Studentenkredit

Mit einem speziellen Kredit das Studium erleichtern

Sara Zinnecker
& Co-Autor
Stand: 11. März 2019
Das Wichtigste in Kürze
  • Mit einem Studienkredit können Studenten ihre Lebenshaltungskosten während des Studiums finanzieren. Den Kredit zahlen sie in der Regel erst nach dem Studium über einen längeren Zeitraum zurück.
  • Studienkredite gibt es bei vielen Kreditanbietern. Manche Angebote sind aber auf bestimmte Studiengänge oder Hochschulen beschränkt. Bei anderen hängt die Rückzahlungssumme vom späteren Gehalt ab, die Konditionen sind daher vorab unsicher.
  • Dagegen ist der KfW-Studienkredit für jeden Studenten zugänglich und recht günstig verzinst.
So gehen Sie vor
  • Einen Studienkredit sollten Sie nur aufnehmen, wenn Stipendien, Bafög, Unterstützung durch die Eltern oder ein Nebenjob nicht ausreichen.
  • Berechnen Sie Ihren Kreditbedarf und überschlagen Sie, bis wann Sie das Geld zurückzahlen können. Halten Sie Kreditsumme und Auszahlungszeitraum so gering wie möglich. Nutzen Sie dazu unseren Kreditrechner.
  • Prüfen Sie, ob es spezielle Kreditangebote Ihrer Hochschule oder für Ihren Studiengang gibt.
  • Vergleichen Sie diese Angebote mit dem Angebot der staatlichen Förderbank KfW.
  • Achten Sie auf Vertragsdetails wie Sondertilgungsmöglichkeiten und die Bedingungen für die Rückzahlung.

Studieren kostet – auch ohne Studiengebühren. Wie viel genau zeigt die 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks von 2016. Die teilnehmenden Studenten gaben im Schnitt monatlich 820 Euro aus für Wohnung, Essen, Krankenversicherung, Telefon und andere Dinge des täglichen Bedarfs. Jeder Fünfte gab an, dass seine Einnahmen gerade so ausreichen, um die Ausgaben zu decken. Doch auch wenn das Geld knapp ist: Ein Studienkredit sollte die letzte Option sein, Ihr Studium zu finanzieren.

Für wen eignet sich ein Studienkredit?

Wer über einen Studienkredit nachdenkt, sollte zunächst prüfen, ob sich sein Studium mit Hilfe von Bafög, einem Studentenjob oder familiärer Unterstützung finanzieren lässt. Das ist in jedem Fall günstiger. Denn während Sie nicht vorhersehen können, wie sich Ihre berufliche Situation entwickelt, ist sicher, dass Sie den Studienkredit zeitnah abzahlen müssen.

Diese Finanzierungsmöglichkeiten sind besser als ein Kredit 

Stipendien - Förderprogramme stehen allen Studenten offen. Was viele nicht wissen: Es gibt weit mehr Stipendiengeber als nur die bekannte Studienstiftung des deutschen Volkes, politische Stiftungen oder die Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Viele honorieren ehrenamtliches Engagement oder sind so stark auf bestimmte Zielgruppen spezialisiert, dass sie kaum Stipendiaten finden.

Informieren Sie sich daher zum Beispiel auf stipendienlotse.de, einem Portal des Bildungsministeriums, über die Programme unterschiedlicher Förderer. Finanzielle Unterstützung für ein Auslandssemester erhalten Studenten auch über das Erasmus-Programm der Europäischen Union. Bei drei bis zwölf Monaten Studium im Ausland sind es bis zu 315 Euro monatlich.

Bafög - Mit Bafög fördert der deutsche Staat Studenten aus einkommensschwachen Elternhäusern mit bis zu 735 Euro im Monat. Davon ist die Hälfte eine direkte staatliche Förderung und die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen, von dem Sie maximal 10.000 Euro zurückzahlen müssen. Bafög ist immer besser als ein regulärer Kredit, um ein Studium zu finanzieren. Deshalb sollten Sie einen Antrag auch dann stellen, wenn Sie wenig Hoffnung auf Bewilligung haben – denn es spielt nicht allein das Einkommen Ihrer Eltern eine Rolle, sondern auch die Zahl Ihrer Geschwister und Ihr eigenes Einkommen.

