Ratgeber Flugsuche

So finden Sie günstige Flüge im Internet

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit unabhängigen Flugsuchmaschinen finden Sie im Internet schnell den günstigsten Flug: Sie vergleichen die Preise sowohl von Fluggesellschaften als auch von Flugvermittlern.
  • Die Preise von Flugvermittlern verteuern sich oft im Buchungsprozess – vor allem durch hohe Service- und Kreditkartengebühren.
  • Gute Preise und einen besseren Service gibt es meist bei den Airlines direkt. Über Links auf den Flugpreisportalen kommen Sie zu den günstigsten Airlines für Ihren Flug.
  • Seien Sie bei der Flugbuchung sehr aufmerksam und kaufen Sie keine Zusatzleistungen wie Reiserücktrittsversicherungen – sie sind meist überteuert.
  • In unseren entsprechenden Ratgebern finden Sie Tipps, wenn Sie eine Reiserücktrittsversicherung oder einen Mietwagen für Ihre Reise wünschen.

So gehen Sie vor

  • Geben Sie auf einer Flugsuchmaschine die gewünschten Daten für Ihren Flugvergleich ein. Unsere Empfehlungen: flug.idealo.de und Kayak.

Wenn Sie es eilig haben

  • Ignorieren Sie die Preise von Flugvermittlern. Klicken Sie stattdessen in der Ergebnisliste auf den Link zur Fluggesellschaft mit dem günstigsten Preis und buchen Sie dort direkt. Einzige Ausnahme: Airlines ohne deutsche Website und Hotline.

Wenn Sie etwas Zeit haben

  • Klicken Sie in der Ergebnisliste auf die verschiedenen Flugvermittler und prüfen Sie, wie hoch die Preise dort wirklich sind.
  • Nur wenn das Angebot eines Vermittlers spürbar günstiger ist, ist eine Buchung sinnvoll. Ansonsten buchen Sie besser direkt bei der Fluggesellschaft.
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Im Internet werben unzählige Plattformen mit den „günstigsten Flügen“. Bei vielen handelt es sich allerdings eher um Lockangebote: Denn meistens wird der Preis teurer, wenn Sie sich durch den Buchungsprozess klicken – obwohl das in vielen Fällen gegen die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) verstößt. Das ist ärgerlich, kostet viel Zeit und vor allem Geld. Wir haben uns die unterschiedlichen Portale für die Flugsuche näher angeschaut und herausgefunden, wo getrickst wird und wie Sie trotzdem zu einem günstigen Flug kommen.

Flugportale im Internet

Es gibt sehr viele Seiten im Internet, über die Sie Flüge suchen und buchen können. Zunächst geht das natürlich bei den Fluggesellschaften selbst. Doch um überhaupt herauszufinden, welche Airlines Ihre Strecke fliegen und welche davon am günstigsten ist, sind Flugportale besser. Auf den ersten Blick wirken die meisten Seiten für die Flugsuche sehr ähnlich, aber es gibt zwei komplett unterschiedliche Arten:

  • Flugvermittler: Anbieter wie expedia.de sind wie Reisebüros: Sie arbeiten mit Fluggesellschaften zusammen und verkaufen deren Flüge über ihre Internetseiten weiter. Dafür verlangen sie eine Servicegebühr, die meist zwischen 15 und 30 Euro liegt. Flugvermittler decken selten den gesamten Markt ab, sondern haben nur ausgewählte Angebote im Programm.
  • Flugsuchmaschinen: Im Gegensatz zu den Flugvermittlern verkaufen Seiten wie flug.idealo.de, Skyscanner, Kayak oder Swoodoo selbst keine Flüge, sondern vergleichen die Preise anderer Webseiten. Sie zeigen sowohl die Preise der Fluggesellschaften als auch die von Flugvermittlern. Auf Flugpreisportalen können Sie nicht direkt buchen, sondern nur eine Preisübersicht bekommen. Wenn Sie buchen wollen, gelangen Sie über Links neben den Angeboten auf die Seiten der Fluggesellschaften oder Flugvermittler.

Da die Flugsuchmaschinen Ihnen den größten Überblick und besten Preisvergleich bieten, sollten Sie Ihre Suche nach einem Flug im Internet immer auf einem dieser Portale starten. Aber: Nicht alle Flugsuchmaschinen sind gleich gut. Und: Es gibt einige Tücken, die Sie berücksichtigen sollten.

