Ratgeber Kfz-Steuer

So funktioniert die Kraftfahrzeugsteuer

Das Wichtigste in Kürze

  • Kraftfahrzeuge sind mit der Zulassung automatisch steuerlich angemeldet. Die Zulassungsbehörde verlangt eine Einzugsermächtigung. Jährlich zum 20. September wird die Steuer für ein Jahr im Voraus abgebucht.
  • Zuständig für die Kfz-Steuer ist die Zollverwaltung. Vom Hauptzollamt bekommen Fahrzeughalter einen Steuerbescheid, der bis zu einer Änderung oder Abmeldung des Autos gültig ist.
  • Bei Zulassung eines Autos bis zum 30. Juni 2009 gilt noch das alte Steuersystem: Die Steuer bemisst sich nach der Größe des Hubraums und der Schadstoffklasse.
  • Seit Juli 2009 gilt das neue System: Neben der Größe des Hubraums ist jetzt der Ausstoß an Kohlendioxid (CO2) und damit der Spritverbrauch mit entscheidend.
  • Bei der Berechnung der Hubraum-Komponente ist ein Diesel deutlich teurer als ein Benziner.
  • Anhänger und Wohnmobile werden nach Gewicht und Schadstoffklasse besteuert, Motorräder allein nach Hubraum, und für Oldtimer gilt ein Pauschbetrag.
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Wer auf Deutschlands Straßen mit seinem Auto, Motorrad, Wohnmobil, Anhänger oder Lastwagen unterwegs sein will, muss sein Gefährt bei der Zulassungsbehörde anmelden. Dabei geht es nicht nur darum, ein Nummernschild zu erhalten und die Kfz-Versicherung nachzuweisen. Auch die Kfz-Steuer ist für die meisten Fahrzeuge zu entrichten. Der Bund sichert sich über dieses Verfahren fast 9 Milliarden Euro an Steuereinnahmen (Stand: Juli 2016).

Zoll ist für Kfz-Steuer zuständig

Derzeit sind hierzulande mehr als 60 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen. Bei der Zulassung müssen Sie ein Sepa-Basislastschriftmandat erteilen. Damit zieht die seit Juli 2014 dafür zuständige Zollverwaltung die Kfz-Steuer ein. Vom Hauptzollamt erhalten Sie einen Steuerbescheid, der dauerhaft gültig ist – bis zu einer Änderung oder Abmeldung des Kraftfahrzeugs.

Die „zentrale Auskunft Kraftfahrzeugsteuer“ unter der Telefonnummer 0351 44834-550 beantwortet Fragen zur Kfz-Steuer vor Erwerb oder Umrüstung eines Fahrzeugs: alles zur Berechnung, Zahlungsweise, Fälligkeit sowie zu Begünstigungen und Befreiungen von der Steuer.

Konkrete Anträge zum eigenen Steuerfall sind ans örtlich zuständige Hauptzollamt zu richten. Hier können Fahrzeughalter einen Antrag auf Befreiung oder Begünstigung stellen. Zum Beispiel können Schwerbehinderte einen Antrag auf Steuerbegünstigung bei einer Kontaktstelle des Zolls abgeben. Um eine Kontaktstelle zu finden, geben Nutzer auf der Homepage des Zolls unter Dienststellensuche ihre Postleitzahl ein.

Die Ab- oder Ummeldung eines Fahrzeugs und die Änderung der Wohnanschrift müssen Sie bei der Zulassungsstelle vornehmen.

Seitdem nicht mehr die Länder zuständig sind, sondern der Bund – das war 2009 –, ist in der Verwaltung einiges schiefgelaufen – insbesondere 2014, als der Zoll übernahm. Zuvor hatten die Finanzämter die Steuer festgesetzt und erhoben. Nach einem Bericht des Bundesrechnungshofs haben einige Hauptzollämter in der Anfangszeit viele falsche, verwirrende oder praktisch unverständliche Bescheide verschickt. Vor diesem Hintergrund sollten Sie Ihren Steuerbescheid kritisch überprüfen. Benutzen Sie hierfür am besten den Kfz-Steuer-Rechner des Bundesfinanzministeriums.

