Tagesgeldvergleich

Die besten Konten für Tagesgeld

Das Wichtigste in Kürze

1. Die besten Tagesgeldkonten bieten Ihnen überdurchschnittliche Zinsen und hohe Sicherheit. Geld, das Sie vielleicht kurzfristig wieder benötigen, sollten Sie dort aufbewahren.

2. Eröffnen Sie das Tagesgeldkonto nur bei einer sicheren Bank. Legen Sie deshalb Ihr Geld bei Finanztip-Empfehlungen an.

3. Tagesgeld ist flexibel: Sie können Ihr Guthaben jeden Tag zurückholen. Wenn Sie länger bei einer Bank bleiben möchten, sollten Sie auf gute Zinssätze für Bestandskunden achten.

4. Manche Banken bieten allerdings auch Tagesgeld mit Zinsgarantie: Allerdings gelten die Zinssätze nur für wenige Monate und für bestimmte Höchstbeträge. Wer diese Angebote nutzt, sollte bereit sein, alle paar Monate sein Tagesgeldkonto zu wechseln.

Beste Tagesgeldkonten

  • Tagesgeld mit Zinsgarantie – für Neukunden:

Audi Bank / Volkswagen Bank, 1,1 Prozent für vier Monate
ING-Diba, 1 Prozent für vier Monate
Consorsbank, 0,6 Prozent für zwölf Monate

  • Tagesgeldkonto für alle Kunden (neu oder alt):

PSD Bank Niederbayern-Oberpfalz, 1 Prozent
Leaseplan Bank, 0,6 Prozent

Cosmosdirekt, 0,55 
Moneyou, 0,5 Prozent
Rabodirect, 0,5 Prozent

Der Finanztip-Tagesgeldrechner:

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Geld auf der hohen Kante zu haben, das jederzeit verfügbar ist und auch noch ordentlich verzinst wird: Das bot über Jahrzehnte das klassische Sparbuch. Doch mit ihren Kündigungsfristen und Höchstbeiträgen sind Sparbücher nicht mehr die beste Form, um sicher und flexibel zu sparen. Einfacher geht das mit einem Tagesgeldkonto.

Das Tagesgeldkonto allein ist allerdings keine Garantie für eine bessere Verzinsung. Denn inzwischen gibt es auch beim Tagesgeld Anbieter, die nur noch minimale Zinsen zahlen. Wählen Sie also einen Anbieter, der sicher ist und gute Zinsen bietet.

Für diese Sparziele ist Tagesgeld gut geeignet

Aufgrund seiner Flexibilität ist das Tagesgeldkonto ein idealer Parkplatz für Geldbeträge, die Sie absehbar benötigen, aber getrennt von den laufenden Einnahmen und Ausgaben auf dem Girokonto halten möchten.

Wer also gerade für das nächste Auto, die Hochzeit oder den Jahresurlaub spart, sollte die besten Angebote beim Tagesgeld nutzen. Auch Sparer, die gerade einen Wohnungs- oder Hauskauf vorbereiten, können das zukünftige Eigenkapital erst einmal auf ein Tagesgeldkonto einzahlen. Und schließlich lässt sich auf dem Tagesgeldkonto eine gewisse Notreserve für Reparaturen oder sonstige unerwartete Ausgaben vorhalten.

Weniger gut passt das Tagesgeldkonto zum langfristigen Sparen. Denn wer der Bank das Geld für längere Zeit überlässt, erhält in der Regel höhere Zinsen. Wenn Sie also davon ausgehen, dass die Zinsen weiter sinken oder niedrig bleiben, sollten Sie deshalb für benötigtes Guthaben zum Festgeld wechseln. Sie gewinnen damit Zinssicherheit für den gewählten Zeitraum.

