Kindergeld beantragen

So viel Kindergeld steht Dir zu

Dr. Britta Beate Schön 04. März 2021
Das Wichtigste in Kürze
  • Du hast grundsätzlich Anspruch auf Kindergeld, wenn Du mit Deinem Kind in Deutschland wohnst.
  • Für das erste und zweite Kind bekommst Du monatlich je 219 Euro, für das dritte Kind 225 Euro und für jedes weitere Kind 250 Euro.
  • Wird Dein Kind 18 Jahre alt, musst Du nachweisen, dass es noch in der Schule, in der Ausbildung oder im Studium ist. Dann bekommst Du weiter Geld – längstens bis zum 25. Geburtstag.
So gehst Du vor
  • Beantrage Kindergeld bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit, am besten gleich nach der Geburt.
  • Du kannst den Antrag online ausfüllen und vorab verschlüsselt an die Familienkasse übermitteln. Dann musst Du ihn nur noch ausdrucken, unterschreiben und auch als Brief losschicken.
  • Wird Dein Kind volljährig, solltest Du schnell einen neuen Antrag stellen, damit das Kindergeld ohne Unterbrechung weiterfließt.

Wer Kinder hat, weiß, dass der Nachwuchs ganz schön viel kostet. Das Kindergeld ist daher eine wichtige Geldquelle für die meisten Eltern. Es wird unabhängig vom Einkommen gezahlt.

Kinderbonus: Wie schon 2020 soll es wegen der besonderen Corona-Situation auch 2021 einen einmaligen Kinderbonus geben – diesmal von 150 Euro für jedes Kind, für das Du Kindergeld bekommst. Du musst nichts beantragen, die Kindergeldkasse wird den Bonus einfach im Mai auf Dein Konto überweisen. Die Einmalzahlung wird zwar mit dem steuerlichen Kinderfreibetrag verrechnet, auf die Grundsicherung aber nicht angerechnet. Der Bonus ist im Dritten Corona-Steuerhilfegesetz enthalten, das der Bundesrat am 5. März verabschieden soll.

Wieviel Kindergeld bekommst Du?

Im Jahr 2019 hat der Staat fast 39 Milliarden Euro Kindergeld für mehr als 15 Millionen Kinder gezahlt. Eltern bekommen jeden Monat Kindergeld. Ab dem dritten Kind ist der Betrag höher. Mit dem Zweiten Familienentlastungsgesetz ist das Kindergeld zum 1. Januar 2021 um 15 Euro je Kind gestiegen.

Höhe des Kindergelds

 seit 01.01.2021
erstes Kind und zweites Kind219 Euro
drittes Kind225 Euro
jedes weitere Kind250 Euro

Quelle: § 6 BKKG (Stand: Februar 2021)

Kindergeld steht in direktem Zusammenhang mit dem Kinderfreibetrag. Grundsätzlich gilt: Du kannst nicht Kindergeld erhalten und zusätzlich die vollen Kinderfreibeträge von der Steuer absetzen. Das Finanzamt verrechnet nämlich das schon ausgezahlte Kindergeld mit dem Steuervorteil, der sich durch die Kinderfreibeträge ergibt. Mehr dazu weiter unten.

Wie kannst Du Kindergeld beantragen?

Beantrage Kindergeld bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit, am besten gleich nach der Geburt. Das geht in drei Schritten

  1. Antrag online ausfüllen und vorab verschlüsselt an die Familienkasse übermitteln,
  2. Antrag ausdrucken und unterschreiben und dann
  3. Antrag per Post versenden.

Du musst nicht jedes Jahr einen neuen Antrag stellen: Die Familienkasse zahlt weiter, solange es keine Veränderungen gibt. Aber: Du musst der Familienkasse mitteilen, wenn Du zum Beispiel umgezogen bist. Dazu kannst Du auch das Online-Formular Veränderungsmitteilung nutzen.
Hier findest Du alle Formulare für den Kindergeldantrag.

