echten Mehrwert, da Titel derselben Unternehmen oft schon in den Aktienfonds enthalten sind. Auch Staatsanleihen mit langen Laufzeiten sind aufgrund der Niedrigzinsen derzeit nicht zu empfehlen.

Bewertung der Anlagestrategien von verwalteten Depots

Anbieter     Kommentar
Fintego     + sinnvolle Aufteilung der Aktien auf entwickelte und Schwellenländer
      ± kleine Beimischung von Rohstoffen ist zu vertreten
      ± Rebalancing, falls Verteilungen um mehr als 15 % vom Soll abweichen
      - investiert neben Staats- auch in Unternehmensanleihen
Ginmon     + Aufteilung der Aktienkomponente in entwickelte und Schwellenländer, zusätzliche Streuung in kleine Unternehmen
      + Restlaufzeit von Anleihen eher kurz (etwa 5 Jahre)
      ± Rebalancing einmal pro Jahr und bei jeder Einzahlung
      - enthält auch Unternehmensanleihen
Quirion     + ausgewogenes weltweit gestreutes Portfolio mit Schwerpunkt Substanzwerte und kleine Unternehmen
      ± komplizierte Aufteilung auf 8 Aktien- und 7 Rentenfonds
      ± Rebalancing mindestens einmal pro Jahr oder bei Abweichungen einzelner Kategorien von mehr als 10 %
      - enthält auch risikoreiche Hochzinsanleihen
Vaamo     + sinnvolle Aufteilung der Aktienkomponente in entwickelte und Schwellenländer, zusätzliche Diversifikation in kleine Unternehmen
      + Restlaufzeit von Anleihen eher kurz
      ± Rebalancing einmal pro Jahr und bei jeder Einzahlung
      - enthält auch Unternehmensanleihen

Erklärung: Finanztip sieht Punkte mit „+“ positiv, mit „±“ neutral und mit „-“ skeptisch.
Quelle: Anbieter, Finanztip-Recherche (Stand: 25. November 2015)

Bewertung der Anlagestrategien von Fondslösungen

Anbieter     Kommentar
Easyfolio     + ausgewogene Verteilung der Aktien auf weltweite Regionen inklusive Schwellenländer
      ± Rebalancing alle drei Monate
      - enthält auch risikoreiche Hochzinsanleihen und hohen Anteil Unternehmensanleihen
Prof. Weber / Arero     + sinnvolle Verteilung der Aktienquote auf entwickelte und Schwellenländer
      + Gewichtung der Regionen nach BIP, nicht nach Marktkapitalisierung
      ± Rebalancing einmal pro Jahr Anfang Februar
      - Staatsanleihen mit relativ hoher Restlaufzeit
      - Rohstoffanteil von 15 % recht hoch

Erklärung: Finanztip sieht Punkte mit „+“ positiv, mit „±“ neutral und mit „-“ skeptisch.
Quelle: Anbieter, Finanztip-Recherche (Stand: 25. November 2015)

Bewertung der Anlagestrategien von Beratungstools

Anbieter     Kommentar
Comdirect     ± Übergewichtung europäischer Aktienfonds
      ± kleine Beimischung von Rohstoffen ist zu vertreten
      ± Beimischung von inflationsindexierten Anleihen
      ± kleine Beimischung von Unternehmensanleihen
Deutsche Bank     ± vernünftige Aufteilung in konservativem und ausgewogenem Portfolio
      - hoher Anteil deutscher und europäischer Aktienfonds in dynamischem Portfolio
Ishares / DAB Bank     ± Übergewichtung deutscher und europäischer Aktienfonds
      ± kleine Beimischung von Rohstoff- und Immobilien-ETFs
      - teils risikoreiche Rentenfonds
JustETF     + Rebalancing-Benachrichtigung individuell einstellbar (nur Premium Version)
      + Vergleiche eigener Portfolios mit Benchmark-Portfolios
      ± 19 Musterportfolios mit verschiedensten Strategien
      ± günstiger Nachbau bewährter Konzepte wie Arero oder Kommer-Strategie

Erklärung: Finanztip sieht Punkte mit „+“ positiv, mit „±“ neutral und mit „-“ skeptisch.
Quelle: Anbieter, Finanztip-Recherche (Stand: 25. November 2015)

