Kapitallebens- und private Rentenversicherung

Besser kein Neuabschluss: Rendite der Lebensversicherung im Sinkflug

Das Wichtigste in Kürze

  • Es lohnt sich nicht mehr, klassische Lebens- und Rentenversicherungen neu abzuschließen. Das liegt an den niedrigen Zinsen und hohen Kosten. Von 0,9 Prozent Garantiezins verbleiben im Durchschnitt nur 0,11 Prozent an garantiertem Wertzuwachs.
  • Schlecht sind auch die Aussichten für die über den Garantiezins hinausgehende Überschussbeteiligung.
  • Auch die als Indexpolicen oder „neue Klassik“ angebotenen Versicherungsverträge sind nicht besser.
  • Riester und betriebliche Altersvorsorge als Rentenversicherung können durch die Förderung hingegen sinnvoll sein, solange die Kosten gering sind.

So gehen Sie vor

  • Schließen Sie keine Kapitallebens- oder Rentenversicherung neu ab.
  • Wer bereits eine Lebens- oder Rentenversicherung hat, sollte aber nicht überstürzt kündigen.
  • Rechnen Sie den Vertrag durch und prüfen Sie Alternativen zur Kündigung: Sie können den Vertrag beitragsfrei stellen, verkaufen, in manchen Fällen auch widerrufen.
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Lebens- und Rentenversicherungen gehören noch immer zum Standardrepertoire jeder Altersvorsorgeberatung. Sie gehen zwar nicht mehr ganz so gut über den Maklertisch wie früher, trotzdem wurden auch 2016 noch gut 2,6 Millionen kapitalbildende Policen verkauft. Etwa ein Drittel davon sind fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherungen. Der andere Teil zählt weiterhin zu den klassischen Policen. Berater präsentieren sie gerne als langfristige und sichere Lösungen für die Altersvorsorge.

Dabei steht die Lebensversicherung laufend in der Kritik. Regelmäßig bemängeln Verbraucherschützer wie der Bund der Versicherten (BdV) oder die Zeitschrift „Öko-Test“, dass nicht alles transparent zugeht bei der Beteiligung der Versicherten an den Überschüssen, also den Gewinnen, die die Lebensversicherer erwirtschaften. Die Versicherungswirtschaft wehrt sich gegen diese Vorwürfe und wirft der Gegenseite Falschaussagen vor.

Fakt ist, dass aufgrund der seit Jahren niedrigen Zinsen Lebensversicherungen immer unrentabler werden. Gegen den Neuabschluss einer Renten- oder Lebensversicherung sprechen also mehrere Gründe. Die laufende Kritik kommt auch bei den bereits Versicherten an. Mehr als jeder vierte möchte oder kann kein Geld mehr in den Vertrag einzahlen und hat laut dem Branchendienst Map-Report die Lebensversicherung deshalb beitragsfrei gestellt.

Die kapitalbildende Lebensversicherung

Klassische Lebens- und Rentenversicherungen sind eigentlich langfristige Sparprodukte, die meistens der Altersvorsorge dienen. Die Lebensversicherung beinhaltet immer auch einen Todesfallschutz – die Familie bekommt also Geld, sollte der Versicherte vor Ablauf sterben. Bei der Rentenversicherung kann dieser Schutz zusätzlich abgeschlossen werden. Während eine Lebensversicherung das Geld bei Ablauf auf einen Schlag ausbezahlt, gibt es das Geld bei einer Rentenversicherung typischerweise als lebenslange Rente.

Es gibt noch weitere Formen der Lebensversicherung, wie sogenannte fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen, bei denen das Geld ganz oder teilweise in Investmentfonds angelegt wird. Wir raten von den meisten Produkten dieser Art aufgrund der hohen Kosten ab. Eine neuere Variante sind Indexpolicen.

Auch Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherungen zählen im weiteren Sinn zu den Lebensversicherungen. Bei diesen handelt es sich aber um sinnvolle Versicherungsprodukte, die wir grundsätzlich empfehlen.

Mehr dazu im Ratgeber Risikolebensversicherung

Annika Krempel
von Finanztip,
Expertin für Versicherungen

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Das Problem mit dem Garantiezins

Ein Verkaufsargument der Versicherungswirtschaft ist die Sicherheit der klassischen Policen. Jede Lebens- und Rentenversicherung hat ab Vertragsabschluss einen Garantiezins, der bis zum Vertragsende unverändert bestehen bleibt. Damit garantiert die Versicherung beim Abschluss also einen Wert, den die Lebensversicherung erreichen soll. Der Garantiezins, der eigentlich Höchstrechnungszins heißt, ist von der Politik gedeckelt. Seit Jahren befindet er sich im Sinkflug, es wurde sogar diskutiert, ihn abzuschaffen. Noch gibt es ihn: Seit Januar 2017 darf er höchstens 0,9 Prozent betragen. Einige Unternehmen unterbieten diese Höchstgrenze allerdings und bieten ihren Kunden nur Garantiezinsen zwischen 0,2 und 0,75 Prozent an.