Rückwirkende Zahlung von Kindergeld

Achtung: Die Familienkasse zahlt nur sechs Monate rückwirkend Kindergeld aus – ab Eingang des Antrags (§ 70 Abs. 1 EStG); zuvor ging das noch bis zu vier Jahre.

Hat die Familienkasse im Bescheid das Kindergeld über den Sechsmonatszeitraum hinaus rückwirkend festgesetzt, muss sie das Geld auch für den gesamten Zeitraum auszahlen (BFH, Urteil vom 19. Februar 2020, Az. III R 66/18).

Steueridentifikationsnummer

Seit 2016 verlangt die Familienkasse zur Bearbeitung Deine Steueridentifikationsnummer und die Deines Kindes. Solltest Du die Nummern in Deinen Unterlagen nicht finden, kannst Du sie Dir nochmal zuschicken lassen. Nutze dazu das Eingabeformular im Internetportal des Bundeszentralamts für Steuern.

Wie lange erhältst Du Kindergeld?

Von der Geburt bis zur Volljährigkeit zahlt der Staat Kindergeld für alle Kinder. Die Zahlung endet in dem Monat, in dem Dein Kind seinen 18. Geburtstag feiert. Ein paar Monate vorher bekommst Du Post von Deiner zuständigen Familienkasse mit dem neuen Antragsformular. Den kannst Du ausfüllen, wenn Dein Kind noch in der Schule oder Ausbildung ist, einen Ausbildungsplatz sucht oder einen Freiwilligendienst ableistet. Auf der Website der Bundesagentur für Arbeit findest Du auch den neuen Antrag.

Wann Du für Dein volljähriges Kind weiter Kindergeld bekommst, haben wir in der folgenden Übersicht dargestellt.

Übersicht: Für welche Kinder es bis wann Kindergeld gibt

Welche Kinder?In welchem Alter?
alle Kindervon der Geburt bis zum 18. Geburtstag
Kinder mit abgeschlossener Berufsausbildung ohne Arbeitsplatzvom 18. bis zum 21. Geburtstag
Kinder in der Ausbildungvom 18. bis zum 25. Geburtstag
Kinder in der Übergangszeit von bis zu 4 Monaten zwischen Schulabschluss und Beginn der Ausbildung oder eines Freiwilligendienstes 
Kinder ohne Ausbildungsplatz 
Kinder in einem freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr, im Bundesfreiwilligendienst oder in einem anderen anerkannten Freiwilligendienst 
behinderte Kinder, die sich nicht selbst unterhalten könnenüber das 25. Lebensjahr hinaus

Quellen: Finanztip-Recherche, § 32 Abs. 4 EStG (Stand: Februar 2021)

Kinder in der Ausbildung

Die Familienkasse will einen Ausbildungsnachweis oder eine Bescheinigung der Hochschule sehen (§ 32 Abs. 4 Nr. 2a EStG). Jedes Jahr musst Du nachweisen, dass die Ausbildung oder das Studium Deines Kindes noch andauert und zwar immer spätestens im Oktober. Sind Lehre oder Studium vor dem 25. Geburtstag beendet, gibt es auch kein Kindergeld mehr.

Kindergeld gibt es bis zum Ende der Ausbildung. Beendet ist ein Studium spätestens, wenn das Prüfungsamt die Prüfungsergebnisse für den Abschluss bekannt gegeben hat. Bis zum Ablauf des Monats der Bekanntgabe fließt noch Kindergeld, urteilte das Finanzgericht Sachsen (Urteil vom 17. Juni 2015, Az. 4 K 357/11).

Eine Ausbildung ist beendet, wenn das Ausbildungsverhältnis laut Vertrag beendet ist. Liegen die Prüfungsergebnisse schon vor, läuft aber der Ausbildungsvertrag noch, muss die Familienkasse weiter zahlen (FG Baden-Württemberg, Urteil vom 19. Oktober 2016, Az. 7 K 407/16).