Familiäre Unterstützung - Eltern sind gesetzlich verpflichtet, ihre Kinder in der ersten Ausbildung oder im Erststudium finanziell zu unterstützen, solange sie sich das leisten können. Außerdem bekommen sie bis zum 25. Geburtstag des Nachwuchses Kindergeld, das sie verwenden können, um das Studium zu finanzieren. Sollten die finanziellen Möglichkeiten der Eltern nicht ausreichen, ist vielleicht auch jemand aus dem Verwandtenkreis bereit, mit einem privaten Darlehen auszuhelfen.

Studentenjobs - Ungefähr zwei Drittel aller Studenten arbeiten neben dem Studium. Ein Job bringt neben Geld auch wichtige Erfahrungen und kann manchmal ein für das Studium vorgeschriebenes Praktikum ersetzen. Studentenjobs finden Sie zum Beispiel über die Jobbörsen der Universitäten und des Studentenwerks, aber auch über die Arbeitsagentur oder Stellenportale im Internet.

Wie funktioniert ein Studienkredit?

Vom klassischen Ratenkredit unterscheiden sich Kredite für Studenten in mehreren Punkten.

  • Anstelle einer größeren Auszahlung zu Beginn bekommen Studenten jeden Monat kleinere Beträge überwiesen, meist einige Hundert Euro.
  • Solange der Kredit läuft, müssen Studenten regelmäßig Studiennachweise erbringen.
  • Studenten beginnen erst einige Monate nach der letzten Auszahlung damit, den Kredit zu tilgen. Die Zinsen fallen bei manchen Anbietern aber sofort an.
  • Bei manchen Anbietern können Studenten den Kredit schon vor dem vertraglich vereinbarten Zeitpunkt zum Teil oder ganz tilgen, ohne dass sie dafür eine Strafe an die Bank zahlen müssen. Eine solche Vorfälligkeitsentschädigung verlangen Banken häufig bei Ratenkrediten, weil ihnen durch die frühere Rückzahlung Zinszahlungen entgehen.

Zudem gibt es verschiedene Varianten von Studentenkrediten:

  • Angebote zur Finanzierung des gesamten Studiums;
  • Überbrückungskredite, die nur für einen eng begrenzten Zeitraum gewährt werden, beispielsweise für die Abschlussphase des Studiums;
  • Studienbeitragsdarlehen, mit denen Sie die Studiengebühren an privaten Hochschulen finanzieren können.

Wir haben uns nur die Kredite für das gesamte Studium und Überbrückungskredite genauer angeschaut, da diese nicht auf einzelne Hochschulen begrenzt sind.

Wo bekomme ich einen Kredit für das gesamte Studium?

Nachdem die Studiengebühren an staatlichen Hochschulen bundesweit wieder abgeschafft wurden, hat sich der Markt für Studienkredite deutlich gelichtet. Es gibt derzeit nur noch die staatliche Förderbank KfW, die deutschlandweit unabhängig vom Studiengang ein ganzes Studium finanziert.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat ihr Angebot eines Studentenkredits im November 2017 eingestellt. Sie betreut lediglich bereits geschlossene Kredite weiter.

So funktioniert der KfW-Studienkredit 

Bei der KfW bekommen Studenten über mehrere Semester monatlich eine feste Rate zwischen 100 und 650 Euro überwiesen, auf die Zinsen anfallen (Auszahlungsphase). Die Bank verrechnet die Zinskosten direkt mit dem Auszahlungsbetrag. So bekommen Sie jeden Monat weniger ausgezahlt, je länger der Kredit läuft.

Ein Beispiel: Sie haben einen Kreditbetrag von 400 Euro vereinbart. Im zweiten Monat zahlt die KfW Ihnen rund 399 Euro aus, denn es sind erst etwa 1 Euro Zinsen angefallen. Nach 24 Monaten bekommen Sie nur noch 369 Euro.

