Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung

So schützt Du Dein Haus

Henriette Neubert
Finanztip-Expertin für Versicherungen
28. Juli 2021
Das Wichtigste in Kürze
  • Eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung ist ein Muss für jeden Hausbesitzer. Sie zahlt bei Schäden, die Sturm, Hagel, Feuer oder Leitungswasser am Haus anrichten.
  • Wir empfehlen Hausbauern, eine günstige Feu­er­roh­bau­ver­si­che­rung schon mit Baubeginn abzuschließen, die sich automatisch in eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung umwandelt, sobald der Bau fertig ist.
  • Zusätzlichen Schutz für Dein Gebäude bietet eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung. Sie zahlt auch bei Überschwemmung, Lawinen oder Starkregen. Sie ist jedoch teuer.
So gehst Du vor
  • Wenn Du ein Haus baust, kümmere Dich frühzeitig um eine Versicherung. Beim Hauskauf solltest Du die bestehende Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung prüfen. Beachte aber die Kündigungsfrist bevor Du eine neue Versicherung abschließt.
  • Überprüfe generell regelmäßig, ob Du zu viel für Deine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung bezahlst.
  • Nach unserer umfangreichen Untersuchung empfehlen wir Dir Mr-Money, um eine passende Versicherung für Dein Gebäude zu finden. Orientiere Dich bei den Versicherungsmerkmalen an unseren Mindestkriterien.

Die Starkregen-Katastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz zeigt, dass Unwetter mit verheerenden Schäden viel mehr Haushalte treffen können als gedacht. Wie Du Ver­si­che­rungs­schutz gegen die finanziellen Folgen solcher Unwetter bekommst, zeigen wir Dir in diesem Ratgeber und den Ratgebern Elementarschaden und Hausrat

Der Naturgefahren-Check (ZÜRS Geo) der deutschen Versicherungsunternehmen soll künftig auch Starkregenereignisse zeigen. Damit bekommst Du ein besseres Gefühl, wie gefährdet Dein Haus oder Deine Wohnung ist. Wir informieren Dich, sobald der Service verfügbar ist.

Wenn Unwetter über das Land ziehen, ist es schnell passiert: Der Sturm fegt Ziegel vom Dach, Fenster gehen durch umherfliegende Äste zu Bruch. In vielen Fällen kommt eine Ge­bäu­de­ver­si­che­rung für solche Schäden auf. Im Jahr 2020 haben vor allem Sturm, Hagel und Starkregen deutschlandweit Schäden in Höhe von 2,5 Milliarden Euro angerichtet, einen großen Teil davon an Gebäuden.

Warum solltest Du eine Ge­bäu­de­ver­si­che­rung abschließen?

Als Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung kannst Du eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung abschließen. Dazu bist Du, anders als etwa bei der Kfz-Haftpflicht, jedoch nicht verpflichtet. Es ist aber sehr empfehlenswert. Da die eigene Immobilie für Dich, wie für viele Menschen, wahrscheinlich die größte Investition des Lebens ist, steckt auch viel Kapital darin. Mit der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung sicherst Du Dich gegen die finanziellen Folgen von Feuer, Leitungswasser und Sturm ab und schützt damit Deine Investition. Wenn Du für einen Hauskauf oder -bau einen Kredit aufnimmst, wirst Du von Deiner Bank in der Regel auch dazu verpflichtet.

Wir haben untersucht, wie Du als Hauseigentümer die für Dich günstigste und passendste Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung finden kannst. Da die Tarife sehr umfangreich sind und die Beiträge von vielen individuellen Merkmalen wie Wohnfläche oder Adresse des Gebäudes abhängen, empfehlen wir Dir den Vergleich und Abschluss über ein Online-Portal. Denn das ist die beste Möglichkeit, um eine zu Dir passende Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung zu bekommen, die gute Leistungen und einen guten Preis hat. Nach unserer Einschätzung ist das Vergleichsportal Mr-Money besonders hilfreich. Einzelheiten zu unserem Vorgehen und unserer Auswahl erfährst Du am Ende des Textes.

Mr-Money
Vergleichsportal
  • umfangreiche Filtermöglichkeiten für die von uns empfohlenen Merkmale
  • ver­brau­cher­freund­liche Voreinstellungen
  • bieten gute Tarife zu günstigen Preisen

Die Vergleichsportale bieten allerdings nur eine begrenzte Anzahl an teilnehmenden Versicherungsunternehmen. Vor allem die großen Anbieter fehlen meist. Wenn Dir das nicht ausreicht oder Du eine persönliche Beratung vorziehst, erkundige Dich bei Deinem Versicherungsberater oder Deiner Hausratversicherung nach passenden Tarifen. Der Vergleich über ein Portal kann Dir dennoch helfen – so findest Du den Preis für Tarife, an dem Du Dich bei der weiteren Suche orientieren kannst.

