Biogas Heizen mit klimafreundlichem Biogas kostet mehr

Benjamin_Weigl
Benjamin Weigl
Finanztip-Experte für Energie

Das Wichtigste in Kürze

  • Biogas zählt zu den erneuerbaren Energien und gilt als klimaneutral. Es ist deshalb klimafreundlicher als konventionelles Erdgas.
  • Unser Preisvergleich für zehn Städte zeigt: Biogastarife sind deutlich teurer als günstige Tarife für Erdgas.
  • Bei Klimagas und Ökogas handelt es sich nicht um Biogas, sondern um Tarife, bei denen klimaschädliche Emissionen ausgeglichen werden sollen.

So gehst Du vor

  • Mit unserem Gasrechner kannst Du Biogastarife vergleichen. Er filtert die Angebote von Verivox und Check24 nach den ver­brau­cher­freund­lichen Finanztip-Kriterien. Die Ergebnisliste enthält Werbelinks, über die Du Tarife direkt abschließen kannst. Alle Emp­feh­lungen erfolgen rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.

Jetzt Biogastarife vergleichen

  • Zusätzlich kannst Du im Internet nach weiteren Anbietern für Biogastarife suchen. 
  • Beim Wechsel in einen Biogastarif übernehmen das Vergleichsportal oder der neue Anbieter auf Wunsch auch die Kündigung Deines alten Gasvertrags.

Wer nach ökologischen Alternativen zu Erdgas sucht, findet Begriffe wie Klimagas, Ökogas und Biogas. Viele Anbieter bewerben ihre Tarife als ökologisch, weil sie Geld für Projekte zum Klimaschutz ausgeben. Sie bezeichnen sie dann als Klimagas oder Ökogas. Anders Biogas: das wird tatsächlich aus erneuerbaren Energien gewonnen. Unser Vergleich zeigt: Biogastarife kosten mehr als günstige Tarife für fossiles Erdgas. Willst du möglichst klimafreundlich mit Gas heizen, sind sie dennoch die beste Option. Wir erklären, wie Du einen geeigneten Biogastarif findest.

Biogas, Klimagas, Ökogas – was sind die Unterschiede?

Wenn Du mit einer Gasheizung heizt, verbrennst Du für gewöhnlich fossiles Erdgas, das über Millionen Jahre in der Erde gespeichert war. Dabei wird Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt, ein Treibhausgas, das zur Erwärmung des Klimas beiträgt.

Biogas wird im Gegensatz zu Erdgas in Biogasanlagen aus Energiepflanzen wie Mais, Lebensmittelabfällen wie Biomüll oder Landwirtschaftsabfällen wie Gülle gewonnen. Es zählt zu den erneuerbaren Energien. Zwar setzt auch die Verbrennung von Biogas CO2-Emissionen frei – allerdings nur so viel, wie die verwendeten Stoffe zuvor aus der Luft aufgenommen haben. Deswegen gilt das Verbrennen von Biogas als klimaneutral. 

Biogas entsteht durch die Vergärung organischer Stoffe. In einem luftdichten Reaktor von Bakterien werden sie unter speziellen klimatischen Bedingungen zersetzt. Die meisten Betreiber von Biogasanlagen in Deutschland nutzen Biogas, um Strom zu erzeugen und über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet zu bekommen.

Deutlich weniger Anlagenbetreiber veredeln Biogas zu sogenanntem Biomethan. Als solches entspricht Biogas dann dem normalen Erdgas, ist genauso effizient und kann direkt ins Gasnetz gespeist werden. Laut Zahlen des Deutschen Biomasseforschungszentrums machte Biomethan im Jahr 2021 mit elf Terrawattstunden gerade einmal ein Prozent des gesamten Gasverbrauchs von Deutschland aus. Diese Zahl zeigt schon: Biogas zum Heizen ist nur in sehr begrenzter Menge verfügbar.

Bei Biogastarifen besteht mindestens ein Teil des Gases aus erneuerbarer Energie. Es gibt Tarife mit einem Biogasanteil zwischen einem und 100 Prozent. Bei Tarifen mit einem Biogasanteil von unter 100 Prozent besteht der restliche Anteil weiterhin aus Erdgas aus herkömmlichen Quellen. Wenn Du Dich für einen Tarif mit Biogas entscheidest, kommt bei Dir zwar nicht unbedingt diese Menge an Biogas direkt aus der Leitung, die gekaufte Menge speist der Anbieter aber in das Gasnetz ein.

Was steht im Heizungsgesetz zu Biogas?