Suchen Sie grundsätzlich eine höhere Rendite, erwägen Sie am besten, sichere Anlagen wie das Tagesgeld und Festgeld mit anderen Formen der Geldanlage zu mischen. Aktienfonds sind wie Tagesgeld täglich verfügbar, unterliegen aber Kursschwankungen. Andererseits liegen die Renditen in guten Jahren um ein Vielfaches über den Zinssätzen von Festgeld- und Tagesgeldkonten. Wie Sie bei der Geldanlage richtig vorgehen, beschreibt unser Ratgeber Geldanlage.

Bevor Sie sich aber mit der Geldanlage beschäftigen, sollten Sie zunächst prüfen, ob Sie noch laufende Privatkredite oder Hypothekendarlehen haben. Dann ist es sinnvoll, nicht benötigtes Geld dort einzusetzen. Denn die Zinsen, die Sie auf dem Tagesgeldkonto erhalten, liegen so gut wie immer unter denen, die Sie für bestehende Kredite bezahlen.

Welches Tagesgeldkonto das richtige für Sie ist, zeigt Ihnen der Finanztip-Tagesgeldrechner. Geben Sie einfach ein, wie viel Geld Sie anlegen möchten – und für wie viel Monate.

Die Sicherheit der Bank geht vor

Beim Tagesgeld steht der Zins allerdings erst an zweiter Stelle. Noch wichtiger ist die Sicherheit der Bank. Das liegt an der Einlagensicherung. Diese gilt nicht unbegrenzt, sondern bis zu einer Höchstgrenze von derzeit 100.000 Euro je Bank und Kunde. Die Einlagensicherung besteht zwar europaweit; im Ernstfall ist jedoch nicht vorhersehbar, ob sie wirklich in allen EU-Ländern funktioniert.

Deshalb sollten Sparer ihr Guthaben nur bei sicheren Banken in zahlungskräftigen Ländern anlegen. Finanztip verwendet für die Bewertung einer Bank ein besonderes Auswahlverfahren. Es basiert auf den Bewertungen, mit denen die Ratingagenturen die Zahlungsfähigkeit von Banken und Staaten beurteilen (Bonitätsnoten). Wir empfehlen nur Banken, die über sehr gute Bewertungen verfügen und gleichzeitig ihren Sitz in einem wirtschaftlich stabilen Land wie Deutschland oder Frankreich haben.

Im Finanztip-Tagesgeldrechner finden Sie im Reiter „Empfehlungen“ Banken, bei der sowohl die Bank als auch das Land sehr gute Bewertungen erhält. Am Flaggensymbol können Sie ablesen, welches Land die Einlagensicherung garantiert. Eine Übersicht mit weiteren Tagesgeld-Angeboten finden Sie im Reiter „Alle Tagesgeldkonten“.

Wichtig sind die Zinssätze für Bestandskunden

Kunden, die schon länger bei der Bank sind, erhalten keine Aktionszinsen, sondern den Zinssatz für Bestandskunden. Aber auch dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Banken: Manche Anbieter halten sich auch für Bestandskunden über Monate und Jahre auf den vorderen Plätzen unserer Rangliste. Sie bieten nach unserer Einschätzung dauerhaft gute Zinsen. Die besten dieser Anbieter nehmen wir in unsere Empfehlungsliste auf. Andere Anbieter kommen neu auf den Markt und bieten sofort gute Zinsen für alle Kunden. Wenn diese Banken sicher sind, werden auch sie Finanztip-Empfehlungen.

Im Finanztip-Tagesgeldrechner können Sie die Zinsen für den gewählten Zeitraum direkt ablesen. Ob Sie diesen Betrag am Ende wirklich auf dem Tagesgeldkonto haben, hängt allerdings davon ab, ob der Anbieter die Zinsen während dieses Zeitraums beibehält.