Was ist versichert?

Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung zahlt für Schäden am Gebäude und an festem Inventar. Dazu gehören zum Beispiel Heizungsanlagen, aber auch die Einbauküche, der fest verlegte Fußboden und die eingebaute Badewanne.

Wenn hingegen Möbel oder Ähnliches beschädigt werden, ist das ein Fall für die Hausratversicherung.

Die verbundene Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung besteht aus der Feuer-, Leitungswasser- und Sturmversicherung. Darüber hinaus kannst Du Zusatzbausteine, beispielsweise für Elementarschäden hinzufügen.

Baustein Feuerversicherung

Die Feuerversicherung zahlt bei Schäden am Haus, die durch Brand, Blitzschlag, Explosion oder Implosion entstehen. Sie greift auch bei fest eingebauten elektrischen Installationen, wie die Stromversorgung für Lampen und Steckdosen.

Achtung: Ein Rauchmelder ist Pflicht. Gemäß der Bauverordnungen der meisten Bundesländer musst Du Rauchmelder in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren anbringen. Fehlen die Rauchmelder, kannst Du im Versicherungsfall auf einem Teil der Kosten sitzenbleiben.

Baustein Lei­tungs­was­ser­ver­si­che­rung

Die Lei­tungs­was­ser­ver­si­che­rung übernimmt Schäden durch Leitungswasser und Frost sowie andere Bruchschäden. Falls also kalkhaltiges Wasser oder Frost die Leitungen im Haus zum Bersten bringt, greift die Versicherung.

Baustein Sturmversicherung

Die Versicherung leistet bei Sturmschäden ab Windstärke 8 und bei Hagelschäden. Etwa, wenn das Dach abgedeckt wird und repariert werden muss. Sie kommt auch für Folgeschäden auf, zum Beispiel wenn es durch ein vom Sturm abgedecktes Dach regnet.

Sonderfall: Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung

Standardtarife in der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung greifen in aller Regel nicht bei Elementarschäden. Das bedeutet, dass die Versicherung nicht für die Folgen aufkommt, wenn Dein Gebäude durch Überschwemmung, Erdbeben, Erdrutsch, eine Lawine oder Starkregen beschädigt wird. Um auch gegen diese Risiken abgesichert zu sein, musst Du Deinen Ver­si­che­rungs­schutz um den Baustein Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung erweitern.

Wir haben in unserem Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rungstest im Frühjahr 2021 auch berücksichtigt, wie teurer die Absicherung von Elementarschäden ist. Dafür haben wir auch Profile mit und ohne den Einschluss dieses Bausteins abgefragt. Das Ergebnis: Ein Aufschlag wird immer verlangt, dieser lag in unserem Test bei bis zu einem Drittel des Gesamtpreises. Wie hoch dieser konkret ausfällt ist jedoch stark vom Versicherer und vom Wohnort abhängig.

Befindet sich Dein Gebäude in einem Risikogebiet für Überschwemmung, Erdbeben, Erdrutsche oder Lawinen – zum Beispiel am Wasser oder am Hang –, ist eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung dennoch sinnvoll. Allerdings kann es genau dann schwierig werden, eine Absicherung gegen Elementarschäden zu bekommen. Unmöglich ist es nicht, nur teuer. Denn ob und zu welchen Konditionen ein Wohngebäudeversicherer Dir Schutz anbietet, entscheidet er je nach Einzelfall.

In der Regel zahlst Du bei einem hohen Risiko auch eine hohe Prämie oder eine sehr hohe Selbstbeteiligung. Es kann sogar sein, dass die Versicherung von Dir verlangt, Dein Gebäude umzubauen, damit Du Ver­si­che­rungs­schutz bekommst. Wohnst Du in einem Gebiet mit hohem Risiko, solltest Du Dich beraten lassen. Bei Überschwemmungen etwa spricht man von einem Hochrisikogebiet, wenn Du mit mindestens einem Hochwasser in zehn Jahren zu rechnen hast (Gefahrenklasse GK4).

Was solltest Du zusätzlich versichern?

