Ratgeber Motorradversicherung

Günstig versichert Touren fahren

Das Wichtigste in Kürze

  • Vergleichen Sie vor dem Abschluss einer Motorradversicherung verschiedene Anbieter. Dadurch können Sie mehrere Hundert Euro sparen.
  • Meist ist eine Teilkaskoversicherung zusätzlich zur Haftpflichtversicherung sinnvoll.
  • Für Mofas, Mopeds und 50er-Roller brauchen Sie jedes Jahr zum 1. März ein neues Versicherungskennzeichen. Auch dafür lohnt ein Vergleich.
  • Den besten Preisüberblick erhalten Sie auf den von uns empfohlenen Online-Vergleichsportalen.
  • Nehmen Sie nicht jeden Billigtarif, sondern achten Sie auf wichtige Merkmale wie die Abdeckung grober Fahrlässigkeit.

So gehen Sie vor

  • Wenn Sie bereits ein Motorrad haben, schauen Sie in Ihrem Versicherungsschein nach, wann Sie wechseln können.
  • Beachten Sie unsere Spartipps und Empfehlungen zu den wichtigen Tarifmerkmalen.
  • Vergleichen Sie auf verbraucherforum-info.de Preise. Dort können Sie direkt einen Vertrag abschließen.
  • Sparfüchse gehen stattdessen auf Nafi-Auto, wo sie ein paar Euro mehr herausholen, aber nicht direkt abschließen können. Auf der Website sind aktuell allerdings keine Rollerversicherungen vergleichbar.
  • Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Motorradversicherung immer auf dem Laufenden - mit unserem kostenlosen Newsletter!

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Mehr als vier Millionen Motorräder waren 2015 laut Kraftfahrt-Bundesamt auf Deutschlands Straßen unterwegs. Das sind mehr als je zuvor. Besonders Motorroller liegen im Trend. Ähnlich wie bei der Autoversicherung lohnt es sich für die meisten Biker, einmal im Jahr ihre Versicherung zu überprüfen. Denn durch einen Wechsel lässt sich schnell ein dreistelliger Betrag sparen, wie unser Test zeigt. Im Gegensatz zur Kfz-Versicherung ist der Wechselzeitpunkt beim Motorrad nicht einheitlich: Während bei manchen Tarifen ebenfalls der 30. November der Stichtag ist, lassen sich andere Policen zu Beginn oder sogar zum Ende der Freiluftsaison kündigen.

Motorradversicherung wechseln

Falls Sie bereits ein Motorrad haben, lohnt sich ein Vergleich Ihrer bestehenden Versicherung über gute Vergleichsportale im Internet. Bei Maschinen über 125 Kubikzentimeter (ccm) Hubraum ist oft eine Ersparnis von mehr als 100 Euro möglich, in der Spitze bis zu 750 Euro. Bei Klein- und Leichtkrafträdern können Sie immerhin mehr als 20 Euro sparen.

Ihre alte Versicherung können Sie immer mit einer Frist von einem Monat zur sogenannten Hauptfälligkeit kündigen. Diese steht in Ihrem Versicherungsschein und ist im Gegensatz zur Autoversicherung bei Motorrädern sehr verschieden. Sofern Sie ein Saisonkennzeichen ab dem 1. April haben, können Sie Ihre Versicherung wahrscheinlich zum 28. Februar kündigen. Bei anderen Verträgen ist der Stichtag für die Kündigung dagegen wie beim Auto der 30. November. Manchmal gilt sogar das Ende der Freiluftsaison, also beispielweise der 30. September. Ein Sonderkündigungsrecht haben Sie, wenn Ihre Versicherung den Beitrag anhebt.

Vergleichen Sie in jedem Fall zuerst und schließen Sie die neue Versicherung ab, bevor Sie Ihre alte kündigen.

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Haftpflicht, Teil- und Vollkasko

Jedes Motorrad braucht eine Haftpflichtversicherung, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Genau wie beim Auto können Sie aber entscheiden, ob Sie wahlweise eine Teilkasko- oder eine Vollkaskoversicherung dazu abschließen. Die Vollkasko, die selbstverursachte Schäden an der Maschine abdeckt, ist bei den meisten Motorrädern aufgrund der hohen Unfallgefahr kostspielig. Sie lohnt eher nur bei teuren und neuen Krafträdern.

