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Bankgeschäfte: Bankrechner / Finanzvergleiche / kurzfristige Geldanlage       Finanztip.de

Tagesgeldangebote - aktuelle Tagesgeldzinsen

In diesem Ratgeber zum Tagesgeldvergleich werden die aktuell attraktivsten Bankgebote dargestellt. Über den Finanzrechner lassen sich die Tagesgeldangebote nach den persönlichen Vorgaben vergleichen. Hinweis: Manche Banken verlangen bei einer attraktiven Tagesgeldverzinsung den Abschluss weiterer Produkte. Beispiel: Transaktionen in einem Wertpapierdepot oder geringere Tagesgeldzinsen. Derartige Lockangebote zu Tagesgeld werden hier redaktionell nicht berücksichtigt.
Finanztip.de empfiehlt für die aktuelle Tagesgeldanlage die folgenden 3 Top-Bankangebote:
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Mehr Bankangebote zur Tagesgeldanlage
Neben den 3 aktuellen Top-Tagesgeldangeboten (Basis: 10.000 Euro für 3 Monate) können Sie hier weitere aktuelle Angebote abfragen: Geben Sie Anlagebetrag und voraussichtliche Anlagedauer zur Auswahl vor.
Startkapital Euro
Laufzeit Monate
 Volle Einlagensicherung

Ratgeber zu Tagesgeld
In einem Satz: Ein Tagesgeldkonto ist eine Anlageform, die bei guter Verzinsung eine sehr flexible Alternative zu anderen kurzfristigen Geldanlagen darstellt. Banken refinanzieren sich auch über die Kundeneinlagen und das Tagesgeldkonto ist hierbei ein wichtiges Element. Außerdem liegt es im Interesse der Bank, neue Kunden zu gewinnen. Auch aus diesem Grund bieten viele Banken besonders günstige Konditionen für ein Tagesgeldkonto an.

Da Banken häufig einen attraktiven Tagesgeldzinssatz bieten, um auf diese Weise Neukunden zu gewinnen, ist das Tagesgeldkonto für sehr viele Bankkunden eine attraktive kurzfristige Geldanlage. Ein Tagesgeldkonto bietet dem kurzfristigen Anleger zahlreiche Vorteile. Viele Bankkunden unterhalten daher auch ein Tagesgeldkonto als ein Zweitkonto bei einer anderen Bank, unabhängig vom Girokonto, über das sie den Zahlungsverkehr abwickeln. Spätestens seit der Bankenkrise und dem damit einhergegangenen Verlust von Kapital wissen Geldanleger die Sicherheit, hohe Verzinsung und Flexibilität dieser Geldanlage zu schätzen.

Das Tagesgeldkonto ist generell gebührenfrei. Das Geld wird über einen unbestimmten Zeitraum, mindestens jedoch 30 Tage, angelegt. Sie können täglich über das Tagesgeld verfügen. Die Zinsverrechnung ist bei den Banken unterschiedlich geregelt, wobei entweder monatlich, vierteljährig oder jährlich die Zinsen gut geschrieben werden.

Tagesgeld und Zinsschwankungen
Das Tagesgeldkonto ist marktüblichen Zinsschwankungen unterlegen, die die Zinserträge Ihres angelegten Geldes beeinflussen. Steigen die Marktzinsen, steigen in der Tendenz ebenso die Zinsen des Tagesgeldkontos. Fällt der kurzfristige Marktzinssatz, so werden Banken wegen der günstigen Refinanzierung auch eher und schneller dazu neigen, den Tagesgeldzinssatz nach unten anzupassen. Einige Banken offerieren ihren Kunden eine Zinsgarantie, die für einen bestimmten Zeitraum gültig ist. Grundsätzlich gilt aber, dass die Bank den Zinssatz jederzeit ohne Ankündigung – auch nach unten – ändern kann.

Verfügbarkeit der Einlagen auf einem Tagesgeldkonto
Über das Guthaben auf einem Tagesgeldkonto kann täglich frei verfügt werden. Die tägliche Verfügbarkeit ist ein wichtiger Vorteil. Allerdings ist zu berücksichtigen: Die tägliche Verfügbarkeit bezieht sich auf die Einlagen auf dem Tagesgeldkonto. Für den direkten Zugriff auf das Tagesgeldguthaben ist entweder vorher der gewünschte Betrag auf ein vorher definiertes Referenzkonto (ein Girokonto) zu überweisen. Dadurch können Banklaufzeiten zwischen 1 bis 3 Tagen entstehen, bis das Guthaben auf dem Referenzkonto verfügbar ist. Oder das Tagesgeldkonto ist mit einer Bankkarte ausgestattet: In diesem Fall kann dann an einem Geldautomaten Geld in der zulässigen Höhe abgehoben werden. Eine Funktion ähnlich wie bei einer EC-Karte ist aber ausgeschlossen.

Neues Tagesgeld-Konto - Kontoeröffnung
Da die eigene Hausbank in aller Regel nicht den bestmöglichsten Tagesgeldzinssatz anbietet, lohnt es sich, bei anderen Kreditinstituten, so zum Beispiel bei den Direktbanken nachzuschauen. Nicht selten haben Online-Banken günstige Konditionen in ihrem Angebot. Falls Sie sich jedoch für ein Konto Ihrer Hausbank entschieden haben, reicht oft ein Telefonat mit Ihrem Kundenberater, der problemlos Ihr neues Tagesgeldkonto eröffnet.

