Risikolebensversicherung

So schützt Du Deine Angehörigen vor dem Ruin

Julia Rieder
& Co-Autor
11. November 2019
Das Wichtigste in Kürze
  • Die Risikolebensversicherung zahlt eine festgelegte Summe an Deine Hinterbliebenen, falls Du stirbst.
  • Die Versicherung ist sinnvoll, wenn Du einen Baukredit hast oder Deine Familie auf Dein Einkommen angewiesen ist. 
  • Wie teuer eine Risikolebensversicherung ist, hängt von Faktoren ab wie Rauchen, Übergewicht, Krankheiten, Beruf und riskanten Hobbys.
So gehst Du vor
  • Entscheid Dich für eine Art der Versicherungssumme. Meist ist eine gleichbleibende Summe das Richtige.
  • Berechne mit unseren Tipps, wie hoch die Versicherungssumme sein muss und wie lange der Vertrag laufen soll.
  • Vergleich die Preise. Hannoversche, Huk24 und Europa haben in unserem Preisvergleich am besten abgeschnitten. Auch die Cosmosdirekt bot oft günstige Beiträge. Diese solltest Du aber immer mit einem der anderen Anbieter vergleichen, denn in einigen Fällen war sie deutlich teurer als der Rest.
  • Hast Du Gesundheitsprobleme, kann ein Makler eine anonyme Risikovoranfrage für Dich verschicken.

Hast Du ein Haus gekauft, Kinder bekommen oder gerade geheiratet? Das ist ein guter Zeitpunkt, um darüber nachzudenken, wie Deine Angehörigen im Falle Deines Todes finanziell abgesichert sind. Da die wenigsten Familien auf ein großes Vermögen zurückgreifen können, ist eine Risikolebensversicherung für viele eine wichtige Absicherung.

Für wen ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll?

Nicht jeder lebt bis ins hohe Alter: Unfälle oder schwere Krankheiten verhindern das oft. Laut Statistischem Bundesamt waren rund 15 Prozent der Menschen, die 2017 starben, jünger als 65 Jahre. Damit Deine Hinterbliebenen schlimmstenfalls nicht mittellos dastehen, kannst Du eine Risikolebensversicherung abschließen. 

Das Prinzip ist einfach: Stirbt die versicherte Person während der Vertragslaufzeit, zahlt die Versicherung eine vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen. Damit kann die Familie beispielsweise den Kredit für ihre Immobilie ablösen oder den Unterhalt der Kinder finanzieren.

Über eine Risikolebensversicherung solltest Du besonders in den folgenden zwei Fällen nachdenken:

Du hast eine Immobilie auf Kredit gekauft - Dabei sollte Dein Partner abgesichert sein, damit er oder sie den Kredit bei der Bank tilgen kann und so keine Schulden alleine stemmen muss, falls Du früh stirbst. Diese Empfehlung gilt auch für unverheiratete Paare, die zusammen eine Immobilie erworben haben. Eine Risikolebensversicherung ist besser geeignet als eine Restschuldversicherung.

Du willst Deine Familie absichern - Die Risikolebensversicherung ist besonders sinnvoll, wenn die Familie einen Haupt- oder gar Alleinverdiener hat. Doch auch wenn beide Partner arbeiten, solltest Du Dich fragen: Reicht das Einkommen des Partners, um zusammen mit der Witwen- und Waisenrente den Lebensunterhalt zu finanzieren? Müsste ein Partner als Alleinerziehender seine Berufstätigkeit und damit sein Einkommen einschränken, wenn er plötzlich allein für die Kinder da ist?

Bevor Du eine Risikolebensversicherung abschließt, gibt es drei Dinge zu bedenken:

  1. Wer soll abgesichert werden – nur ein Partner oder beide?
  2. Wie hoch muss die Versicherungssumme sein? Und soll die Summe über die Jahre gleichbleiben oder sinken?
  3. Wie viele Jahre soll der Vertrag laufen?

Wenn Du Dir diese Eckpunkte überlegt hast, kannst Du bei den von uns empfohlenen Anbietern Preise vergleichen.

Welche Variante der Risikolebensversicherung ist die richtige?

Oft ist es ratsam, dass Paare sich gegenseitig absichern. Verheiratete Paare können dafür eine verbundene Risikolebensversicherung (oft kurz „verbundene Leben“ genannt) abschließen. Damit sind beide Partner in einem gemeinsamen Vertrag versichert. Stirbt ein Partner oder kommen beide Partner gleichzeitig ums Leben, zum Beispiel durch einen Autounfall, zahlt der Anbieter – aber nur einmal die versicherte Summe. Das kann ausreichen, wenn es nur um die Absicherung eines Kredits geht. 