Sehr gute Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rungen definieren sich über die Leistung und den Preis. Wenn Du eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung – wie von uns empfohlen – auf dem Online-Portal Mr-Money suchst, solltest Du die Mindestkriterien in die Suchmaske eingeben. Bei dem von uns empfohlenen Vergleichsportal war dies möglich.

Grobe Fahrlässigkeit - Wichtig ist, dass die Versicherung auch Schäden infolge grober Fahrlässigkeit abdeckt. Verursachst Du einen Schaden grob fahrlässig, zahlen Versicherungen in aller Regel nicht. Ein Beispiel: Du heizt im Winter nicht und deshalb bricht ein Wasserrohr. Bei einem Tarif, der die Folgen grob fahrlässigen Handelns ausschließt, verweigert die Versicherung die Leistung. Wir empfehlen daher, grobe Fahrlässigkeit mitabzusichern. Setze bei der Tarifsuche auf einem der Online-Portale das entsprechende Häkchen.

Abbruch- und Aufräum-, Bewegungs- und Schutzkosten - Wenn zum Beispiel nach einem Sturm Baumteile vom Dach entfernt werden müssen, sollte Deine Versicherung diese Kosten übernehmen.

Folgen von Überspannungsschäden - Nach einem Blitzeinschlag können durch Überspannung Schäden an Elektrogeräten wie Fernseher oder Router entstehen.

Mehrkosten durch behördliche Auflagen - Wenn Du beim Wiederaufbau (nach einem Hausbrand) teuren Wärmeschutz anbringen musst, den Du vorher nicht hattest, der inzwischen jedoch Pflicht ist. Oder wenn Du Erde abtragen lassen musst, weil giftige Substanzen eingesickert sind (Dekontamination von Erdreich).

Wasserzu- und Wasserableitungsrohre - Wenn sie der Versorgung des Gebäudes dienen, sollten sowohl die Rohre auf dem Versicherungsgrundstück als auch außerhalb versichert sein.

Schäden durch Einbrüche - Wenn bei einem Einbruch Schäden am Gebäude entstehen, sollten diese von der Versicherung abgedeckt sein.

Unfertige Gebäude - Es ist ratsam, sich bereits frühzeitig mit der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung zu beschäftigen, auch wenn diese Versicherung nicht zahlt, bevor das Gebäude fertiggestellt ist. Denn während des Baus kann sie bereits als Feu­er­roh­bau­ver­si­che­rung laufen und schützen. Sobald das Haus fertig ist, lässt sich die Feu­er­roh­bau­ver­si­che­rung dann in eine Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung umwandeln.

Wenn Du Dich zu spät um eine passende Versicherung kümmerst, musst Du mit schlechteren Konditionen rechnen. Einige Versicherungen bieten gar keine Absicherung an, wenn Du keine Vorversicherung hast. Andere verlangen dafür höhere Beiträge oder eine hohe Selbstbeteiligung (500 Euro bis 1.000 Euro).

Such Dir also am besten noch vor Baubeginn auf dem von uns empfohlenen Vergleichsportal Mr-Money eine für Dich passende Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung. Und wähle in der Suchmaske statt „Wohngebäude“ das Merkmal „Feuerrohbau“ aus. Du musst dann nur noch Deinen Versicherer davon in Kenntnis setzen, sobald Du fertig gebaut hast. Damit endet Deine Feu­er­roh­bau­ver­si­che­rung.

Was ist in der Ge­bäu­de­ver­si­che­rung nicht enthalten?

Du kannst Dich nicht gegen alle Schäden, die an Deinem Haus entstehen können, mit einer Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung absichern. Einige Schäden sind gar nicht versicherbar, andere kannst Du nur separat (zu teilweise hohen Kosten) absichern.

Was ist nicht versicherbar?

Krieg - Kriegsschäden oder Folgen von innerer Unruhe ersetzt die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung nicht.

Kernenergie - Gegen einen Reaktorunfall in der Nähe Deines Hauses kannst Du Dich nicht absichern.

Vorsatz - Wenn Du einen Schaden vorsätzlich verursachst, ist dieser nicht versichert. Im Gegensatz zur groben Fahrlässigkeit, kannst Du Vorsatz nicht mitversichern.

Was ist nicht in der Grundabsicherung enthalten?

Kurzschluss- und Sengschäden - Wenn diese Schäden nicht durch ein versichertes Ereignis verursacht werden (durch Blitzschlag oder einen Brand), sind sie in der Regel nicht versichert. Sengschäden, die innerhalb des Hauses auftreten, kannst Du mit einer Hausratversicherung abdecken.