Die KfW vergibt ihren Studienkredit für fast alle Arten des Studiums: Erststudium, Zweitstudium, Zusatz- oder Aufbaustudium, Masterstudium. Auch eine Promotion lässt sich auf diese Weise finanzieren. Ausgenommen sind lediglich Studiengänge an Berufsakademien und Studiengänge, die vollständig im Ausland absolviert werden.

Die Förderung ist unabhängig vom eigenen Einkommen oder dem der Eltern. Der Antragsteller muss mindestens 18 Jahre alt sein, das Höchstalter ist 44 Jahre. Weitere Voraussetzungen sind zum Beispiel, dass der Student an einer deutschen Hochschule eingeschrieben ist und EU-Bürger ist. Mit einem Vorab-Check auf der Website der KfW können Sie prüfen, ob Sie alle Voraussetzungen erfüllen.

Die KfW arbeitet mit einem variablen Zins, der sich am Interbankenzins Euribor orientiert und zweimal jährlich überprüft wird.

Konditionen der KfW

max. monatliche Auszahlung650 €
max. Auszahlungszeit14 Semester
Zinsen Auszahlungsphase4,17 % (variabel)
Zinsen Rückzahlungsphase4,17 % (variabel)
Auswahlverfahrennein
Altersgrenze44 Jahre
Sondertilgung möglichja, zum 1. April/1. Oktober

Quelle: KfW (Stand 18. Februar 2019)

Auf die Auszahlungsphase folgt ein Zeitraum zwischen 6 und 23 Monaten, in dem Sie lediglich die Zinsen für den Studentenkredit an die KfW zahlen (Karenzzeit). Erst danach beginnen Sie, den Kredit inklusive Zinsen auf einmal oder in Raten zurückzuzahlen (Rückzahlphase).

Alternativ zu dem variablen Zins, mit dem die KfW normalerweise rechnet, können Studenten für die Rückzahlungsphase auch einen festen Zins für maximal zehn Jahre vereinbaren. Der Festzins beinhaltet meist einen Aufschlag auf den variablen Zins. Die genauen Konditionen hängen davon ab, wie lange die Zinsen festgeschrieben sind. Einen Überblick über die aktuellen Bedingungen finden Sie auf der Konditionenübersicht der KfW.

Die folgende Tabelle vergleicht die Kosten bei unterschiedlichen Zinsenverläufen. Wir nehmen an, dass ein Student drei Jahre lang jeden Monat 400 Euro bezieht, also insgesamt 14.400 Euro. Anschließend pausiert er ein Jahr, bevor er den Kredit über sieben Jahre zurückzahlt.

Kreditkosten beim Studienkredit der KfW

 

gleichbleibende

Zinsen

Festzins in der

Tilgungsphase1

steigende

Zinsen2

Zinsen Auszahlungsphase34,17 %4,17 %ab 4,17 %
Zinsen Rückzahlphase4,17 %5,42 %ab 4,59 %
Gesamteffektivzins
pro Jahr
4,17 %4,87 %4,63 %
Gesamtkosten Kredit3.634 €4.310 €4.056 €

1 Wir nehmen einen Festzins für die Auszahlungsphase von 5,42 % an. Er orientiert sich an der Zinsperspektive der KfW im Februar 2019.
2 Wir nehmen an, dass die Zinsen über die gesamte Laufzeit des Kredits jährlich um 0,1 Prozentpunkte ansteigen.
3 Der Student erhält über drei Jahre monatlich 400 €, insgesamt 14.400 €. Die Karenzzeit beträgt ein Jahr, die Tilgung erfolgt über sieben Jahre.
Quelle: KfW, Finanztip-Berechnung (Stand: 18. Februar 2019)

Welche Besonderheiten die KfW noch vorsieht, lesen Sie zusammen mit weiteren Beispielrechnungen in unserem Detailartikel zum KfW-Studienkredit.

Welche anderen Studienkredite gibt es?