Allerdings hat die verbundene Leben mehrere Nachteile. Nach einer Trennung kannst Du die verbundene Leben nicht in zwei separate Verträge teilen. Du musst die Versicherung kündigen (mit Zustimmung beider Partner) und stehst dann ohne Versicherungsschutz da.

Ein weiterer Nachteil: Falls ein Partner stirbt und die Versicherungssumme ausgezahlt wird, erlischt der Vertrag. Die Hinterbliebenen haben dann keinen Versicherungsschutz mehr für den Fall, dass auch dem zweiten Partner etwas passiert. Ein gemeinsamer Vertrag ist zudem nicht unbedingt günstiger als zwei separate Verträge.

Zwei einzelne Verträge sind flexibler 

Flexibler bleibst Du mit zwei separaten Risikolebensversicherungen. Dort setzt Du den jeweils anderen als Bezugsberechtigten ein. Du kannst den Bezugsberechtigten jederzeit ändern, etwa im Falle einer Trennung. Auch unterschiedlich lange Laufzeiten beider Verträge oder verschieden hohe Versicherungssummen sind möglich. Darüber kannst Du nachdenken, falls ein Partner weniger verdient und deshalb eine höhere Absicherung braucht für den Fall, dass das zweite Einkommen wegbricht.

Alleinerziehende können ihre minderjährigen Kinder als Bezugsberechtigte bestimmen. In diesem Fall ist es aber sinnvoll, gleichzeitig einen Vormund festzulegen, der das Geld verwalten soll. Ist dieser nicht bestimmt, ernennt das Gericht einen Vormund. Die Versicherungssumme wird dann erst ausgezahlt, sobald dieser feststeht. Sind die Kinder volljährig, erhalten sie das Geld direkt ausgezahlt.

Wie sich Unverheiratete gegenseitig absichern 

Nicht verheiratete Paare sollten über eine besondere Variante der Risikolebensversicherung nachdenken, die sich Über-Kreuz-Versicherung nennt. Grund dafür ist die Erbschaftsteuer: Während Ehepartner einen hohen Freibetrag von 500.000 Euro haben, beträgt er bei Unverheirateten gerade mal 20.000 Euro. Das bedeutet, mit einem „normalen“ Vertrag wird Unverheirateten von der Zahlung aus der Risikolebensversicherung Erbschaftsteuer abgezogen.

Diese Besteuerung der Auszahlung fällt allerdings nicht an, wenn Du zwei getrennte Über-Kreuz-Verträge abschließt. In Deinem Vertrag ist festgelegt, dass Du von Deiner eigenen Versicherung Geld erhältst, falls Dein Partner stirbt. Im Vertrag Deines Partners ist es umgekehrt. 

Zum besseren Verständnis ein Beispiel: Ben und Jana schließen Über-Kreuz-Verträge ab. Das bedeutet, Ben erhält Geld aus seinem eigenen Versicherungsvertrag, falls Jana stirbt. Er muss dann keine Erbschaftsteuer zahlen, denn das Geld bekommt er aus einem Vertrag, der ihm ohnehin gehört. Bei einer „normalen“ Risikolebensversicherung wäre das anders. Er bekäme in diesem Fall Geld von Janas Versicherung. Denn Jana hätte ihn in ihrem Vertrag als Begünstigten festgelegt. Das Geld von Janas Versicherung müsste er dann versteuern.

Es ist möglich, die einzelnen Über-Kreuz-Verträge bei verschiedenen Anbietern abzuschließen – je nachdem, welcher Anbieter für welchen Partner am günstigsten ist. Wichtig ist, dass jeder Partner die Beiträge für den eigenen Vertrag auch von einem eigenen Konto zahlt, und nicht von einem Gemeinschaftskonto.

Die Verträge eigenen sich auch für Ehepaare, die mehr als 500.000 Euro Versicherungssumme wählen möchten, etwa weil sie einen Hauskredit und zusätzlich noch den Lebensunterhalt der Familie absichern möchten.

Allerdings hat auch diese Konstruktion Nachteile. Im Falle einer Trennung musst Du diese wieder aufheben. Schließlich sollen dann etwa Deine Kinder die Auszahlung aus der Versicherung erhalten, wenn Dir etwas zustößt, und nicht Dein Ex-Partner oder Deine Ex-Partnerin. 

Um diese Schieflage zu beheben, sollte dann jeder der beiden Partner wieder den „eigenen“ Vertrag übernehmen, sprich: Du wirst mit Einverständnis Deines Ex-Partners in dem Vertrag zum Versicherungsnehmer, in dem Du auch als versicherte Person eingetragen bist – und umgekehrt. Damit zahlst Du künftig für den Vertrag, in dem Du selbst versichert bist und kannst dann auch bestimmen, wer im Fall Deines Todes die Versicherungssumme bekommen soll. Dieses „Tauschgeschäft“, das aus Über-Kreuz-Verträgen zwei „normale“ Risikolebensversicherungen macht, funktioniert jedoch nur mit Zustimmung beider Partner.

