Sichere Geldanlage
Ratgeber

Die besten Konten für Tagesgeld

Das Wichtigste in Kürze

  • Tagesgeld ist eine sichere und flexible Form, um Geld anzulegen.
  • Ein Tagesgeldkonto verzinst sich meist besser als klassische Sparformen.
  • Es eignet sich für die dauerhafte Anlage einer Liquiditätsreserve oder für die Anlage größerer Summen, falls Sie flexibel bleiben möchten.
  • Wer immer die besten Angebote nutzen möchte, muss bereit sein, alle paar Monate das Tagesgeldkonto zu wechseln.
  • Wer diesen Aufwand scheut, liegt bei Anbietern richtig, die dauerhaft gute Zinsen bieten.
  • Sicherheit steht bei Tagesgeldkonten im Vordergrund. Deswegen empfehlen wir nur Banken, die unsere strengen Stabilitätskriterien erfüllen.

Die besten Tagesgeldangebote

  • Angebote für Neukunden:

Audi Bank, 1,1 Prozent für 4 Monate
Volkswagen Bank, 1,1 Prozent für 4 Monate
Consorsbank, 1 Prozent für 12 Monate
ING-Diba, 1 Prozent für 4 Monate
1822direkt, 1 Prozent für 3 Monate

  • Angebote für alle Kunden:

Meine Bank Niederbayern-Oberpfalz, 1 Prozent pro Jahr
Leaseplan Bank, 0,95 Prozent pro Jahr

  • Dauerhaft gute Angebote für alle Kunden:

Moneyou, 0,85 Prozent pro Jahr
NIBC Direct, 0,7 Prozent pro Jahr

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Geld auf der hohen Kante zu haben, das jederzeit verfügbar ist und auch noch ordentlich verzinst wird: Das bot über Jahrzehnte das klassische Sparbuch. Doch für diese Form der Geldanlage gibt es inzwischen kaum noch Zinsen, und so wirklich flexibel ist sie auch nicht. Eine bessere Möglichkeit, um immer flüssig zu sein und trotzdem Erträge mit dem Gesparten zu erzielen, ist daher ein Tagesgeldkonto.

Das unterscheidet ein Tagesgeldkonto von anderen Sparformen

Anders als ein Sparbuch ist das Tagesgeldkonto ein Sparkonto mit variabler Verzinsung, ohne feste Laufzeit und ohne Höchstbeträge bei Verfügungen. Beim klassischen Sparbuch gibt es eine gesetzliche Kündigungsfrist; der Bank- oder Sparkassenkunde kann in der Regel höchstens 2.000 Euro pro Monat abheben, ohne es kündigen zu müssen. Hebt er innerhalb der Kündigungsfrist von drei Monaten mehr ab, fallen beim Sparbuch Vorschusszinsen an. Diese Beschränkungen gibt es beim Tagesgeldkonto in der Regel nicht.

Das Tagesgeldkonto ist also flexibler als das klassische Sparbuch. Die Flexibilität und die Tatsache, dass die Bank die Zinsen täglich ändern kann, unterscheidet das Tagesgeld vom Festgeld. Die Sicherheit der Guthaben ist dagegen bei beiden gleich. Wer also nicht unbedingt voll flexibel sein muss oder möchte, erhält beim Festgeld eine bessere – und feste – Verzinsung in Abhängigkeit von der gewählten Laufzeit.

Der wesentliche Grund für die zunehmende Verbreitung von Tagesgeldkonten ist die höhere Verzinsung im Vergleich zu klassischen Sparformen. Dies liegt zum einen daran, dass die besten Angebote meist von Direktbanken kommen. Diese Banken können die Kosten für Kontoeröffnung und Kontoführung niedrig halten. Darüber hinaus nutzen manche Banken – etwa die Autobanken – Tagesgeldangebote für einen besseren Finanzierungsmix. Und schließlich hoffen viele Anbieter darauf, mit dem Tagesgeldkonto neue Kunden zu gewinnen.