Ist das Ende der Ausbildung in einem Gesetz festgelegt, dann gibt es bis zu dem dort vorgesehenen Ende Kindergeld, auch wenn das Prüfungsamt die Prüfungsergebnisse schon eher versendet (BFH, Urteil vom 14. September 2017, Az. III R 19/16). Beispiel: Die Ausbildung zur staatlich anerkannten Heilerziehungspflegerin dauert nach der Verordnung in Baden-Württemberg drei Jahre. Auch wenn der Auszubildende zwei Monate vor Ablauf der drei Jahre seine Ergebnisse bekommt, endet die Kindergeldzahlung erst nach genau drei Jahren.

Es kommt grundsätzlich nicht darauf an, ob es sich um eine Erst-, Zweitausbildung oder gar Drittausbildung handelt. Allerdings entfällt der Anspruch auf Kindergeld, wenn Dein Kind nach der Erstausbildung eine weitere Ausbildung anfängt und daneben regelmäßig mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet (§ 32 Abs. 4 Satz 2 EStG). Nur in diesen Fällen ist entscheidend, ob es sich um eine Erst- oder Zweitausbildung handelt. Beim Unterhalt für volljährige Kinder ist die Frage der Erst- oder Zweitausbildung hingegen wichtig. Mehr dazu in unserem Ratgeber Unterhalt für volljährige Kinder.

Bei besonderen Studiengängen kann es länger Kindergeld geben. Ein Masterstudium kann Teil einer einheitlichen Erstausbildung sein, falls es zeitlich und inhaltlich auf das vorangegangene Bachelorstudium angepasst ist (BFH, Urteil vom 3. September 2015, Az. VI R 9/15). Auch nach Abschluss des Bachelors besteht dann weiter Anspruch auf Kindergeld – natürlich nur wenn der Student noch unter 25 Jahre alt ist.

Bei einem dualen Studium (Ausbildung parallel zum Studium) kann es auch nach Abschluss der Lehre weiter Kindergeld geben (FG Münster, Urteil vom 22. August 2014, Az. 4 K 1914/14 Kg). Dazu muss das Studium aber Teil der Erstausbildung sein. In einem solchen Fall spielt es keine Rolle, ob Dein Kind mehr als 20 Stunden in der Woche arbeitet.

Setzt allerdings ein berufsbegleitendes Studium voraus, dass der Student vorher mindestens ein Jahr berufstätig war, handelt es sich um einen Weiterbildungsstudiengang und damit um eine Zweitausbildung. Arbeitet der Student dann während des Studiums mehr als 20 Stunden, zahlt die Familienkasse kein Kindergeld mehr (BFH, Urteil vom 4. Februar 2016, Az. III R 14/15).

Studiert Dein Kind im Ausland, zahlt die Familienkasse weiter Kindergeld, wenn Dein Sohn oder Deine Tochter weiter in Deutschland gemeldet sind und die Semesterferien überwiegend zu Hause verbringen (BFH, Urteil vom 23. Juni 2015, Az. III R 38/14).

Für Dein volljähriges Kind hast Du sogar Anspruch auf Kindergeld, wenn es verheiratet ist, sich aber in der Erstausbildung befindet und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat (BFH, Urteil vom 17. Oktober 2013, Az. III R 22/13). Auf die Höhe der Einkünfte des Kindes und auf einen etwaigen Unterhaltsanspruch gegen den Ehemann oder die Ehefrau kommt es nicht an.

Meist vergehen ein paar Monate zwischen Schulabschluss und Beginn der Ausbildung oder des Studiums. In dieser Zeit von bis zu vier Monaten steht Dir Kindergeld weiter zu (§ 32 Abs. 4 Nr. 2b EStG).

Achtung: Will Dein Kind nach der Schule eine größere Reise unternehmen, als Au-pair im Ausland arbeiten oder an einem Work-and-Travel-Programm teilnehmen, entfällt der Anspruch auf Kindergeld. Auch wenn die Familienkasse das Kindergeld während dieser Zeit weiter überweist, musst Du Dich auf Rückforderungen einstellen.