Welche Versicherungssumme brauche ich?

Bei Risikolebensversicherungen gibt es zwei Varianten, wie sich die Versicherungssumme gestalten lässt:

Konstante Versicherungssumme - Bei dieser Variante bleibt die Versicherungssumme über die gesamte Laufzeit des Vertrags gleich. Beträgt die Versicherungssumme 200.000 Euro, erhalten die Hinterbliebenen diesen Betrag ausgezahlt, unabhängig davon, wann die versicherte Person während der Laufzeit des Vertrags stirbt.

Ein Vertrag mit gleichbleibender Versicherungssumme ist die gängigste Variante der Risikolebensversicherung. Sie ist der Klassiker, um die Familie abzusichern. Denn meist sinkt zwar mit der Zeit der Absicherungsbedarf, weil mit dem Alter tendenziell das Vermögen zunimmt und die Kinder in kürzerer Zeit aus dem Haus sind. Gleichzeitig sinkt durch die Inflation die Kaufkraft des Auszahlungsbetrags. Im besten Fall gleichen sich diese beiden Effekte aus. Verträge mit konstanter Versicherungssumme sind allerdings meist etwas teurer als Varianten, bei denen die Versicherungssumme mit der Zeit sinkt.

Fallende Versicherungssumme - Eine sogenannte annuitätisch fallende Versicherungssumme ist auf einen Kredit angepasst, den Du regelmäßig abzahlst. Die Versicherungssumme sinkt im gleichen Maße wie die Restschuld des Kredits. Diese Form der Risikolebensversicherung ist gedacht, um eine Baufinanzierung abzusichern. Es gibt auch Verträge mit linear fallender Versicherungssumme; sie sinkt also jedes Jahr um den gleichen Betrag. 

Finanztip hält in der Regel eine konstante Versicherungssumme für empfehlenswert. Das ist die einfachste Variante. Denn meist soll die Risikolebensversicherung nicht nur ein Haus absichern, sondern zusätzlich den Lebensunterhalt der Familie. Falls Du irgendwann feststellst, dass die konstante Versicherungssumme zu hoch ist, weil Du zum Beispiel Dein Haus größtenteils abgezahlt hast oder die Kinder fast volljährig sind, kannst Du den Vertrag einfach ändern. Du reduzierst die Höhe der Absicherung und zahlst für die restliche Vertragslaufzeit weniger Beitrag.

Verträge mit fallenden Summen bieten nicht alle Versicherer an. Außerdem sind die Kosten nicht immer einfach zu vergleichen, da manche Anbieter mit einem gleichbleibenden Beitrag rechnen, bei anderen hingegen die Beiträge während der Laufzeit des Vertrags schwanken.

So hoch sollte die Versicherungssumme sein

Wie hoch die Versicherungssumme sein sollte, hängt von Deinen persönlichen Bedürfnissen ab und davon, was Du absichern willst. 

Möchtest Du einen Kredit absichern, damit Deine Angehörigen im Todesfall nicht mit Schulden dastehen, sollte die Versicherungssumme mindestens die Restschuld des Kredits abdecken. Frag die Höhe der Restschuld gegebenenfalls bei der Bank nach.

Ist der Kredit jünger als zehn Jahre, kannst Du zudem überlegen, die Versicherungssumme noch etwas höher anzusetzen, zum Beispiel 10 Prozent bis 15 Prozent über der Restschuld. Damit ist dann im Fall der Fälle auch die Vorfälligkeitsentschädigung abgedeckt, die Deine Hinterbliebenen der Bank für entgangene Zinsen zahlen müssen, falls sie den Kredit vorzeitig tilgen müssen.

Geht es grundsätzlich darum, die Familie abzusichern, hängt die Höhe der Versicherungssumme von Deiner familiären Situation ab, sowie vom Einkommen des Partners und dem vorhandenen Vermögen. Überschlag also, wie viel Geld monatlich fehlen würden, falls der Partner stirbt.

Dafür stellst Du all Deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben in einer Liste zusammen. Überleg, welche Einnahmen, aber auch Kosten durch den Tod eines Partners entfallen, wie hoch Witwenrente oder Waisenrente möglicherweise ausfallen und welche Kredite zu tilgen sind. Beziehst Du auch das angesparte Vermögen in Deine Überlegungen ein. Falls Du kleine Kinder hast, bedenke, dass Du eventuell weniger arbeiten kannst, wenn Du deren Betreuung allein organisieren musst. 