Suchen Sie dagegen eine höhere Rendite, sollten Sie überlegen, sichere Anlagen wie das Tagesgeld mit anderen Formen der Geldanlage zu mischen. Aktienfonds sind – wie Tagesgeld – täglich verfügbar, unterliegen aber deutlichen Kursschwankungen. Andererseits liegen die Renditen in guten Jahren um ein Vielfaches über den Zinssätzen von Festgeld- und Tagesgeldkonten.

Die wichtigsten Punkte zu Eröffnung und Kontoführung

Kontoeröffnung und -führung - Die Anbieter mit den besten Konditionen sind meist Direktbanken, bei denen Kunden ein Tagesgeldkonto innerhalb weniger Tage online und per Postident- oder Videoident-Verfahren eröffnen können. Das Konto ist nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr vorgesehen. Die Kontoführung ist kostenfrei. Meistens sind Überweisungen vom Tagesgeldkonto nur auf ein vorab festgelegtes Referenzkonto möglich, Überweisungen auf das Tagesgeldkonto dagegen auch von anderen Girokonten.

FATCA und PeP - Nicht jeder kann bei jeder Bank ein Tagesgeld eröffnen, Ausnahmen gelten etwa für Verbraucher, die in den USA steuerpflichtig sind oder als „politisch exponierten Personen“ (PeP) gelten. Grund für die erste Einschränkung ist ein amerikanisches Steuergesetz namens Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA). Damit wollen die USA Steuerflucht verhindern. Die Banken müssen dafür verstärkt Informationen über die betroffenen Kunden an amerikanische Behörden weitergeben. Zu den politisch exponierten Personen gehören zum Beispiel Politiker und ihre Angehörigen. Sie sollen nach Angaben der Bundesfinanzaufsicht (Bafin) eher in Korruption verwickelt sein. Nicht alle Banken nehmen sie als Kunden an.

Neukundenangebote - Aufgrund der großen Konkurrenz im Tagesgeldgeschäft sind viele Banken dazu übergegangen, neuen Kunden für einen befristeten Zeitraum von bis zu zwölf Monaten einen garantierten Zinssatz anzubieten, der höher ist als der Zins für Bestandskunden. Im gegenwärtigen Niedrigzinsumfeld kann eine solche Garantie wertvoll sein, falls die Zinsen noch weiter sinken. Im Falle eines allgemeinen Zinsanstiegs ist es sinnvoll, zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Nach Ablauf der Garantie müssen Anleger aber mit dem meist deutlich niedrigeren Bestandskundenzins vorliebnehmen. Solche Angebote eignen sich also nur für diejenigen, die bereit sind, regelmäßig die Bank zu wechseln.

Sicherheit - Guthaben auf Tagesgeldkonten sind innerhalb der Europäischen Union von der gesetzlichen Einlagensicherung geschützt. Sie gilt für alle Anbieter mit einer Banklizenz in Höhe von bis zu 100.000 Euro pro Institut und Kunde. Bei Gemeinschaftskonten von Eheleuten erhöht sich dieser Schutz auf 200.000 Euro. Wer auf Nummer sicher gehen will, verteilt Beträge über diesen Limits auf mehrere Banken, auch wenn viele von ihnen Mitglied in einem zusätzlichen freiwilligen Einlagensicherungsfonds sind, der Einlagen von mehr als 100.000 Euro absichert.

Steuern - Die Zinsen eines Tagesgeldkontos werden grundsätzlich mit der Abgeltungssteuer von 25 Prozent sowie Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls auch Kirchensteuer besteuert. Mit einem Freistellungsauftrag oder einer Nichtveranlagungsbescheinigung können Sie den Steuerabzug allerdings bis zur Höhe des gültigen Pauschbetrags verhindern. Bei ausländischen Anbietern ohne Tochtergesellschaft in Deutschland gelten zum Teil andere Regeln. Diese Banken führen die Steuern nicht selbstständig ab, die Verbraucher müssen selber tätig werden und die Gewinne in ihrer Einkommensteuererklärung nennen.

