D2 Vodafone-Netzabdeckung

Das Vodafone-Handynetz ist gut und relativ günstig

Arne Düsterhöft
& Co-Autor
Stand: 23. April 2019
Das Wichtigste in Kürze
  • Vodafone betreibt und nutzt das D2-Netz. Es ist das zweitbeste Handynetz in Deutschland (nach der Telekom und vor Telefónica).
  • Handytarife im Netz von Vodafone (D2-Tarife) bieten oft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Günstige D2-Tarife gibt es vor allem bei Discountern wie Otelo, Freenetmobile oder Klarmobil. Bei den Drittanbietern kostet der LTE-Zugang allerdings häufig extra.
So gehen Sie vor
  • Handynetz prüfen: Vergleichen Sie, ob Sie nicht auch mit der Netzabdeckung von Telefónica (O2) auskommen. Tarife im O2-Netz sind tendenziell günstiger.
  • Tarif heraussuchen: Ist der Empfang an für Sie wichtigen Orten im Vodafone-Netz gut, dann stellen Sie unseren Handy-Tarifrechner auf das Vodafone-Netz ein.

Zum Tarifrechner

  • LTE-Empfang: Wir empfehlen die schnelle Netztechnik LTE (4G). Nur wenn Sie wenig im Internet surfen, können Sie bei Vodafone auf LTE verzichten.

Das Netz des Mobilfunk-Konzerns Vodafone ermöglicht einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung. Handytarife in diesem sogenannten D2-Netz liegen preislich oft deutlich unter den meist teuren D1-Tarifen der Telekom. Für D2-Tarife müssen Sie aber immer noch tiefer in die Tasche greifen als für Mobilfunktarife im günstigeren O2-Netz von Telefónica (E-Netz).

Was ist das richtige Netz für mich?

Telekom ist teurer, O2 schwächelt vielerorts bei der Netzqualität. Den goldenen Mittelweg finden Sie oft bei Vodafone. Das D2-Netz ist sowohl in den Städten als auch auf dem Land gut ausgebaut. Entlang der Bahnstrecken hat es sogar einen kleinen Vorsprung vor der Telekom, auch wenn dort alle Netzbetreiber unbefriedigenden Empfang bieten.

Insgesamt ist die Netzabdeckung bei Vodafone etwas schlechter als im D1-Netz der Telekom. Allerdings bekommen Sie bei Vodafone mehr Netzqualität und mehr Netzabdeckung je Euro, der auf Ihrer Handyrechnung steht. Für das günstige O2-Netz sollten Sie sich nur entscheiden, wenn der Handyempfang in Ihrer Nachbarschaft ausreicht.

Denn auch ein guter Netztest bringt Ihnen nichts, wenn Ihr Mobilfunknetz ausgerechnet an Ihrem Wohnort schlecht ausgebaut ist. Ihren aktuellen Handyempfang können Sie mit der offiziellen Test-App der Bundesnetzagentur herausfinden. Aber Vorsicht: Mit jedem Speedtest beanspruchen Sie auch Ihr Datenvolumen. Die Bundesnetzagentur nutzt die erhobenen Daten langfristig für einen ausführlichen Netzvergleich.

Einen Überblick über die D2-Netzabdeckung finden Sie auf der Website von Vodafone oder im Mobilfunk-Atlas von „Computer Bild“.

Netzabdeckung im Vergleich am Beispiel Norddeutschlands

Connect-Netztest 2018/2019

NetzNotePunktzahl
gesamt
(von 1.000)
Internet
(510)
Telefon
(340)
Crowd

(150)

1. Telekom (D1)sehr gut888

461

316111
2. Vodafone (D2)gut81040830498
3. Telefónica (O2)befriedigend68034926368

Quelle: Connect (Stand: Dezember 2018)

Chip-Netztest 2018/2019

NetzNoteinsgesamt
(Schulnote)
InternetTelefonieren
1. Telekom (D1)sehr gut1,361,391,3
2. Vodafone (D2)sehr gut1,461,551,35
3. Telefónica (O2)gut2,222,262,16

Quelle: Chip (Stand: Dezember 2018)

Netztest der Stiftung Warentest 2017

NetzNoteinsgesamt
(Schulnote)
InternetTelefonieren
1. Telekom (D1)gut1,91,91,9
2. Vodafone (D2)gut2,22,22,2
3. Telefónica (O2)befriedigend2,62,62,6

Quelle: Stiftung Warentest (Stand: 16. Juni 2017)

Wie bekomme ich im D2-Netz am meisten für mein Geld?

Einige D2-Tarife, die der Netzbetreiber Vodafone selbst anbietet, sind vergleichsweise teuer. Die Prepaid-Karten des Konzerns hingegen bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Prepaid bedeutet, dass der Kunde ein Guthaben im Voraus bezahlt und es anschließend abtelefonieren und versurfen kann.

Günstige Tarife finden Sie aber auch bei den Discountern im D2-Netz, wie Otelo, Freenetmobile oder Klarmobil. Denn egal bei welchem Anbieter Sie Ihren Handyvertrag abgeschlossen haben, Sie nutzen immer eines der drei Handynetze von Telekom, Vodafone oder Telefónica. Bei den Discountern haben Sie jedoch den kleinen Nachteil, dass das Surftempo auf dem Papier oftmals langsamer ausfällt als bei dem Netzanbieter. Erst seit 2018 dürfen die Drittanbieter überhaupt das LTE-Netz (4G) von Vodafone nutzen. Das ging vorher lange gut, weil Vodafone sein UMTS-Teilnetz (3G) sehr gut ausgebaut hat.

Mittlerweile ist aber bei allen Netzbetreibern das Surfen über LTE wesentlich komfortabler und sorgt auch beim Telefonieren für eine bessere Sprachqualität. Sie sollten daher nur auf LTE verzichten, wenn Sie sehr selten ins Internet gehen oder ein sehr altes Handy ohne LTE-Funktion benutzen. Leider müssen Discount- und Prepaid-Kunden von Vodafone beim Telefonieren immer noch auf LTE verzichten.

In unserem Handy-Tarifrechner können Sie gezielt nach LTE-Tarifen im Netz von Vodafone suchen.

Mehr dazu im Artikel über unseren Handy-Tarifrechner:

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Autor
Arne Düsterhöft
& Co-Autor
Daniel Pöhler

Stand: 23. April 2019


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