Das Problem mit dieser Garantieverzinsung ist, dass sie nicht für den gesamten Beitrag gilt, den ein Versicherter bezahlt. Stattdessen verzinst die Versicherung nur den Sparanteil mit dem Garantiezins. Der Sparanteil bleibt übrig, nachdem vom Beitrag die Abschlussprovision sowie Kosten für Verwaltung und Todesfallleistung abgezogen worden sind.

Allein die Abschlussprovision betrug in den vergangenen Jahren bei einem 30 Jahre laufenden Vertrag mit 100 Euro Monatsbeitrag durchschnittlich 1.440 Euro, verteilt auf fünf Jahre. Auf Druck des Gesetzgebers mussten die Versicherer die Abschlusskosten bereits senken. In den ersten fünf Jahren dürfen sie 2,5 Prozent aller Beiträge, die während der gesamten Vertragslaufzeit anfallen, als Kosten abziehen. Das sind bei einem solchen Vertrag 900 Euro. Dennoch betrug 2015 die Abschlusskostenquote noch 4,9 Prozent. Zusätzlich fallen für die Verwaltung des Vertrags weitere Kosten an. Im Durchschnitt lagen diese in den vergangenen Jahren laut Branchenkenner Map-Report bei etwa 2 Prozent por Jahr. Dabei schwankt dieser Wert erheblich: Einige Unternehmen nehmen 0,8 Prozent, andere über 10 Prozent.

Was bleibt nach diesen Kosten effektiv an garantierter Rendite übrig? Die Ratingagentur Assekurata hat für 34 Lebensversicherer ausgerechnet, welche effektive Beitragsrendite sich nach Kosten ergibt: Von versprochenen 0,9 Prozent bleiben im Durchschnitt bei klassischen Rentenversicherungen nur gut 0,1 Prozent übrig. Je nach Vertrag schlagen die Kosten noch deutlicher zu Buche. Auch in der diesjährigen Untersuchung von Assekurata war bei einigen Versicherungen die Beitragsrendite sogar wieder negativ. Bei diesen Verträgen ist also nicht einmal der eingezahlte Beitrag garantiert – anders als bei Riester-Verträgen.

Die Garantieverzinsung, oftmals eines der wichtigsten Argumente für die Lebensversicherung, fällt also effektiv sehr mager aus.

Tipp

Nettotarife

Es gibt immer mehr Tarife, die keine Abschlussprovision und nur niedrigere Verwaltungskosten enthalten. Diese sogenannten Netto- oder Honorartarife werden von Honorarberatern angeboten und können im Einzelfall Sinn haben. Lassen Sie auf jeden Fall von Ihrem Berater kostengünstige Alternativen wie einen ETF-Sparplan prüfen.

Schlechte Aussichten für die Überschussbeteiligung

Die Garantieverzinsung bestimmt, was der Lebensversicherer seinen Kunden mindestens auszahlen muss. Das alleine macht aber noch nicht die Rendite des Vertrages aus. Zusätzlich beteiligt das Unternehmen jeden Versicherten an den laufenden Gewinnen, die durch die Investments und Anlagen der Versicherung entstehen. Das nennt man Überschussbeteiligung. Garantiezins und Überschussbeteiligung zusammen ergeben die laufende Verzinsung des Sparanteils. Auch diese ist seit Jahren rückläufig:

Laufende Verzinsung klassischer Renten- und Lebensversicherungen

bei Neuabschluss im Jahr 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Rentenversicherung                        
laufende Verzinsung (in Prozent) 4,24 4,28 4,39 4,29 4,20 4,07 3,91 3,61 3,40 2,54 2,86 2,61
Lebensversicherung                        
laufende Verzinsung (in Prozent)         4,19 4,07 3,90 3,58 3,37 2,52 2,84 2,59

laufende Verzinsung ohne Schlussüberschuss und Beteiligung an Bewertungsreserven
Quelle: Assekurata (Stand: Februar 2017)

Die Versicherer setzen die Überschussbeteiligung jedes Jahr neu fest. Laufende Überschüsse aus den vergangenen Jahren sind dabei grundsätzlich fest zugesagt und können nicht mehr gestrichen werden. Theoretisch kann der Lebensversicherer in bestimmten Jahren gar keine Überschüsse zuteilen und nur den Garantiezins zahlen.

