FinanzFact

Hast Du jetzt größere Chancen auf eine unbefristete Stelle?

Eine aktuelle Studie hat herausgefunden, dass es immer weniger befristete Verträge bei Neueinstellungen gibt. Was das jetzt für Dich bedeutet.

Dr. Britta Beate Schön
Finanztip-Expertin für Recht

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist die Situation am Arbeitsmarkt aktuell sehr gut. Denn: 2023 waren nur noch 25% der Arbeitsverträge bei Neueinstellungen befristet. Die restlichen 75% aller neuen Stellen wurden unbefristet ausgeschrieben. Bis 2017 lag die Verteilung noch bei 40% zu 60%. Das hat eine Studie des Instituts für Arbeits- und Berufsforschung (PDF) ergeben. 

Eigentlich sind befristete Verträge nur dann zulässig, wenn ein rechtlich anerkannter Sachgrund vorliegt, wie Elternzeitvertretung oder ein zeitlich begrenztes Budget für Personalkosten. Auch ohne Sachgrund dürfen Arbeitsverträge befristet sein, aber nur bis zu zwei Jahre lang. Für Dich hat eine Befristung nur Nachteile: Sie bedeutet mehr Unsicherheit, ob Dein Arbeitgeber Dich danach weiter beschäftigt oder eben nicht. Und das erzeugt Stress. 

Obwohl der Anteil der befristeten Neueinstellungen gesunken ist, kann es Dir immer noch passieren, dass Dir bei einem Jobwechsel nur ein befristeter Arbeits­vertrag angeboten wird. In einem solchen Fall kannst Du versuchen, den Arbeitgeber umzustimmen – und Dir zu überlegen, ob es wirklich genau diese Stelle sein muss.  

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