Die Einrichtung eines Tagesgeldkontos bei einer anderen Bank ist zwar ein unkompliziertes Unterfangen, wobei Sie zur Identifikation Ihren Personalausweis benötigen. Allerdings ist schon etwas mehr Aufwand erforderlich. Das Geldwäschegesetz verlangt von der Bank, die Identität des Kunden bei einer Kontoeröffnung festzuhalten. Vor der Eröffnung eines Tagegeldkontos erfolgt also eine Identitätsfeststellung. Da Direktbanken in der Regel nicht vor Ort ansässig sind, wird zur Legitimitätsprüfung das so genannte PostIdent-Verfahren verwendet.

Der Name deutet es schon an: Die Identitätsfeststellung des Kunden wird in einer Filiale der Deutschen Post durchgeführt. Der Kunde legt dem Mitarbeiter der Deutschen Post neben den Unterlagen für die Kontoeröffnung seinen gültigen Personalausweis oder Reisepass vor. Die Post leitet dann die Unterlagen mit der festgestellten und bestätigten Identität an das jeweilige Bankinstitut. Nach Eingang der Bestätigung bei der Bank wird das Bankkonto (hier: Tagesgeldkonto) eröffnet.

Kriterien für die Auswahl der Bank
Die herausgestellten aktuellen Bankangebote sind auf wichtige Kriterien geprüft worden. Wichtige Entscheidungskriterien bei der Auswahl der Tagesgeldanlage bei einer Bank sind:

  • Höhe der Tagesgeldverzinsung
  • Höhe der Einlagensicherung
  • Vorteile nur für Neukunden
  • Begrenzung der Verzinsung auf eine bestimmte Anlagehöhe
  • Zugriff auf Referenzkonto
  • Anzahl der Zinstermine pro Jahr

Einkommensteuer und Tagesgeld
Die Regelungen zur Besteuerung von Tagesgeld sind einfach. Seit dem 1. Januar 2009 gilt für privat angelegtes Tagesgeld die Abgeltungsteuer auf Zinsen. Mit einem Freistellungsauftrag lässt sich der Steuerabzug bis zur Höhe des Sparerpauschbetrages von 801 Euro/1.602 Euro (Alleinstehende/Ehepaare) vermeiden. Den Freistellungsauftrag kann man bei dem zuständigen Kreditinstitut beantragen. Noch einfacher ist der Download von der Homepage der Bank, bei der das Tagesgeldkonto unterhalten wird. Zinsen aus der Anlage von Tagesgeld aus einem Geschäftskonto sind Einnahmen der steuerlichen Einkunftsart, zu der das Betriebsvermögen zählt.

Besonderheiten und bestimmte Einschränkungen beachten
Bei Tagesgeld ist nicht immer eine Mindesteinlagesumme zu leisten. So bieten einige Banken schon ein Konto ab einer Summe von einem Euro an. Bei anderen Instituten werden jedoch nur bestimmte Zinssätze offeriert, wenn eine gewisse Einlagenhöhe gewährleistet ist. Dieses Staffelsystem beinhaltet, dass wenn man unter den festgelegten Betrag kommt, auch nur geringere Tagesgeldzinsen erhält oder sogar mit einer Gebühr belastet wird. Jedoch dürfen keine Abbuchungsvorgänge von diesem Konto getätigt werden. Dass heißt, es ist nicht für den täglichen Zahlungsverkehr gedacht, sondern es dient als eine Geldanlagevariante. Möchten sie jedoch Geld überweisen, ist dies nur über ein festgelegtes Girokonto möglich und die Überweisung auf ein anderes Konto kostet in manchen Fällen auch zusätzliche Gebühren.

Weiterhin kann der meist sehr attraktive Tagesgeldzinssatz an bestimmte Bedingungen geknüpft sein. So versuchen - in Ausnahmefällen - manche Banken den Kontoinhaber zu verpflichten, Investmentfondsanteile zu kaufen oder ein Wertpapierdepot anzulegen, was dann sogar kostenpflichtig ist. Es ist auch möglich, ein Tagesgeldkonto mit einer Kreditkarte zu erwerben. Dabei wird häufig ein hoher Zinssatz geboten aber gleichzeitig muss man für die Karte eine monatliche Gebühr bezahlen.

Sicherheit für Ihre Geldanlage: Die Anschaffung eines Tagesgeldkontos ist fast immer eine sehr gute Sparalternative, da diese Form der Geldanlage als besonders risikolos zu betrachten ist. Ebenso sind Ihre Sparanlagen über bestimmte Banken gegen Konkurs abgesichert. Nach einer Richtlinie der EU sind alle Banken dazu verpflichtet, die ihren Sitz innerhalb der Europäischen Union haben, die Einlagen ihrer Kunden zu sichern. Banken mit Sitz in Deutschland schützen die Einlagen in unterschiedlicher Höhe, wobei bis zu 100 Prozent der Geldanlage gesichert werden kann. Mehr dazu im Artikel zu Einlagensicherung

Fazit: Das kurzfristige Ansparen auf einem separaten Tagesgeld-Konto ist häufig attraktiver als ein Sparbuch. Für das "richtige" Tagesgeldkonto sollte man nicht nur auf den höchsten Zinssatz schauen, sondern auf alle Konditionen und Bedingungen der Banken achten. Gerade für kürzere Anlagezeiträume eignet sich Tagesgeld besonders, denn es kann höhere Zinssätze als das Sparbuch aufweisen. Dabei sollten Sie beachten, dass einige Banken ihre Zinsausschüttung nur jährlich verrechnen und auszahlen. Wer dann sein Geld nur einige Wochen anlegen möchte, ist "finanzmathematisch" mit einem Konto besser beraten, das monatlich die Zinsen gutschreibt. Kurz: Wer monatlich von seinem Einkommen etwas sparen kann, sollte nicht das ganze Geld auf dem Girokonto lassen, sondern es gesondert - nach Bedarf - auf ein Tagesgeldkonto überweisen, damit dadurch Zinsvorteile entstehen.

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