Neben der KfW-Kredit gibt es weitere Kreditangebote. Für sie gelten unterschiedliche Voraussetzungen. Einige Angebote sind regional begrenzt oder es werden nur Studenten technischer oder medizinischer Studienfächer gefördert.

Zudem vergeben auch lokale Sparkassen Studienkredite. Es ist daher einen Versuch wert, bei der eigenen Hausbank nachzufragen.

Einen umfassenden Überblick über diese Angebote finden Sie im Studienkredit-Test des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE).

Denken Sie daran: Die Zinsen und Gebühren für einen Studienkredit können Sie später als Werbungskosten von der Steuer absetzen.

Wie funktioniert die Finanzierung über Bildungsfonds?

Abgesehen von klassischen Krediten gibt es ein weiteres Modell zur Studienfinanzierung: sogenannte Bildungsfonds. Sie fördern ausgewählte Studenten mit dem Geld von Kapitalanlegern.

Antragssteller müssen zunächst ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen. Bei einer Zusage erhält jeder Student ein individuelles Finanzierungsangebot. Wer das Auswahlverfahren eines Bildungsfonds besteht, sollte darüber nachdenken, ob er nicht auch einen Stipendiengeber überzeugen kann.

Beim Bildungsfonds beziehen Studenten in der Auszahlungsphase die vollen vereinbarten Raten und zahlen auch in der Karenzzeit nichts. Anders als beim „normalen“ Studienkredit orientiert sich die Rückzahlung am zu erwartenden späteren Bruttogehalt. In der Regel verlangen die Fonds monatlich zwischen 2 und 10 Prozent des Gehalts. Eine klassische Tilgung samt Zinszahlung ist dagegen nicht vorgesehen.

Bundesweit bieten Unternehmen wie Deutsche Bildung, Career Concept und Brain Capital solche Finanzierungslösungen an. Sie betonen, die einkommensabhängige Rückzahlung sei ein faires Konzept: Wer später mehr als gedacht verdient, zahlt auch mehr zurück – kann es sich aber auch leisten. Wer dagegen weniger verdient als erwartet, zahlt dementsprechend wenig zurück. Bei zu geringem Einkommen wird die Rückzahlung aufgeschoben oder entfällt sogar ganz.

Weitere Vorteile, die Bildungsfonds in der Regel anführen: Die monatlichen Raten sind nicht in der Höhe begrenzt. Neben der Finanzierung bieten Bildungsfonds zum Teil auch Trainings, Workshops und Kontakte, die den Berufseinstieg erleichtern sollen. Und: Es können sich auch Studenten bewerben, die im Ausland studieren wollen, ohne an einer deutschen Universität immatrikuliert zu sein.

Diese Punkte sollten Sie bei Bildungsfonds bedenken

Studenten, die über ein solches Angebot nachdenken, sollten allerdings ein paar Dinge beachten:

Ein Bildungsfonds ist ein Anlageprodukt - Anstelle einer Bank verdient in diesem Fall ein Fonds am Studenten. Das notwendige Geld stammt von Anlegern, die sich entweder direkt am Fonds beteiligen oder Anleihen kaufen. Dafür werden ihnen Renditen bis zu 6,5 Prozent in Aussicht gestellt. Diese plus die Verwaltungskosten müssen die Bildungsfonds also in jedem Fall verdienen.

Ein Bildungsfonds selektiert vor - Weil der Fonds eine Mindestrendite für seine Investoren erzielen muss, werden allzu „schlechte Risiken“ aussortiert. Ein Anbieter gibt an, nur solche Studenten zu fördern, bei denen davon auszugehen ist, dass sie ihr Studium schaffen und nachher auch einen Job finden können. Knapp 40 von 100 Bewerbern macht der Fonds nach eigenen Aussagen sofort ein Angebot. Knapp zwei Drittel der Geförderten studieren Wirtschafts-, Ingenieurs- oder Rechtswissenschaften.