Kinder ohne Ausbildungsplatz

Findet Dein Kind keinen Ausbildungsplatz, obwohl es sich bemüht, zahlt die Kasse weiter Kindergeld. Als Nachweis für die ernsthaften Bemühungen genügen zum Beispiel die Absagen der Ausbildungsunternehmen (§ 32 Abs. 4 Nr. 2c EStG).

Kinder im Freiwilligen Sozialen (FSJ) oder Ökologischen Jahr (FÖJ)

Hat sich Dein volljähriges Kind für ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr entschieden, steht Dir auch für diese Zeit Kindergeld zu. Gleiches gilt für eine Zeit im Bundesfreiwilligendienst (§ 32 Abs. 4 Nr. 2d EStG).

Kinder mit abgeschlossener Berufsausbildung ohne Arbeitsplatz

Auch wenn Dein Kind schon älter als 18 Jahre ist und die Ausbildung abgeschlossen hat, bekommst Du unter Umständen Kindergeld. Voraussetzung: Dein Nachwuchs hat keine Arbeit und ist bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet (§ 32 Abs. 4 Nr. 1 EStG). Das gilt allerdings nur bis zum 21. Geburtstag des Kindes.

Es reicht, wenn das Kind der Agentur für Arbeit persönlich mitteilt, dass es arbeitslos ist. Ein Nachweis, dass es tatsächlich eine Arbeit sucht, ist nicht erforderlich (BFH, Urteil vom 18. Februar 2016, Az. V R 22/15). Wichtig: Ein Minijob schließt den Anspruch auf Kindergeld nicht aus.

Kinder mit Behinderung

Für Kinder mit Behinderung gibt es Kindergeld über das 25. Lebensjahr hinaus ohne Altersbegrenzung. Voraussetzung ist, dass Dein Kind wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu versorgen. Die Behinderung muss vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetreten sein (§ 32 Abs. 4 Nr. 3 EStG).

Tipp: Im Internet gibt es zum Kindergeld ein ausführliches Merkblatt der Familienkasse sowie eine Kurzfassung.

Wer bekommt das Kindergeld?

Die Familienkasse zahlt Kindergeld immer nur an einen Berechtigten – meist ist es entweder der Vater oder die Mutter. Lebt das Kind im gemeinsamen Haushalt der Eltern, müssen sie klären, an wen oder auf welches Konto die Kindergeldkasse das Geld überweisen soll. Das können Eltern rückwirkend nicht mehr ändern. Auch den Großeltern kann Kindergeld zustehen, wenn sie mit dem Enkelkind zusammenwohnen.

Leben die Eltern des Kindes in unterschiedlichen EU-Staaten und besteht kein gemeinsamer Haushalt, steht dem Elternteil Kindergeld zu, bei dem das Kind überwiegend wohnt. Das kann auch in einem anderen EU-Staat sein (BFH, Urteil vom 4. Februar 2016, Az. III R 17/13).

Beispiel: Das Kind lebt bei seiner Mutter in Polen, hat damit in Deutschland keinen Wohnsitz. Der in Deutschland lebende von der Mutter geschiedene Vater hat keinen Anspruch auf Kindergeld. Anspruchsberechtigt ist die in Polen lebende Mutter.

Auszahlungstermine

Nicht alle Eltern erhalten das Kindergeld am selben Tag. Auf der Website der Bundesagentur für Arbeit findest Du die Auszahlungstermine. Das Gesetz schreibt vor, dass die Zahlung des Kindergelds im Laufe des jeweiligen Monats erfolgt, für den der Anspruch besteht.

Was passiert mit dem Kindergeld, wenn sich Eltern trennen?

Trennen sich Vater und Mutter, erhält derjenige das Kindergeld, bei dem das Kind wohnt. Falls die Mutter das Kind betreut, ist sie allein kindergeldberechtigt. Auch wenn das Kind annähernd zu gleichen Teilen bei beiden Eltern wohnt, wird das Kindergeld nur vollständig an einen Elternteil ausgezahlt. Mehr zum Unterhalt im sogenannten Wechselmodell findest Du in unserem Ratgeber Barunterhalt.