Die besten Flugsuchmaschinen

Wir haben im April 2016 sieben Flugsuchmaschinen getestet: billigflieger.de, discountflieger.de, flug.idealo.de, Kayak, Momondo, Skyscanner und Swoodoo. Im Test haben wir zehn gängige innerdeutsche, europäische und interkontinentale Strecken geprüft – Hin- und Rückflug mit Start in Deutschland. Beim Preisvergleich waren nicht die Beträge entscheidend, die die Suchmaschinen auswarfen, sondern das, was die Flüge im Falle einer Buchung tatsächlich gekostet hätten – inklusive Servicegebühren und Kosten für das günstigste verbreitete Zahlungsmittel, das eingesetzt werden konnte.

Tipp

Schauen Sie auch nach Flügen an anderen nahegelegenen Flughäfen und zu alternativen Terminen.

Das ist ein großer Unterschied, denn trotz der EuGH-Rechtsprechung stimmen häufig die Preise, die vor allem Flugvermittler auf den Flugpreisportalen angeben, nicht mit dem überein, was der Flug am Ende tatsächlich kostet. Unser Test zeigte, dass einige Websites das Problem deutlich besser im Griff haben als andere.

Auch die tatsächlichen Endpreise der Flüge waren unterschiedlich – obwohl alle Portale ähnliche Anbieter durchforsten. Die Flugsuchmaschinen flug.idealo.de, discountflieger.de und Kayak lagen über alle zehn getesteten Flugverbindungen im Durchschnitt nur 14 bis 16 Prozent über dem jeweils besten Preis im Test. Bei discountflieger.de wurden die Flüge allerdings häufig in der Ergebnisliste günstiger ausgewiesen, als sie bei der Buchung tatsächlich waren.

Deutlich teurer waren die angezeigten Flüge auf Skyscanner und Swoodoo: Die beiden Suchmaschinen lieferten Preise, die den konkurrenzfähigsten Preis bei einer tatsächlichen Buchung im Schnitt um rund 30 Prozent übertrafen. Wer mit Sicherheit den billigsten Flug finden möchte, sollte auf zwei Portalen die Preise vergleichen. Wir empfehlen dafür flug.idealo.de und Kayak.

flug.idealo.de

  • findet gute Preise
  • Preise sehr verlässlich
  • Suche für Multistopp- und Gabelflüge
  • keine Suche für Flughäfen in der Umgebung
  • keine Suche nach flexiblen Daten

Kayak

  • findet gute Preise
  • Preise meistens verlässlich
  • Suche auch für umliegende Flughäfen
  • zeigt Preistrend an und gibt Empfehlung für Buchungszeitpunkt
  • Suche für Multistoppflüge
  • auf Wunsch: Benachrichtigung über Preisänderungen per Mail
Kayak

Multistopp- oder Gabelflüge können sich lohnen

Mit einem Gabelflug können Sie von einem anderen Flughafen zurückfliegen als Sie angekommen sind. Sie fliegen beispielsweise von Frankfurt nach San Francisco, nutzen dann einen Mietwagen bis Los Angeles und fliegen von dort zurück nach Frankfurt. Auch ein weiterer Stopp wäre möglich, beispielsweise auf dem Rückflug in Washington. Oder auch der Rückflug in eine andere Stadt. Bei einem Multistoppflug können Sie auf Ihrer Strecke Aufenthalte wählen. Wenn Sie eine komplexere Flugreise planen wollen, können Sie mit Multistopp- oder Gabelflügen erheblich sparen – statt die Flüge einzeln zu buchen.

Um bei der Flugsuche nicht die Websites aller Fluggesellschaften einzeln aufrufen zu müssen, sollten Sie zunächst auf mindestens einer der von uns empfohlenen Flugsuchmaschinen prüfen, welche Fluglinien generell am günstigsten Ihre Strecke fliegen.

Wenn Sie die Zeit sparen wollen und keine Lust haben, die Seiten der einzelnen Flugvermittler durchzuklicken, gehen Sie im Flugpreisportal am besten direkt auf das Angebot der Airline. Meistens erscheint der Preis der Fluglinie in der Liste der weiteren Angebote für die gewählte Strecke.

Vielflieger

Als Vielflieger sollten Sie Sonderangebote im Blick behalten. Nutzen Sie dafür die Newsletter der Airlines, die Ihre Strecke bedienen.