Die Teilkasko ist vor allem aufgrund der Diebstahlgefahr und des Schutzes gegen Wildschäden interessant und meist bezahlbar. Vergleichen Sie auf den von uns empfohlenen Portalen den Preis mit und ohne Teilkasko.

Besondere Regeln bei Mofa & Co.

Bei Mofas, Mopeds und 50er-Rollern gelten besondere Regeln: Diese sogenannten Kleinkrafträder müssen nicht bei der Zulassungsstelle angemeldet werden. Sie brauchen nur jeweils zum 1. März ein neues Versicherungskennzeichen, das Sie direkt von der Versicherung erhalten. Dies gilt für alle Zweiräder, die nicht mehr als 50 Kubikzentimeter Hubraum haben und nicht schneller als 45 Kilometer pro Stunde fahren.

So sparen Sie noch mehr

Nutzen Sie ein Saisonkennzeichen - Ein Saisonkennzeichen ist eine praktische Methode, die Kosten für die Versicherung erheblich zu drücken: Sie bestimmen, für welche Monate Sie Ihre Maschine fahren wollen, beispielsweise von April bis einschließlich Oktober. Diese Monate werden auf dem Kennzeichen vermerkt. Der Vorteil: Sie müssen nicht zweimal im Jahr zur Zulassungsstelle, um ihr Zweirad an- beziehungsweise abzumelden. Außerdem berechnet die Versicherung den Beitrag nur anteilig für diese Monate, was ihn erheblich drückt. Wenn das Saisonkennzeichen zum Beispiel sechs Monate läuft, zahlen Sie nur den halben Jahresbeitrag. Achten Sie darauf, dass Ihr Saisonkennzeichen mindestens sechs Monate umfasst, sonst steigern Sie Ihren Schadensfreiheitsrabatt nicht.

Vergleichen Sie vor dem Kauf die Prämien - Vergleichen Sie die Versicherungsprämien für unterschiedliche Modelle, bevor Sie sich ein Motorrad zulegen. Manche PS-starken Öfen gelten bei den Versicherern als unfallträchtige Rasermaschinen, die Policen sind daher teuer. Andere, durchaus auch hochmotorisierte Motorräder stufen die Anbieter eher als Fahrzeuge für den gemütlichen Trip über die Landstraße ein und verlangen dementsprechend niedrigere Prämien. Bei Maschinen mit kleinen Motoren halten sich die Preisunterschiede dagegen in Grenzen. Gleiches gilt, wenn Sie bereits eine hohe Schadensfreiheitsklasse haben.

Beispiel Prämienhöhen

Fahrzeug TK mit 150 € SB VK mit 300 € SB/ TK mit 150 € SB
BMW S1000 RR (142 kW, 999 ccm Hubraum) 242 € 894 €
BMW R 1200 GS K50 (92 kW, 1170 ccm Hubraum) 161 € 458 €

Quelle: nafiauto.de (Stand: 25. Februar 2015), Preise gerundet; Annahmen: Alleinfahrer, 55 Jahre, verheiratet, keine Kinder im Haushalt, angestellt, aus Berlin, EFH, Doppelgarage, SF 15, keine Vorschäden, 6000 km/Jahr, erhöhte Deckungssummen, Schutz bei grober Fahrlässigkeit und erweiterten Wildschäden, günstigster Tarif

Halten Sie den Fahrerkreis möglichst klein - Sie müssen gegenüber der Versicherung angeben, wer alles als Fahrer versichert sein soll. Halten Sie diesen Kreis möglichst klein. Am billigsten ist es, wenn nur Sie eingetragen sind. Auch wenn Ihr Ehegatte oder Partner in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft die Maschine ebenfalls fährt, steigt der Beitrag meistens nicht. Vergleichen Sie die Prämien für mögliche Kombinationen miteinander.

Wählen Sie einen sicheren Abstellort - In einer Garage oder einem Carport ist das Diebstahlrisiko geringer, als wenn Sie Ihre Maschine auf der Straße abstellen. Je sicherer der Abstellort Ihres Motorrads, desto niedriger ist der Versicherungsbeitrag.