Am Ende sollte eine Summe stehen, die den monatlichen Bedarf beziffert. Braucht Deine Familie im Todesfall beispielsweise jeden Monat 1.000 Euro und Du möchtest die Familie über 20 Jahre absichern, benötigst Du eine Versicherungssumme von etwa 240.000 Euro. In diesem Beispiel haben wir keine Zinsen miteinberechnet. 

Sei nicht zu knauserig, Du kannst die Versicherungssumme auch senken, wenn sich später herausstellt, dass Du eine niedrigere Absicherung brauchst. Die Summe erhöhen kannst Du hingegen oft nur zu besonderen Anlässen wie Hochzeit oder Geburt eines Kindes. 

Mit unserem Auszahlungs-Rechner kannst Du einfach herausfinden, wie hoch die Versicherungssumme sein muss, um Dir selbst jährlich einen bestimmten Betrag auszuzahlen. 

Download Auszahlplan (.xlsx)

Wie lange sollte der Vertrag laufen?

Die Risikolebensversicherung sollte so lange laufen, wie Deine Angehörigen einen Ausgleich für das fehlende Einkommen brauchen. Der Vertrag könnte beispielsweise enden, wenn Dein Immobilienkredit abgezahlt ist. Oder Du lässt die Versicherung bis zu dem Zeitpunkt laufen, an dem Deine Kinder voraussichtlich ihre Ausbildung beenden und eigenes Geld verdienen können. 

Je kürzer der Vertrag läuft, desto weniger kostet er. Geh aber lieber auf Nummer sicher und schlag ein paar Jahre drauf. Es ist einfacher, die Risikolebensversicherung zu kündigen, als die Laufzeit nachträglich zu verlängern.

Was kostet eine Risikolebensversicherung?

Wie hoch der Beitrag letztlich ausfällt, hängt unter anderem davon ab, wie hoch die Versicherungssumme ist und wie lange der Vertrag läuft. 

In unserem Vergleich haben wir Preise für 30 Musterkunden abgefragt. Für 200.000 Euro Versicherungssumme lag der Preis für verschiedene Laufzeiten, Berufe, Alter und Hobbys meist zwischen 100 und 300 Euro im Jahr, in einigen Fällen verlangten die Anbieter jedoch über 1.000 Euro im Jahr. 

Für den Preis spielen persönliche Merkmale eine große Rolle. Je größer ein Anbieter das Risiko einschätzt, dass die versicherte Person während der Vertragslaufzeit stirbt, desto teurer ist die Risikolebensversicherung. Raucher zahlten in unserer Untersuchung beispielsweise mehr als doppelt so viel wie Nichtraucher. 

Mögliche Risikofaktoren sind:

  • Alter
  • Gesundheitszustand
  • körperlich anstrengender Beruf
  • Übergewicht
  • riskante Hobbys wie Motorradfahren
  • Rauchen

Allerdings gewichtet jedes Unternehmen die Risikofaktoren anders und verlangt daher für dieselbe Person einen anderen Preis. Einige Anbieter nehmen beispielsweise keine höheren Preise von Motorradfahrern, andere verlangen erst bei sehr hohem Übergewicht einen Zuschlag und wieder andere stufen körperliche Berufe nicht teurer ein als Bürojobs.

Auch wie die Anbieter Rauchverhalten bewerten, variiert. Manche belohnen langjährige Nichtraucher mit günstigeren Beiträgen, für andere reicht es aus, wenn jemand seit mindestens zwölf Monaten nicht mehr geraucht hat. Das galt in unserer Stichprobe etwa für die Huk24. Es lohnt sich also, Preise zu vergleichen, um den günstigsten Anbieter für Deine persönliche Situation zu finden.

Beantworte die Gesundheitsfragen unbedingt wahrheitsgemäß. Falsche Angaben können Deiner Familie später Streit mit der Versicherung bescheren. Wenn Du Dir nicht ganz sicher bist, frag unbedingt bei Deinen Ärzten nach, welche Diagnosen und Behandlungen in Deinen Krankenakten stehen.

Rauchen nachmelden

Wenn Du eine Risikolebensversicherung hast und (wieder) mit dem Rauchen beginnst, bist Du verpflichtet, das dem Anbieter zu melden. Dieser verlangt dann in der Regel einen höheren Beitrag. Falls Du es verschweigst, kann die Versicherung im Todesfall die Leistung kürzen. Warst Du umgekehrt bei Vertragsabschluss Raucher und hast zwölf Monate nicht mehr geraucht, kannst Du als Nichtraucher günstigere Beiträge beantragen. Die Versicherung ist aber nicht verpflichtet, Dir einen Preisnachlass zu gewähren.

Falls Du Dir nach Abschluss des Vertrags ein riskantes Hobby zulegst oder den Beruf wechselst, musst Du das normalerweise nicht melden. Frag in einem solchen Fall aber sicherheitshalber bei Deiner Versicherung nach, was diese als sogenannte „Gefahrerhöhung“ ansieht.  