Wenn Du in Zukunft noch eine neue Gasheizung einbauen willst, musst Du diese ab 2029 mit mindestens 15 Prozent und anschließend weiter steigendem Anteil an erneuerbaren Energien betreiben. Das regelt das Gebäudeenergiegesetz (GEG), auch Heizungsgesetz genannt. Die Quote kannst Du mit Biogas erfüllen, durch Klima- oder Ökogas dagegen nicht. Auch ein Betrieb mit Wasserstoff, welcher etwa durch überschüssigen Strom aus Windkraftanlagen erzeugt wird, wäre möglich. Gasheizungen, die vor 2024 eingebaut wurden, müssen die GEG-Quote nicht erfüllen.

Was versteht man unter Klimagas und Ökogas?

Die Begriffe „Klimagas“ und „Ökogas“ bezeichnen in vielen Fällen beide das Gleiche: Gasanbieter versprechen, die bei der Verbrennung entstehenden CO2-Emissionenauszugleichen. Dafür investieren sie in Klimaschutzprojekte, zum Beispiel in die Aufforstung von Wäldern, was sie sich durch Ökogas-Zertifikate bescheinigen lassen. Verheizt wird aber weiterhin ausschließlich fossiles Erdgas – mit „bio“, also Biogas, hat Ökogas dann nichts zu tun.

Viele Gasanbieter werben mit der Bezeichnung Klimagas und erwecken den Eindruck, dass es sich dabei um eine ökologische Variante von normalem Erdgas handelt. Klingt gut - doch oft kannst Du Dich nicht darauf verlassen, dass die verursachten Emissionen bei Klima- oder Ökogas tatsächlich vollständig ausgeglichen werden. Das hat eine Investigativrecherche von Correctiv aus April 2024 gezeigt.

Allerdings gibt es einzelne Anbieter, die tatsächlich Biogas verkaufen, es aber ebenfalls unter dem Namen „Ökogas“ vermarkten. Achte bei Ökogas also genau darauf, ob es sich dabei um Klimagas oder Biogas handelt.

Wie viel kostet Biogas im Vergleich zu Erdgas?

Wir wollten wissen, was es Verbraucherinnen und Verbraucher kostet, wenn sie wirklich klimafreundliches Gas, also Biogas, nutzen. Deshalb haben wir im April 2024 die Preise für Biogas und für konventionelles Gas in zehn großen Städten in ganz Deutschland verglichen.

Das Ergebnis unseres Preisvergleichs: Biogastarife kosten mehr als günstige Tarife für normales Gas. Und zwar umso mehr, je höher der Anteil von Biogas ist. Je nach Tarif kostet reines Biogas ungefähr doppelt so viel wie konventioenlles Erdgas. Die günstigsten Tarife für 100 Prozent Biogas lagen in unserer Stichprobe bei 15 Cent pro Kilowattstunde (kWh).

Durchschnittliche Kosten für Biogas und Erdgas bei 15.000 kWh Bezug 

 durchschnittliche
Kosten pro Jahr
durchschnittlicher
Preis pro kWh
Gas ohne Biogas-Anteil1.263 Euro8,4 Cent
Gas mit 10 % Biogas-Anteil1.562 Euro10,4 Cent
Gas mit 100 % Biogas-Anteil2.246 Euro15,0 Cent

Die Preise für alle Produkte wurden für zehn Postleitzahlen bei Check24 mit einer Vertragslaufzeit und Preisgarantie von je zwölf Monaten und ohne Berücksichtigung von Boni und zusätzlich bei den Anbietern Polarstern und EWS Schönau abgefragt. Jeweils das günstigste Angebot floss in die Berechnung ein. Die Kosten gelten für einen jährlichen Verbrauch von 15.000 Kilowattstunden und sind gerundet. Arbeitspreis und Grundpreis wurden berücksichtigt.
Quellen: Finanztip-Recherche (Stand: 10. April 2024)

Warum ist Biogas teurer?

Drei Kostenblöcke bestimmen den Gaspreis: Der erste ist variabel und setzt sich zusammen aus den Kosten für die Beschaffung des Gases und der Gewinnmarge des Anbieters. Hinzukommen als fixe Kostenfaktoren noch die Netzentgelte sowie der Block Steuern und Abgaben. Biogas kostet vor allem aufgrund des ersten Kostenblocks mehr: Die Produktion von Biogas ist für Anbieter gewöhnlich teurer als der Einkauf von Erdgas. Nach Zahlen des Biomethanhändlers Agriportance kostete Biomethan im April 2024 je nach Erzeugerstoff zwischen 9,5 und 12,5 Cent. Obendrauf kommen für die Endabnehmer noch Gebühren und Abgaben in Höhe von rund 2,7 Cent, außerdem die Mehrwertsteuer. 