Zahlen Sie den Beitrag jährlich - Die Versicherungen verlangen in der Regel Zuschläge für eine monatliche oder vierteljährliche Zahlweise. Deshalb ist es günstiger, die Prämie einmal im Jahr auf einen Schlag zu bezahlen. Sofern Sie Ihre Maschine verkaufen oder abmelden, bekommen Sie den zu viel gezahlten Anteil des Jahresbeitrags zurück.

Setzen sie die Fahrleistung nicht zu hoch an - Genau wie beim Auto zahlen Sie umso mehr Versicherungsprämie, je mehr Kilometer Sie im Jahr fahren. Geben Sie daher nicht zu viele Kilometer an. Falls Sie die selbstgewählte Grenze überschreiten, können Sie das jederzeit unkompliziert bei der Versicherung nachmelden.

Als Fahranfänger über die Eltern versichern - Fahranfänger zahlen besonders hohe Versicherungsbeiträge, das gilt auch bei Mofas und Mopeds. Günstiger ist es, wenn Ihre Eltern die Maschine als Zweitfahrzeug versichern und Sie als Fahrer angeben. Das hat allerdings den Nachteil, dass Sie selbst keinen Schadensfreiheitsrabatt aufbauen. Eventuell können Sie nach einigen Jahren Fahrpraxis aber Schadensfreiheitsklassen von einem Familienmitglied übernehmen.

Kombirabatt mit Kfz prüfen - Haben Sie neben Ihrem Motorrad auch ein Auto auf den eigenen Namen versichert, bekommen Sie wahrscheinlich einen Rabatt, wenn Sie Ihre Maschine bei derselben Gesellschaft versichern. Das muss sich aber nicht unbedingt lohnen – vielleicht ist es weitaus günstiger, das Motorrad bei einem anderen Versicherer unterzubringen. Vergleichen Sie daher den rabattierten Preis bei Ihrer Autoversicherung mit dem günstigsten auf den von uns empfohlenen Vergleichsportalen.

Tipp

Unfallversicherung

Wenn Sie regelmäßig Motorrad fahren, sollten Sie zusätzlich zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die jeder Berufstätige braucht, über eine Unfallversicherung nachdenken. Das Risiko für Unfälle mit schweren Verletzungen ist für Motorradfahrer anhaltend hoch.

Muss-Optionen bei der Police

Die folgenden Tarifmerkmale sollten Sie in jedem Fall in Ihre Motorradversicherung miteinschließen. Auf Vergleichsportalen klicken Sie diese Optionen an:

Grobe Fahrlässigkeit - Verzichtet der Versicherer auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit, kann er seine Leistung nicht kürzen, wenn Sie beispielsweise eine rote Ampel überfahren und einen Unfall verursachen. Wer den Diebstahl seines Motorrads grob fahrlässig ermöglicht, bekommt oft kein Geld von der Versicherung. Möchten Sie für diesen Fall vorsorgen, sollten Sie darauf achten, dass nur Alkohol und Rauschmittel als grobe Fahrlässigkeit eingestuft werden. Für Schäden, die Sie unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen verursachen, kommt grundsätzlich keine Versicherung auf.

Erhöhte Deckungssummen - Damit schließen Sie nur Tarife ab, die 50 oder 100 Millionen Euro als Versicherungssumme haben. So sind Sie gegen sehr schwere Unfälle abgesichert.

Erweiterte Wildschäden - Standardmäßig zahlt die Teilkaskoversicherung nur bei Unfällen mit Haarwild, also vor allem mit Rehen und Wildschweinen. Wählen Sie die Option „erweiterte Wildschäden“, die beispielsweise auch Zusammenstöße mit Kühen oder Pferden abdeckt. Das schützt Sie vor allem bei Landstraßentouren.

Tipp

Marderschäden ausschließen

Schlauchschäden durch einen Marderbiss sind bei einem Motorrad sehr unwahrscheinlich, da Marder geschlossene Motorräume suchen. Sie können dieses Merkmal daher auf den Vergleichsportalen ausschließen und dadurch eventuell Beitrag sparen.

Kann-Optionen bei der Police

Die folgenden Tarifmerkmale können je nach Ihrer individuellen Situation eine sinnvolle Ergänzung sein, kosten teilweise aber einen Aufpreis:

Sonderausstattung - Sofern Sie Ihre Maschine mit umfangreichen Extras ausgestattet haben, sollte Ihr Tarif diese Sonderausstattung im erforderlichen Umfang abdecken.

