Kfz-Versicherung

Ratenzahlung verteuert jede zweite Kfz-Versicherung unnötig

Das Wichtigste in Kürze

  • Etwa die Hälfte der Versicherten überweist die Beiträge für die Autoversicherung in Raten.
  • Ratenzahlung kostet immer einen Aufschlag. Der liegt – je nach Zahlungsart – zwischen 3,7 und 8,8 Prozent.
  • Die monatliche Zahlung ist am teuersten. Einige günstige Versicherungen bieten diese gar nicht erst an.

So gehen Sie vor

  • Zahlen Sie lieber jährlich. Sparen Sie das Geld dafür am besten an, zum Beispiel auf einem Tagesgeldkonto.
  • Falls Sie noch in Raten zahlen: Bitten Sie Ihre Versicherung, auf eine jährliche Abbuchung umzustellen.
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Fast jeder zweite Bundesbürger bezahlt zu viel für seine Autoversicherung, weil er die Prämie nicht für das ganze Jahr im Voraus begleicht. Wer das Geld halbjährlich bezahlt, überweist bei einer durchschnittlichen Vollkaskoversicherung 21 Euro pro Jahr zu viel. Am teuersten ist die monatliche Zahlung. Das ergaben Berechnungen auf Basis einer Finanztip-Umfrage.

Jährliche Zahlweise spart Geld

Rund 16 Prozent der Versicherungsnehmer wählen laut Finanztip-Umfrage eine monatliche Zahlweise, 18 Prozent zahlen vierteljährlich, 15 Prozent begleicht zum Halbjahr die Rechnung. Knapp die Hälfte – 44 Prozent – zahlt einmal pro Jahr die Kfz-Versicherung.

Aufschlag der unterjährigen Zahlweise

Intervall durchschnittlicher Aufschlag in %  
halbjährlich 3,7  
vierteljährlich 7,3  
monatlich 8,8  
     

Quelle: Finanztip-Berechnung (Stand: August 2017)

Zwischen 7 und 9 Prozent mehr kostet es durchschnittlich, wenn Versicherte monatlich oder vierteljährlich zahlen anstatt einmal im Jahr. Alternativ bietet sich noch eine halbjährliche Zahlung an, dann sinkt der Zuschlag für die Kfz-Versicherung deutlich auf 3,7 Prozent.

Bei den einzelnen Anbietern kann der Aufschlag für eine unterjährige Zahlweise noch höher ausfallen. So forderte bei unserer Abfrage eine Versicherung 11 Prozent mehr Beitrag, wenn der Kunde das Geld zweimal im Jahr überweist. Bei vierteljährlicher Zahlweise lag der Aufschlag in einem Fall sogar bei gut 25 Prozent.

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Monatlich zahlen ist am teuersten

Wirklich günstig ist die monatliche Zahlweise bei fast keinem Versicherer: Weniger als 5 Prozent mehr für monatliche und vierteljährliche Raten verlangte in unserer Studie keiner der Anbieter.

Wer monatlich den Beitrag überweist, ist ohnehin doppelt gekniffen: zunächst durch den Aufschlag der Versicherungen. Darüber hinaus bieten einige günstige Anbieter ihre Policen bei monatlicher Zahlweise gar nicht erst an. Weil diese Tarife dann nicht auf einem Vergleichsportal auftauchen, verteuern sich dadurch die auf einem Portal abschließbaren Angebote um knapp 21 Prozent. Schaut man sich den günstigsten Tarif an, der sich je nach gewählter Zahlungsart ergibt, ist dieser bei monatlicher Zahlung durchschnittlich 14 Prozent teurer als der günstigste Tarif bei jährlicher Zahlung.

Auch wenn es zum Jahresanfang das Konto stark belastet: Wenn möglich sollten Sie auf eine jährliche Zahlweise umstellen. Die Beiträge können Sie zuvor Monat für Monat auf einem Tagesgeldkonto ansparen.

Mehr zur Kfz-Versicherung in unserem Ratgeber

Annika Krempel
von Finanztip,
Expertin für Versicherungen

Mindestens zwei Internetportale nutzen

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  • Versichern Sie grobe Fahrlässigkeit und Mallorca-Police.
  • Werkstattbindung ist sinnvoll und spart Geld.

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Empfohlene Vergleichsportale und Anbieter:

So haben wir gerechnet

Für unsere Rechnung stützen wir uns zum einen auf eine repräsentative Umfrage unter 1.027 Verbrauchern ab 18 Jahren. In unserem Auftrag erhob im August 2017 das Marktforschungsinstitut Innofact, wie sich die Zahlweisen bei Autoversicherungen verteilen.

Aus einer Finanztip-Studie haben wir zum anderen die durchschnittlichen Aufschläge der Versicherungen bei unterjähriger Zahlweise gezogen. Dafür haben wir bei zehn Profilen den Modus der Zahlung auf dem Vergleichsportal nafi-auto.de variiert und die ersten 30 angezeigten Tarife ausgewertet.

Vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) stammen Zahlen zur durchschnittlichen Höhe der Versicherungsbeiträge der Kfz-Versicherungen 2016.

Aus diesen Daten haben wir durchschnittliche Aufschläge für die verschiedenen Zahlweisen pro Jahr ermittelt.

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Annika Krempel

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.