Die Finanztip-Stabilitätskriterien

Zwar gibt es die gesetzliche Einlagensicherung in Europa. Doch im Ernstfall ist nicht vorhersehbar, ob sie in allen Ländern auch wirklich funktioniert. Gleiches gilt bei einer schweren Systemkrise im Bankensektor. Schlittern beispielsweise eine Reihe von Banken in die Pleite, könnten selbst die Sicherungssysteme in Deutschland an ihre Grenzen stoßen, die europaweit zu den solidesten zählen. Dann müssten die jeweiligen Länder in die Bresche springen. Können oder wollen sie das nicht, bleibt nur die Hoffnung, dass die europäische Staatengemeinschaft für Verbindlichkeiten geradesteht – ein Kalkül mit vielen Fragezeichen.

Deswegen sollten Sparer ihr Geld nur bei soliden Banken in zahlungskräftigen Ländern anlegen, um die Wahrscheinlichkeit eines Schadensfalles von vornherein gering zu halten. Vertrauenswürdige Institute identifiziert Finanztip mit Hilfe eines zweistufigen Auswahlverfahrens. Es basiert auf den Bonitätsnoten, mit denen Ratingagenturen die Zahlungsfähigkeit von Banken und Staaten beurteilen. Finanztip empfiehlt nur Institute, die über ein gutes Rating verfügen und gleichzeitig ihren Sitz in einem wirtschaftlich soliden Staat wie Deutschland oder Frankreich haben.

Erst Schulden zurückzahlen, dann anlegen

Bevor Sie Ihr Geld auf einem Tagesgeldkonto anlegen, prüfen Sie zunächst, ob Sie Schulden zurückzahlen können. Die Zinsen, die Sie beim Tagesgeld bekommen, liegen so gut wie immer unter dem, was Sie für bestehende Kredite bezahlen. Deshalb ist die Rückzahlung von Schulden die beste Form der Geldanlage. Erkundigen Sie sich beispielsweise, ob eine Sondertilgung Ihrer bestehenden Kredite möglich ist.

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Empfehlung für Zinsjäger

Die nachfolgenden Angebote empfehlen wir Anlegern, die bereit sind, ein- bis zweimal pro Jahr die Bank zu wechseln. Die besten Angebote garantieren einen hohen Zinssatz für Neukunden von bis zu zwölf Monaten. Nach Ablauf dieser Periode sollten Sie den Anbieter wechseln, um weiterhin hohe Zinsen zu erhalten.

Audi Bank
Bei der Audi Bank erhalten Sie für die ersten 100.000 Euro derzeit einen Zinssatz von 1,1 Prozent pro Jahr für die ersten vier Monate. Danach erhalten Sie nur noch den Bestandskundenzins von mageren 0,3 Prozent pro Jahr. Die Zinsen werden Ihnen monatlich gutgeschrieben.

Das Geldinstitut des Autobauers gehört zur Volkswagen Financial Services AG, die weltweit rund 5.000 Mitarbeiter beschäftigt. Von den Ratingagenturen Moody’s und S&P wird Volkswagen Financial Services jeweils mit „A“ bewertet. Der Anbieter ist Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfonds und erfüllt somit unsere Stabilitätskriterien.

Audi Bank
Marke der Volkswagen Financial Services AG

  • Zinssatz von 1,1 Prozent pro Jahr bis 100.000 Euro für Neukunden, garantiert für vier Monate
  • erfüllt die Finanztip-Stabilitätskriterien
  • monatliche Zinsgutschrift
  • nach vier Monaten niedriger Zinssatz für Bestandskunden von derzeit 0,3 Prozent pro Jahr

Volkswagen Bank
Die Volkswagen Bank gehört wie die Audi Bank zur Volkswagen Financial Services AG. Die Konditionen sind identisch: Sie erhalten 1,1 Prozent pro Jahr für vier Monate garantiert. Das Angebot gilt für Einlagen bis 100.000 Euro. Nach Ablauf der Garantie und für höhere Beträge erhalten Sie gegenwärtig 0,3 Prozent pro Jahr.

