Kostenvergleich

Eigenes Auto oder Carsharing – was ist günstiger?

Das Wichtigste in Kürze

  • Carsharing lohnt sich, wenn Sie nicht ständig auf das Auto angewiesen sind und es nicht täglich oder regelmäßig für längere Strecken brauchen.
  • Je weniger Kilometer im Jahr Sie ein Auto benötigen, umso eher zahlt sich Carsharing aus. Es lohnt sich bis etwa 10.000 Kilometer im Jahr.
  • Wer beispielsweise jährlich 5.000 Kilometer fährt, spart mit Carsharing gegenüber dem eigenen Auto zwischen rund 900 und 1.500 Euro im Jahr.
  • Wie Carsharing funktioniert und welche Anbieter empfehlenswert sind, erfahren Sie in unserem Ratgeber.
  • Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Carsharing immer auf dem Laufenden - mit unserem kostenlosen Newsletter!

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Das kostet ein VW Golf im Monat

Wertverlust 346 €    
Steuern 7 €    
Versicherung 62 €    
sonstige Fixkosten 17 €    
Betriebskosten 107 €    
Inspektion und Wartung 16 €    
Reparaturen 17 €    
Reifenersatz 18 €    
Gesamt 590 €    

Neuwagen VW Golf 1.4 TSI BMT Comfortline, Haltedauer: 4 Jahre mit je 15.000 km. Quelle: ADAC (März 2016)

Carsharing, also das flexible Mieten eines Fahrzeugs, ist vor allem bei jungen Großstädtern beliebt. Sie verzichten immer häufiger auf ein eigenes Auto und kombinieren Carsharing mit der Bahn, dem öffentlichen Nahverkehr und dem Fahrrad. Auch eine Taxifahrt ist hin und wieder drin, bei den Summen, die Carsharing-Nutzer ohne eigenen Pkw sparen. Doch Carsharing lohnt sich nicht für jeden. Wir haben nachgerechnet.

Autokosten realistisch einschätzen

Ein eigenes Auto vor der Tür ist ohne Frage bequem – gerade für spontane Fahrten, Ausflüge oder lange Strecken. Auch das Einkaufen mag für einige Menschen entspannter sein, wenn währenddessen nicht das geliehene Auto Kosten verursacht. Denn beim Carsharing zahlen Sie nicht nur fürs Fahren, sondern auch beim zwischenzeitlichen Parken. Hier hilft ein Blick auf die Gesamtkosten Ihres Pkws, um die Carsharing-Preise realistisch einzuschätzen. Die Tabelle rechts zeigt beispielhaft die kompletten monatlichen Kosten eines VW Golfs. Wer nur die Benzinkosten kalkuliert, belügt sich selbst.

Bedenken Sie außerdem, dass Ihre Zeit wertvoll ist. Ein Privatwagen benötigt Reparaturen, TÜV, Inspektionen und eine regelmäßige Reinigung. Das können Zeitfresser sein. Beim Carsharing übernimmt das alles der Betreiber. Außerdem müssen Sie keinen Parkschein ziehen und sich in der Regel nicht mal ums Tanken kümmern.

Als grobe Orientierung zum Vergleich dienen unsere Beispielrechnungen unten, die wir 2014 erstellt haben. Dafür haben wir verschiedene Fahrtstrecken und Zeiten zugrunde gelegt und auch Parkzeiten einkalkuliert. Die Nutzung ist natürlich sehr individuell: Die tatsächlichen Kosten hängen von Ihren Fahrgewohnheiten ab, von den Anbietern und den Fahrzeugen.

Flinkster vs. Neuwagen Smart

Drivenow vs. Neuwagen BMW 3er

Wer beispielsweise 5.000 Kilometer im Jahr fährt, kann mit Carsharing jährlich zwischen rund 900 und 1.500 Euro sparen. Die Automiete lohnt sich bis etwa 10.000 Kilometer Fahrleistung im Jahr. Andere Quellen sehen die Grenze bei 11.250 Kilometern (Wirtschaftswoche) oder 15.600 Kilometern (Welt).

Wenn Sie das Auto allerdings täglich nutzen oder regelmäßig für längere Strecken brauchen, dann ist ein eigener Wagen besser geeignet. Außerdem ist für manche ein Auto eben auch Hobby oder Luxus und damit emotional aufgeladen. Rationale finanzielle Argumente treten dann natürlich in den Hintergrund – was auch völlig in Ordnung ist.

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Mehr dazu im Ratgeber Carsharing

Daniel Pöhler
Finanztip-Experte für Mobilität & Digitales

Carsharing spart Zeit und Geld

  • Carsharing lohnt sich bis etwa 10.000 km im Jahr.
  • 1.500 Euro jährliche Ersparnis sind drin.
  • Melden Sie sich bei mehreren Anbietern an und wählen Sie den passenden je nach Zweck.

» Zum Ratgeber

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Daniel Pöhler

Finanztip-Experte für Mobilität & Digitales

Daniel Pöhler ist bei Finanztip für Mobilität und digitale Themen verantwortlich. Wie die Telekommunikations-Branche tickt, hat er durch seine Arbeit bei der Fachzeitung Telecom Handel gelernt. Davor sammelte er Erfahrungen bei der Software-Schmiede SAP und beim TV-Hersteller Loewe. Daniel Pöhler hat ein Diplom in Betriebswirtschaft von der Universität Bayreuth.

Frederike Roser

ehemalige Finanztip-Mitarbeiterin (bis 2015)

Frederike Roser war bis Dezember 2015 als Leiterin Kommunikation für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Finanztip verantwortlich. Bevor sie diese Aufgabe übernahm, arbeitete sie im Team als Redakteurin für die Themen Auto und Reise. Die ausgebildete Verbraucherjournalistin brachte Erfahrungen mit aus zahlreichen Redaktionen, dem Verbraucherschutz und der Stiftung Warentest.