Wasser - Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung kommt nur für Schäden durch Leitungswasser auf. Grundwasserschäden, Schäden durch Überschwemmung und witterungsbedingten Rückstau sind nicht enthalten. Mit einer Erweiterung um Elementarschäden kannst Du zumindest einen Teil dieser Schäden absichern.

Wasser, das aus einem Aquarium ausgelaufen ist, zählt ebenfalls nicht als Leitungswasser. Die dabei entstandenen Schäden kannst Du aber mit einer Hausratversicherung absichern.

Leichter Sturm - Die Versicherung muss nicht zahlen, wenn sich die Schäden bei einer Sturmstärke unter 8 ereignet haben. Haben offene oder undichte Fenster zu Schäden geführt, springt sie ebenfalls nicht ein.

Was kostet eine gute Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung?

Die Preise für Ge­bäu­de­ver­si­che­rungen variieren deutlich. Der Unterschied erklärt sich vor allem durch die unterschiedlichen Leistungen, aber auch der Wohnort spielt eine wichtige Rolle. Vor dem Abschluss einer Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung solltest Du daher Preise und Leistungen genau vergleichen. Sonst zahlst Du schnell zu viel oder bekommst nur einen unzureichenden Schutz.

In unserer Untersuchung im Frühjahr 2021 haben wir für 19 unterschiedliche Profile die Preise erhoben. Dabei handelte es sich um sieben Profile an unterschiedlichen Adressen, mit zum Teil unterschiedlichen Gebäudemerkmalen (freistehendes Haus, Doppelhaushälfte, unterschiedliche Quadratmeterzahlen und Baujahr). Innerhalb dieser Profile veränderten wir noch ein- oder zweimal je ein Merkmal (Vorschäden, mit oder ohne Elementarschäden und weitere), um zu sehen, welche Merkmale sich auf den Preis auswirken.

Beispiel: Für ein Einfamilienhaus in Dresden (Gefahrenzone 2), 250 Quadratmeter (mit 30 Quadratmetern Wohnfläche im Keller) ohne ausgebautes Dachgeschoss, Baujahr 2005 kostet die günstigste Versicherung, die unseren Mindestkriterien entspricht, knapp 385 Euro pro Jahr. Für dasselbe Haus, das 2018 gebaut wurde, verlangt die Versicherung nur noch 290 Euro pro Jahr.

Die Beiträge für ein Einfamilienhaus mit etwa 250 Quadratmetern liegen ungefähr bei 350 bis 450 Euro pro Jahr. Allerdings gibt es eine Vielzahl von Merkmalen, die die Beiträge verteuern. Den größten Aufschlag verlangen Versicherungen, wenn das Risiko von Elementarschäden mitversichert werden soll. Dieser Aufschlag fällt höher aus, wenn das Haus in einer gefährdeten Region für Elementarschäden liegt. Auch das Baujahr spielt beim Preis eine wichtige Rolle. Je neuer, desto günstiger die Beiträge. Mit rund 10 Prozent höheren Beiträgen musst Du rechnen, wenn Du innerhalb der letzten fünf Jahre Vorschäden hattest.

Dein Alter spielt hingegen keine Rolle für die Beiträge. Ebenso wenig wirkt es sich auf die Beiträge aus, wenn Du eine Einliegerwohnung in Deinem Haus vermietet hast. Das muss lediglich bei Antragsstellung mit angegeben werden, damit Dir im Schadensfall keine Nachteile entstehen.

Lohnen sich Kombi-Tarife mit Hausratversicherung?

Hin und wieder kommt es im Schadensfall zum Streit, ob nun die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung oder die Hausratversicherung zuständig ist. Wenn Du beide Verträge beim selben Anbieter abschließt, ist die Schadensregulierung in der Regel einfacher. Dann müssen sich die Versicherer nicht erst einigen, wer für welchen Schaden aufkommt.

Es kann in jedem Fall nicht schaden, bei Deinem Hausratversicherer einmal anzufragen, ob es Rabatte gibt, wenn Du beide Versicherungen bei ihm abschließt. Vielleicht bekommst Du sogar ein Angebot, das günstiger ist als über ein Vergleichsportal.

Welche Versicherungssumme solltest Du wählen?