Volkswagen Bank
Marke der Volkswagen Financial Services AG

  • Zinssatz von 1,1 Prozent pro Jahr bis 100.000 Euro für Neukunden, garantiert für vier Monate
  • erfüllt die Finanztip-Stabilitätskriterien
  • monatliche Zinsgutschrift
  • nach vier Monaten niedriger Zinssatz für Bestandskunden von derzeit 0,3 Prozent pro Jahr

Consorsbank
Die Consorsbank (ehemals Cortal Consors) zahlt bei Beträgen bis 20.000 Euro 1 Prozent pro Jahr. Der zur französischen BNP Paribas gehörende Anbieter bietet mit 12 Monaten derzeit die längste Zinsgarantie. Für höhere Beträge und nach Ablauf der Zinsgarantie fallen Sie auf den Bestandskundenzins von momentan 0,2 Prozent pro Jahr zurück. Die Zinsen zahlt die Bank vierteljährlich.

Consorsbank ist Mitglied im französischen Einlagensicherungsfonds.  Die Finanzkraft von BNP Paribas  bezeichnen die drei großen Ratingagenturen als solide. Sie vergeben alle die Note „A“. Damit sind unsere Stabilitätskriterien erfüllt. Mehr Details zum Anbieter finden Sie hier.

Consorsbank
Deutsche Niederlassung der französischen BNP Paribas

  • Zinssatz für zwölf Monate festgeschrieben bei täglicher Verfügbarkeit
  • erfüllt die Finanztip-Stabilitätskriterien
  • Zinssatz von 1 Prozent pro Jahr für Neukunden bis 20.000 Euro bei vierteljährlicher Zinszahlung
  • Angebot in Kombination mit kostenlosem Wertpapierdepot
  • nach zwölf Monaten niedriger Zinssatz für Bestandskunden von derzeit 0,2 Prozent pro Jahr

ING-Diba

Bei der ING-Diba erhalten Sie als Neukunde für einen Anlagebetrag bis 100.000 Euro einen garantierten Zinssatz von 1 Prozent pro Jahr für die ersten vier Monate. Danach bekommen Sie den niedrigeren Bestandskundenzins von derzeit 0,5 Prozent pro Jahr. Die Zinszahlung erfolgt jährlich. 

Die ING-Diba ist eine Tochtergesellschaft der niederländischen Großbank ING. In Deutschland hat das Geldinstitut nach eigenen Angaben über acht Millionen Kunden. Die Bank erfüllt die Finanztip-Stabilitätskriterien. Sie ist Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfonds und ihre Finanzkraft wird von der Ratingagentur Moody’s mit einem Rating von „A“ als solide bewertet.

ING-Diba
Tochterunternehmen der niederländischen ING

  • Zinssatz von 1 Prozent pro Jahr für Neukunden bis 100.000 Euro, garantiert für vier Monate
  • erfüllt die Finanztip-Stabilitätskriterien
  • jährliche Zinszahlung
  • nach zwölf Monaten niedriger Zinssatz für Bestandskunden von derzeit 0,5 Prozent pro Jahr

1822direkt
Die Onlinebank 1822direkt bietet Ihnen einen bis zum 1. Juni 2016 garantierten Zinssatz von 1 Prozent pro Jahr. Er gilt für eine Anlage bis zu 20.000 Euro. Nach dem 1. Juni und bei höheren Beträgen erhalten Sie den Bestandskundenzins von gegenwärtig 0,4 Prozent pro Jahr. Die Zinszahlungen erfolgen einmal pro Jahr.