Zinsgarantien richtig nutzen

Mit Tagesgeld bleiben Sie flexibel; Sie können täglich über Ihr Geld verfügen. Im Gegenzug kann die Bank die Verzinsung täglich ändern. Allerdings gibt es immer wieder Angebote mit Zinsgarantie. In der Regel werben Banken damit um neue Kunden. Die Bank verpflichtet sich dann, diesen für eine bestimmte Anzahl an Monaten einen höheren Aktionszins zu zahlen. Danach erhalten die Sparer auf ihrem Tagesgeldkonto aber nur noch den niedrigeren Zinssatz für Bestandskunden. Wer also nicht aufpasst, hat nach dem Ende der Aktion nur noch ein mäßig verzinstes Tagesgeldkonto und sollte überlegen, wieder zu einem besseren Angebot zu wechseln.

Je kürzer die Zinsgarantie, umso häufiger müssen Sie wechseln, falls Sie für Ihr Geld stets die bestmögliche Verzinsung suchen.

Im Finanztip-Tagesgeldrechner heben wir Höchstbeträge und zeitliche Begrenzungen klar hervor. Übrigens können Sie immer auch mehr Geld anlegen, als der Höchstbetrag vorgibt. Sie erhalten dann aber für das zusätzliche Guthaben nur die niedrigere Zinsgutschrift, wie sie für Bestandskunden gilt.

Ihr Finanztip-Tagesgeldrechner

Im Überblick: Alles Wichtige zum Tagesgeldkonto

1. Wozu benötige ich überhaupt ein Tagesgeldkonto? - Tagesgeldkonten sind im Schnitt deutlich besser verzinst als Girokonten und Sparbücher. Ein weiteres Plus: Geld, das auf einem Tagesgeldkonto liegt, können Sie kurzfristig wieder auf Ihr Girokonto zurücküberweisen. Bei Sparbüchern kann es dagegen sein, dass Sie drei Monate Kündigungsfrist haben, bis auch der letzte Cent auf Ihrem Girokonto landet.

Damit ist das Tagesgeldkonto ein idealer Parkplatz für Geldbeträge, die Sie absehbar benötigen, aber getrennt von den laufenden Einnahmen und Ausgaben halten möchten. Und: Das Geld bringt auch noch Zinsen. Wer seine Finanzen also gut geordnet halten möchte, sollte ein Tagesgeldkonto haben.

2. Kann ich zum Sparen nicht mein Girokonto oder Sparbuch nutzen? - Grundsätzlich: ja. Allerdings sprechen einige Gründe dagegen. Wer neben dem Girokonto kein separates Sparkonto hat, gibt einen Überschuss häufig einfach aus – und spart eben nicht. Und selbst wenn Sie sparen, verlieren Sie schnell den Überblick.

Außerdem riskieren Sie beim Missbrauch Ihrer Girokarte einen größeren Schaden, wenn Sie Ihre Sparbeiträge nicht umleiten: Je mehr Guthaben auf dem Girokonto ist, umso mehr kann ein Betrüger abräumen.

Und schließlich: Sie verschenken jedes Jahr einiges an Zinsen. Denn Guthaben auf Girokonten und Sparbüchern werden heute praktisch nicht mehr verzinst. Der durchschnittliche Jahreszins bei Sparbüchern liegt bei gerade einmal 0,01 Prozent, bei den besten Angeboten beim Tagesgeld dagegen bei 1 Prozent.

Was dies jedes Jahr an entgangenen Zinsen bedeutet, zeigt das folgende Beispiel: Für 10.000 Euro Guthaben erhalten Sie bei einem Zinssatz von 0,01 Prozent auch nur 1 Euro an Zinsen im Jahr. Bei einem Tagesgeldkonto zu 1 Prozent Zinsen sind es dagegen 100 Euro.

In vielen Fällen ist der Unterschied aber noch größer. Wenn es etwa um das Eigenkapital für einen Hauskauf geht, handelt es sich um mehrere Zehntausend Euro an Guthaben – und damit um mehrere Hundert Euro Zinsgutschrift, die Ihnen entgehen. Es lohnt sich also, auf ein gut verzinstes Tagesgeldkonto umzustellen.

