Welche Konsequenzen haben falsche Werbeaussagen des Verkäufers?

Wirbt ein Hersteller zum Beispiel mit einem drei-Liter-Auto, schluckt das Fahrzeug aber tatsächlich sieben Liter, muss sich der Verkäufer an den allzu vollmundigen Werbeaussagen festhalten lassen. Und das bedeutet zunächst Nacherfüllung. Schafft es der Verkäufer nicht, den Mangel zu beheben, kann der Käufer den Kaufpreis mindern oder dem Händler das Fahrzeug gegen Erstattung des Kaufpreises wieder vor die Tür setzen. Werbeprospekte sollten deshalb nach einem Kauf bis zum Ablauf der zweijährigen Verjährungsfrist aufbewahrt werden.

Ratgeber Recht: verbraucherrecht          

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