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Schlussüberschuss und Effektivkosten

Am Ende des Vertrags gibt es außerdem noch den Schlussüberschuss und eine Beteiligung an den Bewertungsreserven des Unternehmens. Der Schlussüberschuss trägt durchschnittlich 20 Prozent zur gesamten Rendite von Lebens- und Rentenversicherungen bei. Er ist jedoch nicht garantiert, sondern von der Situation des Unternehmens am Ende des Vertrags abhängig. Die Ratingagentur Assekurata hat für verschiedene Musterverträge in einer Hochrechnung die Gesamtverzinsung der Verträge errechnet – samt Schlussüberschuss. Demnach beträgt die Gesamtverzinsung einer klassischen Lebensversicherung oder Rentenversicherung 3,3 Prozent.

Die Kosten der Policen drücken die Rendite deutlich. Gäbe es keinen Abzug für Verwaltung und Abschluss, fiele die Gesamtverzinsung im Durchschnitt um 0,79 Prozentpunkte höher aus.

Altverträge belasten Neukunden

Das Hauptproblem für alle neuen Lebensversicherungskunden ist aber, dass die Versicherer viel Geld in die Hand nehmen müssen für die bereits bestehenden Altverträge mit hohen Garantieverzinsungen, also zum Beispiel aus den Jahren 1994 bis 1999. Damals haben die Versicherer noch 4 Prozent garantiert. Und diese Garantie müssen sie heute noch erfüllen, zu Lasten der Versicherten mit niedrigeren Garantien.

Assekurata hat ermittelt, dass die Anbieter 2016 für alle Verträge zusammengenommen eine durchschnittliche Garantieverzinsung von 2,9 Prozent aufbringen mussten – das ist viel mehr als die damals garantierten 1,25 Prozent, die Neukunden versprochen wurden. Mehr als die Hälfte aller Verträge hat einen Garantiezins von mindestens 3 Prozent.

Damit die Lebensversicherungen auch in Zukunft ihre Garantien erfüllen können, hat ihnen der Gesetzgeber die sogenannte Zinszusatzreserve auferlegt. Die Versicherer müssen diese Rücklage bilden, weil sie auch in den kommenden Jahren die hohen versprochenen Zinsen wahrscheinlich aus dem laufenden Geschäft nicht finanzieren können. Seit 2011 haben die Versicherungen 45 Milliarden Euro in dieser Reserve zurückgelegt. Für 2017 erwartet die Versicherungswirtschaft, dass weitere 20 Milliarden im Topf landen.

Dieses Geld brauchen sie vor allem, um die hoch verzinsten Altverträge bedienen zu können. Doch je länger die Phase der Niedrigzinsen anhält, desto mehr Verträge auch mit niedrigerem Garantiezins können sie dann nur noch aus der Reserve bezahlen. Bereits 2017 müssen auch schon Verträge mit einem Garantiezins von 2,8 Prozent aus dem Topf bezuschusst werden. Das schmälert die Aussichten für die Überschussbeteiligung für Neuverträge, denn das Geld, das die Versicherung erwirtschaftet, fließt erstmal in die Zinszusatzreserve.

Sollten die Zinsen weiterhin niedrig bleiben, werden Kunden wohl immer weniger Überschussbeteiligung bekommen. In der Studie fanden die Analysten von Assekurata heraus, dass die laufende Verzinsung, bei der auch die Überschüsse eingerechnet werden, für neuere Verträge schneller sinkt als bei alten.

Damit nicht genug: Die Bundesbank hat 2014 ausgerechnet, was passieren würde, falls bis 2023 die Zinsen konstant niedrig blieben. Das Ergebnis: 3 von 85 Lebensversicherern könnten ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen und wären wohl auf staatliche Sicherungsmaßnahmen angewiesen. Falls die Zinsen weiter sinken, wären laut Bundesbank sogar 13 Versicherer gefährdet. Wohlgemerkt: Die Bundesbank geht von ganz bestimmten Szenarien aus, die so nicht eintreten müssen. Aber die Studie zeigt trotzdem, in welcher ernsten Lage sich die Branche befindet.

Wo überall eine Lebensversicherung enthalten sein kann

Die Lebensversicherung steckt in vielen Verträgen, die oft für die Altersvorsorge abgeschlossen werden.

Direktversicherung oder Pensionskasse - Dies sind Formen der betrieblichen Altersvorsorge, hinter denen sich vor allem eine klassische Rentenversicherung verbergen kann. Eine Direktversicherung ist vor allem bei kleinen Unternehmen der gängigste Durchführungsweg. Die betriebliche Altersvorsorge ist durch die Förderung grundsätzlich attraktiv, insbesondere wenn der Arbeitgeber etwas dazuzahlt. Trotzdem sollten Sie genau prüfen, ob sich die Anlage in einer Rentenversicherung lohnt – und gegebenenfalls bei Ihrem Chef nach einer Alternative fragen.

