LTE

Wie der Blitz: mit dem Smartphone im Internet surfen

Arne Düsterhöft
& Co-Autor
Stand: 26. Mai 2020
Das Wichtigste in Kürze
  • Mit LTE können Sie surfen, online Musik hören oder sogar Filme im Internet gucken – alles am Handy. Außerdem verbessert LTE die Sprachqualität beim Telefonieren.
  • Um die neue Handynetz-Generation zu nutzen, muss sowohl Ihr Smartphone als auch Ihr Handytarif LTE unterstützen. Und der LTE-Empfang im Handynetz vor Ort muss gut genug sein.
  • 2019 hat der Ausbau der fünften Generation (5G) des Handynetzes begonnen. Der Nachfolger von LTE wird in den kommenden Jahren LTE mehr und mehr ergänzen.
So gehen Sie vor
  • Ob Sie gerade mit LTE surfen und Telefonieren, sehen Sie auf Smartphone-Bildschirm an einem Symbol mit dem Schriftzug LTE oder 4G.
  • Mit der LTE-Speedtest-App von der Bundesnetzagentur finden Sie heraus, wie gut Ihre LTE-Verbindung ist.
  • Haben Sie noch kein LTE oder sind unzufrieden mit dem Empfang? Finanztip vergleicht regelmäßig die besten LTE-Handytarife. Unseren Tarifrechner können Sie nach Ihren persönlichen Vorlieben einstellen.

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  • 5G-Tarife lohnen sich im normalen Alltag noch nicht. Der LTE-Nachfolger funkt nur an sehr wenigen Orten und nur sehr modernde Handys können 5G überhaupt empfangen.

Auf dem Weg zur Arbeit online Zeitung lesen. Zwischendurch zum Zeitvertreib bei Facebook stöbern. Die lange Bahnfahrt mit der Lieblingsmusik aus dem Internet verkürzen. Ärgerlich, wenn dann die Website ewig zum Laden braucht, die Verbindung ständig abbricht oder die Musikwiedergabe ins Stocken gerät. Ohne guten Empfang macht das Surfen mit dem Smartphone nur halb so viel Spaß. Für jeden, der gern unterwegs im Internet surft, ist LTE mittlerweile fast unverzichtbar.

Was ist LTE?

Die Mobilfunktechnologie LTE soll garantieren, dass Sie ohne lange Wartezeiten im mobilen Internet surfen können. Sie ist mittlerweile der Standard für schnelles Internet per Smartphone. Doch auch beim Telefonieren können die Daten heutzutage per LTE digital übermittelt werden und sorgen so für einen besseren Empfang.

Die Abkürzung LTE steht für die englische Bezeichnung „Long Term Evolution“ (langfristige Entwicklung). Dabei handelt es sich um die vierte Handynetz-Generation. Statt LTE steht auf dem Handybildschirm deswegen manchmal auch 4G. Gegenüber den älteren Handynetzen der dritten Generation (UMTS) und zweiten Generation (Edge), die auch noch in Betrieb sind, ist das LTE-Netz vor allem technisch fortgeschrittener.

Einen Nachteil haben Sie mit LTE gegenüber den älteren Handynetzen nicht. Im Gegenteil: LTE-Nutzer bekommen vielmehr ein zusätzliches Handynetz und können darüber hinaus auch die Netze der zweiten und dritten Generation nutzen.

Seit dem Start im Jahr 2010 bauen die Netzbetreiber ihre LTE-Netze stetig aus mit mehreren Tausend Handymasten und Sendeantennen. Dabei werden oft auch bestehende Antennen zu Lasten der älteren Mobilfunkstandards umgerüstet, weswegen sich die Netzqualität ohne LTE langsam verschlechtert. Mittlerweile haben mehr als 95 Prozent der Haushalte LTE-Empfang.

Doch warum ist dann der Handyempfang verschwunden, sobald Sie in der Bahn sitzen oder raus auf das Land fahren? Ganz einfach: „Haushalte“ heißt explizit nicht Fläche; und nur weil Sie neben einem Sendemast stehen, bedeutet das noch lange nicht, dass er auch in Ihrem Handynetz funkt.

Wie finde ich heraus, ob ich LTE habe?

Ob Sie LTE nutzen, erkennen Sie am Bildschirm Ihres Smartphones. Vorausgesetzt, Sie sind in ein Handynetz eingewählt und haben in den Einstellungen Ihres Smartphones die „mobilen Daten“ aktiviert. Wenn Sie LTE-Empfang haben, sehen Sie oben rechts ein kleines Symbol. Steht dort 4G, LTE, 4G+, LTE+ oder etwas Vergleichbares, dann surfen Sie im LTE-Netz. Sehen Sie dort kein Symbol, gibt es grundsätzlich drei Gründe, warum für Sie kein LTE verfügbar ist:

  1. Sehr alte Smartphones können einfach kein LTE.
  2. Einige Prepaid-Tarife und Handytarife von Discountern haben immer noch keinen LTE-Zugang.
  3. Es könnte auch sein, dass Ihr Handynetz vor Ort zu schlecht ist.