Brutto- und Nettobeitrag beachten

Beim Abschluss der Risikolebensversicherung finden sich im Angebot immer zwei Preise: der Netto- oder Zahlbeitrag und der Bruttobeitrag. Der Nettobeitrag steht für den Preis, den Du derzeit für den Schutz zahlen musst. Er ist allerdings nicht garantiert und kann sich ändern, falls sich die wirtschaftliche Situation der Versicherung verschlechtert und sie weniger Überschüsse erzielt. Das kann beispielsweise passieren, falls mehr Menschen sterben oder das Unternehmen weniger Gewinne am Kapitalmarkt erzielt als erwartet.

Dann kann der Preis steigen, maximal bis zur Höhe des angegebenen Bruttobeitrags. Achte deshalb beim Abschluss auch auf den angegebenen Bruttobeitrag – so kannst Du abschätzen, wie teuer die Versicherung schlimmstenfalls werden kann. Es gibt auch einige wenige Anbieter, die über die gesamte Vertragslaufzeit einen garantierten Beitrag verlangen.

Welche Anbieter sind am günstigsten?

Die Risikolebensversicherung ist eine der wenigen Versicherungen, bei denen Du den Vertrag hauptsächlich nach dem Preis auswählen kannst. Das liegt daran, dass es bei der Auszahlung der Leistung selten Probleme gibt – der Tod ist der eindeutigste Versicherungsfall, den man sich denken kann. Selbst ein Suizid ist ab drei Jahren nach dem Abschluss des Vertrages versichert.

Wir haben im Mai und Juni 2019 Risikolebensversicherungen mit konstanter Versicherungssumme für 30 gesunde Musterkunden verglichen. Wie wir dabei genau vorgegangen sind, erklären wir am Ende dieses Texts

In unserer Untersuchung am besten abgeschnitten haben Hannoversche, Huk24 und Europa. Auch Cosmosdirekt verlangte im Durchschnitt niedrige Beiträge, allerdings fanden wir bei einigen Musterkunden deutliche Preisausreißer. Deshalb empfehlen wir, zusätzlich zur Cosmosdirekt immer noch bei einem zweiten Versicherer ein Angebot einzuholen. 

Hast Du keine Vorerkrankungen, kannst Du bequem online Angebote der von uns empfohlenen Versicherer anfordern und diese vergleichen. Jeder Versicherer bietet verschiedene Tarifvarianten mit anderen Leistungen an. Wir empfehlen jeweils die günstigste Variante. Legst Du jedoch Wert auf die Zusatzoptionen, die die Premium-Tarife bieten, kannst Du Dich auch für diese Varianten entscheiden. 

Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, dass Du einen guten Preis bekommst, lohnt es sich, bei zwei Versicherern Angebote anzufragen und deren Preise zu vergleichen. So vermeidest Du Ausreißer beim Preis, falls ein Anbieter Dein Risiko deutlich höher bewertet als der andere. Die besten Ergebnisse in unserem Vergleich brachte eine Kombination aus Hannoversche und Huk24. 

Hannoversche
Risikolebensversicherung „Basis“
  • günstige Preise in unserem Vergleich
  • berücksichtigt Rauchen, Übergewicht, riskante Hobbys und einige Gesundheitsangaben beim Preis im Online-Rechner
  • meldet nicht an die Warndatenbank HIS
  • bei einigen Krankheiten oder Eingaben in Freitextfeldern kann sich der Online-Preis noch ändern
Huk24
Risikolebensversicherung „Classic“
  • günstige Preise in unserem Vergleich
  • berücksichtigt Rauchen, Übergewicht und Motorradfahren beim Preis im Online-Rechner
  • meldet nicht an die Warndatenbank HIS
  • bei Vorerkrankungen oder Eingaben in Freitextfeldern kann sich der Online-Preis noch ändern
Europa
Risikolebensversicherung „Standard“
  • günstige Preise in unserem Vergleich
  • berücksichtigt Rauchen, Übergewicht, Motorradfahren beim Preis im Online-Rechner
  • meldet nicht an die Warndatenbank HIS
  • bei Krankheiten oder Eingaben in Freitextfeldern kann sich der Online-Preis noch ändern
Nur beim Anbieter abschließbar
Cosmosdirekt
Risikolebensversicherung „Basis“
  • günstige Preise in unserem Vergleich
  • berücksichtigt Rauchen, Übergewicht, riskante Hobbys und einige Gesundheitsangaben beim Preis im Online-Rechner
  • meldet nicht an die Warndatenbank HIS
  • große Preisausreißer bei einigen Musterkunden, deshalb nur in Kombi mit anderem Anbieter empfehlenswert
  • bei einigen Krankheiten oder Eingaben in Freitextfeldern kann sich der Online-Preis noch ändern

Empfehlung bei Vorerkrankungen, Übergewicht oder Risiko-Hobbys

Wer gesundheitliche Probleme oder Übergewicht hat, für den ist es schwer, im Internet Preise von Risikolebensversicherungen zu vergleichen. In vielen Fällen ist der am Ende des Online-Antrags angezeigte Preis noch nicht der Beitrag, den die Versicherung tatsächlich verlangt.