Die Kfz-Steuer ist im Voraus für das kommende Jahr zu bezahlen und ist regelmäßig am 20. September in einem Betrag fällig. Übersteigt die Steuer 500 Euro, dann können Fahrzeughalter auch halbjährlich bezahlen. Das kann ebenfalls beim örtlichen Hauptzollamt beantragt werden, kostet aber einen Aufschlag von 3 Prozent. Sogar 6 Prozent mehr müssen diejenigen zahlen, die die Jahressteuer vierteljährlich entrichten. Das ist möglich, sofern die Kfz-Steuer insgesamt mehr als 1.000 Euro beträgt.

Unterschiedliche Berechnung je Fahrzeugtyp

Die Berechnung hängt ab vom Kraftfahrzeugtyp und unterscheidet sich in den folgenden Kategorien:

  • Personenkraftwagen (Pkw), die bis zum 4. November 2008 erstmals zugelassen wurden,
  • Pkw mit Erstzulassung zwischen dem 5. November 2008 und dem 30. Juni 2009,
  • Pkw, die erstmals zu einem späteren Zeitpunkt zugelassen wurden,
  • Anhänger,
  • Elektrofahrzeuge,
  • Motorräder,
  • Nutzfahrzeuge und
  • Oldtimer.

Wenn Ihr Auto bis zum 30. Juni 2009 zum ersten Mal angemeldet wurde, gilt noch das alte Steuersystem. Demnach bemisst sich die Höhe der Kraftfahrzeugsteuer für Pkw nach der Größe des Hubraums und einer im Fahrzeugschein eingetragenen Schlüsselnummer, die das Fahrzeug in eine bestimmte Schadstoffklasse einteilt. Bei einer Erstzulassung zwischen dem 5. November 2008 und dem 30. Juni 2009 wird diese Berechnung nur dann angewendet, wenn sie günstiger ist als das neue System.

Dieses besteht aus zwei Komponenten:

  • Größe des Hubraums (differenziert nach Benziner oder Diesel) sowie
  • Ausstoß von Kohlendioxid.

Zunächst ist ein Sockelbetrag abhängig vom Hubraum zu ermitteln. Für einen Benziner fallen je angefangene 100 Kubikzentimeter 2 Euro an, für einen Diesel 9,50 Euro.

Hinzu kommt ein Zusatzbeitrag, der auf die Kohlenstoffdioxid-Emission abstellt. Abhängig vom Datum der Erstzulassung gibt es zunächst einen Freibetrag in Höhe von

  • 120 Gramm Kohlenstoffdioxid pro Kilometer bei Erstzulassung bis Ende 2011;
  • 110 Gramm Kohlenstoffdioxid pro Kilometer bei Erstzulassung ab 2012 bis Ende 2013 und
  • 95 Gramm Kohlenstoffdioxid pro Kilometer bei einer späteren Zulassung.

Für jedes Gramm mehr, das Ihr Fahrzeug pro Kilometer in die Luft pustet, müssen Sie 2 Euro zahlen.

Beispiel: Für einen VW Golf mit 1.390 Kubikzentimeter Hubraum, Benziner, Erstzulassung 2012, zahlt der Halter 28 Euro Hubraumanteil. Von den 149 Gramm Kohlendioxid, die der Wagen pro Kilometer ausstößt, sind die ersten 110 Gramm steuerfrei. Es kommen also weitere 78 Euro hinzu. Insgesamt ergibt sich daraus eine Jahressteuer in Höhe von 106 Euro.

Diesel mit einem hohen Kohlendioxidausstoß werden am höchsten besteuert.