Historische Zahlen von Agriportance zeigen aber auch: Während der Energiekrise 2022 und 2023 stiegen nicht nur die Preise für Erdgas, sondern auch die für Biomethan – auf zeitweise deutlich über 20 Cent pro Kilowattstunde. Dabei sind die Erzeugungskosten für Biomethan in Deutschland recht stabil. Es liegt also nahe, dass auch beim Biogas die Nachfrage den Angebotspreis bestimmt und die Anlagenbetreiber natürlich eine Gewinnabsicht verfolgen. Die Nachfrage nach Biogas ist hoch: Es handelt sich um eine nur begrenzt vorhandene, erneuerbare Energie, die nicht nur zur Stabilität des Stromnetzes beitragen kann, sondern obendrein auch aufgrund des Heizungsgesetzes in Zukunft gefragt sein wird.

Wird für Biogas der CO2-Preis fällig?

Für jede Tonne Kohlendioxid, die bei der Verbrennung von fossilem Erdgas entsteht, muss seit 2021 der CO2-Preis gezahlt werden. Diese umgangssprachlich auch CO2-Steuer genannte Abgabe wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Im Jahr 2026 wird der CO2-Preis das klimaschädliche Erdgas nach unseren Berechnungen schon um 1,3 Cent pro Kilowattstunde (brutto) verteuern.

Seit 2023 fällt auch für Biobrennstoffe der CO2-Preis an. Trotzdem kannst Du bei Biogas mit deutlich niedrigeren CO2-Kosten rechnen. Denn der Emissionswert beträgt null, wenn das Gas nachhaltig ist (§ 8 EBeV). Nachhaltig bedeutet: Der Erzeuger muss nachweisen, dass das Gas aus echten Abfällen oder Pflanzen von bestimmten Ackerflächen gewonnen wurde. Hat Dein Tarif einen gewissen Anteil Biogas, reduziert dieser Anteil deshalb die CO2-Kosten auf Deiner Rechnung.

Vergleiche Biogastarife mit dem Finanztip Gasrechner

Der Wechsel in einen Biogastarif funktioniert genau wie bei jedem anderen Gastarif: Einen Vertrag mit einem neuen Versorger kannst Du entweder direkt auf der Internetseite des Anbieters oder über ein Vergleichsportal abschließen.

Mit dem Gasrechner von Finanztip kannst Du gezielt nach Gastarifen mit Biogas suchen. Wähle dafür einfach die entsprechende Option in der Eingabemaske. Der Gasrechner fragt dann die Biogas-Angebote auf den Vergleichsportalen Verivox und Check24 gleichzeitig ab und filtert die Ergebnisse nach unseren ver­brau­cher­freund­lichen Finanztip-Kriterien. Beachte: In der Ergebnisliste findest Du Gastarife mit einem Biogasanteil von mindestens zehn und bis zu 100 Prozent. In den Tarifdetails wird Dir die enthaltene Menge Biogas angezeigt.

Viele der Tarife enthalten zum Beispiel zehn Prozent Biogas. Das ist ein Anfang. Wenn Dir Klimaschutz wichtig ist, Tarife mit höherem Biogasanteil aber zu teuer, kannst Du Deinen CO2-Fußabdruck zusätzlich reduzieren, indem Du bewusst und sparsam heizt. Oder, falls Du eine schon etwas ältere Immobilie besitzt, indem Du energetisch sanierst.

Die Ergebnisliste des Finanztip-Gasrechners enthält Werbelinks zu Gastarifen, die uns täglich aktuell von Check24 und Verivox übermittelt werden. Hauptparameter für die Sortierung der Angebote ist der jährliche Gesamtpreis. Mit der Auswahl der Filterkriterien verändern sich die Tarife, die erscheinen. Angebote, die unsere Finanztip-Kriterien nicht erfüllen, werden ans Ende der Liste sortiert. Alle Emp­feh­lungen erfolgen redaktionell unabhängig.

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Hinweise zu den Daten im Finanztip-Gasrechner

Willst Du einen abgeschlossenen Vertrag wieder kündigen, klicke für einen Check24-Vertrag hier und für einen Verivox-Vertrag hier, um Deine Kündigung durchzuführen.

Zusätzlich kannst Du im Internet nach weiteren Anbietern suchen, die Dich mit Biogas beliefern, denn einige Anbieter lassen sich von Check24 und Verivox nicht listen. Achte dann besonders darauf, dass es sich wirklich um Biogas und nicht um Klima- beziehungsweise nur gelabeltes Ökogas handelt und erkundige Dich, wie hoch der Biogasanteil liegt.

Grundsätzlich empfehlen wir bei Gastarifen eine Preisgarantie, welche mindestens so lange wie die erste Vertragslaufzeit gilt. Wenn Du einen passenden Tarif gefunden hast, kannst Du ihn meist direkt auf dem Portal abschließen. In der Regel kann der neue Anbieter die Kündigung Deines alten Gasvertrags übernehmen. Sobald der neue Versorger vom Netzbetreiber grünes Licht für die Belieferung bekommt, schickt er Dir eine Vertragsbestätigung. 

