Gasvergleich

Mit dem Finanztip-Gasrechner einen günstigen Gastarif finden

Ines Rutschmann
Wie lautet Ihre Postleitzahl?
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Kennen Sie Ihren Gasverbrauch im Jahr?
Wie hoch ist Ihr jährlicher Verbrauch?
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Wie oft wollen Sie Ihren Tarif wechseln?
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Der Finanztip-Gasrechner basiert auf Daten der CHECK24 Vergleichsportal Energie GmbH sowie der Verivox GmbH. Diese haben wir mit unseren Parametern so gefiltert, dass Sie ein verbraucherfreundliches Ergebnis nach Finanztip-Kriterien bekommen. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der hier bereitgestellten Informationen. Für Schäden aus fehlerhaften Daten oder durch die Nutzung des Rechners übernehmen wir keine Haftung.

Für Daten der CHECK24 Vergleichsportal Energie GmbH: © 2017 CHECK24.de

Für Daten der Verivox GmbH: © Verivox GmbH – www.verivox.de – alle Angaben ohne Gewähr (Stand: 2017). Das Angebot darf nur für den privaten Gebrauch genutzt werden. Eine Vervielfältigung oder Verbreitung des Angebots oder der auf diesen Seiten angezeigten Informationen – ganz oder auszugsweise, gleich in welcher Form – und jede Form der kommerziellen Verwendung ist nicht ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Verivox GmbH zulässig.

Schließen Sie über Verivox oder Check24 den Vertrag ab, leiten die Portale den Vertragswechsel ein. Der Abschluss kommt aber in der Regel erst zustande, wenn Sie der gewählte Versorger anschreibt und den Vertrag bestätigt. Ab dann bleiben 14 Tage Zeit, den Vertrag zu widerrufen.

Seit Jahresbeginn 2019 befinden sich die Gaspreise in den meisten Regionen in Deutschland wieder auf einem höheren Niveau als in den Vorjahren. Die meisten Versorger haben im ersten Halbjahr 2019 Ihre Preise verteuert. Begründung: Die Kosten für die Beschaffung von Erdgas seien gestiegen. Bis Januar 2019 war das tatsächlich der Fall. Im Mai und Juni 2019 lag der Importpreis für Erdgas wieder auf dem niedrigen Niveau von 2016. Hat Ihr Versorger die gesunkenen Kosten noch nicht weitergegeben, kann sich der Wechsel in einen günstigeren Tarif 2019 stärker lohnen. Rund 130 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche benötigt ein Haushalt im Schnitt im Jahr zum Heizen. Bei einer 80-Quadratmeter-Wohnung sind das zum Beispiel rund 10.000 Kilowattstunden im Jahr. Kleine Preisunterschiede von 1 Cent pro Kilowattstunde summieren sich dann zu einem Betrag von 100 Euro, die ein Verbraucher im Jahr mehr oder weniger zahlt.

Größte Datenbasis für Vergleich von Gastarifen

Finanztip ist im Juni 2017 mit dem Gas-Tarifrechner online gegangen. Er nutzt die Tarif-Datenbanken von Verivox und Check24. Beide Vergleichsportale hatten sich in den Gastarif-Tests 20172015 und 2014 bewährt. Finanztip sprach daher immer für beide Portale eine Empfehlung aus.

Durch den Zugriff auf zwei Datenbanken profitiert der Finanztip-Gasrechner von der größten Datenbasis der im Internet verfügbaren Vergleichsrechner für Gaspreise. Wir zeigen aber nicht alle an einem Wohnort verfügbaren Tarife an. Im Gegenteil: Unser Gasrechner filtert und entfernt bestimmte Angebote aus einer Suchanfrage. Das Ziel ist, dass Sie nur verbraucherfreundliche Tarife sehen. Die günstigsten stehen dabei ganz oben. Anzeigen gibt es in den Ergebnislisten nicht.

