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Riester-Rente: Tipps - Förderung - EinleitungDieser "Ratgeber Riester-Rente" ist (per Stand November 2009) neu überarbeitet worden. Die jeweiligen Inhalte und Tipps aus Checkliste, Leitfaden und Anleitung zur Riester-Rente sind aus dem Inhaltsverzeichnis (Navigationsspalte links) abrufbar.Der Begriff "Riester-Rente" steht als Synonym für die Teilprivatisierung der Altersrente und Einstieg in die private Altersvorsorge. Mit den "Riester-Bestimmungen" ist der Generationenvertrag der Altersrente in Teilen aufgekündigt worden. Die staatliche Privatvorsorge ist seit dem Jahr 2002 die zweite Säule der Alterssicherung. "Riester-fähig" und damit förderbar mit staatlichen Zulagen und Steuervorteilen sind alle Vorsorgeangebote, die den Prüfstempel der "Zertifizierungsstelle für Altersvorsorgeprodukte" tragen. Das Riester-Sparen ist generell mit einer Rentenversicherung, einem Fondssparplan und einem Banksparplan möglich. Die Riester-Rente lohnt sich wegen der Kinderzulagen insbesondere für Familien mit Kindern. Aber auch Alleinstehende profitieren von der Riesterförderung. Beispiel: Ein Single zahlt 2.100 Euro in einen Riestervertrag ein und bekommt bei einem Grenzsteuersatz von 30% (630 Euro) über die Einkommenssteuererklärung Anlage Vorsorgeaufwand zurück. Die Riesterförderung beträgt hier dann knapp 30%. Lassen Sie sich kostenlos das für Sie optimale Angebot ermitteln: Die Riesterrente ist keine Zwangsrente; die Teilnahme ist freiwillig. Damit möglichst viele mitmachen, gibt es staatliche Zulagen (Grundzulage, Kinderzulage) und für Besserverdienende ggf. Steuervergünstigungen. Während klassische Versicherungsverträge sehr lange unverändert laufen, müssen die "Riester-Verträge" z.B. wegen Änderungen im Familienstand (Kinderzulage) angepasst werden. Während am Anfang nur sehr wenige Riesterverträge abgeschlossen wurden, hat die Nachfrage nach Riester-Verträgen nun deutlich zugenommen. Vielen Bürgern war die Bedingungen der Riester-Rente zunächst zu kompliziert und die Zulagen in den ersten Jahren nicht attraktiv genug. So wurden in den ersten Jahren der Riester-Rente vorwiegend andere Vorsorge-Versicherungen abgeschlossen. Die Verbraucher wurden und werden teilweise auch noch hierin von Versicherungsberatern bestärkt, die gern andere Produkte empfehlen, weil die Provision bei Riester-Produkten für die Abschlussvertreter deutlich geringer ist als für andere Vorsorgeverträge. Seit Januar 2008 sind bei ausreichendem Eigenbeitrag die höchsten Zulagen innerhalb der Riester-Vorsorge abrufbar. Die Vorteile und die Attraktivität der Riesterrente ist jetzt vielen Bürgern bewusst geworden. Nach einer Analyse der Deutschen Rentenversicherung bestehen zum Jahresende 2009 bereits über 12 Millionen zulagefähige Riesterverträge.
Riester-Vertrag neben oder statt "normaler" Rentenversicherung Allerdings kann nur der gut informierte Verbraucher - zumindest grob - erkennen, was für ihn wohl geeigneter sei. Informiert zu sein, ist hier äußerst wichtig. Wegen der langen Laufzeit können die Unterschiede mehrere Tausend Euro ausmachen. Als grobe Faustformel gilt: Riesterprodukte sind wegen der Zulagen insbesondere sinnvoll für Klein- und Normalverdiener. Je mehr Kinder desto höher sind die Riester-Zulagen. Je länger die Laufzeit bis zur Auszahlung, um so besser. Besserverdienende müssen berücksichtigen, dass die zukünftigen Auszahlungen der Riester-Produkte voll zu besteuern sind, während die Zahlungen aus der privaten klassischen Rentenversicherung nur mit dem Ertragsanteil besteuert wrden.
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