Kinderzuschlag

Bonus beim Kindergeld für Geringverdiener

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer wenig verdient, bekommt unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschlag zum Kindergeld.
  • Der Kinderzuschlag kann monatlich bis zu 170 Euro je Kind betragen. Das Kind muss jünger als 25 Jahre und unverheiratet sein.
  • Den Kinderzuschlag gibt es ab einem monatlichen Einkommen von 900 Euro, bei Alleinerziehenden ab 600 Euro.
  • Als Sozialleistung wird der Zuschlag nur bis zu einem Höchsteinkommen gezahlt. Dieses wird individuell für jede Familie berechnet.
  • Kinderzuschlag wird nicht gezahlt an Empfänger von bestimmten Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II, Sozialgeld oder Sozialhilfe.

So gehen Sie vor

  • Überprüfen Sie mit dem Kinderzuschlags-Check des Bundesfamilienministeriums, ob ein Antrag erfolgversprechend ist.
  • Bei guten Aussichten stellen Sie einen Antrag bei der Familienkasse der Arbeitsagentur.
  • Stellen Sie den Antrag so schnell wie möglich, denn für Monate vor der Antragstellung gibt es kein Geld.
  • Haben Sie Fragen zum Antrag oder zu Ihrer besonderen familiären Situation, können Sie das Servicetelefon der Familienkasse nutzen. Die kostenfreie Rufnummer lautet 0800/455 55 30.
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Essen, Kleidung, Spielzeug und Schulsachen: Kinder sind teuer. Das merken vor allem diejenigen, die ein geringes Monatseinkommen haben und schon ohne Nachwuchs vorne und hinten sparen müssten.

Um zu verhindern, dass Familien mit niedrigem Einkommen vorschnell in den Bezug von Arbeitslosengeld II (ALG II) rutschen, gibt es den Kinderzuschlag. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit haben 2017 rund 250.000 Kinder davon profitiert.

Wer hat Anspruch auf Kinderzuschlag?

Den Kinderzuschlag gibt es als Ergänzung zum Kindergeld. Einen Anspruch auf diese Leistung können Sie haben, wenn Sie als Elternpaar oder Alleinerziehende zwar Ihren eigenen Bedarf finanziell decken können, aber nicht den Bedarf Ihrer Kinder (§ 6a BKKG). Seit dem 1. Juli 2017 liegt der Kinderzuschlag bei höchstens 170 Euro monatlich.

Als Eltern oder alleinerziehendes Elternteil haben Sie laut Bundeskindergeldgesetz Anspruch auf Kinderzuschlag für ein Kind, wenn

  • dieses unverheiratet sowie jünger als 25 Jahre ist und mit Ihnen in einem Haushalt lebt,
  • Sie für dieses Kind Kindergeld oder eine das Kindergeld ausschließende Leistung beziehen,
  • Ihre monatlichen Einnahmen die Mindesteinkommensgrenze von 900 Euro für Elternpaare und 600 Euro für Alleinerziehende erreichen,
  • Ihr zu berücksichtigendes Einkommen und Vermögen nicht über der individuellen Höchsteinkommensgrenze liegen und
  • der Bedarf Ihrer Familie durch den Kinderzuschlag und eventuell ergänzendes Wohngeld gedeckt ist und Sie somit keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld haben.

Der Kinderzuschlag soll verhindern, dass eine Familie Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beantragen muss.

Wie werden Mindesteinkommen und Höchstgrenze berechnet?

Das Verfahren zur Berechnung des Kinderzuschlags ist kompliziert, weil es sowohl eine Mindest- als auch eine Höchsteinkommensgrenze gibt. Nur wenn Sie mit Ihrem Einkommen zwischen diesen beiden Werten liegen, haben Sie überhaupt Anspruch auf die zusätzliche Sozialleistung.

Höhe des Mindesteinkommens

Für Elternpaare gilt eine Mindesteinkommensgrenze von monatlich 900 Euro, Alleinerziehende müssen über ein Mindesteinkommen von 600 Euro im Monat verfügen. Den Kinderzuschlag können Eltern nur dann beanspruchen, wenn ihre monatlichen Einnahmen (beispielsweise Bruttoeinkommen aus Erwerbstätigkeit, Arbeitslosengeld I oder Krankengeld) dieses Mindesteinkommen erreichen. Kindergeld und Wohngeld zählen nicht zum Einkommen.