3. Wie sicher ist mein Geld auf dem Tagesgeldkonto? - Grundsätzlich gilt: Bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank gilt innerhalb der Europäischen Union die gesetzliche Einlagensicherung. Bei Gemeinschaftskonten sind es sogar 200.000 Euro. Gerät eine Bank in einem EU-Land in eine finanzielle Notlage, sorgt der Einlagensicherungsfonds des Landes dafür, dass die Kunden ihr Geld zurückerhalten.

Für die Wahl des Tagegeldkontos bedeutet das: Wenn Sie die Unsicherheit rund um eine Bankenpleite vermeiden möchten, sollten Sie eine finanziell stabile Bank wählen. Die Bank sollte ihren Sitz in einem EU-Land haben, dessen Einlagensicherung Sie vertrauen und das von Ratingagenturen sehr gute Bewertungen erhält. Von Finanztip empfohlene Banken haben sowohl bei der Finanzkraft als auch bei der Einlagensicherung sehr gute Bewertungen.

4. Wie eröffne ich ein Tagesgeldkonto? - Die besten Zinsen beim Tagesgeld erhalten Sie meist bei Direktbanken. Bei diesen Anbietern füllen Sie zunächst online einen Antrag zur Kontoeröffnung aus, den Sie dann direkt ausdrucken können oder per E-Mail zugesandt bekommen.

In jedem Fall überprüft die Bank Ihre Angaben anhand Ihrer Ausweispapiere. Dazu legen Sie in einer Postfiliale Ihren Pass oder Personalausweis gemeinsam mit den Kontounterlagen vor (Postident-Verfahren). Inzwischen gibt es allerdings auch einen weiteren Service der Banken: Sie können sich auch per Video ausweisen (Video-Ident-Verfahren). Erst danach eröffnet die Bank das Konto, und Sie können Geld überweisen. Überweisungen in die andere Richtung – also vom Tagesgeldkonto auf Ihr Girokonto– gehen nur auf ein vorab festgelegtes Referenzkonto. In der Regel ist das Ihr Girokonto.

5. Benötige ich neben dem Tagesgeld- auch ein Festgeldkonto? - Ja. Denn der Zinssatz für das Tagesgeldkonto ist variabel. Die Bank kann also jederzeit entscheiden, den Zinssatz zu senken.

Gerade bei Angeboten für neue Kunden locken Banken mit attraktiven Zinsen, begrenzen ihre Aktion aber auf wenige Monate und Höchstbeträge, die in vielen Fällen nicht reichen. Nach Ablauf der Aktionszeit fällt der Zinssatz häufig auf ein Viertel oder Fünftel des alten Wertes ab. Wer keine Zinsen verschenken möchte, muss sich zu diesem Zeitpunkt wieder nach den besten Angeboten umsehen und den Anbieter wechseln.

Um diesen Aufwand zu vermeiden, sollten Sie entscheiden, wie viel Geld Sie wirklich flüssig halten wollen. Sofern Sie eine sichere Bank wählen und auf die Einlagensicherung vertrauen, spricht nichts dagegen, Ihr Geld für eine bestimmte Zeit festzulegen. Beim Festgeld lässt sich das Geld zwar nicht täglich zurückbuchen, dafür erhalten Sie Zinssicherheit und einen deutlichen Zinsbonus gegenüber dem Tagesgeld.

6. Wo kann ich sonst noch höhere Zinsen erhalten? - Interessanterweise bei Ihnen selbst – solange Sie noch Schulden haben. Denn der Zinssatz bei einem Dispokredit, Ratenkredit, Autokredit oder einem Immobilienkredit ist oft um ein Vielfaches höher als die Guthabenzinsen bei Sparkonten: 5.000 Euro an Schulden kosten bei 6 Prozent Zinsen 300 Euro im Jahr. Selbst ein gut verzinstes Tagesgeldkonto bringt dagegen nur rund 50 Euro. Sie sparen also 250 Euro, wenn Sie die 5.000 Euro nicht auf dem Tagesgeldkonto oder einem schlechter verzinsten Sparkonto halten, sondern damit Kredite abzahlen. Und Sie haben dazu noch das gute Gefühl, Ihre Schulden verringert oder ganz zurückgezahlt zu haben.