Andere Fahrzeugtypen

Oldtimer - Fahrzeuge, die vor mindestens 30 Jahren erstmals zugelassen wurden und sich in einem erhaltenswerten Zustand befinden, können ein H-Kennzeichen bekommen. Für solche historischen Fahrzeuge gibt es eine pauschale Kfz-Steuer in Höhe von 191,73 Euro, für Motorräder 46,02 Euro. Details hierzu erfahren Sie im Ratgeber Oldtimer.

Elektrofahrzeuge - Bei einer Erstzulassung eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs ab dem 18. Mai 2011 ist der Wagen zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit. Aktuell gilt dies bei Erstzulassungen bis spätestens am 31. Dezember 2020. Das Mitte 2016 in Kraft getretene Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität dehnt diese Regelung auf umgerüstete Fahrzeuge aus. Demnach gilt die Steuerbefreiung auch, wenn ein Fahrzeug ab dem 18. Mai 2016 so umgerüstet wurde, dass es emissionsfrei fährt. Die Steuerbefreiung bezieht sich auf Erstzulassungen bis Ende 2020. Nach Ablauf der Befreiung richtet sich die Steuer für Elektroautos nach deren Gesamtmasse und wird um die Hälfte ermäßigt.

Flankiert wird die Kfz-Steuer-Befreiung mit lohnsteuerlichen Vorteilen. So dürfen Arbeitnehmer ihr Elektroauto beim Arbeitgeber lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei aufladen. Um den Neukauf von E-Autos anzukurbeln gibt es aktuell Kaufprämien von bis zu 4.000 Euro. Vergeben werden diese solange, bis der Fördertopf leer ist.

Motorräder - Diese Fahrzeuge werden nach Hubraum besteuert. Leichtkrafträder bis maximal 11 Kilowatt und 125 Kubikzentimeter sind steuerfrei. Bei größeren Maschinen verlangt der Fiskus 1,84 Euro je angefangene 25 Kubikzentimeter Hubraum.

Wohnmobile - Wenn das Fahrzeug zu Wohnzwecken genutzt werden kann, könnte es als Wohnmobil zugelassen werden. Zur Mindestausstattung gehören: fest eingebaute Schlafplätze, wozu auch umgeklappte Sitze zählen; eine Sitzgelegenheit mit Tisch; eine Küche mit Kochstelle und Spüle sowie Stauraum. Die Kfz-Steuer bemisst sich nach dem Fahrzeuggewicht und der Schadstoffklasse.

Beispiel: Für einen Caravan mit einem Gesamtgewicht von 2.700 kg in der Schadstoffklasse S2 und einem Gewicht bis 2.000 Kilogramm zahlt der Besitzer 24 Euro je angefangene 200 kg, das sind 240 Euro. Über 2.000 kg zahlt er weitere 10 Euro pro angefangene 200 kg, das macht noch einmal 40 Euro. Insgesamt kommt der Halter so auf eine Jahressteuer von 280 Euro.

Anhänger - Allein nach Gewicht wird die Kfz-Steuer für zulassungspflichtige Anhänger berechnet: Für je 200 Kilogramm sind 7,46 Euro fällig, bis zu einer Höchstgrenze von 373 Euro. Mit einem grünen Kennzeichen kann ein Anhänger steuerfrei genutzt werden. Das gilt für Anhänger

  • zum Transport von Sportgeräten wie beispielsweise Pferdetransporter oder Anhänger für Boote;
  • hinter Zugmaschinen, für die bereits ein Anhängerzuschlag festgesetzt wurde.

Lastkraftwagen - Die Steuer für einen Lkw bemisst sich ebenfalls nach dem zulässigen Gesamtgewicht und erhöht sich in 200 Kilogramm-Schritten. Der Tarif ist zudem gewichtsmäßig gestaffelt, sodass schwerere Lastwagen progressiv besteuert werden. Übersteigt das Gewicht 3,5 Tonnen, fließen in die Steuerberechnung auch noch die Schadstoff- und Geräuschklassen ein.