Mehr dazu im Ratgeber Gasanbieter wechseln

  • Erhöht Dein Gaslieferant den Preis, prüfe über einen Preisvergleich, ob sich ein Anbieterwechsel lohnt.
  • Findest Du ein besseres Angebot, hast Du bei einer Preiserhöhung Deines alten Vertrags ein Son­der­kün­di­gungs­recht.
  • Alles zum Wechsel des Gasanbieter liest Du in unserem Ratgeber.

Zum Ratgeber

Wie wird Biogas in Zukunft genutzt?

Wenn man sich mit der Bedeutung von Biogas für die Energieversorgung Deutschlands in der Zukunft auseinandersetzt, entsteht der Eindruck: Der Biogasbranche stehen bewegte Zeiten bevor.

Einerseits kann Biogas einen wertvollen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes leisten. Denn Biogasanlagen können Strom spontan erzeugen, wenn akuter Bedarf besteht. Zum Beispiel, wenn andere erneuerbare Energien wie Wind und Sonne gerade nicht viel leisten können. Deshalb wäre es sogar denkbar, dass Biogasanlagen in Zukunft einzelne Gaskraftwerke ersetzen, die heute noch flexible Kapazitäten zur Stromerzeugung bereitstellen. Das legt eine Studie des Deutschen Biomasseforschungszentrums und des Wuppertal Instituts nahe.

Andererseits zielen die für Biomasse vorgesehenen Volumen im aktuellen Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG 2023) stärker auf Biomethan als auf Biogas ab, sprich: Biogas soll verstärkt als Biomethan ins Gasnetz gespeist und unter anderem zum Heizen verwendet werden. Dadurch wird das Gasnetz insgesamt grüner und Biogas trägt dazu bei, die Gasversorgung breiter aufzustellen. Das zahlt sich insbesondere aus, nachdem Russland aufgrund seines Angriffskriegs in der Ukraine nicht mehr als Erdgaslieferant für Deutschland infrage kommt.

Und noch etwas soll sich beim Biogas langfristig ändern: Die in der Bundesregierung abgestimmte Biomassestrategie zielt darauf ab, die verschiedenen Biomasse-Stoffe möglichst sinnvoll in Bezug auf den Emissionsausstoß einzusetzen. Vereinfacht gesagt: Holz soll lieber als Baustoff dienen, anstatt es zu verheizen – denn so wird das im Holz gespeicherte CO2 langfristig in Gebäuden konserviert. Auch Energiepflanzen wie Mais sollen in Zukunft immer seltener zu Biogas vergoren werden. Denn die Pflanzen können genauso gut als Futtermittel dienen und belegen zudem wertvolle Ackerflächen, auf denen auch Nahrungsmittel angebaut werden könnten.

Stattdessen sollen in Zukunft verstärkt Abfälle genutzt werden, um Biogas zu erzeugen. Gülle, Stroh aus Ställen oder Biomüll aus Städten lässt sich sinnvoll zu Biogas verarbeiten. Große Mengen davon bleiben laut der zuvor erwähnten Studie heute noch ungenutzt. Bei dieser Art der Biogaserzeugung kann besonders viel CO2 eingespart werden. Denn würde der Abfall auf natürliche Weise und ohne energetische Nutzung verrotten, würden die Emissionen einfach in die Atmosphäre entweichen. 

Wie werden sich die Preise für Biogas entwickeln?

Es ist nicht davon auszugehen, dass die Erzeugung von Biogas durch technischen Fortschritt deutlich günstiger wird. Biogas wird nach unserer Einschätzung in Zukunft vermutlich mindestens so viel kosten wie heute, wobei genaue Prognosen schwierig sind. Denn einerseits ist Biomasse nur in begrenzter Menge vorhanden und soll künftig verstärkt nur noch dort genutzt werden, wo es aus Klimaschutz-Aspekten besonders sinnvoll erscheint.

Andererseits wird die Nachfrage aller Voraussicht nach hoch bleiben. Wenn in Deutschland immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, bedeutet das auch, davon abhängig zu sein, wann der Wind bläst und die Sonne scheint. Versorgungslücken bei diesen Energiequellen lassen sich nur begrenzt ausgleichen, indem man Stromspeicher baut. Kraftwerke, die flexibel Strom erzeugen können, werden weiterhin gefragt sein. Und Biogasanlagen sind dabei eine der wenigen nachhaltigen Optionen.

Auf der anderen Seite werden spätestens ab 2029 mehr Verbraucherinnen und Verbraucher beim Heizen auf Biogas setzen müssen. Das Gebäudeenergiegesetz schreibt für bestimmte Gasheizungen dann Quoten für Biokraftstoff vor (§ 71 Abs. 9 GEG). Das könnte die Preise für Biogas in Zukunft steigen lassen. Mit günstigeren Preisen ist unter diesen Vorzeichen eher nicht zu rechen.

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