Höchsteinkommensgrenze

Das Einkommen einer Familie darf nicht über der Höchsteinkommensgrenze liegen. Dabei handelt es sich nicht um einen festen Wert, die Höchsteinkommensgrenze wird individuell ermittelt. Dazu werden die ALG-II-Regelsätze und Wohnkosten berechnet, die der Familie zustehen würden, wenn sie Arbeitslosengeld II beziehen würde.

Beispiel zur Berechnung der Höchsteinkommensgrenze: Eine Familie hat zwei Kinder und zahlt eine Miete von monatlich 900 Euro. Die Eltern hätten als ALG-II-Empfänger einen Regelbedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts von 748 Euro (zweimal 374 Euro für beide Partner, Stand: 1. Januar 2018). Dazu kommt ein Anteil an der Miete – je nach Familienkonstellation gibt es feste Prozentsätze.

Je nachdem, ob Sie ein Elternpaar oder alleinerziehend sind und wie viele Kinder mit Ihnen zusammenleben, unterscheidet sich der prozentuale Wohnbedarf. In unserem Beispiel beträgt der Wohnanteil der Eltern mit zwei Kindern 71,3 Prozent an der Miete von 900 Euro, das macht einen Wohnbedarf von 641,70 Euro. Regelbedarf und Wohnbedarf zusammen bilden den sogenannten Gesamtbedarf, in unserem Rechenbeispiel 1.389,70 Euro.

Zu dem Gesamtbedarf wird nun der Gesamtkinderzuschlag für zwei Kinder (340 Euro) hinzugerechnet. Diese Summe von 1.729,70 Euro ist die Höchsteinkommensgrenze der Familie. Das zu berücksichtigende Monatseinkommen dieser Familie muss also zwischen 900 Euro und 1.729,70 Euro liegen, damit sie einen Anspruch auf den Kinderzuschlag hat. Die Höchsteinkommensgrenze kann sich durch den sogenannten Mehrbedarf nach ALG II erhöhen.

Berechnung der Höchsteinkommensgrenze

Regelbedarf der Eltern nach SGB II 374,00 €
374,00 €
+ Anteil Wohnkosten (71,3 % von 900 €) 641,70 €
Gesamtbedarf der Eltern 1.389,70 €
+ Gesamtkinderzuschlag (2 x 170 €) 340,00 €
Höchsteinkommensgrenze 1.729,70 €

Es gibt pauschalierte Mehrbedarfe, beispielsweise für Schwangere, Alleinerziehende, Behinderte oder Menschen mit kostenaufwendiger Ernährung. Dadurch kann die Höchstgrenze steigen. Wie hoch Regelbedarf und Mehrbedarfe sind, können Sie in der Broschüre der Arbeitsagentur zum Arbeitslosengeld II erfahren.

Wieviel Kinderzuschlag gibt es pro Kind?

Es gibt höchstens 170 Euro pro Kind und Monat, die Familienkasse kann aber auch weniger zahlen, falls das Einkommen nach allen pauschalen Abzügen über dem sogenannten Gesamtbedarf liegt.

Kinderzuschlag in voller Höhe

Liegt das zu berücksichtigende Einkommen der Familie unter der individuellen Höchsteinkommensgrenze und unterhalb des Gesamtbedarfs, steht ihr der Kinderzuschlag in voller Höhe zu: insgesamt 340 Euro für zwei Kinder.

Beispiel: Eine Familie mit zwei Kindern hat ein Bruttoeinkommen von monatlich 1.900 Euro. Nach Abzug von Steuern, Sozialversicherungsbeiträgen, Aufwendungen für Altersvorsorge, Versicherungen, Werbungskosten und Freibeträgen bleiben 1.200 Euro als zu berücksichtigendes (Netto-)Einkommen. Das liegt über der Mindestgrenze und unterhalb der individuellen Höchstgrenze.