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Steuervergünstigungen und Steuerbefreiungen

Achtung

Steuervorteil ist personengebunden

Für den Fall, dass nicht die schwerbehinderte Person selbst fährt, müssen die Fahrten seiner Beförderung dienen. Die Steuervergünstigung steht nur ihr zu. Fallen die Voraussetzungen für die Vergünstigung weg, muss dies dem Hauptzollamt sofort schriftlich angezeigt werden. Andernfalls gilt dies als Steuerhinterziehung.

Neben der Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge gibt es eine Reihe weiterer Vergünstigungen. Schwerbehinderte Fahrzeughalter können auf Antrag entweder komplett von der Steuer befreit werden oder erhalten eine Ermäßigung für das auf sie zugelassene Fahrzeug. Liegen die Voraussetzungen hierfür vor, müssen sie nur die Hälfte der Kfz-Steuer zahlen.

Eine solche Ermäßigung um 50 Prozent kommt infrage, wenn der Schwerbehinderte gehbehindert ist und dies mit dem Merkmal „G“ im Schwerbehindertenausweis gekennzeichnet ist. Das Gleiche gilt für Gehörlose mit dem Merkmal „GI“. Um die Ermäßigung für ihr Fahrzeug zu bekommen, müssen Behinderte aber auf das Recht zur kostenlosen Beförderung in öffentlichen Verkehrsmitteln verzichten.

Eine Steuerbefreiung kann erteilt werden bei den Merkmalen „H“ (hilflos), „BI“ (blind/sehbehindert) und „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung). Sie wirkt sich nur auf ein Kraftfahrzeug aus, das auf den Schwerbehinderten zugelassen ist. Die Gewährung der Steuervergünstigung wird in die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) eingetragen.

Steuerbefreit sind Omnibusse sowie Fahrzeuge, die ausschließlich landwirtschaftlich genutzt werden. Details sind auf der Homepage des Zolls beschrieben.

Kfz-Steuerreform geplant

Das Bundeskabinett hat Ende Januar 2017 einen Gesetzentwurf verabschiedet, um die Bedenken der Europäischen Union in Bezug auf die geplante PKW-Maut zu zerstreuen. Darin und in weiteren Gesetzentwürfen enthalten sind auch einige Reformen bei der Kfz-Steuer.

Neues CO2-Messverfahren - Der VW-Abgasskandal hat dafür gesorgt, dass die Testprozedur zur Ermittlung der Auto-Abgasemission weltweit schneller als geplant vereinheitlicht wird. Maßgeblich sind dann die Abgaswerte, die bei Straßenfahrten und nicht nur in der Werkstatt gemessen werden. Diese Methode wird auch in der EU verbindlich. Die Bundesregierung hat in einem Gesetzentwurf festgelegt, dass die auf diese Weise gemessenen CO2-Abgaswerte ab dem 1. September 2018 für die Berechnung der Kfz-Steuer gelten sollen.

Weil die CO2-Werte dann höher ausfallen werden, müssen Halter neu zugelassener Neufahrzeuge mit einer höheren Kfz-Steuer rechnen. Laut „Handelsblatt“-Recherchen rechnet das Bundesfinanzministerium für den Zeitraum 2018 bis 2022 mit 1,1 Milliarden Euro Mehreinnahmen. Von der Kfz-Steuererhöhung wären Autobesitzer mit Fahrzeugen betroffen, die ab 1. September 2018 zugelassen werden.

Autogas und Erdgas - Geplant ist, dass der Mineralölsteuervorteil für Autogas (LGP) bereits Ende 2018 statt 2021 entfallen soll. Dies betrifft rund 500.000 Fahrzeuge, die mit klimafreundlichem Flüssiggas betrieben werden. Das Steuerprivileg für die zirka 80.000 Erdgas-Fahrzeuge soll hingegen bis Ende 2026 verlängert werden. 