7. Soll ich eine Notreserve von zwei bis drei Monatsgehältern vorhalten? - Ja, aber selbst dieses Geld muss nicht unbedingt auf dem Tagesgeldkonto liegen. Es geht darum, dass Sie im Notfall auf den Betrag zugreifen können. Dazu benötigen Sie nicht unbedingt Guthaben auf einem Girokonto oder Sparkonto. Sie können sich auch eine Kreditlinie sichern und das Geld dann nicht abrufen. Das geht mit einem Rahmenkredit oder einer Kreditkarte mit Teilzahlungsfunktion. Wenn Sie dann doch einmal auf den Kredit zugreifen müssen, zahlen Sie zwar Zinsen dafür, haben aber vorher über Jahre bessere Zinsen für Ihr Guthaben erhalten, weil Sie etwa vom Tagesgeld zum Festgeld wechseln konnten.

8. Wie werden die Zinsen auf meinem Tagesgeldkonto besteuert? - Von den Zinsen eines Tagesgeldkontos geht grundsätzlich die Abgeltungssteuer von 25 Prozent sowie Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls auch Kirchensteuer ab. Solange Sie allerdings mit Ihren Zinseinnahmen unterhalb der Grenzen des Sparer-Pauschbetrags – 801 Euro (bei Singles) oder 1602 Euro (bei Ehegatten) – bleiben, können Sie den Steuerabzug mit einem Freistellungsauftrag vermeiden. Auch wer etwa als Rentner oder Student eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorlegen kann, erhält den gesamten Zinsbetrag ausgezahlt. Manche ausländische Banken ohne Tochtergesellschaft in Deutschland zahlen die Zinsen ohnehin ohne Abzüge aus. Der Sparer ist dann selbst dafür verantwortlich, die jeweiligen Freibeträge im Blick zu behalten.

9. Soll ich mit einem Tagesgeldkonto für die Altersvorsorge sparen? - Für diesen Ansatz spricht, dass ein Tagesgeldkonto anders als etwa die klassische Lebensversicherung flexibel und kostenfrei ist. Allerdings gibt es keine Förderung vom Staat, und der häufige Wechsel der Zinssätze macht diese Lösung recht aufwendig. Besser ist es, zunächst die geförderte Altersvorsorge wie Riester und Betriebsrente zu prüfen. Mit beiden Optionen können Sie in der Sparphase Steuern sparen, müssen aber später die Rente versteuern. Wen diese Vorgaben zu sehr einengen, der sollte nicht beim Tagesgeld bleiben, sondern wenigstens zum Festgeld wechseln. Damit lassen sich steigende Preise (Inflation) besser ausgleichen – zumindest, solange die Zinsen sinken. Eine deutlich bessere Rendite können Sie aber nur erwarten, wenn Sie Festgeld mit Indexfonds mischen. Das bedeutet aber auch, dass der Wert der Geldanlage kurz- und mittelfristig schwanken kann. Wenn Sie noch mehr als zehn Jahre Zeit bis zur Rente haben, sollten Sie sich diese Lösung zumindest ansehen. Lesen Sie dazu unseren Ratgeber Geldanlage.

Banken mit dauerhaft gute Zinsen

Anleger, die nicht ein- bis zweimal im Jahr das Tagesgeldkonto wechseln wollen, sollten auf Banken mit dauerhaft guten Zinsen setzen. Zahlte eine Bank in den vergangenen Monaten und Jahren regelmäßig attraktive Zinsen, so sehen wir das als Hinweis, dass die Bank die Sparguthaben ihrer Kunden langfristig halten möchte. Wir haben die Konditionen der vergangenen 12 Monate von den Anbietern verglichen, die unsere Stabilitätskriterien erfüllen. Wir bewerten eine Bank als dauerhaft gut, wenn sie zu den zehn Instituten mit den höchsten durchschnittlichen Zinssätzen gehört. Die Ergebnisse finden Sie in der folgenden Tabelle. Die Zinsen gelten jeweils für einen Anlagebetrag von 20.000 Euro.