Die meisten Anbieter zeigen zwar schon einen Aufpreis an, wenn ein Kunde angibt, Raucher zu sein. Setzt er aber Häkchen bei den Gesundheitsfragen, müssen fast alle Versicherer diese nochmal von einem Sachbearbeiter prüfen lassen. Ähnlich sieht es bei bestimmten riskanten Hobbys und starkem Übergewicht aus.  

Erst wenn der Sachbearbeiter alle Angaben zu Krankheiten und anderen Risikofaktoren gesammelt hat, macht er ein Angebot mit dem endgültigen Preis. So kann es vorkommen, dass auf den ursprünglich angezeigten Beitrag noch ein Zuschlag kommt oder die Versicherung den Vertrag überhaupt nicht abschließen möchte.

Falls Du also Extremsport betreibst oder einige der Gesundheitsfragen im Antrag mit „ja“ beantworten musst, gibt es zwei Möglichkeiten einen günstigen Anbieter zu finden.

Option 1: Selbst Angebote einholen

Wenn Du selbst vergleichen willst, kannst Du bei mehreren Versicherungen gleichzeitig einen Antrag stellen. Hast Du dann das beste Angebot ausgewählt, widerruf die anderen Verträge innerhalb von 30 Tagen. 

Das ist recht aufwendig und hat potenziell einen weiteren Nachteil: Einige Versicherungen melden es an die Warndatei HIS, wenn sie einen Vertrag ablehnen oder bei einem Kunden ein erhöhtes Risiko feststellen. Das Kürzel HIS steht für Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft und ist ein zentrales Register, das ähnlich der Schufa funktioniert.

Meldet eine Versicherung bei einem Interessenten ein erhöhtes Risiko, kann dieser Eintrag zum Problem werden, wenn der Kunde noch woanders ein Angebot einholen will. Denn die anderen Versicherungen prüfen den Antrag dann wahrscheinlich genauer und erhalten möglicherweise Informationen, die sie selber sonst nicht abfragen würden. 

Alle vier von uns empfohlenen Anbieter melden nicht an das HIS, tauschen also keine Informationen mit anderen Versicherern aus. Dennoch speichern sie die Gesundheitsdaten für drei Jahre, selbst wenn kein Vertrag zustande kommt. Willst Du beim selben Anbieter später eine andere Versicherung abschließen, kann er auf diese Informationen zurückgreifen.

Option 2: Risikovoranfrage über einen Versicherungsvermittler

Einfacher ist es, über einen Versicherungsmakler oder -berater ein anonyme Risikovoranfrage zu stellen. Das bedeutet, der Berater schickt Deine Unterlagen an verschiedene Versicherungen, damit diese ein Angebot erstellen. Dabei macht er alle wichtigen Angaben zu Gesundheit und anderen Risikofaktoren, nennt aber nicht Deinen Namen. So kannst Du viele Tarife vergleichen, ohne selbst alle Versicherungen anschreiben zu müssen und ohne all Deine persönlichen Daten preiszugeben.

Sind Zusatzleistungen sinnvoll?

Eine Risikolebensversicherung schließt Du in der Regel für Jahrzehnte ab. Die günstigen Basis-Tarife enthalten den eigentlich wichtigen Schutz – die finanzielle Absicherung Deiner Familie, wenn Du stirbst.

Die meisten Versicherer bieten allerdings auch Premium-Tarife mit verschiedenen Zusatzleistungen an. Wäge genau ab, welche dieser Leistungen Du wirklich benötigst. Denn für die umfassenderen Leistungen zahlst Du auch einen höheren Preis.

Nachversicherungsgarantie - Viele Tarife ermöglichen es, die Versicherungssumme später ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen. In der Regel hängt das ab von einem Ereignis wie der Geburt eines Kindes, einer Hochzeit oder dem Kauf einer Immobilie. Die Höhe der Nachversicherung ist meist begrenzt, zum Beispiel auf eine bestimmte Summe pro Ereignis oder eine maximale Gesamthöhe der Versicherungssumme. Bei manchen Anbietern kannst Du auch nur bis zu einem bestimmten Alter des Versicherungsnehmers erhöhen. 

Eine solche Nachversicherungsgarantie enthalten meist auch die günstigen Tarif-Varianten. Sie ist gerade für junge Paare sinnvoll, die noch Nachwuchs oder einen Eigenheimkauf planen. 