Die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung kalkuliert den Beitrag anhand der Versicherungssumme, also dem Betrag, den Du im Schadensfall maximal erhalten würdest. Versichert ist in der Regel der Neuwert des Gebäudes – die Summe, die nötig wäre, um das Haus in gleicher Größe und Ausstattung zum aktuellen Zeitpunkt wiederaufzubauen. Aus diesem Grund ist eine feste Versicherungssumme nicht ratsam, denn die Baukosten steigen kontinuierlich. Es gibt unterschiedliche Ansätze, diesen Neuwert so zu bestimmen, dass die Versicherungssumme korrekt ist. Die von uns empfohlene Vergleichsplattform Mr-Money errechnet auf der Grundlage Deiner Angaben den sogenannten gleitenden Neuwert (Wert 1914).

Gleitender Neuwert - Durch den gleitenden Neuwert ist die Versicherungssumme bei der Ge­bäu­de­ver­si­che­rung an die Wertentwicklung des Gebäudes angepasst. Er funktioniert mit dem fiktiven Wert 1914. Das ist der Preis (in Mark), den der Bau des Hauses im Jahr 1914 theoretisch gekostet hätte. Dieser wird errechnet, indem der Neuwert des Hauses durch den sogenannten Baupreisindex geteilt wird. Dieser zeigt die Entwicklung der Baupreise seit 1914 und wird jährlich vom Statistischen Bundesamt festgelegt.

Die Versicherungssumme wird also jährlich angepasst. Nur so kommt die Versicherung auch Jahre nach dem Bau für den kompletten Neubau des Hauses im ursprünglichen Zustand auf. Wenn Du auf den gleitenden Neuwert setzt, verhinderst Du am besten eine Unterversicherung. Bist Du unterversichert, ist die Versicherungssumme niedriger als der tatsächliche Wert. Bei einem Schaden würde die Versicherung Dir dann nur eine anteilige Summe ersetzen und nicht die gesamte Schadenssumme. Ein Beispiel: Entspricht Deine Versicherungssumme nur 50 Prozent des Gebäudewertes, erhältst Du auch nur 50 Prozent des Schadens ersetzt.

Wohnflächentarif - Beim Wohnflächentarif gibt es keine Versicherungssumme, sondern eine Höchstentschädigungsgrenze. Die Versicherung setzt also eine Summe fest, die Du als Entschädigung im Schadensfall maximal erhältst. Die Versicherung berechnet sie anhand der Größe und der Ausstattung des Hauses. Kommt es zum Versicherungsfall, zahlt die Versicherung die Kosten in Höhe des ortsüblichen Neubauwerts. Um eine Unterversicherung zu vermeiden, musst Du deshalb der Versicherung jeden Um- und Anbau melden beziehungsweise ihr mitteilen, dass Du die Ausstattung verbessert hast.

Die Höchstentschädigungsgrenze wird zudem nicht an die Entwicklung der Baukosten angepasst. Auch dadurch kann es sein, dass Du ein paar Jahre nach dem Bau unterversichert bist. Das kannst Du vermeiden, indem Du von Zeit zu Zeit die Höchstentschädigungsgrenze erhöhst.

Wertgutachten - Eine weitere Möglichkeit ist, dass ein Gutachter den Wert des Gebäudes schätzt. Das kann jedoch teuer werden. Außerdem bezieht sich dieses Gutachten oft auf den Verkehrswert des Gebäudes. Wichtiger sind jedoch die Kosten für den Wiederaufbau.

Auch wenn Du auf den gleitenden Neuwert setzt, ist es empfehlenswert, mit der Versicherung einen Unterversicherungsverzicht zu verabreden. Damit verzichtet das Unternehmen darauf, im Schadensfall überhaupt geltend zu machen, dass Du unterversichert sein könntest.

Unser Podcast zum Thema

Was musst Du im Schadensfall tun?

Im Schadensfall kann es mit der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung zu Streit über die Regulierung kommen. Dokumentiere die Schäden am Gebäude daher genau mit Fotos und einem schriftlichen Bericht. Melde die Schäden unverzüglich Deiner Versicherung. Je nach Schadenshöhe schickt sie einen Gutachter vorbei.

Du musst außerdem Notmaßnahmen ergreifen, um weitere Schäden abzuwenden. Dazu gehört zum Beispiel, dass Du bei Leitungswasserschäden den Haupthahn der Wasserleitung zudrehst, sobald Du den Schaden bemerkst. Hat ein Sturm das Dach abgedeckt, solltest Du es mit einer Plane verschließen. Eine vollständige Reparatur kann allerdings keiner von Dir verlangen. Wie gesagt: Es geht um Maßnahmen, mit denen Du weitere Schäden abwendest. Natürlich immer nur, ohne Dich dabei selbst zu gefährden.