Selbst wenn Sie grundsätzlich LTE haben, kann das Surftempo sehr stark schwanken. Wie schnell Sie mit 4G surfen, hängt davon ab, wer in Ihrer Nähe gerade noch alles das LTE-Netz Ihres Netzbetreibers nutzt und ob große Hindernisse zwischen Ihnen und dem Sendemast stehen. Weitere Einzelheiten zu den möglichen Ursachen erfahren Sie weiter unten.

Haben Sie noch kein LTE oder leiden unter chronisch schlechtem Empfang? Finanztip vergleicht regelmäßig die besten LTE-Handytarife. Selbst stöbern können Sie mit unserem  Tarifrechner.

So schnell surfen Sie mit LTE

Die Höchstgeschwindigkeiten in allen drei deutschen LTE-Netzen sind mittlerweile um ein Vielfaches schneller als das Internettempo aus der Telefondose zu Hause. Die Maximalgeschwindigkeiten von LTE zeigen allerdings eher, was technisch möglich ist, und nicht, womit Smartphone-Nutzer im Alltag rechnen können. Denn je mehr Menschen ein und dieselbe LTE-Funkzelle beanspruchen, desto langsamer wird das mobile Internet für alle. Das liegt daran, dass sich alle Teilnehmer die Kapazität der LTE-Antenne teilen.

Selbst wenn Sie einen Tarif bei einem Mobilfunk-Discounter haben, surfen Sie in dem 4G-Netz eines der drei Netzbetreiber Telekom, Vodafone oder Telefónica. Zwar ist bei den Discountern die maximale LTE-Geschwindigkeit meist niedriger als beim Netzbetreiber selbst. Davon merken Sie im Alltag jedoch so gut wie nichts.

Auch ein gedrosseltes Maximaltempo von beispielsweise 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), wie es bei Discountern häufig zu finden ist, erreichen Smartphone-Nutzer nur sehr selten. Bei kleineren Geschwindigkeiten haben Discounter-Kunden normalerweise keine nennenswerten Nachteile, können aber oftmals einige Euro im Monat sparen.

Ein wirklicher Nachteil von einigen Discount-Kunden und Prepaid-Tarifen von Telekom und Vodafone ist hingegen, dass sie LTE nicht für das Telefonieren nutzen können, sondern nur für das Internet. Das sogenannte Voice over LTE (kurz Volte, Sprache per LTE) verbessert die Sprachqualität und sorgt für einen schnelleren Verbindungsaufbau.

LTE-Geschwindigkeiten

NetzbetreiberTelekom

Vodafone

Telefónica

maximales Tempo300 Mbit/s1.000 Mbit/s

225 Mbit/s

Quelle: Anbieterseiten (Stand: 22. Mai 2020)

Kleinere LTE-Geschwindigkeiten reichen meistens aus, um zu surfen, Musik online zu hören oder sogar Filme im Internet zu schauen – ein Film auf dem Smartphone braucht nicht mehr als 8 Mbit/s, um stabil zu laufen. Viel wichtiger ist es, darauf zu achten, genügend Datenvolumen im Smartphone-Tarif zu haben. Waren Sie mit dem Handy zu viel im Internet unterwegs, müssen Sie schlimmstenfalls den Rest des Monats im Schneckentempo surfen.

Auf dem Land haben Sie stellenweise kein LTE, weil das Netz noch nicht gut genug ausgebaut ist. Da kann es helfen, den Anbieter zu wechseln. Sie können nämlich nicht auf alle LTE-Antennen zugreifen, sondern immer nur auf die Ihres Netzanbieters.

Wie finde ich einen günstigen LTE-Tarif?

Nicht jeder Smartphone-Tarif erlaubt also LTE-Empfang. Günstige LTE-Tarife und die wichtigsten Informationen bei der Tarifsuche finden Sie mit unserem Handy-Tarifrechner und in unserem Ratgeber LTE-Tarife. In unserem Ratgebern zu Datentarifen wird fündig, wer einen reinen Datentarif für Surfstick und Tablet sucht.

Auch für die eigenen vier Wände zu Hause haben wir Tarife herausgesucht. Diese können sinnvoll sein, falls an Ihrem Wohnort kein Kabel-Internet und nur sehr langsames DSL verfügbar ist. Aber auch für die Ferienwohnung ist ein LTE-Zuhause-Tarif oft die beste Lösung.