Kompensation der Maut - Mit Einführung einer Infrastrukturabgabe, der sogenannten Maut auf Autobahnen und Bundesstraßen, sollen gleichzeitig besonders schadstoffarme Personenkraftwagen der Euro-6-Emissionsklasse entlastet werden. Der Gesetzentwurf sieht laut Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums vor, die Steuerentlastungsbeträge je angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum von bisher 2 Euro auf 2,32 Euro bei Fremdzündungsmotoren und von bisher 5 Euro auf 5,32 Euro bei Selbstzündungsmotoren zu erhöhen.

So können Sie Kfz-Steuer sparen

Umweltschonende Autos wählen - Der aktuelle Steuertarif begünstigt vor allem kleine und kompakte Wagen, die wenig Kohlendioxid ausstoßen. Am besten sind Sie dran, wenn Sie sich ein Elektrofahrzeug zugelegt haben oder dessen Anschaffung planen, weil diese 10 Jahre lang steuerfrei sind. Dieselautos sind hingegen bei der Steuer deutlich teurer.

Nachrüsten lassen - Auch für ein vormaliges Hybridfahrzeug, das jetzt ausschließlich mit elektrischem Antrieb funktioniert, können Sie die Kfz-Steuerbefreiung beantragen.

Eine andere Umbaumöglichkeit betrifft ältere Benziner: Für Modelle, die nach dem alten System in der Schadstoffklasse Euro 1 besteuert werden, kann es sich finanziell lohnen, einen Kaltlaufregler einbauen zu lassen. Der Einbau bewirkt, dass der Motor schneller auf Betriebstemperatur kommt. Dadurch wird der Kraftstoff leichter verbrannt und der Motor hat bessere Abgaswerte. Für den Wagen bedeutet das einen Sprung in die günstigere Schadstoffklasse 2 oder D3. Kaltlaufregler kosten zwischen 130 und 160 Euro, hinzu kommen die Kosten für den Einbau. Bauen Sie das Element nicht selbst ein. Die Zulassungsbehörde schreibt die Schadstoffklasse nur dann um, wenn Sie die Einbaubestätigung eines Fachbetriebs vorlegen können. Sie informiert auch das Hauptzollamt über die Änderung.

Für Dieselfahrzeuge kann sich insbesondere der Einbau eines neuwertigen Katalysators positiv bei der Kfz-Steuer auswirken. Allerdings können die Nachrüstkosten hierfür relativ hoch ausfallen.

Jährlich zahlen - Die Kfz-Steuer sollten Sie jährlich in einem Betrag zahlen. Für Ratenzahlungen verlangt die Behörde einen Aufschlag von 3 bis 6 Prozent.

Wenn man die Gesamtkosten eines Autos addiert, dann ist die Kfz-Steuer eher eine Position von geringerer Höhe. Allerdings fällt sie jedes Jahr an und gehört daher zu einer vollständigen Kalkulation dazu. Viel mehr Spielraum für Einsparungen haben Sie bei anderen Kosten wie beispielsweise der Kfz-Versicherung. Noch mehr können Sie sparen, falls Sie ohne eigenen Wagen auskommen und auf Carsharing umsteigen.

Mehr zur Kfz-Versicherung in unserem Ratgeber

Annika Krempel
von Finanztip,
Expertin für Versicherungen

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Udo Reuß

Finanztip-Experte für Steuern

Der Steuerrechtler und Diplom-Kaufmann Udo Reuß ist bei Finanztip für Steuerthemen verantwortlich. Zuvor war er bei verschiedenen Wirtschafts- und Fachverlagen wie Handelsblatt, F.A.Z.-Verlagsgruppe, Haufe-Lexware und Vogel Business Media tätig – 14 Jahre davon arbeitete er als Chefredakteur von Fachzeitschriften. Aus dem komplexen Steuerrecht zieht er die relevanten Urteile für Steuersparer. Den Autor erreichen Sie unter redaktion@finanztip.de.