Falls Du Schäden vor der Erstellung des Gutachtens beheben musst, weil das Haus sonst unbewohnbar wäre, sprich das mit dem Versicherer ab. Dokumentiere außerdem, wie Du die Schäden behebst, und bewahre entsprechende Rechnungen von Handwerkern auf. Bei beschädigten Teilen gilt dasselbe.

Wie kannst Du die Versicherung kündigen?

Du kannst die Versicherung drei Monate vor dem Ende des Versicherungsjahrs kündigen. Das Versicherungsjahr beginnt immer an dem Tag, der in Deinem Vertrag vereinbart ist und läuft 365 Tage. Bei einer mehrjährigen Laufzeit ist eine Kündigung erst zum Vertragsende möglich.

Nach einem Versicherungsfall hast Du ein außerordentliches Kündigungsrecht und kannst innerhalb eines Monats kündigen. Das gilt auch, wenn der Versicherer die Beiträge erhöht – jedoch nicht, wenn die Beiträge aufgrund des gleitenden Neuwerts oder einer Leistungserweiterung steigen. Du musst dann innerhalb eines Monats nach der Mitteilung über die Beitragserhöhung kündigen.

Wenn Du überlegst von diesem Son­der­kün­di­gungs­recht Gebrauch zu machen, solltest Du Dich vorher unbedingt danach erkundigen, wie viel Dich ein neuer Vertrag kostet. Bedenke beim Preisvergleich, dass Du Schäden der letzten fünf Jahre mitangeben musst.

Die Ge­bäu­de­ver­si­che­rung geht bei einem Eigentümerwechsel automatisch auf den neuen Eigentümer über. Hast Du das Haus gekauft, kannst Du sie jedoch innerhalb eines Monats nach dem Eintrag in das Grundbuch fristlos oder zum Ende des Jahres kündigen. Hast Du das Haus hingegen geerbt, kannst Du die Versicherung erst zum Ende der Vertragslaufzeit mit der festgelegten Frist kündigen.

Falls Du kündigst: Verschicke die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein. Und nenne im Kündigungsschreiben die Versicherungsnummer. Achtung: Wenn Du kündigen willst, musst Du den richtigen Zeitpunkt im Blick haben. Denn der Vertrag verlängert sich nach Ablauf der Vertragszeit automatisch. Du solltest vor der Kündigung der alten Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung am besten schon ein Angebot für einen neuen Vertrag in der Tasche haben.

Was, wenn der Versicherer kündigt?

Auch die Versicherung hat nach einem Schadensfall ein Recht zur außerordentlichen Kündigung. Macht sie davon Gebrauch, kann es für Dich schwierig werden, einen neuen Vertrag zu günstigen Konditionen zu bekommen. Beim neuen Antrag musst Du nämlich angeben, wer die Kündigung ausgesprochen hat. Da die Unternehmen alle Daten im Hinweis- und Informationssystem – kurz HIS – speichern, solltest Du immer korrekte Angaben machen. Sieht ein Versicherer, dass Dir ein Unternehmen gekündigt hat, lehnt er Dich womöglich ab.

Damit Dich Dein Versicherer nicht wegen (zu vieler) Schäden kündigt, kann eine Selbstbeteiligung helfen. Du zahlst dann kleine Schäden selbst. Das spart nicht nur Aufwand, sondern dem Versicherer auch Kosten – und die Möglichkeit Dir zu kündigen. Wir empfehlen 250 Euro Selbstbeteiligung und haben dies auch in den Tarifen für unsere Untersuchung vorausgesetzt.

Sollte eine Versicherung dennoch nach einem höheren Schadensfall eine Kündigung aussprechen, kannst Du bei dem Unternehmen nach einer Kündigungsumkehr fragen. Dann kündigst nämlich Du selbst und nicht der Versicherer.

Falls der Versicherer bereits gekündigt hat, solltest Du auf jeden Fall bei mehreren anderen Versicherern die Tarife vergleichen und nach Angeboten fragen. Einige Unternehmen sehen die Zahl der Schadensfälle und die Kündigung durch den Versicherer weniger dramatisch als andere.

Hilft das alles nichts, musst Du übergangsweise ein weniger attraktives Angebot annehmen – und Dich weiter nach einer besseren Alternative umsehen. Außerdem kann eine Beratung durch Verbraucherinstitutionen oder Bauherrenverbände hilfreich sein. Auch der Gang zu einem unabhängigen Makler oder Versicherungsberater ist eine Möglichkeit. Zwar musst Du solch eine Unterstützung aus eigener Tasche zahlen, aber womöglich findet ein professioneller Berater in so einem Fall eher einen passenden Tarif als Du selbst.