Riester-Rentenversicherung - Sehr viele Riester-Verträge sind ebenfalls Rentenversicherungen, mit der dazugehörigen Förderung. Gerade hier fressen die Versicherungskosten einen großen Teil der Förderung wieder auf, was sich in einer niedrigeren durchschnittlichen Verzinsung niederschlägt, als oben beschrieben. Aber wenn Sie auf niedrige Kosten achten, gibt es durchaus auch gute Riester-Versicherungen. Wie Sie diese finden, lesen Sie in unserem Artikel Riestern mit Sicherheit. Machen Sie sich aber unbedingt mit unserem Riester-Ratgeber schlau, welche andere Formen des Riesterns es gibt und welche am besten zu Ihnen passt.

Diese Riester-Rente passt zu Ihnen

Sara Zinnecker
von Finanztip,
Expertin für Geldanlage

Altersvorsorge mit staatlicher Förderung

  • Speziell für Arbeitnehmer und Beamte.
  • Förderung durch Zulagen und Steuervorteile.
  • Versteuerung erfolgt im Rentenalter.

» Zum Ratgeber

Unsere Anbieter-Empfehlung:

  • Rentenversicherung: Hannoversche, Huk24
  • Fondssparplan: DWS Toprente Dynamik über Online-Vermittler, Fairriester 2.0, Deka Zukunftsplan Classic, Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
  • Wohn-Riester: Dr. Klein, Interhyp und Planethyp

Rürup-Rente - Die Rürup-Rente ist grundsätzlich für Selbstständige und Besserverdienende gedacht, als Ergänzung zur gesetzlichen Rente oder zu Ansprüchen aus einem Versorgungswerk. Sie ist grundsätzlich eine sehr rigide und unflexible Form der Altersvorsorge, deren Abschluss mit Vorsicht zu genießen ist und die nur bei bestimmten steuerlichen Konstellationen sinnvoll ist. Ob Sie dann ausgerechnet die Form einer klassischen Rentenversicherung wählen sollten, scheint sehr fraglich.

Rente gegen Einmalbetrag - Dabei handelt es sich um eine spezielle Rentenversicherung, in die der Versicherte einen (hohen) einmaligen Betrag einbezahlt, der dann sofort in eine lebenslange Rente umgewandelt wird. Ein solcher Vertrag kann sinnvoll sein, wenn Sie darauf hoffen, sehr alt zu werden und sich dagegen absichern wollen, dass Ihnen im hohen Alter das Geld ausgeht. Fachleute sprechen vom Langlebigkeitsrisiko. Wie bei allen lebenslangen Renten lohnt sich diese Versicherung nur, wenn Sie deutlich älter werden als der Durchschnitt. Auch hier gilt es, stark auf die Kosten zu achten, aber auch auf den sogenannten Rentenfaktor, denn dieser bestimmt die Höhe der Rente.

Wenn Sie bereits eine Lebens- oder Rentenversicherung haben

Kündigen Sie nicht vorschnell den bestehenden Vertrag. Unsere Warnung vor Lebens- und Rentenversicherungen bezieht sich auf neue Verträge. Für einen bestehenden Vertrag gelten andere Regeln:

Prüfen Sie in Ruhe, ob der Vertrag zu Ihnen passt und sich für Sie rechnet. Dazu können Sie beispielweise unseren Lebensversicherungsrechner benutzen. Viele alte Verträge haben hohe Garantiezinsen und sind heute eine sehr gute Geldanlage.

Wenn die Beiträge zu hoch sind, können Sie diese reduzieren oder den Vertrag ganz beitragsfrei stellen. Prüfen Sie aber, ob nicht eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung am Vertrag dranhängt und dadurch in Gefahr gerät.

Bevor Sie kündigen, sollten Sie immer versuchen, Ihre Lebensversicherung zu verkaufen. Sie haben damit die Chance, einen höheren Wert zu erzielen als durch das Kündigen. Außerdem können Sie eine Beleihung in Erwägung ziehen.

Eine Kündigung kommt vor allem infrage, wenn der Vertrag erst wenige Monate oder Jahre alt ist und Sie sich über den Abschluss ärgern, zum Beispiel, weil ein Vermittler Sie dazu gedrängt hat. Denn dann können Sie durch Kündigen immerhin einen Teil der Abschlussprovision vermeiden, da diese meistens über die ersten fünf Jahre verteilt wird. Anders gesagt: In den ersten fünf Jahren sind die Kosten bei einer Lebens- oder Rentenversicherung besonders hoch.

Mehr dazu im Ratgeber Lebensversicherung kündigen

Annika Krempel
von Finanztip,
Expertin für Versicherungen

Alternativen zur Kündigung einer LV

  • Behalten Sie alte Policen mit hohem Garantiezins.
  • Bei langfristigem Geldbedarf sollten Sie die Versicherung verkaufen.
  • Bei kurzfristigem Geldbedarf können Sie Ihre Police beleihen oder beitragsfrei stellen.

» Zum Ratgeber

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Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Annika Krempel

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.