Die 1822direkt ist ein Unternehmen der Frankfurter Sparkasse und gehört somit zur Sparkassen-Finanzgruppe. Die Bonität des Unternehmensverbands wird von Fitch mit „A“ und von Moody’s mit „Aa“ bewertet. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls gering ist. Die Einlagen sind über den Haftungsverband der Sparkassen in unbegrenzter Höhe abgesichert.

1822direkt
Unternehmen der Frankfurter Sparkasse

  • Zinssatz von 1 Prozent pro Jahr für Neukunden bis 20.000 Euro, garantiert bis 1. Juni 2016
  • erfüllt die Finanztip-Stabilitätskriterien
  • jährliche Zinsgutschrift
  • nach Ablauf der Neukundenaktion niedriger Zinssatz für Bestandskunden von derzeit 0,4 Prozent pro Jahr

1822direkt

Die besten Angebote für alle Kunden

Einige Banken treten neu in den deutschen Markt ein und bieten von Anfang an hohe Zinsen an und machen zudem keinen Unterschied zwischen Neu- und Bestandskunden. Es fehlen in solchen Fällen jedoch die Daten, um die Langlebigkeit der angesetzten Zinsen zu bewerten.

Banken setzen die Zinsen abhängig von unterschiedlichen Faktoren fest. Dazu gehören der eigene Finanzierungsbedarf, geschäftspolitische Ziele, die Entwicklung auf dem Geld- und Kapitalmarkt sowie Neukundenangebote. Deshalb ändern Banken ihre Zinsen teilweise innerhalb weniger Tage, zum Beispiel wenn sie ihr Finanzierungsziel erreicht haben.

Meine Bank Niederbayern-Oberpfalz
Die deutsche PSD Bank Niederbayern-Oberpfalz eG tritt auf ihrer Website nunmehr als Meine Bank Niederbayern-Oberpfalz eG auf. Sie bietet Kunden bundesweit ein Tagesgeldkonto mit 1,00 Prozent Verzinsung an.

Der maximale Anlagebetrag für dieses Angebot sind 10.000 Euro. Höhere Beträge werden mit 0,70 Prozent verzinst, die Bank begrenzt die Anlagesumme nicht. Die Zinsen werden vierteljährlich gut geschrieben. Die Bank gehört dem genossenschaftlichen Bankensektor in Deutschland und dem dazugehörigen Sicherungssystem an. Die Ratingagenturen bewerten die einzelnen Banken nicht, die genossenschaftliche Finanzgruppe bekommt von Standard & Poor’s ein „AA“-Rating.

Meine Bank Niederbayern-Oberpfalz eG
PSD Bank Niederbayern-Oberpfalz

  • Zinssatz von 1 Prozent pro Jahr
  • erfüllt alle Finanztip-Stabilitätskriterien
  • unterliegt der Einlagensicherung in Deutschland
  • nur für Anlagebeträge bis maximal 10.000 Euro
Meine Bank Niederbayern-Oberpfalz eG

Leaseplan Bank
Die niederländische Leaseplan Bank verzinst das Tagesgeld mit 0,95 Prozent und zahlt die Zinsen monatlich. Sie legt den Zinssatz jedes Mal zum Monatsende neu fest und informiert die Kunden dazu per E-Mail. Die Kunden können bis zu 500.000 Euro beim Tagesgeld anlegen.

Die Bank gehört zur Leaseplan Corporation, deren Bonität die Ratingagenturen als gut oder solide bewerten. Daneben ist die Bank Mitglied im niederländischen Einlagensicherungsfonds.