Angebote sind schwer vergleichbar - Ein Bildungsfonds kalkuliert auf Grundlage verschiedener Datenbanken ein erwartetes Einkommen des Studenten. Er berechnet anhand dessen und anderer Kriterien, wie Höhe der Förderung und Laufzeit, einen Prozentsatz des Einkommens für die Rückzahlung. Nur diesen bekommt der Student genannt. Wie hoch die jährliche Belastung aber in Prozent ausfällt – im Sinne eines Effektivzinses –, weiß er dagegen nicht. Der Vergleich mit einem regulären Studienkredit ist so nicht möglich.

Weil Bildungsfonds die geschilderte spezielle und komplexe Struktur aufweisen, sollten Studenten sie gut verstehen. Der Vorteil ist: Wer unter 1.500 Euro brutto im Monat verdient, muss bei der Deutschen Bildung nichts zurückzahlen, bei Brain Capital beträgt die Grenze 30.000 Euro brutto im Jahr. Career Concept stundet bei Arbeitslosigkeit die Rückzahlung. Der Nachteil ist: Studenten investieren erstmal Zeit fürs Auswahlverfahren und erhalten sehr wahrscheinlich ein teureres Angebot als das der KfW.

Unter den Finanzierungsmöglichkeiten für das Studium sind Bildungsfonds ein Nischenprodukt: 2017 schlossen laut CHE rund 23.200 Studenten einen KfW-Studienkredit ab, bei Bildungsfonds waren es einige Hundert.

Wie nutze ich einen Studienkredit für wenige Semester?

Falls Sie nur in der Abschlussphase des Studiums oder im Auslandsjahr finanzielle Unterstützung brauchen, bietet sich ein Überbrückungskredit mit kurzer Laufzeit und einerbegrenzten Darlehenssumme an. Am beliebtesten ist der Bildungskredit der Bundesregierung, den Sie über das Bundesverwaltungsamt beantragen können.

Studenten erhalten dabei höchstens zwei Jahre lang bis zu 300 Euro im Monat. Auch eine einmalige Sonderzahlung von maximal 3.600 Euro ist möglich. Der Zinssatz ist variabel und orientiert sich wie beim KfW-Studienkredit am Sechs-Monats-Euribor. Zu diesem Zinssatz leihen sich die Banken gegenseitig für sechs Monate Geld aus. Der Aufschlag auf den Euribor ist aber deutlich geringer als beim Angebot der KfW. Studenten zahlen 2019 effektiv nur 0,73 Prozent pro Jahr.

Neben dem Bundesverwaltungsamt vergeben auch die bundesweit tätige E.W.-Kuhlmann-Stiftung und einige Darlehenskassen der Studentenwerke Überbrückungs- oder Abschlusskredite. Diese Darlehen sind oft zinsfrei. Damit sind sie die günstigste Variante, einen Teil des Studiums zu finanzieren. Allerdings kann jährlich nur eine begrenzte Zahl von Studenten gefördert werden, oft konzentrieren sich die Angebote auf Härtefälle. Folgende Studentenwerke bieten Kredite an: Bayern, Berlin, Bodensee, Hamburg, Hannover, Mannheim, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

Was passiert bei einem Studienabbruch?

Fast 30 Prozent der Bachelorstudenten brechen ihr Studium ab. Für Bezieher von Studienkrediten kann ein solcher Schritt gravierende finanzielle Folgen haben. Die Anbieter der Kredite stoppen in einem solchen Fall sofort die Auszahlung.

Bei der KfW müssen Kreditnehmer nach der Karenzphase dann mit der planmäßigen Rückzahlung beginnen. Andere Anbieter geben an, in solchen Fällen einen individuellen Tilgungsplan auszuarbeiten – Konditionen unbekannt.

Bei den Bildungsfonds ist zu beachten, dass der Vertrag bei Studienabbruch oft vom Anbieter gekündigt und in einen normalen Ratenkredit überführt werden kann. Wer also auch nur geringe Zweifel an einem erfolgreichen Abschluss seines Studiums hat, sollte auf einen Kredit verzichten.

Autor
Sara Zinnecker
& Co-Autor
Josefine Lietzau

Stand: 11. März 2019


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