Unterhaltsrechtlich wird das Kindergeld dem Kind zugeordnet. Folge: In aller Regel mindert das Kindergeld nach der Düsseldorfer Tabelle den Betrag, den der Unterhalspflichtige zahlen muss – im obigen Beispiel wäre das der Vater.

Anders behandelt werden die steuerlichen Freibeträge: der Kinderfreibetrag und der sogenannte BEA-Freibetrag für Betreuung, Erziehung und Ausbildung. Grundsätzlich stehen diese beiden Elternteilen gleichermaßen zu. Deshalb gibt es steuerrechtlich halbe Kinder: Wenn nämlich ein Kinderfreibetrag für ein Kind zwischen Vater und Mutter mit je 0,5 aufgeteilt wird. Mehr dazu erfährst Du in unserem Ratgeber Steuervorteile für Eltern.

Wie kannst Du Dich gegen den Kindergeldbescheid wehren?

Nicht jede Entscheidung der Familienkasse musst Du hinnehmen. Sollte der Bescheid falsch sein oder handelt es sich um einen Ablehnungsbescheid, kannst Du Einspruch einlegen.

Grundsätzlich hast Du dazu einen Monat nach Bekanntgabe des Bescheids Zeit (§ 355 AO). Ist allerdings die Rechtsbehelfsbelehrung fehlerhaft, kannst Du Dich sogar noch länger wehren. Du musst innerhalb eines Jahres tätig werden – und zwar nach Ablauf des Monats, in dem Du den Bescheid bekommen hast (§ 356 Abs. 2 AO). So haben zwei Finanzgerichte entschieden, die die Belehrung der Familienkassen für irreführend hielten (FG Münster, Urteil vom 9. Januar 2014, Az. 3 K 742/13 Kg, AO; Urteil vom 9. Januar 2014, Az. 3 K 3794/13 Kg).

Einspruch einlegen kannst Du grundsätzlich auch per E-Mail. Gibt die Familienkasse eine solche bekannt, darfst Du an sie auch Deinen Einspruch schicken (BFH, Urteil vom 13. Mai 2015, Az. III R 26/14).

Wer bekommt einen Kindergeldzuschlag?

Neben dem Kindergeld kannst Du Anspruch auf Kinderzuschlag haben von bis zu 205 Euro im Monat, wenn Du wenig verdienst und kein Ar­beits­lo­sen­geld II bekommst. Das gilt, wenn Deine Kinder unter 25 Jahre alt sind und mit Dir zusammenleben.

Weitere Informationen zur Berechnung und wie Du den Zuschlag beantragst, findest Du in unserem Finanztip-Ratgeber Kinderzuschlag.

Welchen Kinderfreibetrag kannst Du geltend machen?

Seit Anfang 2021 liegt der Kinderfreibetrag für Familien bei 8.388 Euro (§ 32 Abs. 6 EStG). Er setzt sich zusammen aus dem Freibetrag für das Existenzminimum in Höhe von 2.730 Euro und dem Freibetrag für Betreuung, Erziehung und Ausbildung (BEA) in Höhe von 1.464 Euro. Bei Ehegatten, die zusammen zur Einkommensteuer veranlagt werden, verdoppeln sich die Beträge.

Grundsätzlich verrechnet das Finanzamt das schon ausgezahlte Kindergeld mit dem Steuervorteil, der sich durch die Kinderfreibeträge ergibt. Dir bleibt daher nur die Differenz zwischen Kindergeld und Steuerfreibeträgen. Die Kinderfreibeträge führen übrigens nur bei etwa 5 Prozent aller Steuerzahler zu einem zusätzlichen Steuervorteil. Mehr dazu kannst Du in unserem Artikel Steuervorteile für Eltern nachlesen.

Helfer für die Steu­er­er­klä­rung

Zum E-Book

* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.