Die Anbieter werben gerne mit historischen Vergleichen für die angebliche Überlegenheit ihrer Strategie. Lassen Sie sich dadurch jedoch nicht blenden. Oft erstrecken sich diese Tests nur auf einen für Geldanlagen kurzen Zeitraum von fünf Jahren oder weniger. Zudem sind die Börsen seit der Finanzkrise 2008 für Aktien und Anleihen sehr gut gelaufen. Die Geldanlage-Berater können deshalb mit Traumrenditen werben. Es ist auch möglich, dass einige Berater die Fonds so wählen, dass sie in den letzten Jahren besonders gut abgeschnitten haben. Das gibt jedoch keine Garantie für die zukünftige Rendite. Historische Vergleiche haben vor allem Sinn, wenn sie sich über lange Zeiträume erstrecken und wenn sie ähnliche Strategien oder Fonds miteinander vergleichen, beispielsweise welcher ETF den entsprechenden Index besser abbildet.

Ein gutes Beispiel für die verzerrende Wirkung von historischen Vergleichen ist wiederum die Anlage in Rentenfonds mit langer Restlaufzeit. Mitte 2011 wurden deutsche Bundesanleihen mit 10 Jahren Laufzeit noch mit jährlich knapp 3,5 Prozent verzinst. Seitdem sind die Zinsen bis Mitte 2015 auf 0,5 Prozent pro Jahr gefallen. Die Anleihen von 2011 sind deshalb deutlich im Wert gestiegen, was sich in der Betrachtung der Vergangenheit positiv auswirkt. Damit ist es aber in Zukunft vorbei. Denn wenn die Zinsen weiter sinken, werden bald negative Zinsen fällig, wie sie bereits bei kürzeren Laufzeiten zu beobachten sind. Das schmälert den Wert der Anleihen. Sollten die Zinsen steigen, verlieren die Anleihen an Wert, die jetzt nur 0,5 Prozent pro Jahr zahlen. Die guten Renditen der jüngsten Vergangenheit können also nicht wiederholt werden.

Wir verzichten daher auf eine ausführliche Analyse der Portfolios in der Vergangenheit und bewerten die Robo-Advisor nach allgemeinen Qualitätskriterien, die ein gutes Portfolio erfüllen muss. Eine Garantie für eine gute Renditeentwicklung ergibt sich daraus leider nicht. Wie alle Wertpapiere sind auch diese Portfolios von den Entwicklungen der Börsen abhängig, die wir nicht voraussehen können.

Service und Transparenz

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist, wie viele Informationen die Anbieter über ihre Strategien preisgeben und welche zusätzlichen Services sie bieten. Ein guter Robo-Advisor informiert den Kunden auf der Webseite, wie und in welche Fonds das Geld aufgeteilt wird. Zusätzlich stellt er alle anfallenden Kosten transparent dar. Diese beinhalten nicht nur die Gebühr für die Internet-Berater selbst, sondern auch die Verwaltungskosten für die Fonds. Auch verlangen wir, dass erklärt wird, ob und wie oft die Fonds auf die Ausgangslage zurückgeschichtet werden (Rebalancing).

Es zeigt sich, dass bei vielen Unternehmen noch Verbesserungsbedarf besteht. Manche Anbieter wie Quirion erwähnen weder die einzelnen Fonds, noch dass dafür überhaupt Kosten anfallen. Besser machen es Ginmon und nach anfänglicher Intransparenz inzwischen auch Vaamo: Diese Anbieter führen neben den Kosten für ihr Produkt auch die Fondskosten an.

Bei den Anbietern von Fondslösungen, Easyfolio und Arero, herrscht größere Transparenz. Denn diese sind dazu verpflichtet, die kompletten Verwaltungskosten aufzuführen. Die Beratungstools hingegen lassen die Kunden über die gesamten Kosten meist im Dunklen. Nur JustETF fällt positiv auf, das Unternehmen gibt für jedes Musterportfolio die Gesamtkostenquote an.

Wer Informationen zum Rebalancing möchte, sucht diese oft vergeblich. Lediglich Fintego, Arero und Easyfolio (im Unternehmensblog) geben darüber bereitwillig Auskunft.

Empfehlung: Bequem, aber relativ teuer – oder nur für Experten

Die Robo-Advisor bringen Schwung in die traditionelle Landschaft der Bankberatung. Sie bieten deutlich günstigere Vorschläge zur Geldanlage als das üblicherweise die Berater bei den Hausbanken tun. Es geht jedoch noch günstiger und mit deutlich besseren Renditeaussichten. Dazu ist allerdings ein bisschen Eigeninitiative gefragt. Wer sich sein Portfolio selbst aus Tagesgeld, Festgeld und ETFs zusammenstellt, profitiert nicht nur von niedrigeren Kosten. Er nutzt auch die derzeit höhere Rendite von Tagesgeld und Festgeld im Vergleich zu Anleihen, die in Form von Rentenfonds bei allen Internet-Beratern vertreten sind.