Leaseplan Bank
Bank des niederländischen Autovermieters Leaseplan Corporation

  • Zinssatz von 0,95 Prozent pro Jahr bis 500.000 Euro
  • erfüllt alle Finanztip-Stabilitätskriterien
  • führt keine Steuern ab
  • unterliegt niederländischem Recht
Leaseplan Bank

Empfehlung für dauerhaft gute Zinsen

Anleger, die nicht ein- bis zweimal im Jahr das Tagesgeldkonto wechseln wollen, sollten auf Banken mit dauerhaft guten Zinsen setzen. Wir haben die Konditionen der vergangenen 12 Monate von den Anbietern verglichen, die unsere Stabilitätskriterien erfüllen. Wir bewerten eine Bank als dauerhaft gut, wenn sie zu den zehn Instituten mit den höchsten durchschnittlichen Zinssätzen gehört. Die Ergebnisse finden Sie in der folgenden Tabelle. Die Zinsen gelten jeweils für einen Anlagebetrag von 20.000 Euro.

Diese Banken bieten dauerhaft gute Zinsen

Anbieter                           Durchschnittlicher Zins vergangene 12Monate, pro Jahr                 Derzeitiger Zinssatz für Bestandskunden, pro Jahr                  
beste zehn Banken                                                                
Moneyou                           0,96 %                 0,85 %                  
NIBC Direct                           0,85 %                 0,7 %                  
Cosmosdirekt                           0,83 %                 0,65 %                  
ICICI Bank                           0,78%                 0,2 %                  
Rabodirect                           0,78 %                 0,65 %                  
DKB                           0,7 %                 0,7 %                  
Garanti Bank                           0,65 %                 0,65 %                  
Credit Europe Bank                           0,5 %                 0,6 %                  
GE Capital                           0,55 %                 0,25 %                  
ING-Diba                           0,55 %                 0,5 %                  
                                                                 
weitere Banken                                                                
1822 Direkt                           0,46 %                 0,4 %                  
Bank of Scotland                           0,4 %                 0,1 %                  
Santander Direkt Bank                           0,35 %                 0,45 %                  
Gefa Bank                           0,33%                 0,25 %                  
Cortal Consors                           0,33 %                 0,2 %                  
Mercedes-Benz Bank                           0,32 %                 0,3 %                  
VW Bank / Audi Bank                           0,3%                 0,3 %                  
DAB                           0,26%                 0,2 %                  
                                                                 

Quelle: Anbieter, Finanztip-Berechnung (Stand: 9. Mai 2016)

Moneyou
Ein gutes Angebot stammt von dem zur niederländischen Großbank ABN Amro gehörenden Anbieter Moneyou.  Kunden erhalten dort derzeit 0,85 Prozent Zinsen. Sie werden vierteljährlich gutgeschrieben. Der Effektivzins ist also ein wenig höher. Der Anbieter ist Mitglied im niederländischen Einlagensicherungsfonds und hat eine solide Bonität mit einem Moody’s-Rating von „A“.

Moneyou zeichnet sich seit der Einführung seines Tagesgeldangebots im Juli 2011 durch attraktive Konditionen aus. Das Geldinstitut hat seinen Kunden in den vergangenen 24 Monaten im Schnitt die höchsten Zinsen bezahlt. Ein ausführliches Porträt dieses Anbieters lesen Sie hier.

Moneyou
Marke der niederländischen ABN AMRO Bank

  • Zinssatz von 0,85 Prozent pro Jahr bei vierteljährlicher Zinszahlung
  • erfüllt die Finanztip-Stabilitätskriterien
  • dauerhaft gute Zinsen
  • Zins gilt für Anlagebeträge bis 1 Million Euro


NIBC Direct
Die NIBC Bank betreibt eine Zweigniederlassung ihrer Privatkunden-Marke NIBC Direct in Deutschland. Die Bank verzinst das Geld auf dem Tagesgeldkonto mit 0,7 Prozent pro Jahr und zahlt die Zinserträge jährlich auf das Tagesgeldkonto ein. Sie verlangt dabei weder eine Mindesteinlage, noch legt sie eine Höchsteinlage fest. Die Einlagen sind bis zu 100.000 Euro über die niederländische Einlagensicherung geschützt. Die Ratingagenturen Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch bewerten die Bonität der Niederlande als sehr gut, ihre Einlagensicherung entspricht also den Finanztip-Stabilitätskriterien.