Verzicht auf Abzug neu für alt - Gerade bei älteren Motorrädern ist es ärgerlich, wenn der Versicherer im Schadensfall die Kosten für neue Verschleißteile wie Reifen nicht übernimmt. Verzichtet er auf den Abzug, schließt der Versicherungsschutz die Kosten für alle Ersatzteile ein. Oft gilt der Verzicht aber nicht für ältere Fahrzeuge.

Erweiterte Elementarschäden - Wohnen Sie in einer Bergregion oder an einem Hang und steht Ihr Motorrad oft im Freien, können Sie es mit dieser Option gegen Schäden durch Lawinen aus Schnee, Schlamm und Gestein schützen. Ist der Abstellort Ihrer Maschine von Überschwemmung bedroht, sehen Sie in den Versicherungsbedingungen nach, ob auch Überschwemmungen versichert sind. Manchmal macht das die Versicherung teuer.

So finden Sie den besten Anbieter

Den besten und bequemsten Überblick über Versicherungstarife für Zweiräder erhalten Sie auf einem guten Vergleichsportal im Internet. Wir haben alle Portale auf den ersten zehn Google-Seiten getestet und die besten für Sie herausgesucht. 

Unsere erste Empfehlung ist der Anbieter verbraucherforum-info.de. Diese Seite hat eine leicht abgewandelte Version des sehr guten Rechners Nafi-Auto eingebunden. Der Vorteil der Version von verbraucherforum-info.de: Sie können dort die ausgewählte Versicherung direkt abschließen. Das ist auf dem Originalrechner des Portals Nafi-Auto nicht möglich. Dadurch sparen Sie sich etwa 15 Minuten für die nochmalige Dateneingabe. Verbraucherforum-info.de war in unserem Test durchschnittlich nur um etwa 6 Euro im Jahr teurer als Nafi-Auto.

verbraucherforum-info.de
günstige Angebote für alle Motorräder über 50 ccm

  • benutzt guten Vergleichsrechner von Nafi-Auto
  • Online-Abschluss möglich
  • persönlicher Service
  • nicht günstig für andere Kleinkrafträder (Mofa & Co.)
  • aufwendige Dateneingabe
verbraucherforum-info.de

Wenn Sie ein Sparfuchs sind, können Sie alternativ Ihre Daten direkt auf Nafi-Auto eingeben und haben damit die Chance auf einen etwas günstigeren Preis. Dort können Sie aber nicht direkt abschließen. Nachdem Sie eine Versicherung ausgewählt haben, müssen Sie auf der Website des entsprechenden Anbieters die zahlreichen Daten noch einmal eingeben.

Nafi-Auto
beste Angebote für alle Krafträder – aber keine Abschlussmöglichkeit

  • die besten Preise im Finanztip-Test
  • umfangreiche Filtermöglichkeiten
  • kein Online-Abschluss
  • aufwendige Dateneingabe
  • keine Service-Hotline
  • Versicherungen für Kleinkrafträder aktuell nicht abrufbar
Nafi-Auto

Nicht überzeugen konnte der Marktführer Check24, auf auf dessen Portal Sie an unzähligen Stellen im Internet treffen, wenn Sie etwas über Motorradversicherungen lesen. In unserem Test lagen die Angebote bei Check24 durchschnittlich um fast 64 Euro über dem günstigsten Preis.

So haben wir getestet

Portaltest Motorradversicherung 2015

Finanztip hat Mitte Februar 2015 alle Vergleichsportale für Motorradversicherungen getestet, die auf den ersten zehn Google-Seiten zu finden waren. Von vorneherein ausgeschlossen haben wir Websites, bei denen Sie zuerst Ihre persönlichen Daten eingeben müssen, um einen Vergleich zu bekommen.