So funktioniert der Finanztip-Gasvergleich

Für eine Abfrage von Gastarifen müssen Sie lediglich Ihre Postleitzahl eingeben und Ihren Gasverbrauch nennen. Wissen Sie Ihren Verbrauch nicht aus dem Kopf, entnehmen Sie ihn Ihrer letzten Abrechnung. Alternativ können Sie auf das Haussymbol klicken, das Ihrer Wohnungsgröße am ehesten entspricht. Dann schätzen wir Ihren Verbrauch. Basis dafür sind die durchschnittlichen Energiemengen der vergangenen Jahre, die deutsche Haushalte zum Heizen verwendeten.

Eine weitere Angabe können Sie nach Vorliebe machen: Ob Sie Tarife mit Bonuszahlung suchen oder nicht. Dazu stellt der Rechner die Frage: „Wie oft wollen Sie den Tarif wechseln?“. Von Haus aus ist die Antwort „einmalig“ markiert. In diesem Fall kalkuliert der Rechner die jährlichen Kosten nur aufgrund der Preise des Tarifs, bezieht aber Boni nicht ein. Das führt dazu, dass meist Tarife ohne Bonuszahlung in unserem Rechner oben stehen. Befindet sich doch ein Tarif mit Bonuszahlung unter den gezeigten Angeboten, so können Sie die Höhe des Bonus den Detailangaben zum Tarif entnehmen. 

Ziel ist es schließlich, dass die angezeigten Tarife nicht nur günstig wirken sollen, sondern über einen längeren Zeitraum günstig bleiben. Allerdings gibt es auch Tarife, die so niedrige Preise haben, dass sie schwer die Kosten der Gaslieferung decken. Dann erhöht der entsprechende Anbieter seine Preise ab dem zweiten Vertragsjahr vermutlich drastisch. Immerhin: Er muss Ihnen die Preiserhöhung vorab mitteilen, und Ihnen steht dann ein Sonderkündigungsrecht zu.

Das ist nicht der Fall in Bonustarifen: Fallen Boni im zweiten Vertragsjahr weg, zahlen Sie automatisch mehr. Häufig gehören die Tarife dann nicht mehr zu den günstigen. Dennoch können ein Sofortbonus oder ein Neukundenbonus den Wechsel zu einem anderen Lieferanten lukrativ machen. Allerdings haben wir in einer Untersuchung festgestellt, dass die günstigsten Bonustarife nicht kostendeckend sind. Seine Unkosten holt der Versorger dann ab dem zweiten Jahr wieder herein. Erhöht er sogar noch die Preise, ist es höchste Zeit, erneut zu wechseln.

Wer sich vorstellen kann, regelmäßig einen neuen Lieferanten zu suchen, kann die Frage zum Tarifwechsel mit „jedes Jahr“ beantworten. Dann bezieht der Rechner die versprochenen Boni bei der Kalkulation der jährlichen Kosten ein. So zählen dann Tarife mit hohen Bonuszahlungen zu den günstigsten Angeboten. Beachten sollten Sie dann aber auch: Ein Versorger gewährt einen Neukundenbonus zumeist nur, wenn Sie in den vergangenen sechs Monaten nicht schon einmal sein Kunde waren. Nicht als Neukunde können Sie auch gelten, wenn Sie bereits vom gleichen Anbieter Strom beziehen. Zudem müssen Sie meist volle zwölf Monate in dem Tarif bleiben, sonst zahlt der Versorger den Bonus nicht.