So haben wir getestet

Test Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung 2021

Tarife in der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung sind von vielen individuellen Merkmalen abhängig. So spielt neben der Ausstattung und Größe des Gebäudes vor allem die Lage eine Rolle. Dabei ist die Frage, ob sich das Wohngebäude in einem Risikogebiet für Elementargefahren befindet.

Du musst daher beim Abschluss einer Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung die genaue Adresse Deines Wohngebäudes angeben. Nur mit dieser Angabe kann die Versicherung Dir den Preis für Deinen Versicherungsvertrag überhaupt nennen. Um dennoch eine große Anzahl an Tarifen abzufragen, empfehlen wir Vergleich und Abschluss über ein Online-Portal. Das ist die beste Möglichkeit, um eine günstige Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung mit guten Leistungen zu bekommen. Daher sind auch wir den Weg über verschiedene Online-Portale gegangen und haben diese für Dich getestet.

Wir haben auf Google mit den Begriffen „Wohngebäudeversicherung“, „Gebäudeversicherung“, „Wohngebäudeversicherung Vergleich“, „Wohngebäudeversicherung Test“ nach passenden Portalen gesucht. Seiten von Versicherungsunternehmen, Seiten ohne Vergleichsrechner und Duplikate haben wir entfernt.

Daraus entstand die Grundgesamtheit von 17 Seiten mit Vergleichsrechnern. Bei diesen haben wir geprüft, ob nach grober Fahrlässigkeit gefiltert werden kann. Bei acht Rechnern gab es diese Möglichkeit nicht und bei zwei weiteren funktionierte der Filter nicht. Bei einer Testabfrage wurden uns Tarife angezeigt, die grobe Fahrlässigkeit nicht absichern.

Als nächstes prüften wir, inwieweit bei den verbliebenen sieben Portalen alle weiteren wichtigen Merkmale auswählbar (oder voreingestellt) sind und in das Ergebnis einfließen. Diese Kriterien erfüllten die Vergleichsportale Verivox, Geld.de, Mr-Money, eingeschränkt auch Check24, Onverma und Vervisio. Der Rechner auf Impuls hatte mehrfach technische Probleme und konnte keine Ergebnisse anzeigen, weshalb wir diesen nicht weiter testeten.

Tarifmerkmale auf sechs Portalen abgefragt

Auf den sechs genannten Portalen haben wir dann für insgesamt 19 Profile Abfragen vorgenommen. Diese unterschieden sich:

  • im Standort (alle Gefahrenklassen vertreten)
  • in der Ausstattung (mit und ohne ausgebautem Dach und Keller, Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge, Ein-, Zweifamilienhaus, Größe)
  • im Baujahr
  • ob eine Vorversicherung vorhanden ist
  • im Alter der Versicherungsnehmer
  • mit und ohne Absicherung von Elementarschäden

Die von uns ausgewählten Tarife sehen eine jährliche Zahlungsweise vor, sowie 250 Euro Selbstbeteiligung (in besonderen Fällen haben wir auch eine höhere Selbstbeteiligung akzeptiert). Sie mussten auch Schäden infolge grober Fahrlässigkeit bis zur vollen Versicherungssumme zahlen. Für folgende Kosten mussten sie darüber hinaus einspringen:

  • Schäden durch Brand, Blitz, Sturm und Hagel bis zur Versicherungssumme
  • Rauch- und Rußschäden (einige Profile bis zur vollen Versicherungssumme)
  • Abbruch- und Aufräum- sowie Bewegungs- und Schutzkosten
  • Überspannungsschäden
  • Mehrkosten in Folge behördlicher Auflagen
  • Kosten für Dekontamination von Erdreich
  • Schäden durch Wasserzu- und Wasserableitungsrohre auf und außerhalb des Versicherungsgrundstücks, die der Versorgung des Gebäudes dienen, mindestens 5.000 Euro
  • Beseitigung von Rohrverstopfungen mindestens 1.000 Euro
  • Hotelkosten
  • Schäden am Gebäude in Folge von Einbrüchen

Einige Profile haben wir mit und ohne Elementarschäden abgefragt. Wenn Elementarschäden mitversichert waren, musste dieser Schutz bis zur Versicherungssumme gelten. Ergebnisse dieser Abfragen: Die zusätzliche Absicherung von Elementarschäden ist unserer Einschätzung nach kostenintensiv. Wenn dieser Baustein eingeschlossen war, erhöhten sich die Beiträge um bis zu einem Drittel.