Mehr dazu im Artikel über unseren Handy-Tarifrechner:

Zum Ratgeber

Mit einem LTE-Speedtest herausfinden, wie schnell Ihre LTE-Verbindung ist

Ein LTE-Speedtest zeigt Ihnen, wie schnell Sie mit Ihrem Smartphone gerade surfen. Als App bietet die Bundesnetzagentur einen solchen Test für LTE an. Mit der Anwendung können Sie auch herausfinden, wie lückenhaft das LTE-Netz in Ihrer Nachbarschaft ist, indem Sie die Netzverfügbarkeit messen.

Wenn Sie Ihre Surf-Geschwindigkeit lieber direkt im Internet messen möchte, ohne ein Programm herunterzuladen, können Sie zum Beispiel den Speedtest von lte-anbieter.info nutzen.

Achtung: Ein Speedtest kann ordentlich Datenvolumen verbrauchen. Schließlich muss das Programm einmal Daten mit der maximalen Geschwindigkeit herunterladen. Damit verbraucht der Test zwischen 10 und 30 Megabyte des Datenvolumens. Unser Rat: Machen Sie nicht jeden Tag vor dem Surfen einen LTE-Speedtest.

Warum habe ich keinen LTE-Empfang?

Drei Gründe kommen infrage, wenn Sie keinen LTE-Empfang haben. Es kann zum einen an Ihrem Smartphone oder zum anderen an Ihrem Handytarif liegen. Sind Sie sich sicher, dass Handy und Tarif eigentlich LTE unterstützen, dann ist sehr wahrscheinlich die LTE-Netzabdeckung vor Ort zu schlecht.

So prüfen Sie die LTE-Netzabdeckung

Um 4G-Empfang zu haben, muss irgendwo im Umkreis von rund zehn Kilometern ein Sendemast für LTE stehen. Weiter reichen die Funkstrahlen in der Regel nicht. Das führt gerade auf dem Land zu Lücken im LTE-Netz. Auch in Tunneln und großen Gebäuden kann der 4G-Empfang beeinträchtigt sein.

Wie gut Ihr LTE-Netz ist, häng davon ab, bei welchem der drei Netzbetreiber Sie sind. Die Netze von Telekom (D1-Netz), Vodafone (D2-Netz) und O2 (E-Netz) sind unterschiedlich gut ausgebaut. Das beste LTE-Netz hat die Telekom, danach folgt Vodafone und mit einigem Abstand dahinter O2 (Telefónica). Mit Ihrem Smartphone haben Sie also eine unterschiedlich gute LTE-Abdeckung, je nachdem, für welchen Netzbetreiber Sie sich entscheiden. Um eine genauere Empfangsprognose zu bekommen, prüfen Sie die LTE-Abdeckung an Orten, an denen Sie sich häufig aufhalten.

Sehr alte Smartphones können kein LTE

Wenn Sie Ihr Smartphone nach 2014 gekauft haben, haben Sie mit ziemlicher Sicherheit auch LTE. Möglicherweise müssen Sie LTE jedoch zunächst in den Einstellungen Ihres Smartphones aktivieren. Sobald sich das Handy in sein Netz eingebucht hat, steht im Normalfall oben im Display LTE, L oder 4G. Genaueres finden Sie in der Gebrauchsanweisung Ihres Handys.

Bei Tablets und Surfsticks hingegen ist LTE keine Selbstverständlichkeit. Es sollte beim Gerät explizit angegeben sein, dass es LTE-fähig ist.

Als Anhaltspunkt: Folgende Smartphones und ihre Nachfolger sind LTE-fähig:

  • iPhone ab 5S (das iPhone 5 ist nur mit Einschränkungen LTE-fähig)
  • Samsung Galaxy ab S4 (oder die spezielle LTE-Version des S3)
  • Lumia von Nokia/Microsoft ab Modellnummer 625
  • Sony Xperia Z-Reihe ab Z1
  • Huawei P8, P9, P10 in allen Varianten

Die jeweiligen Nachfolgermodelle aus dem Folgejahr (etwa 2015/2016) können noch einige weitere Feinheiten wie Telefonieren per LTE (Voice over LTE) und LTE+. Diese Erweiterung von LTE – Long Term Evolution Advanced, kurz LTE Advanced oder 4G+ nutzt die Frequenzen effektiver, was eine stabilere LTE-Nutzung ermöglicht.

Wie kann ich mit LTE telefonieren?

LTE-Smartphones können auch Anrufe digital als Datenpakete zu einem anderen Telefon schicken. Genannt wird das auf Englisch „Voice over LTE“ (kurz Volte), der Begriff bedeutet „Sprache per LTE“. Die Technologie ermöglicht sowohl eine bessere Sprachqualität als auch einen geringeren Stromverbrauch beim Telefonieren. LTE-Anrufe zehren dabei nicht am Datenvolumen und werden gegenüber anderer Internetnutzung bevorzugt. Dadurch bleibt die Qualität auch gut, wenn viele Smartphone-Nutzer in derselben Funkzelle surfen.