Wenn Sie direkt bei der Airline buchen, haben Sie einen Ansprechpartner dort und meist den besseren Service: Falls der Flug ausfällt oder Sie kurzfristig umbuchen wollen, sind Sie als direkter Kunde der Airline oft am besten bedient. Die Buchung unmittelbar bei der Fluggesellschaft lohnt sich also selbst dann, wenn der Flug dort ein wenig teurer sein sollte.

Bei teuren Langstreckenflügen empfehlen wir, zusätzlich zu den Flugsuchmaschinen auch die Preise der Vermittler zu überprüfen – falls Sie kein Schnäppchen verpassen wollen. Vorsicht jedoch vor Airlines, deren Website und Hotline nicht auf Deutsch verfügbar sind. In dem Fall sollten Sie nicht direkt dort buchen, sondern über einen deutschen Vermittler.

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Was Sie beachten müssen

So groß der Nutzen der Flugsuchmaschinen auch ist: Es gibt eine Reihe von Tücken, die Sie beachten sollten.

Trotz EU-Verbot verschleierte Preise und voreingestellte Extras

Fluggesellschaften oder Reisevermittler müssen auf ihren Internetseiten immer den Endpreis für einen Flug angeben, inklusive Steuern, Flughafengebühren und Zuschlägen (EU-Verordnung Nr. 1008/2008, Artikel 23). Auch kostenpflichtige Zusatzleistungen müssen kenntlich gemacht werden und dürfen nicht voreingestellt sein. Aber nicht alle Anbieter halten sich an die gesetzlichen Vorgaben. Oft ist erst im letzten Buchungsschritt ersichtlich, welche Gebühren hinzukommen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat bereits mehrere Klagen und Abmahnverfahren gegen Fluggesellschaften und Portale geführt, zum Beispiel gegen Air Berlin und Ryanair sowie gegen fluege.de.

Die Stiftung Warentest stellte im Februar 2015 fest, dass sich einige Flugvermittler und Airlines immer noch nicht an die EU-Verordnung und ein entsprechendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom Januar 2015 halten (Az. C-573/13). Unter den Flugportalen ist nur lastminute.de vorbildlich. Expedia.de, opodo.de, fluege.de und flug.de schlagen während des Buchungsprozesses hohe Zahlungsgebühren auf. Unter den fünf von der Stiftung Warentest untersuchten Fluglinien zeigten Air Berlin und Lufthansa bei Internetbuchung sofort den Endpreis an. Bei diesen Gesellschaften können die Kunden per Lastschrift ohne Aufpreis zahlen.

Rabatte durch hohe Servicegebühren bei Buchung aufgefressen

Manchmal gibt es zwar einen Rabatt – der beim Flugvergleich dafür gesorgt hat, dass der Preis konkurrenzfähig ist. Dann kommt aber eine teure Service- oder Kreditkartengebühr hinzu, die häufig doppelt so hoch ist wie der Preisnachlass.

Ein Beispiel

In unserem Beispiel fanden wir über die Preisvergleichssuche bei kayak.de den vermeintlich besten Preis für unseren Flug bei dem Vermittler logitravel.de. Der gewünschte Flug soll dort 229 Euro kosten – scheinbar 9 Euro günstiger als bei der Airline Germanwings.

Wir wurden dann von Kayak zur Website des Flugvermittlers Logitravel geleitet und sahen dort, dass Logitravel auf den Flug einen Rabatt von knapp 10 Euro gewährt – daher wurde der Preis so günstig angezeigt. Wir führten dann die Buchung bis zur Bezahlung durch - und mussten feststellen, dass der Flugvermittler 27,50 Euro Kreditkartenzuschlag verlangt. Der Flug von Stuttgart nach Hamburg kostete für das gewählte Datum damit bei Logitravel insgesamt 256 Euro.

Flug bei Logitravel

Germanwings erhebt hingegen nur knapp 10 Euro Kreditkartengebühr und verlangt einen Gesamtpreis von rund 248 Euro. Der Flug ist also bei der Airline 8 Euro günstiger, obwohl es beim Preisvergleich bei Kayak anders erschien. Der Vermittler Logitravel hat genau diese 8 Euro als Provision verdient und in der Kartengebühr versteckt.

Gleicher Flug bei Germanwings

Oft sparen Sie also beim günstigsten Preis in der Ergebnisliste gar nichts. Im Gegenteil – möglicherweise ist das zweite, dritte oder gar letzte Angebot im Preisvergleich günstiger als das Angebot an erster Stelle. Um den günstigsten Preis herauszufinden, müssten Sie sich durch den gesamten Buchungsprozess klicken – das raubt Zeit und Nerven.

