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Tilgungsdarlehen und Annuitätendarlehen
Bei Tilgungsdarlehen zahlt der Schuldner dem Gläubiger regelmäßig eine feste Rate, die sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammensetzt.
Wegen der gleichbleibenden monatlichen bzw. vierteljährlichen Darlehensraten sinkt während der Laufzeit die Höhe der Zinsen.
Die Zinsen werden jeweils auf die Restschuld berechnet und reduzieren sich entsprechend mit der geringeren Restschuld.
Das Tilgungsdarlehen beinhaltend eine gleichbleibende festgelegte Zahlungsrate.
Bei Tilgungsdarlehen (Annuitätendarlehen) erfolgt die Rückzahlung des Darlehens durch regelmäßige Tilgung von
mindestens 1% p.a. zuzüglich ersparter Zinsen. Die Tilgung wird sofort oder quartalsweise verrechnet.
Je häufiger eine Tilgungsverrechnung erfolgt, desto günstiger ist die Auswirkung auf den Effektivzinssatz.
Das Annuitätendarlehen wird in der Baufinanzierung am häufigsten genutzt und zeichnet sich durch eine
gleichbleibende Jahresleistung aus, die sogenannte Annuität. Der Tilgungsanteil steigt dabei von Jahr zu Jahr,
während der entsprechende Zinsanteil sinkt.
Tilgungsdarlehen sind die klassische Finanzierung bei selbstgenutztem Wohneigentum.
Sie werden auch als Annuitätendarlehen bezeichnet.
Im Gegensatz dazu steht das Endfällige Darlehen. Bei diesem Darlehen werden während der Laufzeit
nur Zinsen gezahlt. Die Tiilgung der Schuld erfolgt am Ende der Laufzeit in einem Betrag.