Was wir anzeigen – und was nicht

Die eingegebenen Daten übermittelt der Rechner an Verivox und Check24. Jedes der beiden Portale spielt dann mindestens die 50 günstigsten Stromtarife an Ihrem Wohnort an unseren Rechner zurück. Aus dieser Liste entfernt der Rechner zunächst Tarife von Firmen, deren Geschäftspraxis wir nicht unterstützen möchten. Dazu zählen Unternehmen, gegen die die Bundesnetzagentur ein Aufsichtsverfahren eingeleitet hat oder gegen die sie ein Bußgeld verhängt hat und Unternehmen, gegen die eine Verbraucherzentrale eine Klage führt. Verstößt eine Firma nachweislich gegen Energierecht, zeigt der Finanztip-Gasrechner Angebote dieser Firma über einen bestimmten Zeitraum ebenfalls nicht an. Schließlich entfernt der Rechner Tarife von Unternehmen, die Insolvenz eingereicht haben – bis die Zukunft des Anbieters als gesichert gilt.

Darüber hinaus sortiert der Rechner aus den Ergebnissen alle Tarife mit Vorkasse oder Kaution sowie alle Pakettarife aus. Bei Angeboten mit Vorkasse oder Kaution besteht stets die Gefahr, dass ein Anbieter Insolvenz anmeldet und Kunden dann umsonst vorab Rechnungen bezahlt haben. Pakettarife bergen das Risiko, dass ein Kunde zu viel zahlt – entweder, weil er weniger verbraucht, als das Paket beinhaltet, oder weil er mehr benötigt und die zusätzlichen Kilowattstunden zu hohen Preisen bezahlt. Da der Wärmebedarf eines Haushalts stark von der Witterung eines Jahres abhängt, lässt sich der Verbrauch schwer prognostizieren.

Empfehlung von verbraucherfreundlichen Tarifen

Die verbleibenden Tarife filtert der Rechner nach verbraucherfreundlichen Kriterien. Darunter verstehen wir Tarife, deren

  • Mindestvertragszeit bei maximal zwölf Monaten liegt,
  • Vertragsverlängerung maximal einen Monat bei Tarifen ohne Bonus und maximal zwölf Monate bei Tarifen mit Bonus beträgt,
  • Preise zwölf Monate oder länger stabil bleiben. (Eine solche Preisgarantie akzeptiert der Rechner, wenn sie alle Preiskomponenten umfasst oder zumindest alle Komponenten bis auf Steuern sowie staatlichen Umlagen und Abgaben.)

Die Tarife, die diese Kriterien erfüllen, zeigt der Rechner in einer Empfehlungsliste an. Diese öffnet sich direkt, wenn Sie eine Abfrage starten. Ganz oben stehen die günstigsten Tarife, die an Ihrem Wohnort verfügbar sind. Bei den Angeboten kann es sich sowohl um konventionelles Gas als auch Ökogas handeln. Wählen Sie in der Rechner-Maske aus, dass Sie nur Öko-Tarife sehen wollen, bekommen Sie auch nur solche angezeigt.

Wollen Sie auch Tarife sehen, die nicht den Finanztip-Kriterien entsprechen und die wir nicht empfehlen, können Sie auf die zweite Ergebnisliste klicken: „Weitere Angebote“ heißt sie. 

Nachhaltige Tarife als Ökogas gekennzeichnet

Als Ökogas kennzeichnet der Rechner nur bestimmte Tarife. Entweder enthält die verkaufte Energie einen Anteil Biogas. Bei mindestens 10 Prozent muss dieser liegen. Oder der Versorger investiert in Klimaschutzprojekte, um die Kohlendioxid-Emission auszugleichen, die entsteht, wenn Erdgas verbrennt. Wichtig ist, dass die Klimabilanz neutral ist. In der Praxis forsten Unternehmen beispielsweise Wälder auf.

Ein Angebot sagt Ihnen zu? So wechseln Sie

Wir verzichten auf die Angabe von Kundenrezensionen, weil diese nur bedingt die Qualität des Kundenservice des Versorgers spiegeln. Benotet ein Kunde ein Unternehmen direkt nach Lieferbeginn, kann er nur den Wechselprozess bewerten – nicht jedoch, ob der Versorger auch pünktlich und richtig abrechnet oder transparent über eine Preiserhöhung informiert. Für eine Bewertung belohnen manche Energieanbieter zudem ihre Kunden. Das kann deren Urteil beeinflussen.