Bei sechs Profilen haben wir etwas strengere Merkmale angesetzt, dies betrifft vor allem die Höhe der Versicherungssumme bei Einzelschäden wie Rohrverstopfung. Wir haben die Merkmale im Testverlauf gelockert, da wir nur wenige Tarife fanden, die diese Merkmale enthielten. Durch die etwas gelockerten Anforderungen besteht unserer Ansicht nach immer noch ein sehr guter Grundschutz, der vor allem Schäden, die hohe Kosten verursachen, abdeckt.

So kamen wir zum Ergebnis

Kein Portal bot Filtermöglichkeiten, die alles bis zu den von uns geforderten Versicherungssummen abbilden konnten. Daher mussten wir uns die Details der Tarife in der Ergebnisliste jeweils genauer anschauen. Dafür sortierten wir das Ergebnis des Rechners nach dem Preis. Beginnend mit dem günstigsten, sahen wir uns im nächsten Schritt die Tarifdetails und Ver­si­che­rungs­be­din­gungen an, um zu prüfen, ob der Tarif alle Merkmale in der von uns definieren Höhe abdeckte. War dies nicht der Fall, überprüften wir den zweiten Tarif und so weiter. Meist lag der passende Tarif an Stelle zwei bis fünf.

Unsere Empfehlung: Mr-Money

Wir empfehlen das Vergleichsportal Mr-Money. Verivox und Geld.de bieten einen ebenso umfangreichen und gut funktionierenden Filter, jedoch handelt es sich hier um Rechner von Mr-Money, ohne dass sie einen eigenen Mehrwert bieten. Zudem haben beide Portale insgesamt weniger teilnehmende Versicherungsunternehmen in den Vergleichsrechnern, Mr-Money bietet hier den größten Umfang.

Bei Check24 ließen sich einige der gewünschten Merkmale einer guten Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung nicht in den Filtern einstellen beziehungsweise wurden sie erst zu einem späteren Zeitpunkt abgefragt. Ob beispielsweise Schäden durch Einbruch mitversichert sind, mussten wir in den Tarifdetails extra heraussuchen, einen Filter gab es nicht. Nach Vorschäden wurde erst gefragt, wenn wir uns für einen Tarif entschieden und ein Angebot anfragen wollten. Dadurch änderte sich der Preis für den ausgewählten Tarif und der Vergleich mit anderen Angeboten war nicht mehr korrekt.

Auch beim Preisvergleich konnte Check24 nicht vollständig überzeugen: Zwar zeigte Check24 bei fünf Profilen etwas günstigere Preise, aber Mr-Money lag 14 Mal vorn und auch in den anderen Profilen waren die Preise nicht sehr viel höher.

Onverma und Vervisio boten über alle Profile hinweg wesentlich teurere Tarife an.

Interessante Beobachtungen

Mr-Money fragte erst bei der Antragsstellung nach Einliegerwohnungen. Da diese aber beitragsneutral sind, ist das nach unserer Einschätzung in Ordnung. Wählten wir eine Selbstbeteiligung von 250 Euro und es gab einen günstigeren Tarif, der ohne Selbstbeteiligung auskam, wurde uns dieser nicht angezeigt.

Dass Mr-Money meist auf dem ersten Platz liegt, ist einem einzelnen Tarif zu verdanken, den die anderen Portale nicht hatten. Wenn dieser wegfällt, könnte sich das Ergebnis verschieben. Da der Versicherungsanbieter selbst jedoch den Rechner von Mr-Money nutzt, gehen wir davon aus, dass der Tarif so richtig ist.

Fünf der sieben größten Wohngebäudeversicherer sind nicht in Vergleichsrechnern enthalten. Sechs bieten auch keine Möglichkeit, Preise online abzufragen, weshalb wir keine Aussage dazu treffen können, wie gut diese im Vergleich zu unseren Testergebnissen abschließen.

Das Alter des Antragstellers schien bei unserer kleinen Stichprobe keine Rolle zu spielen, jedoch das Alter des Hauses. Je neuer ein Haus war, desto günstiger waren die Versicherungsbeiträge (ein Drittel bis fast zwei Drittel teurer war Baujahr 2005, verglichen mit Baujahr 2018). Wenn es Vorschäden gab, stieg der Preis um etwa 10 Prozent.

Wenn keine Vorversicherung vorhanden ist, lehnen einige Versicherungen den Antrag ab, andere wollen eine höhere Selbstbeteiligung oder höhere Beiträge. In diesen Fällen kann keine Aussage über die Tarife getroffen werden.

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Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

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