Ob Sie digital mit LTE telefonieren, erkennen Sie, indem Sie beim Anrufen auf Ihren Smartphone-Bildschirm schauen. Bei Voice over LTE bleibt das LTE-Symbol am oberen Bildschirmrand eingeblendet. Andernfalls wechselt das Symbol in das 3G- oder 2G-Netz. Es kann sein, dass Sie Volte erst in den Handyeinstellungen aktivieren müssen.

Damit Sie tatsächlich mit Voice over LTE telefonieren können, muss auch das Telefon Ihres Gesprächspartners die Technik unterstützen. Bei neueren Festnetztelefonen ist das so gut wie immer der Fall. Jedoch erlaubt noch nicht jeder Smartphone-Tarif die LTE-Telefonie.

Telefónica hat Anfang 2018 auch bei den Discountern weitestgehend alle Tarife für Voice over LTE freigeschaltet. Die Discounter im Telekom-Netz ziehen seit Anfang 2020 langsam nach. Discounter im Vodafone-Netz müssen bis jetzt noch auf LTE-Telefonie verzichten. Auch Prepaid-Kunden bei der Telekom und Vodafone selbst müssen noch ohne LTE-Telefonie auskommen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber Prepaid-Tarife.

Kann ich auch schon mit 5G surfen?

In den nächsten Jahren soll LTE durch einen neuen Mobilfunk-Standard abgelöst werden – momentan noch schlicht 5G (fünfte Generation) genannt. Im Juni 2019 haben die Netzbetreiber (Telekom, Vodafone und Telefónica) und United Internet dem Staat 6,5 Milliarden Euro für die Frequenzen des Highspeed-Internet gezahlt  – mehr als erwartet. Damit ist der Startschuss für die neue Netz-Generation gefallen.

Das 5G-Netz wird nach und nach das LTE-Netz ergänzen. Für das Smartphone bringt 5G vor allem schnelleres Internet und wahrscheinlich auch höhere Datenvolumina. Doch für 5G gelten ähnlich verzögernde Voraussetzungen wie in den Anfängen von LTE:

2019 kamen die ersten Smartphones auf den Markt, die 5G überhaupt empfangen können. Auch das 5G-Netz muss erst (aus)gebaut werden. Denn die 5G-Übertragungstechnik braucht neue Antennen und Sendemasten. Es dauert daher noch mehrere Jahre, bis 5G vielerorts verfügbar ist. Schließlich wird auch am LTE-Netz bereits seit 2010 gebaut.

2019 kamen die ersten Smartphones auf den Markt, die 5G überhaupt empfangen können. Auch das 5G-Netz muss erst (aus)gebaut werden. Denn die 5G-Übertragungstechnik braucht neue Antennen und Sendemasten. Es dauert daher noch mehrere Jahre, bis 5G vielerorts verfügbar ist. Schließlich wird auch am LTE-Netz bereits seit 2010 gebaut.

Mittlerweile bieten die drei großen Netzbetreiber eigene 5G-Tarife an, oder 5G-Optionen. Die Orte an denen 5G auch tatsächlich funkt, sind jedoch noch sehr begrenzt. 5G-Tarife lohnen sich im normalen Alltag daher noch nicht.

Auf lange Sicht ist 5G wesentlich vielseitiger einsetzbar als nur mit dem Handy. Als Festnetz-Ersatz dürfte das Handynetz von morgen um einiges besser funktionieren als die LTE-Router von heute. Aber auch vernetzte Autos, automatisierte Fabriken bis hin zu Operationen per Bildschirm könnten von 5G profitieren.

Mobilfunk-Standards

Generation2G (Edge)

3G (UMTS)

4G (LTE)

5G

Geschwindigkeit

300 kbit/s42 Mbit/s1 Gbit/s

10 Gbit/s

Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: 22. Mai 2020)

Das kam vor LTE und 5G

Vor der Long Term Evolution gab es das UMTS-Netz (3G) und davor das GSM-Netz (2G). Das noch ältere A/B/C-Netz (1G) ist mittlerweile abgeschaltet. 2021 beginnen die Netzbetreiber auch das UMTS-Netz abzuschalten. Zu oft bremst das in die Jahre gekommene 3G das neuere LTE-Netz aus. 2G bleibt als Sicherheitsnetz zum Telefonieren und SMS schreiben weiter bestehen.

Autor
Arne Düsterhöft
& Co-Autor
Daniel Pöhler

Stand: 26. Mai 2020


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