Geminderter Kinderzuschlag

Liegt das zu berücksichtigende Einkommen zwar unter der Höchstgrenze, aber über dem Gesamtbedarf der Eltern, mindert die Familienkasse den Kinderzuschlag. Er wird nur noch anteilig gezahlt. Und zwar reduziert sich der volle Kinderzuschlag stufenweise um 5 Euro für jeweils 10 Euro, die das Einkommen über dem Gesamtbedarf liegt. Voraussetzung: Es handelt sich um Einkommen aus selbstständiger oder nichtselbstständiger Tätigkeit. Andere Einkommensarten werden voll vom Kinderzuschlag abgezogen.

Beispiel: Eine Familie mit drei Kindern hat ein Bruttoeinkommen von 2.800 Euro. Die Familienkasse berücksichtigt nach allen Abzügen davon 1.510 Euro. Die monatliche Miete beträgt 900 Euro. Bei der Berechnung sind die folgenden Schritte zu prüfen:

Berechnung der Höhe des Kinderzuschlags

Prüfungsschritte Ergebnis
1. Erreicht das monatliche Bruttoeinkommen die Mindesteinkommensgrenze? monatl. Brutto-einkommen: 2.400 €Mindesteinkommensgrenze bei Familien: 900 €Ja, die Familie erreicht die Mindesteinkommensgrenze.
2. Liegt das zu berück-sichtigende Einkommen unter der Höchsteinkommens-grenze? zu berücksichtigendes Einkommen: 1.510 €Höchsteinkommensgrenze: Regelbedarf der Eltern: 748 €
3. Liegt das zu berück-sichtigende Einkommen über dem Gesamtbedarf? zu berücksichtigendes Einkommen: 1.510 €Gesamtbedarf: 1.309,24 €Ja, das zu berücksichtigende Einkommen liegt um 200,76 € über dem Gesamtbedarf.
4. Um wieviel Euro wird der Kinderzuschlag gemindert? Gesamtkinderzuschlag für 3 Kinder: 510 €abzüglich anzurechnendes Elterneinkommen (200,76 € : 10 € = 20 Minderungsstufen, 20 Minderungsstufen x 5 € = 100 €)Anspruch auf Gesamtkinderzuschlag: 410 €

Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: 15. März 2018)

Das nach allen Abzügen zu berücksichtigende Einkommen von 1.510 Euro bleibt zwar unter der errechneten Höchsteinkommensgrenze, liegt aber um rund 200 Euro über dem errechneten Gesamtbedarf. Es werden 100 Euro (20 mal 5 Euro) vom eigentlichen Anspruch auf Kinderzuschlag abgezogen. Die Familie erhält monatlich für drei Kinder 410 Euro statt 510 Euro.

Kinderzuschlags-Rechner nutzen

Sie können mit diesem Kinderzuschlags-Check auf der Seite des Bundesfamilienministeriums mit wenigen Eingaben ermitteln, ob ein Antrag auf Kinderzuschlag bei der Familienkasse erfolgversprechend ist. In den Rechner geben Sie Daten zu Ihrer persönlichen Situation, zum Einkommen und den Wohnkosten an.

Was wird als Einkommen und Vermögen berücksichtigt?

Zum Einkommen gehören beispielsweise Einnahmen aus selbstständiger und nichtselbstständiger Tätigkeit, Entgeltersatzleistungen wie Arbeitslosen- oder Krankengeld, Elterngeld, Betreuungsgeld, Renten aus der Sozialversicherung, aber auch Zinsen sowie Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung.

Als Vermögen gilt abzüglich fester Freibeträge beispielsweise Bargeld, Sparguthaben oder Wertpapiere sowie Haus- oder Grundeigentum, wenn Vermögen zum Lebensunterhalt verwendet oder sein Wert durch Verkauf genutzt werden kann. Selbstverständlich müssen Sie nicht Ihr Haus verkaufen oder Ihre private Altersvorsorge auflösen, dies wird nicht als Vermögen berücksichtigt.