Die angegebenen Preise der Airlines sind verlässlicher und oft günstiger

Die Preise der Flugvermittler erscheinen auf den Vergleichsportalen also meist günstiger, als sie es tatsächlich sind. Interessant ist, dass die Preise der Fluggesellschaften dort eher teurer angegeben werden, als sie eigentlich sind. Grundsätzlich scheinen die von der Airline übermittelten Preise meist korrekt zu sein, während die Angebote der Vermittler bis zum Ende des Buchungsprozesses fast immer deutlich teurer werden. Wir haben in unseren Stichroben herausgefunden, dass die Vermittler nur selten wirklich einen Rabatt bieten und wenn, dann sind es höchstens ein paar Euro. Das liegt vor allem an den höheren Kreditkartengebühren im Vergleich zu den Airlines und zusätzlichen Servicegebühren – sofern sie überhaupt offen dargestellt werden.

Günstiger sind die Vermittler nur, wenn sie Kontingente eines Flugs haben, der bei der Airline schon fast ausverkauft ist. Das kommt aber eher selten vor. Preisvorteile bei den Onlinereisebüros können auch entstehen, wenn sie Hin- und Rückflug von zwei verschiedenen Airlines zusammenstellen. Das kann manchmal deutlich günstiger sein, als beide Strecken bei einer Airline zu buchen. Aber auch hier kann es sich lohnen zu prüfen, was die einzelnen Strecken bei den Airlines direkt kosten.

Vorsicht: Kreditkarten- und Servicegebühren

Bei den Zahlungsgebühren schlagen die Flugvermittler ordentlich drauf. In unseren Testbuchungen lagen die zusätzlichen Kreditkartengebühren der Reisevermittler meist zwischen 15 und 35 Euro – teilweise sogar noch deutlich darüber. Bei den Vermittlern gibt es meist auch keine empfehlenswerte kostenlose Alternative. Auf den Seiten der Airlines hingegen schon: Bei einigen können Sie per Lastschrift, Rechnung oder Überweisung zahlen, was normalerweise kostenlos und für Kunden sicher ist.

Achten Sie auf die Verbindung und die Flugzeiten

Haben Sie beim Flugvergleich auch einen Blick darauf, wie oft Sie umsteigen müssen und wie lange Sie unterwegs sind. Denn die günstigsten Flüge sind oft mit Zwischenstopps verbunden und dauern sehr lange. In den Portalen können Sie bei der Suche die maximale Flugdauer und die Anzahl der Stopps einstellen. Kontrollieren Sie die Flugdauer aber auch im weiteren Verlauf und vor allem vor der Buchung. Manchmal stellt sich die Suche automatisch wieder um, und Ihnen werden doch Umsteigeflüge oder lange Wartezeiten angezeigt.

Lassen Sie sich keine teuren Versicherungen unterjubeln

Obwohl es das EU-Recht verbietet, sind Reiserücktrittsversicherungen und andere Angebote auf den Flugportalen manchmal sogar voreingestellt. Wer bei der Flugbuchung nicht aufpasst und das entsprechende Häkchen nicht entfernt, kauft aus Versehen direkt eine Jahresversicherung für rund 35 bis 50 Euro mit, womöglich sogar mit automatischer Verlängerung.

Aber auch mit anderen Mitteln versuchen die Portale, ihre Versicherungen und Zusatzleistungen zu verkaufen. Mehrfach muss der Nutzer bestätigen, dass er wirklich „schutzlos“ in Urlaub fliegen möchte. Wenn Sie intuitiv auf den größten und naheliegenden Button zum Weiterkommen klicken, kaufen Sie die Versicherung mit – diesen Trick wenden viele Portale an.

Schutz für die Reise

Wenn Sie eine Versicherung für die Reise wünschen, dann schließen Sie sie besser separat ab. Wann und wo sie sich lohnt, können Sie in unserem Ratgeber Reiserücktrittsversicherung nachlesen. Die Zusatzversicherungen, die Ihnen bei den Buchungen angeboten werden, sind auf jeden Fall zu teuer. Lassen Sie sich nicht verunsichern.

Wie Sie am besten ans Ziel kommen

Verwechseln Sie Flugvermittler nicht mit echten Flugsuchmaschinen. Nur die Flugsuchmaschinen bieten einen echten Preisvergleich. Erwarten Sie aber nicht, dass Sie damit immer große Schnäppchen machen. Die Portale dienen vor allem dazu, die passende Airline für Ihren Flug zu finden.