Premium-Tarife bieten manchmal eine erweiterte Nachversicherungsgarantie, das heißt Du kannst beispielsweise zu mehr Gelegenheiten die Versicherungssumme erhöhen. Zu welchen Ereignissen das im günstigen und im teuren Tarif möglich ist, variiert von Anbieter zu Anbieter. Vergleich also, was am besten zu Deiner persönlichen Situation passt. 

Dynamik - Eine Dynamik sorgt dafür, dass die Versicherungssumme jedes Jahr steigt. Das soll im Lauf der Jahre den Wertverlust durch die Inflation ausgleichen. Im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung ist das bei einer Risikolebensversicherung aber eher unnötig. Die Dynamik macht den Vertrag teurer und bei den meisten Menschen sinkt der Absicherungsbedarf im Lauf der Zeit eher. Bei einem Vertrag mit konstanter Versicherungssumme halten sich sinkender Absicherungsbedarf und Inflation so in etwa die Waage.

Verlängerungsoption - Mit dieser Klausel verzichtet die Versicherung auf eine neue Gesundheitsprüfung, um den Vertrag zu verlängern. Das kann sinnvoll sein, wenn sich Deine Lebensumstände geändert haben und der Vertrag doch länger laufen soll, als ursprünglich geplant. Wäge ab, ob es nicht sinnvoller ist, stattdessen die Vertragslaufzeit von vornherein länger zu wählen. Falls Du die Versicherung irgendwann nicht mehr brauchst, kannst Du den Vertrag auch kündigen.

Vorgezogene Todesfall-Leistung - Erkrankst Du so schwer, dass Du innerhalb weniger Monate sterben wirst, zahlt ein Tarif mit diesem Baustein bereits vor Deinem Tod einen Teil der Versicherungssumme aus. Diese Klauseln gibt es auch in Verbindung mit einer Erkrankung der Kinder oder falls der Versicherte pflegebedürftig wird. Es ist fraglich, ob Du solche Leistungen brauchst. Denn eigentlich soll die Risikolebensversicherung dazu dienen, Deine Hinterbliebenen zu versorgen.

Weitere Tipps zur Vorsorge

Was ist im Todesfall zu tun?

Wenn Dein Partner stirbt, musst Du das so schnell wie möglich der Risikolebensversicherung melden. Dazu genügt zunächst ein Anruf. Anschließend musst Du der Versicherung den Versicherungsschein (die Police) sowie eine amtliche Sterbeurkunde zuschicken. Das solltest Du per Einschreiben machen. Außerdem kann der Versicherer ein ärztliches Zeugnis über die Todesursache verlangen.

Die Versicherungssumme überweist er grundsätzlich auf ein Konto des im Vertrag stehenden Bezugsberechtigten. Woran Du sonst noch denken musst, wenn jemand gestorben ist, liest Du in unserer Checkliste Todesfall.

So haben wir getestet

Test Risikolebensversicherungen 2019

Finanztip hat zwischen Mai und Juli 2019 die Preise von Risikolebensversicherungen mit gleichbleibender Versicherungssumme verglichen. 

Zunächst haben wir eine Grundgesamtheit verschiedener Angebote bestimmt, indem wir eine Liste aller Versicherungsunternehmen zusammengestellt haben, die wir mit den Suchbegriffen „Risikolebensversicherung“ und „Risikolebensversicherung Vergleich“ auf den ersten fünf Ergebnisseiten der Google-Suche gefunden haben. Aussortiert haben wir Vergleichsportale und andere Versicherungsvermittler. 

Die verbleibenden Websites von Versicherungsunternehmen haben wir darauf überprüft, ob Kunden dort über eine Online-Antragsstrecke einen Preis ermitteln und eine Risikolebensversicherung beantragen können. Versicherer bei denen dies nicht möglich war, haben wir aussortiert. So blieben folgende zehn Anbieter übrig, die wir genauer untersucht haben:

Bei diesen zehn Anbietern haben wir dann für den jeweils günstigsten angebotenen Tarif die Preise für zehn Musterkunden ermittelt. Dazu nutzten wir den Online-Rechner auf der Website der Anbieter. Unsere Musterprofile unterschieden sich in folgenden Punkten: Alter, Gewicht, Beruf, Raucher, Motorradfahrer, Laufzeit. Als Versicherungssumme wählten wir jeweils 200.000 Euro. Wir haben nur Preise für gesunde Menschen abgefragt, da die meisten Anbieter Aufschläge für Erkrankungen erst nach dem Online-Antrag berechnen. Daher ist uns der Vergleich von Preisen für Menschen mit Vorerkrankungen nicht möglich.