Grundlage für die Wahl eines Gasversorgers sollten daher die Konditionen im Vertrag sein. Sagt Ihnen ein von uns empfohlener Tarif zu, kann Sie der Rechner zu Verivox oder Check24 weiterleiten. Beide Portale vermitteln Gaslieferverträge und leiten einen Vertragswechsel ein. Zustande kommt ein neuer Liefervertrag aber erst, wenn der gewählte Versorger den Wechsel bestätigt und auch einen exakten Lieferbeginn nennt. Was Sie bei einem Vertragswechsel beachten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber Gasanbieter wechseln.

Führen Check24 und Verivox einen Tarif zu denselben Konditionen, zeigt der Gasrechner diesen Tarif zweifach an. Wollen Sie den Tarif abschließen, haben Sie dann die Wahl, dies je nach Vorliebe über Verivox oder über Check24 zu tun. Unterscheidet sich ein Angebot für einen bestimmten Tarif im Preis, zeigt der Finanztip-Gasrechner nur das kostengünstigere Angebot an und bietet dann auch den Link zu dem Portal, aus dessen Datenbank das günstigere Angebot stammt. Sie können den Tarif natürlich auch beim Versorger selbst abschließen. Suchen Sie dazu die Internetseite des Anbieters auf. Es ist allerdings möglich, dass sich die Preise von denen unterscheiden, zu denen Sie den Tarif über Check24 oder Verivox abschließen können.

Nicht bei allen empfohlenen Angeboten treten Verivox oder Check24 als Makler auf. In diesem Fall gibt es keinen weiterführenden Link vom Finanztip-Gasrechner zu den Portalen. Dann müssen Sie den Versorger direkt ansprechen: Besuchen Sie seine Internetseite. Gewöhnlich bieten die Unternehmen dort die Möglichkeit, einen Vertrag online zu schließen. Alternativ geht dies auch per Fax, Brief oder Telefon.

Tarife, die wir nicht empfehlen, zeigen wir Ihnen zwar an. Eine Weiterleitung zum Abschluss über Check24 oder Verivox bieten wir in diesen Fällen aber nicht.

Ersparnis durch Lieferantenwechsel berechnen

Nach der Abfrage sehen Sie bei allen Angeboten zunächst den Preis für eine einjährige Gaslieferung, abhängig von der angegebenen Verbrauchsmenge.

Wollen Sie diesen Preis mit dem aus Ihrem aktuellen Vertrag vergleichen, benötigt der Finanztip-Rechner eine weitere Angabe: die Höhe Ihres monatlichen Abschlags oder den Betrag aus der jüngsten Jahresrechnung. Der Rechner subtrahiert dann die Kosten des neuen Tarifs von Ihren bisherigen Kosten und ermittelt so die mögliche Ersparnis durch einen Vertragswechsel.

Zum Gasrechner

Geben Sie die verbrauchte Gasmenge möglichst genau an. Dann kann die errechnete Ersparnis mit einem anderen Tarif auch real eintreten. Da der Gasverbrauch je nach Witterung höher oder niedriger ausfällt, wird eine Prognose wohl aber nur selten exakt einem Rechnungsbetrag entsprechen.

Falls Sie Ihren Gasverbrauch nicht kennen und sich an der Wohnungsgröße orientieren, erfassen Sie Ihren Gasverbrauch nur näherungsweise. Liegt Ihr tatsächlicher Verbrauch über oder unter der im Rechner angegebenen Zahl, ermittelt der Rechner einen deutlich höheren oder niedrigeren Rechnungsbetrag beim neuen Versorger, als wenn Sie den tatsächlichen Verbrauch der Vergangenheit angeben.

Autor
Ines Rutschmann

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