Diese Banken bieten dauerhaft gute Zinsen

Anbieter                           Durchschnittlicher Zins vergangene 12 Monate, pro Jahr                 Derzeitiger Zinssatz für Bestandskunden, pro Jahr                  
beste zehn Banken                                                                
Leaseplan Bank                           0,86 %                 0,6 %                  
Cosmosdirekt                           0,63 %                 0,55 %                  
Moneyou                           0,77 %                 0,5 %                  
Rabodirect                           0,6 %                 0,5 %                  
NIBC Direct                           0,66 %                 0,4 %                  
DKB                           0,59 %                 0,4 %                  
ING-Diba                           0,43 %                 0,35 %                  
Garanti Bank                           0,51 %                 0,3 %                  
ICICI Bank                           0,45 %                 0,2 %                  
1822 Direkt                           0,37 %                 0,3 %                  
                                                                 
weitere Banken                                                                
GE Capital                           0,35 %                 0,25 %                  
Santander Direkt Bank                           0,34 %                 0,35 %                  
Volkswagen Bank / Audi Bank                           0,3%                 0,3 %                  
Mercedes-Benz Bank                           0,28 %                 0,25 %                  
Gefa Bank                           0,24 %                 0,1 %                  
Consorsbank                           0,21 %                 0,1 %                  
Bank of Scotland                           0,2 %                 0,1 %                  
Norisbank                           0,21 %                 0,2 %                  
BMW Bank                           0,21 %                 0,2 %                  
                                                                 

Quelle: Anbieter, Finanztip-Berechnung (Stand: 17. November 2016)

Empfehlungen aus dem Ratgeber

  • Die besten Angebote für alle Kunden:
  • PSD Bank N.-O. (1 % pro Jahr)
  • Leaseplan Bank (0,6 % pro Jahr)
  • Dauerhaft gute Angebote:
  • Cosmosdirekt (0,55% pro Jahr)
  • Moneyou (0,5 % pro Jahr)
  • Rabodirect (0,5% pro Jahr)

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Die letzten Beiträge zu dieser Diskussion:
Bzw. wurde er hierhin verschoben:
25. Februar 2016 zum Beitrag
Verweis auf meine Kurzrezension zu Rabodirect:
25. Februar 2016 zum Beitrag
Die Regel dürfte an sich vierteljährlich oder jährlich sein. Die monatlichen Zinsabrechnungen sind m.E. nach eher selten.
20. November 2015 zum Beitrag
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Artikel verfasst von

Dirk Eilinghoff

Finanztip-Experte für Bankprodukte

Als Teamleiter Bankprodukte ist Dirk Eilinghoff bei Finanztip für die Themen Geldanlage und Altersvorsorge zuständig. Erfahrungen in diesem Bereich bringt er mit aus seiner Arbeit als selbstständiger Finanz- und Honorarberater. In früheren Jahren leitete der studierte Historiker und Diplom-Kaufmann gemeinnützige Projekte bei der Bertelsmann Stiftung und der Körber-Stiftung.

Josefine Lietzau

Finanztip-Expertin für Bankprodukte

Josefine Lietzau ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Bereits während ihres Studiums der Germanistik und Anglistik war sie für die Redaktionen der Grünen Liga, der Jüdischen Zeitung und der Superillu tätig. Nach ihrem Magister-Abschluss absolvierte Josefine Lietzau ein Volontariat bei den Online-Verbraucherportalen Banktip und Posttip, wo sie im Anschluss als Redakteurin arbeitete.