Unser Vergleich der Nettobeiträge hat gezeigt, dass die Angebote der Allianz, Ergo und Huk-Coburg für die zehn Musterkunden im Mittel am teuersten waren. Auch für die einzelnen Profile hatte keiner der drei Versicherer das günstigste Angebot, es wäre für jeden Musterkunden ein anderer Anbieter die preisgünstigste Wahl gewesen. Die Ergo war von den dreien im Mittel noch am wenigsten teuer was die Netto-Beiträge angeht, die Brutto-Preise waren jedoch im Vergleich sehr hoch. Zusammen mit einem relativ niedrigen Rating zur Beitragsstabilität vom Bewertungsinstitut Morgen & Morgen erschien uns die Ergo deshalb nicht empfehlenswert.

Bei den restlichen sieben Anbietern haben wir für weitere 20 Profile Preise erhoben. Hierbei haben wir ebenfalls Merkmale wie Alter, Gewicht, Beruf, Motorradfahren, Tauchen, Rauchen und Laufzeit variiert. Als Versicherungssumme nahmen wir entweder 200.000 oder 250.000 Euro an. 

Nach unserer Preisabfrage hat uns die Gothaer mitgeteilt, dass sie ihren Online-Tarifrechner abschalten wird und Risikolebensversicherungen künftig nur noch offline über Versicherungsmakler und -vertreter vertreiben wird. Damit schied die Gothaer aus unserem Teilnehmerfeld aus. 

Verti, ein noch recht neuer Anbieter von Risikolebensversicherungen, lieferte bei unserer Preiserhebung sehr häufig einen günstigen Preis, weil das Unternehmen in vielen Bereichen auf Risikozuschläge verzichtet, etwa bei fast allen körperlich fordernden Berufen, Motorradfahrern oder riskanten Hobbys. Außerdem ist der Beitrag für die gesamte Vertragslaufzeit fix, es gibt keinen Unterschied zwischen Netto- und Bruttobeitrag.

Dennoch haben wir uns entschieden, Verti nicht in den Kreis der Empfehlungen aufzunehmen, denn Verti selbst übernimmt nur den Vertrieb der Risikolebensversicherungen und die Kundenberatung. Als Risikoträger fungiert iptiQ, ein Unternehmen mit Hauptsitz in Luxemburg. Damit fällt die Risikolebensversicherung der Verti nicht unter den deutschen Sicherungsfonds Protektor, der Sparer schützt, falls ihre Lebensversicherung pleitegeht. 

Sollte ein Versicherer zahlungsunfähig sein und eine Familie bekommt deshalb im Todesfall nicht die vereinbarte Versicherungssumme, kann das existenzbedrohend sein. Deshalb empfehlen wir nur Anbieter, die Mitglied bei der Protektor Lebensversicherungs-AG sind. Diese Sicherungseinrichtung der deutschen Lebensversicher führt die Verträge der Kunden weiter, falls ein Versicherungsunternehmen pleitegeht.

In einem letzten Schritt haben wir schließlich die Nettobeiträge der verbliebenen Anbieter verglichen. Kein Versicherer bot für alle 30 Musterkunden das günstigste Angebot, deshalb haben wir die Unternehmen nach der durchschnittlichen Abweichung vom Bestpreis und der maximalen Abweichung bei einzelnen Profilen bewertet. 

Der Vergleich zeigte, dass Hannoversche, Huk24 und Europa im Schnitt die günstigsten Anbieter waren. Auch die Cosmosdirekt bot im Mittel für die 30 Musterkunden günstige Preise, allerdings fanden wir bei ihr in einigen Profilen deutliche Preisausreißer. Deshalb empfehlen wir, zusätzlich zur Cosmosdirekt immer noch bei einem zweiten Versicherer ein Angebot einzuholen. 

Um zu entscheiden, in welcher Reihenfolge wir die Anbieter nennen, haben wir uns die Preisabweichungen noch einmal in einer abgewandelten Rechnung angeschaut, bei der wir die Nettobeiträge zu 80 Prozent berücksichtigt haben und die Bruttobeiträge zu 20 Prozent. Die Anbieter, die dabei am besten abgeschnitten haben, nennen wir zuerst.

Die besten Anbieter-Kombinationen

 

durchschnittlicher Aufpreis

gegenüber dem

günstigsten Angebot

höchster Aufpreis

gegenüber dem

günstigsten Angebot

Hannoversche + Huk24

3 %22 %

Hannoversche + Europa

7 %22 %

Hannoversche + Cosmosdirekt

5 %38 %

Cosmosdirekt + Huk24

6 %46 %

günstigster empfohlener Anbieter allein

11 %38 %

Auszug aus den Ergebnissen der Untersuchung
Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: 31. Juli 2019)

    Ergebnisse früherer Finanztip-Untersuchungen

    Autor
    Julia Rieder
    & Co-Autor
    Annika Krempel

    11. November 2019


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    Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

    Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.