Wem das allerdings zu viel Aufwand ist, der erhält bei den Internet-Beratern eine ordentliche Geldanlage für vergleichsweise geringes Geld. Unter den Anbietern von Komplettlösungen inklusive Depotverwaltung empfehlen wir Ginmon und Vaamo. Ginmon hat den Vorteil, dass die Grundgebühr relativ niedrig ist und in schlechten Zeiten weniger Kosten anfallen. Vaamo hingegen ist für Anleger ab 50.000 Euro deutlich günstigster. Der Konkurrent Quirion ist für manche Kunden zwar günstiger, hat aber deutlichen Nachholbedarf in puncto Transparenz und Kundeninformation. Fintego ist teurer als die Konkurrenz und bietet weniger Streuung im Aktienportfolio. Bei allen Anbietern gilt allerdings, dass die Rendite-Aussichten in den defensiven Portfolios wegen der hohen Quote an Rentenfonds gering sind.

Für Verbraucher, die bereits ein Wertpapierdepot besitzen oder eines eröffnen möchten, ist eine Anlage in den Arero-Fonds (ISIN LU0360863863) eine gute Wahl – wenn die Aufteilung 60 Prozent Aktien, 25 Prozent Rentenfonds und 15 Prozent Rohstoffe zu den Geldanlagezielen passt. Dieser Fonds besticht durch seine relativ günstigen Kosten von nur 0,5 Prozent pro Jahr.

Die Beratungstools einzelner Depotbanken und von JustETF richten sich vor allem an Anleger mit Börsenerfahrung. Hier empfehlen wir JustETF, da Verbraucher aus einer großen Auswahl von Musterportfolios wählen können, die durch die transparente Darstellung und individuelle Einstellungsmöglichkeiten überzeugen. Beispielsweise können Verbraucher Tagesgeld anstatt Rentenfonds als sichere Komponente für ihr Portfolio wählen. Für Anleger mit größeren Geldbeträgen ab 100.000 Euro lohnt sich die Premiumversion für 120 Euro im Jahr. Umgerechnet auf den Anlagebetrag betragen die Kosten hierfür dann 0,12 Prozent pro Jahr.

Ginmon
komplett verwaltetes Depot

  • Sparplan möglich
  • ausgewogene Anlagestrategie über entwickelte Märkte und Schwellenländer
  • Fondskosten von etwa 0,4 % pro Jahr
  • Kosten von 0,39 % pro Jahr plus 10 % Erfolgsbeteiligung (gesamt etwa 1 % pro Jahr)

Vaamo
komplett verwaltetes Depot

  • Mindestanlage nur 10 €
  • Sparplan möglich
  • ausgewogene Anlagestrategie über entwickelte Märkte und Schwellenländer
  • Fondskosten von etwa 0,4 % pro Jahr
  • Kosten zwischen 0,99 % pro Jahr (bis 30.000 €) und 0,49 % pro Jahr (über 50.000 €)

Arero / Prof. Weber
Fonds unter Verwaltung der DWS (ISIN LU0360863863)

  • Gesamtkosten von 0,5 % pro Jahr
  • ausgewogene Anlagestrategie über entwickelte Märkte und Schwellenländer
  • Kauf als Einmalanlage oder Sparplan über Depotbank
  • Rohstoffanteil von 15 %

JustETF
Beratungstool für erfahrene Anleger

  • erstes Portfolio kostenlos
  • Portfolios individuell einstellbar
  • bewährte Strategien als Musterportfolio zum Nachbauen
  • Portfolio-Überwachung (nur Premium-Version)
  • Premium-Version ab 120 € pro Jahr

Mehr dazu im Ratgeber Wertpapierdepot

Manuel Kayl
Experte für Geldanlage

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Unsere Anbieter-Empfehlung:

So haben wir untersucht

Check Geldanlageberater im Internet

Für die Auswahl der Robo-Advisor beziehen wir uns auf Artikel aus der Fachpresse sowie auf Recherche im Internet. In die Vorauswahl nahmen wir Anbieter, die bei Suchanfragen auf Google zu den Stichworten „ETF-Musterportfolio“, „Robo-Advisor“, „ETF-Dachfonds“, „ETF managed Depot“, „passive ETF-Dachfonds“ unter die ersten 30 Suchergebnisse kamen. Zudem haben wir die Anbieter aufgenommen, die in Artikeln der „Zeit“, „Euro am Sonntag“ und der ARD zu diesem Thema erwähnt wurden.