Der Bank selbst bescheinigen die Ratingagenturen allerdings nur eine durchschnittliche Kreditwürdigkeit. Dies reicht jedoch zusammen mit der Einlagensicherung für eine Empfehlung auf Finanztip.

NIBC Direct
Angebot der NIBC Direct

  • Zinssatz von 0,7 Prozent pro Jahr
  • erfüllt alle Finanztip-Stabilitätskriterien
  • keine Mindestanlage
NIBC Direct

Sonstige Tagesgeldangebote

Neben den Tagesgeldkonten, die wir empfehlen, gibt es derzeit noch weitere Angebote mit attraktiven Zinsen. In nachstehender Tabelle finden Sie Anbieter, die wir zwar nicht ausdrücklich empfehlen, die aber derzeit hohe Zinsen zahlen. Gründe, warum wir nicht explizit zu diesen Banken raten, sind beispielsweise eine aus unserer Sicht nicht ausreichende Kreditwürdigkeit des Anbieters oder eine zu schwache Finanzkraft des Landes, aus dem das Institut stammt.

Übersicht übrige Tagesgeldangebote

Anbieter Neukunden Bestandskunden Rating   Einlagensicherung Kommentar
  (Zinssatz pro Jahr) (Zinssatz pro Jahr)        
Fimbank¹ 1,4 % -- BB-   Malta niedriges Rating
Piräus Bank 1 % 1 % RD²   Griechenland niedriges Rating
Poštová banka 1 % 1 % --   Slowakei kein Rating
Renault Bank direct 0,9 % 0,7 % Baa   Frankreich niedriges Rating

Das jeweils schlechteste Rating wird genannt. Einige Banken werden nicht von allen Agenturen bewertet.
¹ über Zinspilot ² Zahlungsausfall in einigen Bereichen ³ Rating der Konzernmutter

Quellen: Websites der Anbieter, Standard & Poor's, Moody's, Fitch
Stand Zinsen: 23. Mai 2016 / Stand Rating: 8. März 2016

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Empfehlungen aus dem Ratgeber

  • Angebote für Bestandskunden:
  • Meine Bank N.-O. (1 % pro Jahr)
  • Leaseplan Bank (0,95 % pro Jahr)
  • Moneyou (0,85 % pro Jahr)
  • NIBC Direct (0,7 % pro Jahr)

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Bzw. wurde er hierhin verschoben:
25. Februar 2016 zum Beitrag
Verweis auf meine Kurzrezension zu Rabodirect:
25. Februar 2016 zum Beitrag
Die Regel dürfte an sich vierteljährlich oder jährlich sein. Die monatlichen Zinsabrechnungen sind m.E. nach eher selten.
20. November 2015 zum Beitrag
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Artikel verfasst von

Josefine Lietzau

Finanztip-Expertin für Bankprodukte

Josefine Lietzau ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Bereits während ihres Studiums der Germanistik und Anglistik war sie für die Redaktionen der Grünen Liga, der Jüdischen Zeitung und der Superillu tätig. Nach ihrem Magister-Abschluss absolvierte Josefine Lietzau ein Volontariat bei den Online-Verbraucherportalen Banktip und Posttip, wo sie im Anschluss als Redakteurin arbeitete.

Dirk Eilinghoff

Finanztip-Experte für Bankprodukte

Als Teamleiter Bankprodukte ist Dirk Eilinghoff bei Finanztip für die Themen Geldanlage und Altersvorsorge zuständig. Erfahrungen in diesem Bereich bringt er mit aus seiner Arbeit als selbstständiger Finanz- und Honorarberater. In früheren Jahren leitete der studierte Historiker und Diplom-Kaufmann gemeinnützige Projekte bei der Bertelsmann Stiftung und der Körber-Stiftung.

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