Es zeigte sich schnell, dass die Auswahl an vernünftigen Portalen sehr gering ist. Die Vergleichsrechner von Blau direkt und Ino24 schieden aus, weil sie nur eine sehr geringe Anzahl an Versicherungen anzeigten (Blau direkt: 3, Ino24: 1). Damit verblieben nur die Portale Check24 und Nafi-Auto sowie Websites, die deren Vergleichsrechner nutzen. Check24 ist der unangefochtene Marktführer und mit seinem Vergleichsrechner auch auf zahlreichen Seiten wie autobild.de, n24.de, billiger.de oder Financescout24 vertreten.

Bei Nafi-Auto besteht wie in der Autoversicherung die Besonderheit, dass der Nutzer auf der Seite selbst zwar einen ausführlichen Vergleich anstellen, aber keine Versicherung abschließen kann. Er muss die zahlreichen Daten erneut auf der Seite des ausgewählten Anbieters eingeben und hat daher einen doppelten Aufwand. Aber verschiedene andere Websites von Versicherungsmaklern wie verbraucherforum-info.de und motorrad-direct.de haben den Rechner von Nafi-Auto eingebunden. Über deren Version von Nafi-Auto können Sie auch direkt die Versicherung abschließen.

Zwei Ableger von Nafi-Auto, motorrad-versicherungsvergleich.eu und uvb24.de, schieden in unserem Test aus, weil dort die Auswahl von wichtigen Tarifoptionen ganz oder teilweise fehlte.

Übrig blieben die Vergleichsrechner von Check24 und Nafi-Auto sowie die beiden Nafi-Ableger verbraucherforum-info.de und motorrad-direct.de.

Für unseren Test haben wir 15 Musterprofile verwendet, die sowohl Kleinkrafträder wie Mopeds, Leichtkrafträder wie 80er-Roller als auch größere Motorräder unterschiedlicher Typen sowie eine große Bandbreite an Fahrerprofilen umfassten.

Zum Zeitpunkt des Tests war es noch möglich, bei Nafi-Auto Rollerversicherungen für Maschinen unter 50 Kubikzentimeter (ccm) zu vergleichen. Als wir das im Mai 2016 erneut versuchten, ging das nicht mehr.

Zwar lieferte Nafi-Auto in 12 von 15 Fällen und damit am häufigsten den besten Preis. Aber verbraucherforum-info.de lag in den relevanten Fällen im Schnitt nur um 6,30 Euro darüber, motorrad-direct.de nur 7,34 Euro. Check24 dagegen war durchschnittlich 63,76 Euro teurer und lieferte in keinem Fall alleine den besten Preis. Auf Check24 und motorrad-direct.de sind Versicherungen für Kleinkrafträder wie Mofas nicht berechenbar. Motorrad-direct.de liefert zudem keine Ergebnisse für in Berlin zugelassene Fahrzeuge.

Nach unseren Erkenntnissen decken die von uns empfohlenen Portale alle relevanten Direktversicherer ab oder liefern bessere Preise als diese, so dass Sie tatsächlich die günstigsten Preise am Markt erhalten.

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Saidi Sulilatu

ehemaliger Finanztip-Redakteur (bis September 2015)

Saidi Sulilatu leitete bei Finanztip den Bereich Versicherungen. Zuvor war er viele Jahre als Honorarberater und Versicherungsmakler tätig. Sulilatu hat am 4. September 2015 Finanztip verlassen.

Julia Rieder

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Julia Rieder ist Expertin für Versicherungen und derzeit kommisarisch für das Thema Reise verantwortlich. Während ihres Volontariats bei Finanztip sammelte sie Hörfunk-Erfahrung beim Inforadio. Vorher war sie in den Redaktionen von Frontal 21, der Berliner Zeitung und dem Online-Magazin politik-digital tätig. Ihr Studium der Politikwissenschaft hat Julia Rieder an der Freien Universität Berlin mit einem Master abgeschlossen.

Finanztip-Redaktion

Die Experten für Verbraucherfinanzen

Die Finanztip-Redaktion besteht aus einem Team von Experten, die völlig unabhängig für Sie recherchieren, damit Sie die beste Entscheidung treffen können. Die Experten arbeiten in den Teams Bank & Geldanlage, Versicherung & Vorsorge, Recht & Steuern sowie Energie/Reise/ Mobilität & Medien. Bei der Wahl der Zeitschrift „Wirtschaftsjournalist“ zur Wirtschaftsredaktion des Jahres belegte die Redaktion 2015 den zweiten Platz.