Tipp

Mietwagen

Auch ein Auto für den Urlaub buchen Sie fast immer am günstigsten über Vergleichsportale. In unserem Ratgeber Mietwagen finden Sie dazu Empfehlungen.

In einigen Fällen können Sie durch die Buchung bei einem Flugvermittler gegenüber der direkten Buchung bei der Fluggesellschaft nennenswerte Beträge sparen, in anderen Fällen nur ein paar Euro – oder der Ticketkauf bei der Airline ist sogar billiger. Meistens haben Sie über die Fluggesellschaft den besseren und direkten Service – vor allem bei Umbuchungen, Stornierungen oder Flugausfall. Über einen Link kommen Sie normalerweise von dem Vergleichsportal direkt auf die Seite der Fluggesellschaft.

Es kommt aber auch vor, dass der Preis bei einem Vermittler deutlich unter dem der Fluggesellschaft liegt. Dann lohnt es sich, über den Flugvermittler zu buchen. Seien Sie bei der Buchung aber sorgfältig und achten Sie bei jedem Schritt darauf, dass Sie keine zusätzlichen Leistungen einkaufen, die Sie nicht brauchen.

Generell gilt: Seien Sie bei der Flugbuchung im Internet extrem aufmerksam und kritisch. Buchen Sie nicht in Hektik oder unter Zeitdruck. Lesen Sie sich wirklich alles genau durch und klicken Sie nur weiter, wenn alles korrekt eingestellt ist.

So haben wir getestet

Finanztip hat Ende März 2016 eine Google-Abfrage mit den Suchbegriffen „Flüge buchen“ und „günstige Flüge“ gestartet. Wir haben 31 Internetportale identifiziert, die Flüge unabhängig von einer bestimmten Fluggesellschaft oder einem Reiseveranstalter anbieten. Aus diesen 31 Vergleichsportalen haben wir die sogenannten Meta-Suchmaschinen herausgefiltert. Diese Flugsuchmaschinen haben für Verbraucher den Vorteil, dass sie sowohl die Preise der Flugvermittler als auch die der Airlines abfragen. Folgende Portale haben wir gefunden und anschließend getestet:

  • billigflieger.de
  • discountflieger.de
  • flug.idealo.de
  • Kayak
  • Momondo
  • Skyscanner
  • Swoodoo

Auf den sieben Meta-Suchmaschinen haben wir vom 1. bis 11. April 2016 zehn gängige Flugverbindungen abgefragt.

Wir haben festgestellt, welche Flugsuchmaschinen über die getesteten Verbindungen im Durchschnitt die günstigsten tatsächlichen Flugpreise anboten. Außerdem haben wir die Preisverlässlichkeit gemessen: Dazu haben wir die tatsächlichen Flugpreise am Ende der Buchung ins Verhältnis gesetzt zu den ersten, in der Ergebnisliste der Meta-Suchmaschinen angezeigten Flugpreisen. Zusätzlich haben wir untersucht, wie sich die Endpreise über die Meta-Suchmaschinen zu den Endpreisen bei Buchung über die jeweiligen Flugvermittler oder die Airlines direkt verhalten. Details dazu lesen Sie in unserem Testartikel.

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Jens Tartler

ehemaliger Finanztip Redakteur für Energie & Reise (bis September 2016)

Jens Tartler schrieb insbesondere über die Themen Energie und Reise. Insgesamt zwanzig Jahre lang arbeitete er zuvor als Redakteur für das Handelsblatt und die Financial Times Deutschland. Zuvor studierte er Volkswirtschaftslehre in Köln und den USA. Vertiefende Einblicke in die Branchen Verkehr und Energie gewann Jens Tartler zwischenzeitlich als Pressesprecher eines Unternehmens sowie eines Dachverbands.

Frederike Roser

ehemalige Finanztip-Mitarbeiterin (bis 2015)

Frederike Roser war bis Dezember 2015 als Leiterin Kommunikation für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Finanztip verantwortlich. Bevor sie diese Aufgabe übernahm, arbeitete sie im Team als Redakteurin für die Themen Auto und Reise. Die ausgebildete Verbraucherjournalistin brachte Erfahrungen mit aus zahlreichen Redaktionen, dem Verbraucherschutz und der Stiftung Warentest.