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Eigenes Einkommen des Kindes

Haben die Kinder ein eigenes Einkommen oder beziehen sie Leistungen wie Unterhalt oder Waisenrente, wird dieser Betrag pro Kind vom höchstmöglichen Kinderzuschlag (170 Euro) abgezogen.

Beispiel: Hat das erste Kind ein Einkommen von 120 Euro im Monat, bleiben 50 Euro, beim zweiten Kind mit einem Einkommen von 100 Euro bleiben 70 Euro. Insgesamt hätte die Familie also noch einen Anspruch auf Kinderzuschlag von 120 Euro.

Wie wird der Kinderzuschlag beantragt?

Den Kinderzuschlag müssen Sie schriftlich bei der zuständigen Familienkasse beantragen. Formulare gibt es bei jeder Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit oder zum Herunterladen auf dieser Webseite der Arbeitsagentur.

Einkommen und Vermögen müssen Sie durch entsprechende Nachweise belegen. Welche genau erforderlich sind, ergibt sich aus dem Antrag.

Den Kinderzuschlag bekommen Sie zusammen mit dem Kindergeld, in der Regel geht er an den Elternteil, der auch das Kindergeld erhält.

Beziehen Sie eine das Kindergeld ausschließende Leistung und ist das Kind bei beiden Elternteilen steuerlich zu berücksichtigen, dann können die Eltern untereinander ausmachen, wer den Kinderzuschlag bekommt. Eine das Kindergeld ausschließende Leistung kann beispielsweise eine Kinderzulage aus der gesetzlichen Unfallversicherung oder ein Kinderzuschuss aus der gesetzlichen Rentenversicherung sein. Mehr dazu erfahren Sie im Merkblatt Kindergeld des Familienministeriums.

Solange die Voraussetzungen für den Anspruch erfüllt sind, wird der Zuschlag gezahlt, bis das Kind 25 Jahre alt ist. Alle Änderungen der finanziellen oder persönlichen Verhältnisse, beispielsweise wenn Ihr Einkommen steigt oder Ihr Kind aus Ihrer Wohnung auszieht, müssen Sie der Familienkasse mitteilen. Ansonsten müssen Sie die zu Unrecht bezogene Leistung zurückzahlen.

Gibt es weitere Leistungen neben dem Kinderzuschlag?

Wer den Kinderzuschlag erhält, hat zusätzlichen Anspruch auf das sogenannte Bildungspaket – offiziell „Leistungen zur Bildung und Teilhabe“. Damit verbunden sind folgende ergänzende Sozialleistungen:

  • Kosten für Klassenausflüge und -fahrten oder für Lernförderung übernimmt der Staat auf Antrag.
  • Pro Jahr wird der persönliche Schulbedarf mit 100 Euro gefördert, und Sie können einen Zuschuss zu Fahrtkosten und Schulessen beantragen.
  • 10 Euro monatlich kann Ihr Kind erhalten für die „Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft“.

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Dr. Britta Beate Schön

Finanztip-Expertin für Recht

Britta Beate Schön ist bei Finanztip für sämtliche Rechtsthemen zuständig. Die promovierte Juristin und Rechtsanwältin war als Leiterin der Rechtsabteilung bei Finanzdienstleistern wie der Telis Finanz AG und der Interhyp tätig. Vorher lehrte und forschte sie in Japan als DAAD-Junior-Professorin für deutsches und Europarecht. Ihr Studium absolvierte sie in Münster, Genf, Regensburg und Leipzig. Die Autorin erreichen Sie unter britta.schoen@finanztip.de.

Udo Reuß

Finanztip-Experte für Steuern

Der Steuerrechtler und Diplom-Kaufmann Udo Reuß ist bei Finanztip für Steuerthemen verantwortlich. Zuvor war er bei verschiedenen Wirtschafts- und Fachverlagen wie Handelsblatt, F.A.Z.-Verlagsgruppe, Haufe-Lexware und Vogel Business Media tätig – 14 Jahre davon arbeitete er als Chefredakteur von Fachzeitschriften. Aus dem komplexen Steuerrecht zieht er die relevanten Urteile für Steuersparer. Den Autor erreichen Sie unter redaktion@finanztip.de.