Wir haben schließlich die Unternehmen getestet, die folgende zusätzlichen Bedingungen erfüllen:

  • Die Anlage muss in Indexfonds (ETFs) oder Quasi-ETFs von Dimensional Fund Advisors erfolgen.
  • Die Anlagestrategie ist passiv. Das heißt, ein aktives Umschichten von Aktien- in Rentenfonds ist nicht erlaubt. Lediglich ein Glattstellen der Ursprungsverteilung ist möglich.

Die beiden Anbieter Cashboard und Sutor Bank erfüllen diese Vorbedingungen nicht. Cashboard legt unter anderem in Start-ups, Privatkredite und sogenannten Social Tradern an. Diese Investments sind oft mit hohen Gebühren verbunden und völlig intransparent. Die Privat-Portfolios der Sutor Bank basieren zwar ausschließlich auf ETFs, deren Gewichtung kann aber je nach Marktlage deutlich angepasst werden. Die übrigen Anbieter teilen wir in drei Kategorien ein: verwaltete Depots, Dachfonds und Beratungstools.

Die Anbieter im Überblick

Anbieter     Kategorie
Fintego     verwaltete Depots
Ginmon     verwaltete Depots
Quirion     verwaltete Depots
Vaamo     verwaltete Depots
Easyfolio     Dachfonds
Prof. Weber / Arero     Dachfonds¹
Comdirect     Beratungstools
Deutsche Bank     Beratungstools
Ishares / DAB Bank     Beratungstools
JustETF     Beratungstools

¹ technisch ist Arero kein Dachfonds, sondern ein Einzelfonds, der den Arero-Index nachbildet.
Quelle: Anbieter, Finanztip-Recherche (Stand: 25. November 2015)

Wir testen die Internet-Berater in folgenden Kategorien:

Kosten - Kosten können anfallen in Form von Gebühren für den Anbieter sowie in Form von Verwaltungsgebühren für die investierten Fonds.

Anlagestrategie - Wir bewerten die Portfolios qualitativ im Vergleich zur Finanztip-Standardempfehlung Tagesgeld, Festgeld und ETF auf den MSCI-World-Index.

Transparenz und Service - Wir erwarten von den Anbietern umfangreiche Informationen zu allen Kosten inklusive der Fondskosten, der Aufteilung des Geldes auf die einzelnen Fonds und zur Art des Rebalancings.

Für die Empfehlung wägen wir die einzelnen Kategorien qualitativ ab. Am wichtigsten sind dabei die Kosten und die Verteilung der Kundengelder auf gut gestreute Portfolios. Falls Anbieter bei Transparenz und Service große Lücken aufweisen, sprechen wir keine Empfehlung aus. Das Abschneiden der Anbieter in den einzelnen Kategorien ist im Text erläutert.

Community
Die letzten Beiträge zu dieser Diskussion:
Der WpHG Bogen ist doch eine reine Farce. Den Interessiert weder die Bank noch die meisten Kunden wirklich und sollte der Bogen nicht dem Entsprechen was die Bank braucht kommt anstatt einer Ablehnung ...
21. April 2016 zum Beitrag
Hallo Zusammen,
ich bin heute auf folgende Pressemitteilunggestoßen:
Ein FinTech soll eine Bank kaufen?! Was haltet ihr davon? Hab mal versucht zu recherchieren, aber bis jetzt noch nichts ...
5. April 2016 zum Beitrag
Mein Flossbachfond hat leider die Bedingungen geändert. Nachkäufe sind da für mich nicht mehr möglich. Die Ausschüttungen kommen dann eben einen anderen Fonds zugute.
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15. März 2016 zum Beitrag
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Artikel verfasst von

Finanztip-Redaktion

Die Experten für Verbraucherfinanzen

Die Finanztip-Redaktion besteht aus einem Team von Experten, die völlig unabhängig für Sie recherchieren, damit Sie die beste Entscheidung treffen können. Die Experten arbeiten in den Teams Bank & Geldanlage, Versicherung & Vorsorge, Recht & Steuern sowie Energie/Reise/ Mobilität & Medien. Bei der Wahl der Zeitschrift „Wirtschaftsjournalist“ zur Wirtschaftsredaktion des Jahres belegte die Redaktion 2015 den zweiten Platz.

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